Hund hat Maus getötet. Bandwurmgefahr?

Rabenkrähe

Mein Pflegehund hat eben beim Gassigehen eine Feldmaus getötet. Ich lief auf dem Acker, weil der Fußweg so überwachsen war und ich Angst vor Zecken hatte. Der Hund lief rechts von mir an durchhängender Schleppleine über den Feldweg. Plötzlich tauchte eine kleine Feldmaus auf und lief unten an der Ackerkante entlang und ich dachte noch, hoffentlich sieht der Hund sie nicht. Leider bemerkte sie die Maus irgendwie obwohl sie sie nicht sehen konnte von ihrer Position aus und stürzte sich auf sie noch bevor ich die Leine kurz nehmen konnte. Die Maus hat nicht mal gequiekt so schnell ging das. Das waren vielleicht insgesamt 3 Sekunden.
Der Hund ist ein kleiner Mischling von dieser Sorte die wohl früher im Stall für die Ungezieferbekämpfung gehalten wurden, ein Rattler.
So wie es Rassen gibt, die gerne apportieren, ist sie offenbar ein Hund der gerne kleine schnelle Beutetiere erlegt, ein Überschallgeschwindigkeits-Schnapper. Es wurden auch schon einige Fliegen und Bienen im Flug erlegt (ohne gestochen zu werden).
Man liest ja immer dass Mäuse Hauptüberträger für den Fuchsbandwurm sind. Jetzt mache ich mir Sorgen. Sie hat erst vor 2 Wochen eine Wurmkur bekommen und das ist ja sehr belastend für den Körper also bin ich nicht sicher, wie schnell ich nochmal eine geben kann.
Was soll ich jetzt machen? Bandwurm ist ja sehr gefährlich, auch für den Menschen. Sie hat die Maus nicht gefressen, aber kurz drauf herum gekaut, was ich auch nicht verhindert habe, weil ich wenigstens sichergehen wollte, dass die Maus auch 100% tot ist und nicht halb tot liegen bleibt.
 
  • 27. Februar 2024
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Hi Rabenkrähe ... hast du hier schon mal geguckt?
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Kannst einfach Kotproben sammeln und zur Kontrolle abgeben. Nicht gerade jetzt, würde fragen, ab wann es Sinn macht. Meine Dogohündin hat in 6 Jahren nur 1x eine Wurmkur benötigt.
Untersuchung von Kotproben kostet nicht mehr als eine Wurmkur.
 
  • 27. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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LG Meike mit Benny
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Da sie die Maus nicht gefressen hat, halte ich eine Infektion für ziemlich unwahrscheinlich. Andererseits wird das noch oft passieren, wenn sie eine passionierte Mäusejägerin ist. Du tätest wohl gut daran, dich daran zu gewöhnen und nicht jedes Mal über eine Bandwurminfektion zu grübeln.

Ich hatte eine gute Mäusejägerin, ich weiß wovon ich spreche. Ich hab mich deshalb nicht verrückt gemacht. Alle Vierteljahr eine Wurmkur und gut war's.
 
Meine Hündin erlegt pro Monat 1-2 Mäuse. Erst letztens hat sie ne fette Wühlmaus mit Maulkorb getötet und sie durfte sie auch fressen. Ich hab sie jetzt seit 1 1/2 Jahren und seitdem hat sie nur einmal ne Wurmkur benötigt. Mach dich also nicht verrückt, nicht jede Maus hat Würmer. Lass einfach regelmäßig den Kot überprüfen, dann bist du auf der sicheren Seite.
 
  • 27. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Genau so. Das kannst du generell machen, statt Wurmkur. So machst du nur Wurmkuren, wenns die wirklich braucht. Oder bsp. nach Urlaub in einem Land wo Herzwürmer vorkommen
 
Meine Hündin erlegt pro Monat 1-2 Mäuse. Erst letztens hat sie ne fette Wühlmaus mit Maulkorb getötet und sie durfte sie auch fressen. Ich hab sie jetzt seit 1 1/2 Jahren und seitdem hat sie nur einmal ne Wurmkur benötigt. Mach dich also nicht verrückt, nicht jede Maus hat Würmer. Lass einfach regelmäßig den Kot überprüfen, dann bist du auf der sicheren Seite.
Warum kann deine Hündin so viele Mäuse killen?
 
Ich denke nicht, dass sie sich was eingefangen hat, wenn sie nur kurz drauf rum gekaut hat.
Meine Hunde haben sich im Mäuse-Superjahr 2019, da hatten wir hier eine Feldmausplage, quasi von Mäusen ernährt, man konnte keine 5 Schritte durch den Garten gehen, ohne dass einem die Mäuse über die Füße gelaufen sind. Ich habe beim Rasenmähen Unmengen von denen im Schrittempo mit dem Mähtrecker überfahren... die waren überall, in Massen. Die ganzen Bauernhofkatzen waren so übersättigt... die Störche haben in dem Jahr ihre Brut fast nur mit Mäusen großgezogen, es ist auch kein Storchenkind verhungert. Das war echt extrem hier mit den Mäusen.

Die Hunde gingen in den Garten und mussten nichtmal jagen, nur zugreifen, wie am Buffett....

Ich hatte auch Schiss wegen Bandwürmern, habe brav Sammelkotproben abgegeben, negativ. Wieder Kotprobe abgegeben: Negativ. Tags drauf hab ich im Kot einen Wurm gesehen, Wurmkur ab in die Hunde... sowas hab ich noch nicht gesehen, die waren so dermaßen voll mit Bandwürmern, die haben 3 Tage lang nur Würmer geschissen. Sah aus wie Sauerkraut. Voll bis Oberkante Unterlippe.

Und dann meinte der TA: Tjaaaa, die gucken ja in der Kotprobe nur nach Wurmeiern und Wurmgliedern. Bandwürmer scheiden aber keine Eier aus, die stoßen nur ganz unregelmäßig Eigefüllte Glieder ab. Und die sind halt immer nur Zufallstreffer beim Kotprobenbetrachten... Also Bandwürmer könnte man mit Kotprobe ganz oft nicht nachweisen, auch wenn der Hund sie hat.

Gruß
tessa
 
Gut zu wissen. Bei uns liegen auf den gemähten Wiesen an der Chamb auch Unmengen an unversehrten toten Mäusen. Ich habe mir schon Sorgen gemacht dass Gift im Spiel ist. Meist schaffe ich es zu verhindern, gelingt aber auch nicht immer und Emil hat Leni und Doro regelrecht angelernt. Normalerweise gebe eine Sammelkotprobe ab, aber ich werde morgen gleich entwurmen.
 
Meine, oder wenigstens eine, hat spühlwürmer. Ich habe gerade alles auf den kopf gestellt und gerade genug wurmkuren für alle gefunden, inklusive katze. Sie fressen erde, das reicht...
 
@embrujo mach dich nicht lächerlich. Du tust gerade so, als würde ich meinen Hund auf Mäuse hetzen. Ist nicht der Fall. Wenn ne Katze ne Maus erwischt, macht auch keiner nen Drama draus. Aber wenn mein Hund sich blitzschnell ne Maus, die den Weg kreuzt, packt, ist das ne traurige Reaktion wert?
 
@embrujo mach dich nicht lächerlich. Du tust gerade so, als würde ich meinen Hund auf Mäuse hetzen. Ist nicht der Fall. Wenn ne Katze ne Maus erwischt, macht auch keiner nen Drama draus. Aber wenn mein Hund sich blitzschnell ne Maus, die den Weg kreuzt, packt, ist das ne traurige Reaktion wert?
Hab ich irgendwo geschrieben, dass du soetwas tun würdest? Mitnichten.
Ich finde es aber tatsächlich traurig, dass man mit einem Hund in über einem Jahr nicht trainieren kann, dass er es unterlässt auf Mäuse oder andere Kleintiere draufzugehen.

Und der Vergleich mit Katzen hinkt, da Katzen selten an der Leine draußen mit ihren Menschen unterwegs sind.
 
Und anstatt mich darauf anzusprechen, verteilst du traurige Reaktionen? Hättest du einfach mal nachgefragt, dann hätte ich dir sagen können, dass wir an dem Thema bereits dran sind. Aber wie immer im Training gibt es nicht nur Erfolge, sondern auch Rückschläge. Und aktuell sind sehr kleine, wendige Tiere immer noch sehr schwierig für uns. Da bin ich einfach noch zu langsam und der Hund zu schnell und zu triebig, als dass ich da immer zuverlässig oben im Stübchen bei ihr ankomme. Aber hey, ich kann dir sagen: bei Rehen und kleinen Hunden haben wir das mittlerweile sehr gut im Griff und ich kann sie sauber abrufen - weil ich daran arbeite!
 
Und anstatt mich darauf anzusprechen, verteilst du traurige Reaktionen? Hättest du einfach mal nachgefragt, dann hätte ich dir sagen können, dass wir an dem Thema bereits dran sind. Aber wie immer im Training gibt es nicht nur Erfolge, sondern auch Rückschläge. Und aktuell sind sehr kleine, wendige Tiere immer noch sehr schwierig für uns. Da bin ich einfach noch zu langsam und der Hund zu schnell und zu triebig, als dass ich da immer zuverlässig oben im Stübchen bei ihr ankomme. Aber hey, ich kann dir sagen: bei Rehen und kleinen Hunden haben wir das mittlerweile sehr gut im Griff und ich kann sie sauber abrufen - weil ich daran arbeite!
Danke für die Erläuterung. Viel Erfolg weiterhin.

Und trotzdem werde ich auch weiterhin mal einfach nur Bewertungen abgeben. Dafür sind die ja da.
 
Tags drauf hab ich im Kot einen Wurm gesehen, Wurmkur ab in die Hunde... sowas hab ich noch nicht gesehen, die waren so dermaßen voll mit Bandwürmern, die haben 3 Tage lang nur Würmer geschissen. Sah aus wie Sauerkraut. Voll bis Oberkante Unterlippe.
Aber sind das dann nicht eher Spulwürmer? Bandwürmer sind doch "einzelgänger" und werden dafür sehr lang und scheiden dafür einzelne Teile von sich aus. Spulwürmer kann man mehrere von haben.


Und dann meinte der TA: Tjaaaa, die gucken ja in der Kotprobe nur nach Wurmeiern und Wurmgliedern. Bandwürmer scheiden aber keine Eier aus, die stoßen nur ganz unregelmäßig Eigefüllte Glieder ab. Und die sind halt immer nur Zufallstreffer beim Kotprobenbetrachten... Also Bandwürmer könnte man mit Kotprobe ganz oft nicht nachweisen, auch wenn der Hund sie hat.

und was ist mit Ultraschall des Bauches?
 
Bei einem Rudel Jagdhunde wird immer wieder mal eine Maus erwischt.
Da sie Ratten jagen sollen, ist es auch schwierig ihnen klar zu machen, das eine Maus keine Ratte ist.
Es gilt erst zuschlagen, dann fragen. Vor allem wichtig direkt fressen, damit Frauchen die Beute nicht weg nehmen kann. :D
Unvergessen meine Roxsy. Sie machte immer den Eindruck gemütlich des Weges zu schlendern.
Dann plötzlich ein Satz ins Gebüsch und in Windeseile wurde die Beute runter geschlungen. Sehr clever.

Bei uns gilt alles größer als Ratte ist tabu. Das läßt sich gut durch setzen.
Aber Mäuse? Das läßt sich nicht vermeiden.

Ich gucke täglich auf den Kot, weil ich wissen will wie sich das Futter umsetzt.
Ob einer der Hunde Probleme mit der Verdauung hat.
Wurmkur nur, wenn ich Eier oder Wurmglieder finde.
 
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