Geschlechtsreif, normales Rüden-Verhalten?

Sarah&Blade

Hallo Foris :hallo:

Unser Blade ist seit 2 Wochen geschlechtsreif, es wird das Beinchen gelupft und markiert. Nun seit ca. 8 Tagen ist sein Verhalten sehr extrem, bei jedem Gassigang prescht er aus der Eingangstüre, ist nur noch am Schnüffeln, hört weder auf unsere Kommandos noch nimmt er kaum noch die Umgebung wahr, mit seinem Lieblingsspielzeug spielen Fehlalarm. Ableinen können wir vergessen, er ist so auf die Urinstellen fixiert, dass ich ihn immer holen gehen muss. An der Schleppleine liess er sich auch nicht abrufen, musste ihn immer zu mir ziehen und auch da bockt er dagegen. Ebenso an der Leine, er stemmt sich regelrecht dagegen wenn wir ihn weiterziehen. Wir können kaum noch einen Schritt gehen, er leckt wirklich an jedem Urintröpfchen, markiert drüber oder sabbert und zittert dann mit dem Maul.

Gestern war es sehr schlimm, wir haben einen kastrierten Rüden angetroffen den unseren Blade seit klein an kennt, sie haben schon sehr oft zusammen gespielt. Unser Blade preschte nach vorn, wollte den Rüden schlecken und besteigen und als wir ihm das nicht erlaubten hat er regelrecht geschrien... hab sowas noch nie gehört, er hat getobt und wollte um alles in der Welt zu diesem Rüden. Er war kaum zu berhuigen.

Heute Mittag das selbe Spiel, kastrierten Rüden angetroffen, er hat den die ganze Zeit nur geleckt und beschnüffelt, an Spielen wie früher nicht zu denken. Der kastrierte Rüde wurde dann irgendwann wütend und hat ihn weggeknurrt, doch das hat Blade nicht die Bohne intressiert, ich musste ihn anleinen und konnte ihn kaum von diesem Rüden wegbekommen.

Hündin haben wir bis jetzt zum Glück noch nicht getroffen und einen potenten Rüden auch nicht.

Wenn wir zuhause sind, will er ununterbrochen in den Garten, wenn er dann nicht kann, grunzt er die ganze Zeit wie ein Schweinchen.

Nun meine Frage, ist das Verhalten noch normal?

Ich wollte Blade eigentlich nicht vor Jährig kastrieren, aber wenn ihn das so sehr mitnimmt... weiss jetzt wirklich nicht weiter.
 
  • 24. Februar 2024
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Hi Sarah&Blade ... hast du hier schon mal geguckt?
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  • 24. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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mit remi hab ich sehr schlechter erfahrungen mit der chemischen kastra (suprelorin) gemacht.

all das rüdig-charmante war mit einem mal weg und remi interessierte sich ausschliesslich nur noch fürs fressen. alles andere war im komplett egal.

viele machen wohl gute erfahrungen damit, aber bei remi war eine echt grausame wesensänderung.
 
Ist vielleicht eine läufige Hündin in der Nachbarschaft?
 
Ja es hat läufige Hündinnen in der Gegend. Was mich aber verwundert ist, dass er jedes Pfützchen schleckt und danach je nachdem wer hingepinkelt hat drübert markiert oder eben sabbert und zittert. Er ist auch total auf jedes Pfützchen fixiert, also er macht da keinen Unterschied ob Hündin oder Rüde gepinkelt hat.
 
  • 24. Februar 2024
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Das ist ein durchaus normales Verhalten. Ihm fehlt einfach noch die geistige Reife seine erwachenden Triebe entsprechend zu kontrollieren. Klar sind in dieser Zeit läufige Hündinnen quasie der "Aus"-Schalter was das Gehirn angeht, aber umso entspannter man damit umgeht desto souverräner wird auch er mit der Zeit damit umgehen. Lasst ihn doch die "Pfützchen" lecken (es wird ja nicht verlangt das ihr da mitmacht ;)). Der S.exualtrieb ist keine Krankheit welche sofortige Behandlung (egal ob chemisch oder chirurgisch) erfordert. Im Gegenteil, er trägt entscheidend zur Persönlichkeitsbildung bei. Und wenn man nicht in der Lage ist damit entsprechend umzugehen sollte man sich vielleicht keinen Hund holen.

PS: Hunde müssen nicht zwangsweise miteinander "spielen", nur weil die Besitzer es niedlich finden.
 
Genauso verhält sich Paule auch, wenn er die Pfützen von läufigen Hündinnen riecht.
Er schlabbert, "schnattert", ist völlig hin und weg.
Das macht er in der Folge dann auch mit Markierungen von Rüden.
Allerdings zeigt er dieses Verhalten nur, wenn er Urin von einer läufigen Hündin riecht.
Die restliche Zeit ist er recht normal ;)
 
Ja, das Verhalten ist absolut normal für einen jungen Rüden.

Und nein, man muss deswegen nicht sofort herumdoktern. Sowas lässt sich durchaus über den Gehorsam steuern, also: viel Spaß beim Üben, Üben, Üben. ;)

Edit: Ich hab´s etwas mißverständlich formuliert. Natürlich kann man S.exualtrieb nicht aberziehen, aber man kann dafür sorgen, dass der Hund trotzdem händelbar bleibt.
 
Edit: Ich hab´s etwas mißverständlich formuliert. Natürlich kann man S.exualtrieb nicht aberziehen, aber man kann dafür sorgen, dass der Hund trotzdem händelbar bleibt.
Das macht aber mehr Arbeit/Stress als der Gang zum TA. ;)
 
Genauso verhält sich Paule auch, wenn er die Pfützen von läufigen Hündinnen riecht.
Er schlabbert, "schnattert", ist völlig hin und weg.
Das macht er in der Folge dann auch mit Markierungen von Rüden.
Allerdings zeigt er dieses Verhalten nur, wenn er Urin von einer läufigen Hündin riecht.
Die restliche Zeit ist er recht normal ;)

Dasselbe hier :hallo:
 
Ja wir trainieren dran, dass er das besser in den Griff bekommt, möchte ihn ja nicht unter einem Jahr kastrieren lassen, er soll körperlich doch ausgereift sein.
 
Ja wir trainieren dran, dass er das besser in den Griff bekommt, möchte ihn ja nicht unter einem Jahr kastrieren lassen, er soll körperlich doch ausgereift sein.
Die Frage sollte sein warum du ihn überhaupt kastrieren lassen willst? Warum holt man sich überhaupt einen Hund wenn man ihn sich im nachhinein passend zurechtschneiden lassen muß/will? :verwirrt:
 
Er wird kastriert, das auf alle Fälle und das steht hier auch nicht zur Diskusion. Und die Aussage, weshalb man sich einen Hund holt und ihn dann kastriert, die ist in meinen Augen überflüssig. Jede hat seine Meinung zu diesem Thema und das soll auch gut sein.

Ich will ihn nur nicht vor einem Jahr kastrieren lassen, lieber mit 2 Jahren, dann wäre er von der Höhe ausgereift.
 
Sobald in der Nähe eine heiße Hündin unterwegs ist, fängt unserer bei jedem noch so kleinen Urin-Pfützchen an, wie ein Verrückter mit den Zähnen zu klappern :rolleyes:
Außerdem kann es sein, dass er Nächtelang pienst, in der Hoffnung, dass ihn einer rauslässt und er frisst in der Zeit bissele weniger. Ansonsten ist er zum Glück handelbar.
Einmal, mit knapp einem Jahr, ist er mir mal abgehauen, als seine beste Freundin das erste mal heiß war - zum Glück hat ihn jemand, der ihn kannte festgehalten und unser Glück wurde die Hündin zwischenzeitlich kastriert ;)

Kastration käme für mich nicht in Frage, sofern es gesundheitlich nicht zwingend erforderlich ist. In der Nachbarschaft wurde ein Rüde kastriert (noch relativ jung, weiß nicht mehr genau, wie alt), weil er so extrem auf heiße Hündinnen reagiert hat - an seinem Verhalten hat sich durch die Kastration gar nichts geändert, da war dann auch Training angesagt.
 
Sobald in der Nähe eine heiße Hündin unterwegs ist, fängt unserer bei jedem noch so kleinen Urin-Pfützchen an, wie ein Verrückter mit den Zähnen zu klappern :rolleyes:
Außerdem kann es sein, dass er Nächtelang pienst, in der Hoffnung, dass ihn einer rauslässt und er frisst in der Zeit bissele weniger. Ansonsten ist er zum Glück handelbar.
Einmal, mit knapp einem Jahr, ist er mir mal abgehauen, als seine beste Freundin das erste mal heiß war - zum Glück hat ihn jemand, der ihn kannte festgehalten und unser Glück wurde die Hündin zwischenzeitlich kastriert ;)

Kastration käme für mich nicht in Frage, sofern es gesundheitlich nicht zwingend erforderlich ist. In der Nachbarschaft wurde ein Rüde kastriert (noch relativ jung, weiß nicht mehr genau, wie alt), weil er so extrem auf heiße Hündinnen reagiert hat - an seinem Verhalten hat sich durch die Kastration gar nichts geändert, da war dann auch Training angesagt.

Bei uns in der Gegend sind fast keine Hündinnen kastriert oder Sterilisiert sondern vermehrt die Rüden sind kastriert und ich möchte ihm diesen Stress erspahren, vorallem da nicht alle Hündinnen gleichzeitig läufig sind und er unter dem ganzen Jahr dem ausgesetzt wäre. Ausserdem möchte ich dass er freundlich gegenüber den anderen Rüden bleibt, er mit den auch spielen kann und sich auch auf mich konsentriert und ich mit ihm trainieren kann und er nicht durch die vielen Pipistellen dauernd abgelenkt ist, trotz gehorsam usw., der Trieb lässt sich nicht einfach so ausschalten.

Aber das Kastrationsthema steht hier auch nicht zur Debatte. Mein Bullterrier war zum Beispiel nicht so scharf und deshalb habe ich hier die Frage eingestellt, da es für mich neu ist dieses extreme Verhalten.
 
Bitte nicht falsch verstehen - ich bin der Meinung, es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er seinen Hund kastriert oder nicht. Es liegt mir fern, irgendjemandem zu sagen, so ist es richtig oder so geht gar nicht.

Worauf ich raus wollte, ist, dass bei besagtem Rüden in der Nachbarschaft, der ebenfalls so extrem auf heiße Hündinnen reagiert hat, sich das Verhalten nach der Kastration nicht wirklich groß verändert hat. Vielleicht habt ihr ja Glück und bei Eurem ist das anders.

Und das Spielen mit den anderen Hunden - im Alter von ca. 2 Jahren hat unserer ganz extrem angefangen, auszusortierten, mit welchem Hund er spielen will und mit welchem nicht. Und diese Auswahl ist nach meiner Beobachtung völlig unabhängig davon, ob das andere Rüde oder Hündin, kastrierter oder unkastrierter Rüde ist. Mit manchen kann er gut, auf andere hat er einfach keinen Bock, die werden dann links liegen gelassen...
 
Eine Kastration ist leider alles andere als eine Garantie dafür das Dein Blade auch später mal noch mit Rüden - ob kastriert oder nicht - spielen wird...
 
Ausserdem möchte ich dass er freundlich gegenüber den anderen Rüden bleibt, er mit den auch spielen kann und sich auch auf mich konsentriert und ich mit ihm trainieren kann und er nicht durch die vielen Pipistellen dauernd abgelenkt ist, trotz gehorsam usw., der Trieb lässt sich nicht einfach so ausschalten.
Also wird er ein Opfer der üblichen Bequemlichkeit seiner Halter, die sich von den natürlichen Verhaltensweisen eines Rüden überfordert fühlen/sind und hoffen das mit einem Tierversuch (Und nichts anderes ist es, wenn man versucht das Verhalten über eine Kastration positiv zu beeinflussen, da es keinerlei Garantie gibt daß das gewünschte Verhalten damit auch erzielt wird!) zu ändern.
Wenn ich lese/höre aus welchen Gründen kastriert wird ist es in 99% der Fälle nur der Bequemlichkeit/Unfähigkeit der Halter geschuldet. Und das ist hier nicht anders. :rolleyes: Armer Hund!
Komischerweise ist es, entgegen der landläufigen Meinung, möglich auch mit intakten Hunden zu trainieren, auch intakte Hunde sind gehorsam und in der Lage sich auf den Halter zu konzentrieren (das funktioniert aktuell sogar bei/mit läufigen Hündinnen in den Stehtagen) oder mit anderen Hunden zu "spielen".
 
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