Fremde Hunde am Gartenzaun

Hurup

Hallo, und noch allen ein gutes neues Jahr.

Ich habe folgende Sorgen:

Wir wohnen in einem freistehenden EFH, das nicht direkt an der Straße, sondern an einem öffentlichen Fußweg gelegen ist. Da wir 2 große Hunde haben, ist das Grundstück entsprechend umfriedet. Allerdings besteht zwischen Eingangstor und Boden ca. 10 cm Platz.

Jetzt passiert folgendes: Rücksichtslose Hundehalter lassen es zu, dass ihre Hunde an unserem Zaun hin und her rennen und unsere Hunde massiv provozieren und reizen. Aber das schlimme daran ist, dass immer mehr Hunde Ihre Schnauzen unter unserem Eingangstor hindurch stecken und unsere Hunde böse anknurren.

Laut unseren Informationen wären wir, wenn einer unserer Hunde von innen einen dieser Hunde zu packen bekommt und verletzt, mit verantwortlich.

Die entsprechenden Hundehalter haben wir darauf angesprochen, wurden aber von diesen ignoriert.

Um eine Eskalation zu vermeiden, haben wir zwischen dem unteren Abschluss des Eingangstores und dem Boden Stacheldraht angebracht. Nun sind uns aber Zweifel gekommen, ob wir hier in strafrechtlicher und zivilrechtlicher Hinsicht zur Verantwortung gezogen werden können, bei möglichen Verletzungen von Mensch und Tier.

Bin für jeden Rat dankbar.
Gruß
Hurup
 
  • 27. Februar 2024
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Hi Hurup ... hast du hier schon mal geguckt?
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Den Stacheldrahtzaun würde ich gaaanz schnell wieder weg machen. Schließlich können sich auch deine/eure Hunde daran verletzen. :unsicher:
Wie wäre es mit einem zusätzlichen Holzbrett, welches bis zum Boden reicht.
 
  • 27. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

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So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
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Mmh. Bei uns am Vorgarten haben hin und wieder Schulkinder die Hunde geärgert, wenn die mal vorne draußen waren, außerdem haben wir Untermieter im Dach, denen man ja nicht ständig beim Rein- und Rausgehen Hunde zumuten kann. Daraufhin wurde ein großes Tor im Hof gebastelt und die Hunde halten sich jetzt im hinteren Teil des Hofs und Garten auf. Problem behoben, denn so kommt gar keiner in Versuchung, weder Hunde, noch Untermieter oder Kinder. Wenn der Platz bei euch da ist, würd ich's so machen. Oder, wie Akim vorschlägt, einfach ein Brett bis zum Boden dranbasteln. Stacheldraht ist auf jeden Fall keine gute Lösung, da ist die Verletzungsgefahr einfach zu hoch. Stell dir vor, ein Hund angelt mit der Pfote nach seinem Spielzeug und direkt in den Draht rein - oder mit der Schnauze.
:rolleyes:
 
Hallo, und noch allen ein gutes neues Jahr.
Dito :hallo:

Laut unseren Informationen wären wir, wenn einer unserer Hunde von innen einen dieser Hunde zu packen bekommt und verletzt, mit verantwortlich.
Das ist (zumindest rein rechtlich :rolleyes: ) leider korrekt.

Die entsprechenden Hundehalter haben wir darauf angesprochen, wurden aber von diesen ignoriert.
Wen wundert's :unsicher: ?!

Habe mir mal ein paar Gedanken zur Lösung Eures Problems gemacht.

Ich würde da glaube ich diese Gummidinger ( sind so breite Gummilappen,schleifen dann zwar auf dem Boden,aber das is' ja nich' so schlimm,oder ? ) drunterpappen.

Weisste,was ich meine :gruebel: ?

Die sind zwar biegsam ( müssen sie ja auch sein,sonst würde das Tor ja nicht mehr aufgehen ;) ) aber das macht's den neugierigen Nasen von draussen zumindest schwerer,selbige durchzustecken und die Gefahr,dass was passiert, wird zumindet erheblich reduziert.

Auf jeden Fall würd' ich sofort den Stacheldraht entfernen und zwar in aller erster Linie zur Sicherheit für Eure Hunde !

Bitte nicht falsch verstehen; Eure Hunde sind immer auf dem Grundstück,da is' die Wahrscheinlichkeit,dass sie sich verletzen doch um einiges Höher,als wenn ein Hund,der zufällig einmal vorbeikommt,sich verletzt.
 
Hi.

Wenn ich mit meinen beiden Dobis am Wochenende bei meinem Freund bin, sind sie dort natürlich auch im Garten. Er selbst hat ja auch einen Hund, einen etwas hochbeinigeren Dackelmix.

Das Grundstück ist dobisicher umzäunt, 1,40 m hoch, Holzzaun.

Ein direkter Nachbar hat einen Jack-Russel (kurzbeinig), der macht einfach immer nur die Haustür auf und lässt den Hund selbst gassi gehen. Der rennt dann immer am Zaun auf und ab und macht meine Hunde rasend. Der ist sogar schon durch den Zaun gekommen und hat aufs Grundstück meines Freundes ge kackt - gottseidank waren meine Hunde da gerade nicht draußen - die mögen den nämlich nicht sonderlich. Außerdem pisst er meinem Freund ständig die Sachen in der Garage voll, wenn die Garage mal aufsteht.

Die Nachbarn sind völlig uneinsichtig, die stehen auf dem Standpunkt "Mein Hund tut nix, also darf der frei rumlaufen!". Der Jacky rennt manchmal über eine Stunde unbeaufsichtigt draußen rum, geht auch in die Nachbarsgärten (durch die Zäune) und pinkelt und k... alles voll. Oder geht jagen, direkt angrenzend ist ein großes Waldgebiet.

Wenn der mal durch den Zaun geschlüpft ist und ich dann gerade die Hunde in den Garten lasse (ich kann den Garten nicht komplett überblicken von der Hintertür aus), dann gnade ihm Gott. Ich geh schon immer vorher gucken, ob der Hund unterwegs ist - aber wenn der gerade im Wald oder bei den anderen Nachbarn unterwegs ist, sehe ich den auch nicht immer.

Mein Freund hat den Besitzer mehrfach gewarnt und ihm auch gesagt, dass er für nix garantiert, wenn der Kleine sich durch den Zaun quetscht. Andererseits sieht er es nicht ein, das Grundstück derartig hermetisch abzuriegeln, nur weil andere Leute nicht auf ihre Hunde aufpassen.

Ein anderer Nachbar hat einen Yorkshire, der auch immer frei läuft, aber der entfernt sich nicht von seinem eigenen Grundstück. Und eine Mieterin im Haus mit dem Jack-Russell hat einen Riesenschnauzer. Der läuft zwar auch immer ohne Leine, aber nie ohne Aufsicht - und am Zaun längs hält sie ihn am Halsband. Das ist auch OK so.

Meine Hunde sind in der Regel sowieso nicht unbeaufsichtigt im Garten, wenn die draußen sind, bin ich auch draußen. Und wenn dann draußen ein anderer Hund rumläuft (in der Regel nur die genannten drei - das Haus liegt so abseits, da kommt kein Passant oder Spaziergänger hin), dann pfeife ich meine Hunde sofort rein, bis "die Luft wieder rein ist".

Gruß
tessa
 
  • 27. Februar 2024
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Also wir haben auch in so einem Zwischenraum ein Brett angebracht.Vielleicht habt ihr ja diese Möglichkeit,dann wäre das ja eine Möglichkeit.Den Stacheldraht würd ich wieder entfernen,da geb ich den anderen Recht.
 
Hi,

erst mal vielen Dank für die Nachrichten.
Ich habe mich heute morgen bei der Bauaufsicht erkundigt. Die sagten mir, dass Stacheldraht verboten ist. OK. Wir werden ihn heute abend entfernen.
Eine Verletzungsgefahr für meine Hunde besteht nicht, da der Stacheldraht von außen befestigt ist. Aber das ist jetzt auch egal. Ich muss mir was anderes einfallen lassen.

Das mit diesen Gummidinger ist eine gute Idee. Die Bauaufsicht empfahl mir Hasendraht.
Ich glaube aber, dass dieser zu leicht ist und nachgibt.
Ein Brett kann man am Eisenrahmen des Eingangstores nicht befestigen.

Vielleicht sollte ich es darauf ankommen lassen. Meine Hunde sind auch meistens nur draußen, wenn ich es auch bin. Aber ein kurzer Moment genügt ja.

Tessa spricht mir aus der Seele. Ja,Ja der Hund macht doch nichts, der kann überall hin.
Wer so etwas sagt, hat keine Ahnung von Hunden. Es kommt ganz erheblich auf die Körpersprache des Hundes an. Ein Hund kann einen anderen auch massiv bedrohen, ohne dabei laut zu werden. In eurem Fall würde ich den Hundebesitzer beim Ordnungsamt melden. Das ist ein Verstoß gegen die Grfahrenabwehrverordnung. Wenn der einmal vom Ordnungsamt kontaktiert wird, lässt er seinen Hund bestimmt nicht mehr derart verantwortungslos herum laufen.

Auf der anderen Seite kann es doch nicht sein, dass man nicht mal auf seinem eigenen Grundstück sich frei bewegen kann.

Aber ich habe leider im letzten Jahr selbst erfahren müssen, wie die Behörden ticken. Deshalb möchte ich auf alle Fälle weiteren Ärger vermeiden.

Wenn noch jemand eine Idee hat, ich bin für jeden Vorschlag dankbar.

Gruß

Hurup
 
Ich weiß nicht, wie unangenehm es für die Hunde ist, aber jemand bei uns im Dorf hat ein "Antihundespray" auf seine Vorgartenwiese gesprüht. Ich hatte ihn mal gefragt, was sein Hund dazu sagt, er hat es mir vorgeführt: der Hund ging ca 1m an die Stelle ran, nicht weiter. Sein Vorgarten war echt ein reines Hundesklo, jeden Tag neue Riesenhaufen.
Wenn das Zeug im Umkreis von 1m wirkt, dann könntest du es vielleicht außen an den Gartenzaun sprühen, hätte natürlich den Nachteil, dass deine Hunde sich dem Zaun bis auf einen Meter nicht mehr nähern aber den Vorteil, dass fremde Hunde es von außen auch nicht mehr machen. Wie gesagt: ich weiß nicht, ob das Zeug "schädlich" für Hunde ist, da müßte man sich informieren.
 
ich geh mal davon aus, dass deine Einfahrt nicht 100% gerade ist... da ist alles was "massiv" ist ein Problem... Ich würde da eine Art Gummilippe anbringen... Den Gummi bekommst in verschiedenen Stärken und du kannst ihn dir zurechtschneiden wie du willst... Löcher rein und mit Ösen am Gitter befestigt... Fertig...

@tessa... ich dachte auch das 1,40 ausreichend wäre... bis er dann nahezu aus dem Stand über den Zaun sprang... :unsicher: :heul:
 
Ich würde da eine Art Gummilippe anbringen... Den Gummi bekommst in verschiedenen Stärken und du kannst ihn dir zurechtschneiden wie du willst... Löcher rein und mit Ösen am Gitter befestigt... Fertig...

Danke für die doch etwas präziesere Ausführung meines doch etwas "laienhaften" Vorschlages ( siehe oben ) ;) !

SO hatte ich mir das vorgestellt :)

Habe leider zwei linke Hände,aber wozu gibt's Männer:D !
 
Hatte ich glatt überlesen, deinen Vorschlag :nee: wie peinlich...

Na Hauptsache es hilft... :D
 
hy

1.40?
Das ist für unsere Lütte schon zu niedrig.
Wir haben 2.30 Zaun :D Und das war in Tequilas jungen Jahren schon ein Grund, sich noch mehr anzustrengen.

Zu Hunden am Zaun, da könnt ich irre werden.
Unsere Nachbarin muss nach jedem Spaziergang auch immer direkt vor unserem Tor mit ihrem Foxy warten u sagen " ich kann hier einfach nicht vorbei gehen, der charly muss erst hallo sagen"
Da könnt ich k... Unser großer Rüde regt sich dann immer so auf, das er die Alte fast umrennt. Und Jade pöbelt dann den Rüden an, weil ihr das gekeife auf den Nerv geht.

Die Leute denken echt nicht nach:sauer:
 
Hi,

wir haben das Problem mit einem zweiten Zaun gelöst. So können die Hunde nicht bis ans Hoftor vorlaufen, dazwischen liegen gut 4 Meter.

Sie bellen natürlich trotzdem, wenn jemand mit seinem Hund vorm Hoftor stehen bleibt, aber sie haben noch nie (!!!!) Anstalten gemacht, über den Zaun zu springen, obwohl der nur 1,30 m hoch ist. Die Barriere ist für die Hunde eher symbolisch.
 

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@Alexl + Dalmatiner-Mix:

Klar, für einen jungen, gesunden Dobi ist 1,40 natürlich kein Hindernis.

Da ich aber eine "alte" Dobihündin mit 9 Jahren und 0 Zaunspring-Ambitionen und einen behinderten (wirbelsäule geschädigt) Dobi habe, der diese Höhe rein sprungtechnisch vom Rücken her nicht schafft, ist dieser Zaun mit 1,40 m Höhe für _meine Dobis_ "dobisicher".

Gruß
tessa
 
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