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Ein Leben mit Pädophilie

  1.  
    #1 Meizu
  2. "...zu akzeptieren..., daß es irgendeine Eigenschaft ist, wie 'ne krumme Nase oder schöne Augen."
    Ohje... Da komme ich definitiv an all meine Akzeptanzgrenzen.
     
    #2 sleepy
  3. Der Herr belügt sich selbst...
     
    #3 pat_blue
  4. :verwirrt:
     
    #4 matty
  5. 1. Das er sicher! nie Täter wird.
    Das kann keiner mit dieser Präferenzstörung sagen.
    2. die 70/30 Angabe. Wenn er auf "Frauen" steht, werden das keine Frauen sein, wie wir uns das vorstellen, sondern solche, die seinem Typ annähernd ähneln. Sprich, oft sinds Asiatinnen oder sehr kleine zierliche junge Frauen.
    3. Er verharmlost seinen Trieb.

    Nicht auf den Herrn bezogen, sondern zum Beitrag.
    Die Angebote, die erwähnt werden sind sehr wertvoll und sinnvoll. Und leider hier in der Schweiz viel zu wenig verbreitet.
     
    #5 pat_blue
  6. Ja. aber er hat doch genau deswegen an so einem Angebot teilgenommen.
    Wie soll er den ansonsten mit der Pädophilie umgehen, wenn er nicht danach davon überzeugt ist, er bekommt es hin?
    Das Projekt in der Berliner Charité war auch immer wieder durch Finanzierungsprobleme bedroht.
     
    #6 matty
  7. Hab nicht gesagt, dass er nichts macht oder machen soll. Ich hab geschrieben, dass er sich selbst belügt, wenn er behautet, dass er NIE Täter wird. Es geht um die Formulierung, die mir sagt, dass er seinen Trieb unterschätzt. Thats it
     
    #7 pat_blue
  8. Was würdest du in der Situation nach Außen transportieren? "Könnte jederzeit sein, dass ich meinen Trieb auslebe"? Ich habe den Beitrag jetzt noch nicht angesehen, aber ich denke es ist normal, da vermitteln zu wollen, dass man keine Gefahr ist. Auch wenn er sich selbst da vielleicht nicht so sicher ist.
     
    #8 Vrania
  9. Den Satz könnte man einfach weglassen. Oder zum Beispiel sagen, dass man darüber spricht, Therapien macht, usw. um alles zu tun, damit man nie Täter wird.

    Es ist eine Form der Verharmlosung, wenn sie sich ihr "Gefahren Potential" nicht eingestehen, dass ist das Hauptproblem bei Pädophilen. Ich habs schon mal irgendwo hier geschrieben, es ist ähnlich wie bei Sucht Kranken. Auch wenn sie Clean sind, sind sie krank und bleiben "Süchtig".
     
    #9 pat_blue
  10. Auch da müssen sie in der Therapie lernen, damit selbstsicher umzugehen und zu wissen, wie sie genau das vermeiden.
    Zahlen sind bei Delikten mit sehr hohen Dunkelziffern immer schwierig, jedoch, wenn man sich man durch den Kopf gehen lässt, wie viele Männer mit pädophilen Neigen es bei 1-5% der Männer geben muss, dann spricht schon vieles dafür, dass es nicht nur Einzelnen gelingt.
     
    #10 matty
  11. Ich finde das sehr selbstgefällig und vorallem nicht hilfreich, wenn man von außen solche Menschen so abwertet und demotiviert und einfach sagt "kann er nicht wissen, er belügt sich, etc".
    Zum einen, wir kennen den gar nicht. Wir wissen gar nicht wie stark und gefestigt der Mann ist.
    Und selbst wenn wir Zweifel hätten, wenn wir ihn kennen würden, wäre ja wohl das Übelste ihm einzureden dass er das eh nicht zu 100% kontrollieren kann. Vielmehr müsste man ihn darin bestärken, dass er das kann. Wenn man sagt "geht eh nicht sicher", kann er auch gleich Täter werden, wozu dann die ganze Mühe? Passiert ja eh irgendwann.
    Zum anderen gibt es viele Menschen die S.exuelle Neigungen und Fantasien haben, die sie nie ausleben werden. Manche haben schlicht nie die Möglichkeit dazu, sind gefangen in ihren Ehen/Beziehungen oder sich selbst, andere wollen auch dass es eine Fantasie bleibt. Es gibt Frauen mit Vergewaltugungsfantasien und die wollen NICHT vergewaltigt werden. Usw.
     
    #11 Crabat
  12. Gerade bei Pädophilen hab ich vor einigen Jahren mal einen Artikel gelesen, dass es wohl sogar recht viele von ihnen gibt, dass aber die allermeisten ihre Neigung tatsächlich unter Kontrolle haben und sie nicht ausleben.
    Wobei ja jeder einzelne, der es tut, einer zuviel ist. Aber das trifft im Prinzip auf jegliche Form der menschlichen Abgründe zu.
     
    #12 MyEvilTwin
  13. Das finde ich auch. Und umso weniger die Betroffenen stigmatisiert werden, umso eher trauen sie sich Hilfe zu holen. Jemanden nur auf Grund seiner Fantasien zu kriminalisieren finde ich grundsätzlich falsch. Wenn man davon ausgeht, dass auch nur 1% der Männer betroffen sind, gibt es einfach viel zu wenige Hilfsangebote. Da muss sich meiner Meinung nach etwas bewegen und Prävention ist besser möglich, wenn ein Thema nicht vollkommen unter den Teppich gekehrt wird.
     
    #13 Gamergirl
  14. Ich bin ja auch immer hin- und hergerissen. In den 80er Jahren gab es in meiner direkten Familie einen Missbrauchsfall, das Mädchen war erst 6 Jahre alt. Es war schrecklich. Und natürlich empfinde ich solchen Menschen gegenüber eine große Abneigung, das gebe ich zu. Und im ersten Impuls hat man freilich ganz schlechte Gedanken. Ich habe mir das Video nicht angeguckt. Will ich nicht.
    Aber ich versuche mir immer wieder klar zu machen, dass diese Menschen sowas einfach haben, ohne dass sie etwas dafür können, sie haben sich das nicht ausgesucht. Seine Neigungen kann man nicht einfach per Knopfdruck ausschalten und ich wette, die meisten Pädophilen würden es liebend gerne einfach ausschalten, wenn sie es nur könnten. In dem von mir gelesenen Artikel wurde auch beschrieben, wie sehr viele darunter leiden, sich selbst dafür schämen. Das hat mich etwas anders denken lassen.
    Für seine Neigungen kann niemand etwas. Es dann aber - in diesem Fall an Kindern - auszuleben, ist nochmal was ganz anderes und ich finde, man sollte alles dafür tun, um diesen Menschen zu helfen, mit ihrer Veranlagung umzugehen, ohne dass jemand einen Schaden davon trägt.
     
    #14 MyEvilTwin
  15. Ich hatte mit Pädophilie mehr als genug zu tun. Und mehr als genug Gutachten gelesen. Mein Kommentar ist nicht abwertend, das ist nur meine Feststellung. Sobald das Verharmlosen aufhört, beginnt die Therapie zu greifen. Garantie ist das immer noch nicht. Die gibt es einfach nicht. Das ist reine Utopie und einfach Gefährlich. Dazu muss man nicht die Person mit der Störung kennen, sondern nur die Störung. Die Person hat genau so lange Einfluss darauf, bis ein paar Faktoren zusammen kommen und die Psyche schwächelt, um es mal einfach zu sagen. Darauf hat die einzelne Person nicht immer Einfluss.
    Eine S.exual Präferenz ist etwas anderes als eine Situationsbezogene S.ex Fantasie. Kann man nicht vergleichen.
     
    #15 pat_blue
  16. Das vage ich ebenfalls zu bezweifeln, die Frage ist nur, was du unter "Ausleben" definierst. Ich habe schon oft bei Kin.por. Konsumenten gehört, sie würden ja keine Missbräuche begehen... doch tun sie, in jedem einzelnen Fall, immer wieder. Und was denkst du, wie hoch da die Dunkelziffer ist, von denen, die nie entdeckt werden, weil sie einfach nicht allzu doof sind? Möchte ich nicht wissen.

    Bezüglich S.ex.ualstraftäter ist meine rosa Brille schon lange weg.
     
    #16 pat_blue
  17. Du scheinst ja in dem Thema recht bewandert zu sein. Wie hoch schätzt du denn anhand deiner Erfahrung den Anteil der Betroffenen ein, die dann strafrechtlich relevante Handlungen begehen? Das soll nicht kritisch klingen, ich bin ehrlich interessiert.
     
    #17 Gamergirl
  18. Jemanden so zu stigmatisieren, der nie etwas Verbotenes GETAN hat, ist aber auch nicht fair. Für sein Potential "Böses" zu tun, kann niemand was. Du weißt doch gar nicht, ob er das Ganze wirklich verharmlost. Was er in einer Doku öffentlich sagt, muss noch lange nicht sein, was er privat denkt oder wie er sich selbst gegenüber steht. Ich kann durchaus verstehen, dass er sich selbst nicht als tickende Zeitbombe darstellen will. Und wenn er selbst denken würde, dass er selbst eh keinen Einfluss hat und es sowieso jederzeit passieren könnte, gerade dann hätte er meinem Verständnis nach eher Potential zum Täter zu werden.
     
    #18 Vrania
  19. Für seine/ihre S.exuelle Präferenz kann niemand etwas. Ob ein Pädophiler es schaffen kann, ohne Übergriffe (und damit meine ich auch P.ornos) zu leben, kann ich nicht beurteilen.
    Für mich ist aber klar, dass ein Pädophiler exakt nur eine Chance haben kann. Sprich, wenn er sich an einem Kind vergreift, Kinderpornos konsumiert, gehört er meiner Meinung nach weggesperrt. Da sind für mich die Rückfallquoten einfach zu hoch, dass man das Leben von Kindern gefährdet.

    Ich selbst möchte keinen Pädophilen, auch wenn er seine Präferenz nicht auslebt und sich therapeutisch behandeln lässt, in meiner Nähe haben. Ich würde auch ganz sicher verhindern, dass er mit Kindern, für die ich verantwortlich bin, in Kontakt kommt.
     
    #19 Paulemaus
  20. Na wenn man schon ein paar Gutachten gelesen hat, kann man natürlich jeden beurteilen. Dann hätte man ja schon mit „den allen“ zu tun. :gaensefueßchen:
     
    #20 Crabat
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