Wie schütze ich meinen Hund & mich effektiv gegen Hundeattacken?

  • wurschti
Ich habe länger überlegt ob ich diese Frage hier stellen soll, denn sicherlich ist sie von einigen nicht gern gesehen, allerdings brauche ich wirklich ein paar Tipps.

Frieda und ich wurden am Wochenende von einem Schäferhundmix-Rüden attackiert.
Es ist nicht der 1. Vorfall mit diesem Hund. Wir gehen schon extra nicht mehr in der Nähe des Hofes spazieren um Konfrontationen aus dem Weg zu gehen.

Die Besitzer des Rüden lassen ihn so laufen!

Dieses Mal "begegneten" wir uns auf einer Straße. Die Besitzerin lies den Hund wieder so laufen. Das Tier rannte, als es auf uns zugaloppierte fast in einen LKW!
Der Rüde ging meine Hündin ohne Umschweife an. Ich versuchte selber ihn mit Selbstbewußtsein entgegenzutreten und ihn einzuschüchtern. Dabei fixierte er mich bereits.

Als ich hilflos den Rückzug antreten wollte, packte er mit dem Maul die Rute meiner Hündin und riss sie zurück.

Danach kam es minutenlang zu weiteren massiven Rangeleien bis der Rüde abdrehte.

Die Besitzerin floh währenddessen über ein schwer begehbares und gerade frisch gepflügtes Feld! Auf Zurufe reagierte sie nicht (obwohl ganz klar in Hörweite).

Ich sagte ihrem Gatten, den ich danach auf seinem Hof aufsuchte, deutlich, daß ich nach diesem weiteren Vorfall erwarte, daß der Hund angeleint geführt wird und ich mir weitere rechtliche Schritte vorbehalte.

Gestern sah ich die Frau wieder mit dem unangeleinten Hund. Ich hielt mit dem Auto und fragte freundlich wo ihre Leine sei, daraufhin sie (wörtlich:( "Hä? Leine? Hab ich nicht!" Dann wackelte sie weiter, auf meine Frage, ob sie sich mal für den Vorfall entschuldigen wolle, kam wieder einmal keine Reaktion.

Ich habe das Ordnungsamt unseres Städchens angemailt, vermute aber von dort keine große Unterstützung.
Welche Möglichkeiten könnte ich nutzen mich effektiv vor diesem Hund zu schützen?

Um es vorweg zu nehmen:
Es kam zu keinen blutigen Verletzungen!
Es gibt für diesen wie auch für den ca. 1 Jahr zurückliegenden Vorfall Zeugen!
Der Hund ist auch schon Spaziergängern ohne Hund gegenüber auffällig geworden (hat in wehende Mäntel gepackt).

Ich will dem Hund nicht unrecht tun, schlimm finde ich das Verhalten seiner Menschen!

Auch wenn es nicht zu ernsthaften offenen Bissverletzungen gekommen ist, beschleicht mich doch ein sehr ungutes Gefühl beim nächsten Mal womöglich nicht so davonzukommen :(.
Ich neige nicht zur Hysterie und habe durchaus schon Hundekabbeleien erlebt. So meine ich von mir selber, einschätzen zu können, daß diese Geschichte schon recht ernsthaft war.
 
  • SaSa22
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Hi wurschti :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • bones
Hi,

Ich hab' eine ähnliche Frage auch schonmal hier gestellt. Ganz ehrlich gesagt hat keiner der Tips geholfen. Es handelte sich um einen großen, kräftigen Soka-Mix, der auf dem gleichen Hof lebte wie wir, und uns teilweise regelrecht aufgelauert hat - da war absolut gar nichts zu machen.
Musste dreimal Hunde und einmal mich selbst flicken lassen:(.

44 Anzeigen beim O-Amt und eine Gerichtsverhandlung brachten auch nichts. Wir sind da weggezogen - das hat geholfen...

LG
Mareike
 
  • MeikeMitBenny
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Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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LG Meike mit Benny
  • AngelBlueEyes
Sorry wenn ich so blöd frag - aber wenn nix mehr geht, Pfefferspray? Wobei ich da jetzt auch nicht wirklich viel drüber weiss ... Will hier ja nicht zur Misshandlung von Geschöpfen aufrufen!! :(
 
  • wurschti
@bones
Ich habe von Dir vorhin schon in dem anderen Thread (wie weit dürfen Hunde untereinander gehen, oder so) gelesen. Absolut schrecklich!
Ganz so dicht wohnen diese Leute nicht bei uns aber unsere Routen scheinen sich an manchen Tagen zu überschneiden. Ich hatte den Rüden jetzt schon lange nicht mehr gesehen, da ich die direkte Umgebung des Hofes absolut meide.

@AngelBlueEyes
Ja in solche eine Richtung gehen hier auch viele Gedanken. Ich habe schon Tipps bekommen wie: Ich besorg Dir ne Eisenstange ...
Ich will aber nicht mir irgendwelchen Dingen auf einem Hund herumschlagen (wo doch eigentlich den Besitzerin was an den Ballon gehört :unsicher:).
Mit Pfefferspray kenne ich mich nicht aus. Trifft man damit auch den Gegner, also ist das relativ zielsicher?
 
  • prona
Sorry wenn ich so blöd frag - aber wenn nix mehr geht, Pfefferspray? Wobei ich da jetzt auch nicht wirklich viel drüber weiss ... Will hier ja nicht zur Misshandlung von Geschöpfen aufrufen!! :(

Pfefferspray hat bei Hunden oft eine gegenteilige Wirkung, nämlich dass der Hund noch mehr abgeht. Vor Allem musst im Eifer des Gefechts erstmal treffen, nicht dass es noch den eigenen trifft.

Ich würde es trotz Allem mit einer Anzeige versuchen. Anscheinend geht der Hund ja auf Alles was sich nur bewegt. Als nächstes triffts vielleicht ein Kind...

Oder du versuchts mit den Besitzern zu reden wenn du weißt wo sie wohnen. Vielleicht zeigen sie sich ja doch einsichtig...
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Midivi
Pfefferspray hat bei Hunden oft eine gegenteilige Wirkung, nämlich dass der Hund noch mehr abgeht. Vor Allem musst im Eifer des Gefechts erstmal treffen, nicht dass es noch den eigenen trifft. ..
Wir haben im Tierheim nur sehr gute Erfahrungen mit Pfefferspray gemacht.
Keiner ist dadurch aggressiver geworden, sie haben sofort abgelassen.

Die Gefahr besteht natürlich, das dein Hund auch was abbekommt, wenn der Wind ungünstig steht oder dein Hund in den Strahl läuft.
Zielen kann man aber trotz allem ganz gut.

Ich habe immer Pfefferspray dabei - sicher ist sicher.

Ich würde es trotz Allem mit einer Anzeige versuchen. Anscheinend geht der Hund ja auf Alles was sich nur bewegt. Als nächstes triffts vielleicht ein Kind...
Sehe ich auch so.

Oder du versuchts mit den Besitzern zu reden wenn du weißt wo sie wohnen. Vielleicht zeigen sie sich ja doch einsichtig...
Das glaube ich weniger.....
 
  • bones
Wir hatten wirklich monatelang die blanke Hölle, das wünsche ich niemandem:(.

Vergiss' Pfefferspray. Treffen ist schwer und außerdem wirkt es weder bei allen, noch wirkt es immer wie geplant - muss prona da Recht geben.

Das Problem ist, dass -egal was du nimmst- immer

1. die Gefahr besteht deinen eigenen Hund zu erwischen
2. die Gefahr besteht, dass der Hund dadurch noch mehr aufdreht
3. die Gefahr besteht dass es gar nix bringt
4. die Gefahr besteht, dass der Hund ernsthaft verletzt wird (was man ja auch irgendwie nicht wirklich möchte:rolleyes:)

Der einzige Weg führt über die Vernunft des Halters oder des O-Amts. Viel Glück...

LG
Mareike
 
  • AngelBlueEyes
Mit Pfefferspray kenne ich mich nicht aus. Trifft man damit auch den Gegner, also ist das relativ zielsicher?

Ich hab 2x ein Pfefferspray bei mir daheim gehabt, allerdings nicht zur Abwehr von gefährlichen Hunden - wobei man es auch nur dafür nutzen darf ... Hab es aber nie gebraucht und daher hab ich keinen Plan.

Ich weiss nicht ob man damit "zielgerichtet" sprühen kann oder ob es, wenns dumm läuft und der Wind ungünstig steht, auch gegen einen selbst gehen kann.

Aber du hast schon Recht - Hund an die Leine und das Problem wäre behoben. Der Besitzerin / dem Besitzer gehört eine an die Waffel.
 
  • lektoratte
Pfefferspray hat bei Hunden oft eine gegenteilige Wirkung, nämlich dass der Hund noch mehr abgeht. Vor Allem musst im Eifer des Gefechts erstmal treffen, nicht dass es noch den eigenen trifft.

Kann so sein, muss aber nicht. Hab auch schon Gegenteiliges gehört und halte Pfefferspray für auf jeden Fall wirksamer als eine Eisenstange.

Ansonsten würd ich an deiner Stelle Anzeige erstatten. Mag sein, dass das nicht immer sinnvoll ist, aber wenn du das nicht machst, wird es auf keinen Fall was helfen.
Klemm dir das Gespräch mit den Besitzern. Du hast es versucht, es hat nichts geholfen, die zuständige Frau hat offenbar schwer einen an der Waffel und ist absolut uneinsichtig. Sich direkt mit der weiter auseinanderzusetzen ist Zeitverschwendung.

Tschuldigung, wenn ich hier vielleicht etwas patzig klinge - aber solche Leute wie diese Frau sind Schuld dran, dass ALLE Hundehalter in Verruf kommen. Und zwar aus purer Ignoranz, Dickfelligkeit und Egoismus.

Mit der noch Nachsicht zu üben, fände ich absolut verfehlt.
Und der Hund... der ist gefährlich. Ob er was dafür "kann" oder nicht, der beißt deine Hündin, beißt andere Leute, beißt vielleicht dich. Mal im Ernst: Auch da finde ich es nur legitim, wenn du Vorsichtsmaßnahmen ergreifst.
Und was anderes als Pfefferspray fällt mir im Moment leider auch nicht ein - wobei ich selbst damit aber keine Erfahrung habe.

So, das war mein Senf. Hoffe, keiner kriegt ihn in den falschen Hals.

LG, Lektoratte
 
  • prona
Pfefferspray hat bei Hunden oft eine gegenteilige Wirkung, nämlich dass der Hund noch mehr abgeht. Vor Allem musst im Eifer des Gefechts erstmal treffen, nicht dass es noch den eigenen trifft. ..
Wir haben im Tierheim nur sehr gute Erfahrungen mit Pfefferspray gemacht.
Keiner ist dadurch aggressiver geworden, sie haben sofort abgelassen.

Die Gefahr besteht natürlich, das dein Hund auch was abbekommt, wenn der Wind ungünstig steht oder dein Hund in den Strahl läuft.
Zielen kann man aber trotz allem ganz gut.

Ich habe immer Pfefferspray dabei - sicher ist sicher.

Ich würde es trotz Allem mit einer Anzeige versuchen. Anscheinend geht der Hund ja auf Alles was sich nur bewegt. Als nächstes triffts vielleicht ein Kind...
Sehe ich auch so.

Oder du versuchts mit den Besitzern zu reden wenn du weißt wo sie wohnen. Vielleicht zeigen sie sich ja doch einsichtig...
Das glaube ich weniger.....

Ich kanns mir auch nicht vorstellen, aber ein Versuch wärs ja wert, außer es wurde schon probiert und hat nichts gebracht.
Wir haben bei uns auch ein paar Hunde die ohne zu zögern auf meinen losstürmen und anfangen zu stänkern. Gott sei Dank lassen die meisten sich mit viel Geschrei meinerseits vertreiben. Ich hab mich im Waffengeschäft schon nach nem E-Shocker erkundigt, der aber nur so wenig Volt hat dass er keinen Schaden in dem Sinne anrichtet. Allerdings ist auch da nicht gesagt dass es eine effektive Wirkung hat, deswegen hab ichs bleiben lassen. Vor Allem tuts mir immer wieder leid für die Hunde die durch die Schuld ihrer Besitzer alles abbekommen.
 
  • Rauracher
Ich würde sofort die Polizei rufen, jedes Mal.
Zum Thema Pfefferspray: Ich habe einige Jahre bei einem Sicherheitsdienst gearbeitet und wir mussten mehrmals Hunde einsprühen (gibt bei der Firma strikte Richtlinien, wann das erlaubt ist und wie man sich zu verhalten hat, also kein willkürliches Rumgesprühe) und hatten von Quasikoma bis exstremst Agro alles. Es ist also keine endgültige Lösung. Und du kannst dich ohne Übung leicht selbst einspühen, oder eben deinen eigenen Hund.
 
  • bones
Nochmal wg Pfefferspray:
Mein Arbeitgeber hat uns mit ziemlich effektivem Pfefferspray ausgerüstet. Das Zeug ist "etwas" stärker als die Dinger im freien Verkauf. Selbst das wirkt aber weder bei Menschen noch bei Hunden absolut zuverlässig.
Man muss immer damit rechnen, dass ein Lebewesen, aus welchen Gründen auch immer (meist sehr hohe Erregungszustände/Angst/Wut/Drogenkonsum), keine oder nur eine verzögerte Reaktion zeigen.
Das Zeug ist sicher besser als gar nichts zu haben, aber verlass' dich nicht darauf!

LG
Mareike
 
  • Wotano
Mhh,also wenn schon ein spray zur Abwehr,dann lieber ein Pfeffergel mit einem Strahl statt ein Pfefferspray mit sprühwolke.

So ist die Gefahr bei gegenwind selber etwas ab zu bekommen gering.

Allerding immer noch nicht auszuschliessen das du im eifer des Gefechtes deinen eigenen Hund triffst.

Stehe aber der ganzen Geschichte mit dem Pfeffer Zeugs eher skeptisch gegenüber.


Gruss
 
  • wurschti
Ich weiß nicht was mit diesen Leuten los ist. Der Landwirt erzählte mir davon, daß sein Hund ja sooo lieb sei :unsicher:.
Als er uns vor einem Jahr ca. 2 km weit verfolgte und einer der Söhne (ca. 10 - 12 Jahre alt) ihn ständig versuchte zu halten, schnappte der Rüde immer wieder nach dessen Armen und der Kleine ließ natürlich los.
Schon damals rannte der Rüde zähnbleckend immer wieder gegen meine Hündin.
Wir sind so ruhig wie nötig aber so schnell wie möglich weitergegangen. Irgendwann hörten wir nur noch wie der Junge immer wieder verzweifelt "Hilfe" schrie (weil er natürlich völlig überfordert war). Als wir beim Auto waren und Frieda sicher darin saß, bin ich wieder zurückgefahren. Der Junge war am heulen, am schwitzen und total fertig. Er entschuldigte sich ständig bei uns und meinte er könne den Hund nicht halten. Eine Anwohnerin hatte ihm dann ein Strohband gegeben, damit er den Hund besser halten konnte.

Damals dachte ich noch, ok es ist ein junger Rüde und der Junge hat sich natürlich in seiner Unwissenheit auch nicht richtig verhalten.

Ich glaube ein Gespräch mit denen ist zwecklos. Wenn mein Hund gerade so massiv andere angeht, steckt mir das doch als Normalo irgendwie in den Knochen und ich passe zumindest die nächste Zeit auf.
Die Frau hatte gestern nicht mal ne Leine dabei. Die hält ihren Hund nicht einmal fest, wenn ein Auto mit hoher Geschwindigkeit die Straße entlang fährt.

Als letzten Herbst Spaziergänger an dem Hof vorbeigingen, da hat der Hund sich wie gesagt immer wieder die wehenden Mäntel gepackt. Damals stand auch die Frau auf dem Hof. Von zwei Personen der Gruppe angesprochen, daß sie endlich den Hund festhalten solle sagte sie nur: "Iiiiich ... den Hund festhalten? Iiiich pack den nicht an!":wand:
Die Spaziergänger haben sich dann in einer nahegelegenen Bushaltestelle verschanzt und gewartet bis der Hund weg war.

Ich habe das Ordnungsamt angeschrieben und den Sachverhalt geschildert. Den Namen vom Klingelschild habe ich leider in meinem aufgeregten Zustand am Samstag wieder vergessen aber den werd ich noch rauskriegen.

Polizei rufen wenn hier so etwas ist, ist nahezu zwecklos. Wir leben hier sehr ländlich und wir sind "Zugezogene" ;).

Wir begegnen hier oft Hunden (mind. jeden Morgen) und es gibt keine Probleme! Frieda läßt sich nicht schnell ins Bockshorn jagen und das führt an und für sich zu einer teilweise distanzierten aber eigentlich immer recht respektvollen Begegnung.
Egal ob die Jagdhunde in der Näheren Umgebung oder auch ander Hofhunde, wir können unbehelligt unseres Weges gehen und vermeiden Provokationen dieser Hunde.
Nur näherliegende Nachbarn mit ihrem arbeitslosen, neurotischen JR-Terrier, die nicht dafür sorgen, daß dieser nicht die komplette Straße als sein Eigntum ansieht, machen noch Probleme. Aber auch dort sind wir natürlich bereit, andere Wege einzuschlagen :eg:.
 
  • Darla
Vor solchen Übergriffen durch verantwortungslose Hundebesitzer habe ich am meisten Angst. Gerade Darla ist da etwas "blauäugig" und denkt, alle Hunde wollen spielen.
OT:Als wir noch in der alten Wohnung lebten hatten wir einen Nachbarn, der eine Soka Hündin und einen DSH hatte. Die beiden Hunde haben ALLES angegangen: Kinder, Radfahrer und natürlich auch Hunde + von Aufsichtspflicht hatte der gute Mann wohl noch nie was gehört (seine Tiere liefen immer auf dem Feld neben seinem Grundstück frei herum). Sämtliche Anzeigen von Eltern und anderen Personen brachten garnichts (war vor der Verordnung), somit musste man sich damit "abfinden" oder einen riesen Bogen um das Gelände machen. Bei uns ging das leider nicht, denn wir wohnten am Ende der Sackgasse und sein Hof war am Anfang :rolleyes:. Zu der Zeit hatte ich noch einen Dobirüden und eine Dobihündin, mit denen ging ich aus Sicherheitsgründen immer getrennt Gassi. x mal hatte ich Glück, doch irgendwann erwischten die Beiden mich und meinen Rüden, alles ging ganz schnell : beide stürtzen sich auf Raziell, der DSH packte ihn hinten im Rücken und die Hündin ging an die Kehle , sie rissen ihn förmlich auseinander. Trotz Not-OP war er 3 Stunden stäter tot. Anzeige wurde erstattet, aber wieder nichts. Er musste seine Hunde lediglich auf dem Gelände sichern (was schon viel eher hätte geschehen sollen).
Genau 3 Monate später passierte mir das Gleiche mit meiner Hündin : die Sokahündin kam von vorne, der DSH ging aber nicht meine Hündin an, sondern biß mir in den Oberschenkel und ließ nicht mehr los (obwohl ich ihm in lauter Panik mindestens 10x kräfftig auf die Schnauze bzw Nase schlug). Das war wohl zu viel für meine (sowieso total unverträgliche Hündin:( erst biß sie die Sokahündin tot, danach brach sie dem Schäferhund das Genick.
Ob er mich angezeigt hat? Nein, er hatte 4 Wochen später 2 Rottweilerwelpen und wir haben uns eine neue Wohnung gesucht , bevor die Rottweiler ausgewachsen waren :unsicher:.
Solange es noch verantwortungslose Hundebesitzer gibt, wird man auch nicht vor solchen "Übergriffen" befreit sein, traurig aber war.....
 
  • engel54
Also wenn ich das so lese,dann krieg ich eigentlich noch mehr Angst,als ich schon habe.Versuche ja Luna auch zu sozialisieren,weil sie anderen Hunden gegenüber auch sehr unverträglich ist.Zum einen hab ich ja eigentlich auch Angst bzw. Respekt vor fremden Hunden und zum anderen Angst vor Lunas Reaktionen bei anderen Hunden.
Was hilft denn eigentlich überhaupt,wenn so ein unangeleinter aggressiver Hund auf mich und auf die angeleinte aggressive Luna trifft???Wie kann ich mich und meinen Hund schützen??Innerlich bete ich immer,daß mir auf den Wegen sowas nicht passiert.
Aber wenn ich das hier so im Forum lese,mach ich mir doch immer mehr Gedanken darüber.
Kriegt man mit nix so einen Hund los??
 
  • Meike
Wirklich agressive Hunde wirst du wohl nur mit Gewalt loswerden :(
 
  • Ninchen
ja meike... aber ich für meinen teil renne "unbewaffnet" herum - und ich fürchte, wenn es hart auf hart käme, wäre ich einem wirklich aggressivem hund ab einer gewissen größe/ab einem gewissen gewicht, der MIR ans leder will, nicht mehr gewachsen. und dann? :(
 
  • Meike
Ich weiß es nicht und ich möchte es auch gar nicht wissen :( Ich habe auch nichts dabei, früher als Opa da war hatte ich wegen eines freilaufenden Rottis immer Pfefferspray dabei. Ich habe es zum Glück nie einsetzen müssen weil ich den Hund mal so angeschrien habe das er seitdem Angst vor mir hatte.

Mich würde es schon grausen Bakkies zu trennen, der würd denke ich liebend gerne sich auf eine Klopperei einlassen, bzw. würde es auf keinen Fall dulden das mir ein anderer Hund etwas will.

Ich denke das größte Problem sind eher die Nachwirkungen. Der eigene Hund wird dadurch evtl. agressiv, alle Lernerfolge für´n **** und wenn du einen Listenhund hast dann kannst du vollends einpacken. Ob du nun Schuld bist oder nicht. Kann sich ein Hund wehren weil er eine best. Größe hat, dann ist der auch Schuld egal was kommt :(
 
  • Darla
Ich habe meiner alten Hündin damals ein Stachelhalsband (die Leine wurde nicht daran befestigt und ich habe es auf "links" gedreht, quasi wie ein Igel) angezogen, da hat sich auch schon mal bei einer Attacke ein Hund einen Zahn abgebrochen, war mir aber lieber, wie noch einen Hund zu verlieren. Pferfferspray und den anderen "Abwehrschnickschnack" habe ich alles durch, nix hat geholfen.
 
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