Wie "gewöhne" ich meinem Hund übertriebene Dominanz und Beißen ab?

Winterherz

Hallo zusammen,

ich habe mich jetzt hier angemeldet, weil ich absolut nicht mehr weiter weiß, was ich mit unserem Milow (Golden Retriever, 15 Monate) machen soll.

Auf der einen Seite ist er sehr verschmust, intelligent und zeigt richtige Freude an gemeinsamer Beschäftigung. Er ist nicht futterneidisch und verträgt sich auch wunderbar mit fremden sowie unseren beiden anderen Hunden: Teddy. Goldi-ChowChow-Mix, 9 Jahre und Kira, Labrador-Bernassennen-Mix.

ABER er ist wahnsinnig dickköpfig, dominat und beißt uns (also meine Mutter und mich, aber niemand anderen) wenn ihm was nicht passt (und in "hektischen" Situationen).

Wir haben uns schon an Trainer gewandt, im Internet recherchiert und versuchen soviel wie möglich davon umzusetzen.

Er kommt immer als letzter dran (Rangfolge bei den Hunden), hat seinen festen Platz auf den er geschickt wird (Körbchen), wir gehen jeden Tag in der Natur spazieren (mit Appotierübungen), er schläft neben dem Bett im Körbchen, hat Zuhause seine "Spielstunden" und wir gehen auch zu einer Hundetrainingsgruppe.
Diese Aufzählung soll nur zeigen, dass wir wirklich versuchen alle Auslösesituationen zu vermeiden, aber es zeigt nur geringe Wirkung.

Wir haben ihn mit 6-7 Wochen bekommen und wie wir mitbekommen haben, war er bei anderen Züchtern zu der Zeit ohne seine Eltern (andere Mutterhündinen waren aber anwesend mitsamt Wurf). Demnach hat er wohl diese prägende Unterordnungsphase gar nicht natürlich gelernt denke ich mal.

Aber wie kann man das "nachholen"? Wir geben klare Befehle und er kann es auch, aber oftmals schaltet er auf stur und es kommt echt zu nem geistigen Kräftemessen. Das kann dann ne Minute gehen bis er kleinbei gibt und zb aus der Küche verschwindet und auf seinen Platz geht (weil er gebettelt hat). Und schwupps is er wieder da. Das geht dann hin und her.

Was bringt da nun wirklich was? Ins Zimmer sperren, Maulkorb anziehen, festbinden? Er soll ja auch nix falsch assoziieren sondern wirklich Lernen.
Wie sollen wir mit ihm umgehen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich hoffe ihr könnt uns helfen. Unsere Geduld ist langsam echt am Ende.
Sind für jeden Rat dankbar.
LG
 
  • 18. April 2024
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Hi Winterherz ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ein paar Fragen vorab: Wie sieht das Beißen aus? Ist es richtiges, beschädigendes Beißen mit entsprechenden Verletzungen? Oder ist es ein maßregelndes Abschnappen, oder ein spielerisches Kauen? Was habt ihr bisher getan, wie reagiert, wenn er gebissen hat, und in welchen Situationen war das?

Seid ihr in einem Hundeverein/einer Hundeschule, wo ihr üben könnt und Unterstützung bekommt? Also, ggf. auch Einzelstunden, Gruppentraining? Wie fordert ihr den Hund, wie lastet ihr ihn aus? Und was verstehst Du unter "dickköpfig", wie äußert sich seine Dickköpfigkeit?

Der Hund ist mit 15 Monaten in einem traumhaften Alter, da sind sie alle extrem arbeitsintensiv. Das Verhalten klingt für mich nicht nach "Dominanz", sondern nach einem unsicheren Hund, der Führung sucht und um klare Grenzen bettelt. Ins Zimmer einsperren, festbinden.... bringt GAR NICHTS.
 
  • 18. April 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Hallo!

Also ich bin jetzt nicht der Hundeexperte, wir haben bei uns zuhause auch einige baustellen, aber mir scheint, ihr habt bei ihm nicht den Stellenwert als Rudelführer, wie ihr es einschätzt oder gerne hättet.

Die Beziehung Er-Hunde und Er-Mensch sind, meiner Meinung nach, 2 Paar Schuhe, aber dennoch eng miteinander verbunden.

Er kommt immer als letzter dran (Rangfolge bei den Hunden),

ich hab damit auch gerungen, aber durch viele tolle Tipps hier im Forum und guter Lektüre zu diesem Thema weiß ich, daß das strikte Einhaltenwollen einer Rangfolge schlimme Probleme machen kann. Einfach schon, weil man als Mensch diese oft gar nicht genau ausmachen kann.
Wir haben Shey jetzt erst 6 Wochen, ich hab mir am Anfang echt den Kopp gemacht, aber ich behandele beide gleich.
Futter bekommen sie abwechselnd, mal Shey, dann mal Sammy zuerst, beim Schmusen genauso, da allerdings muß ich schauen, wer drängelt, muß hinten anstehen. Ist also immer variabel und damit für mich streßfreier, weil ich nicht nachdenken muß "Oh gott, ist das jetzt der Ranghöherer usw..."

Wir geben klare Befehle und er kann es auch, aber oftmals schaltet er auf stur und es kommt echt zu nem geistigen Kräftemessen. Das kann dann ne Minute gehen bis er kleinbei gibt und zb aus der Küche verschwindet und auf seinen Platz geht (weil er gebettelt hat). Und schwupps is er wieder da. Das geht dann hin und her.

Er scheint da natürlich sehr hartnäckig und beharrlich, was ich aber verstehen kann, wer würde das nicht tun. Da reicht schon eine Minute Unachtsamkeit und schwupps ist er in seinem Tun bestätigt. Da müßt ihr Dranbleiben und ihn halt immer und immer wieder hinausschicken. Da kann man leider auch nicht auf die Uhr schauen.

Ich würde sagen, das ist bei Euch das klassische "Bin -ich -wirklich- Rudelführer-Ding" , hab ich selber auch durch, ist nicht leicht und mit viel Arbeit und v.a. Geduld mit Hund und SICH SELBST verbunden.
Meine HT meinte letztens erst wieder, daß man einGRAVIERTE Fehler nicht mal eben so AUSRADIERT.

Du sagtest was von geistigem Kräftemessen. --Da fängt es nämlich schon an. Ich denke mal, da zieht ihr den Kürzeren, weil ihr nach einiger Zeit schlichtweg genervt und zermürbt seid.
ich hab in der HS nicht nur an meinem Hund "gearbeitet", hauptsächlich ging es um meine "Nerven", die ich behalten muß, was die Basis ist und sehr schwer im Zaum zu halten.

So lange Rede, kurzer Sinn... Sucht Euch bitte einen erfahrenen HT, hat bei mir Wunder bewirkt, schon allein, weil man selbst so viel falsch machen kann und es gar nicht mitbekommt.
 
Ich würde sagen, das ist bei Euch das klassische "Bin -ich -wirklich- Rudelführer-Ding" ,

Und genau das glaube ich nicht. Das ist das, was einem von diversen Hundetrainern immer wieder erzählt wird.

Ich glaube, das ist ein junger Hund, der einfach ausprobiert, was geht und wie weit er gehen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Deswegen muss er noch lange nicht die Weltherrschaft anstreben. ;)
 
@Hovi

upps, ich hab das Alter nicht gesehen

mann, mann, mann, wer lesen kann, ist klar im Vorteil :rolleyes::heul:

Das gibt natürlich Sinn, in dem Alter versucht er, seine Position zu finden.
Er hat anscheinend schon gute Erfahrungen damit gemacht, seine Zähnchen einzusetzen, auch wenn es kein richtiges beißen war, sein kleines hundeköpfchen meldete "ERFOLG auf ganzer Ebene"
 
  • 18. April 2024
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Mal abwarten, was der TE dazu sagt - Beißen ist ja nun nicht gleich Beißen. Wenn ein Golden Retriever richtig zubeißt, dann gibt es jedenfalls massive Verletzungen.
 
hovi hat es schon gesagt: es ist das alter schlechthin, wo man fast jeder hund hinter die tapete kleben könnte.

ruhig und bestimmt bleiben, vorallem nicht ausrasten und den hund etwas mehr ignorieren ( nicht wenn er unfug anstellt!) wenn ihr jetzt am ball bleibt ist es bald überstanden.

beim >beissen< ist je nachdem, eine kommentarlose backpfeife, kein schlechtes mittel. aber ich sehe den hund ja nicht und weiss nicht: wann genau, warum und von welcher qualität das >beissen< ist.

das forum ist nicht das richtige wenn du echt unsicher bist, da kann dir nur ein guten trainer helfen, d hast keine wohnort angaben, sonnst hätten hier sicher ein paar leute die richtigen trainer tips für dich, oder könnten selber mal einen blick drauf werfen.

ich wünsche alles gute und gute nerven.
 
Hallo,

würde auch sagen, dass er testet, denn er ist im "Rüpelalter".
Er "diskutiert" mit euch und sorry...nimmt euch nicht richtig ernst.
Ich würde dringend zu einem guten Hundetrainer raten, der auch ins Haus kommt und das Gefüge der Hunde im Ganzen untereinander anschaut.

Zum Rudelgefüge unter den Hunden kann ich nur sagen, dass ich es immer berücksichtige und achte.
Es kann, muß nicht, je nach Situation, zu Auseinandersetzungen unter den Hunden führen.
Ist der "Rudelführer" sehr cool und steht in der Rangfolge ein großes Stück über den anderen, mag er über vieles hinwegsehen und vieles dulden, aber geht es um Ressourcen, die ihm sehr wichtig sind, kann es richtig knallen wenn ich die Folge als Mensch nicht beachte.
Und dann kann es im schlimmsten Fall meist unter gleichgeschlechtlichen Hunden zu dauerhaften und ernsthaften Auseinandersetzungen führen.

Beißen und "übertriebene Dominanz" wie die schreibst, würde ich durch Abgrenzung zum Hund unterbinden.
Das heißt, Wegdrehen beim Versuch des Beissens.
Keine Spiele mehr im Haus wenn er dann so aufdreht.
Starke Begrenzung beim Spielen draußen ( du bestimmst den Anfang und beim geringsten Aufdrehen wird sofort abgebrochen).
Ansonsten nicht immer auf den Hund eingehen. (du bestimmst, wann gestreichelt wird und wielange).
Wenn der Hund sich vordrängelt, wird er nicht beachtet.

Viel Erfolg!
 
Er-Hunde , Er- Mensch ????? WAS bitte ist DAS??
 
Jopp, euer Hund wird erwachsen. Die schöne 'Sturm und Drang-Phase'.
Jetzt wird alles hinterfragt und euer Hund testet euch, wie fähig ihr als Chef seid..;)
Ihr braucht klare Grenzen, sehr viel Konsequenz und Geduld, Geduld, Geduld.
Ihr braucht den größeren Dickkopf!

Wir haben ihn mit 6-7 Wochen bekommen und wie wir mitbekommen haben, war er bei anderen Züchtern zu der Zeit ohne seine Eltern (andere Mutterhündinen waren aber anwesend mitsamt Wurf). Demnach hat er wohl diese prägende Unterordnungsphase gar nicht natürlich gelernt denke ich mal.
Das habe ich nicht verstanden..welcher "Züchter'' gibt einen Welpen so früh ab? Und welche anderen Züchter?:verwirrt:
 
@wiwelle
Ich meinte damit beziehung der hund mit den anderen hunden und hund zum menschen
Deshalb der bindestrich
 
Huiui soviele tolle Beiträge in so kurzer Zeit:
Wie sieht das Beißen aus?
Also er "fetzt" einen eher einmal kurz. Aber es fließt dann halt leider auch mal Blut (klar durch die Kraft und blöde Stelle).
Es passiert nie grundlos. Situation heute: Unser Teddy hat sich erbrochen und Milow direkt hin. Meine Mom wollte dazwischen und Schnapp.
Danach war er ein Lämmchen - hat Abstand gelassen, ganz brav dagelegen. Er weiß dass es nicht "richtig" war.

Seid ihr in einem Hundeverein/einer Hundeschule, wo ihr üben könnt und Unterstützung bekommt? Also, ggf. auch Einzelstunden, Gruppentraining?
Einmal die Woche Training, wo jedes Mal verschiedene Übungen sind (Konzentration, Bewegung, Gehorsam). In der Regel funktioniert das auch ganz gut.

Wie fordert ihr den Hund, wie lastet ihr ihn aus?
Draußen: Suchspiele, Apportieren, Spielen mit anderen Hunden
Drinnen: Suchspiele, Kongball, Spielzeug.
Dazu muss ich sagen er spielt sehr ruhig und lässt mir auch das Spielzeug wenn ich es forder. Nur dann dreht er ab und will auch an die Socken, Ärmel oder Hausschuhe. Dann wird abgebrochen, aber in zu Beruhigen ist dann schwer.

Und was verstehst Du unter "dickköpfig", wie äußert sich seine Dickköpfigkeit?
Er bleibt nicht auf seinem Platz oder geht dort erst gar nicht hin. Steht minutenlang vorm Körbchen bis das Zauberwort (Leckerli) gesagt wird - dann macht ers sofort.

Ich würde sagen, das ist bei Euch das klassische "Bin -ich -wirklich- Rudelführer-Ding" , hab ich selber auch durch, ist nicht leicht und mit viel Arbeit und v.a. Geduld mit Hund und SICH SELBST verbunden.
Meine HT meinte letztens erst wieder, daß man einGRAVIERTE Fehler nicht mal eben so AUSRADIERT.
Ganz klar, er nimmt uns nicht so ernst als Leitpersonen, wie er es sollte. Die Geduld wird oftmals überstrapaziert und ich gebe ehrlich zu oft dann auch keine Lust mehr zu haben.
Draußen haben wir sher gute Erfolge erzielt nur drinnen bleibt es schwierig und anstrengend. Allerdings kann man mittlerweile schon die Uhr stellen, wann und in welchen Situation sein Verhalten aus dem Ruder läuft.
Unser Problem ist meistens nicht das Was oder Warum, sonder das Wie gehe ich am besten damit um!

Ich würde dringend zu einem guten Hundetrainer raten, der auch ins Haus kommt und das Gefüge der Hunde im Ganzen untereinander anschaut.
Habe eben auch mit der Hundetrainerin lang telefoniert und sie hat mir nochmal gute Tipps gegeben. Z.B. wenn er überdreht wird soll jmd anderes ne PET-Flasche mit schrauben drin werfen. So dass er rausgeholt wird aus seinem Verhalten. (Jetzt muss nur in jedem Zimmer eine stehen^^)
Ab Februar gehen die Stunden auch wieder los und wir werden da einfach noch eins dazu nehmen (Grundgehorsam) um die Beziehung und gegenseitiges Verständnis zu verbessern.

Danke für die Antworten :D
 
Wie reagiert ihr denn, wenn er 'fetzt'? (Klingt für mich wie abschnappen..)

Wie sieht es denn aus, wenn er 'aufdreht'?
 
Wie reagiert ihr denn, wenn er 'fetzt'? (Klingt für mich wie abschnappen..)
Nunja laut vor allen Dingen. Nein oder Aus und er wird weggeschickt..meist sind auch die beteiligten zu geschockt um anders zu reagieren.
Er schnappt einmal kurz in unsere Richtung. Meist gegen den Arm oder eben das Bein. Wenn er uns dann erwischt ist da schon n tiefer zahnabdruck zu sehen und es fließt n bischen blut oder gibt nen blauen fleck. aber halt meistens nur der eckzahn. und dann wars das auch.

Wie sieht es denn aus, wenn er 'aufdreht'?
er wird halt total übermütig. Will irgendwo reinbeißen und dann ist es egal ob er n Spielzeug hat mit dem man gerade spielt. Da geht er auch schonmal an den Armel oder das Bein - zwar nur spielerisch aber hört auch nicht auf. Und wenn abgebrochen wird läuft er dann hinterher und will weiterhin irgendwo knabbern.
Mittlerweile ziehen wir ihm dann einfach nen maulkorb über bis er wieder zur ruhe kommt.
 
Habe eben auch mit der Hundetrainerin lang telefoniert und sie hat mir nochmal gute Tipps gegeben. Z.B. wenn er überdreht wird soll jmd anderes ne PET-Flasche mit schrauben drin werfen. So dass er rausgeholt wird aus seinem Verhalten. (Jetzt muss nur in jedem Zimmer eine stehen^^)
Ab Februar gehen die Stunden auch wieder los und wir werden da einfach noch eins dazu nehmen (Grundgehorsam) um die Beziehung und gegenseitiges Verständnis zu verbessern.

Welche Hundetrainer "berät" Euch denn telefonisch ohne Euch und den Hund je gesehen zu haben? :verwirrt:
Bitte lass das dringend mit der PET- Flasche. Und zwar aus verschiedenen Gründen. Zum einen weißt Du immernoch nicht genau WARUM der Hund so reagiert, weiter habt Ihr noch andere Hunde die ebenfalls "geschockt" werden bei jedem Flaschenwurf und zum anderen, ist da ein seeehr gutes Timing gefragt, sonst macht Ihr Euch im Nullkommanix ein nervliches Wrack aus dem Hund. :unsicher:
Ich habe nicht generell etwas gegen Schreckreize...aber sie untermauern in keiner Weise Eure Ruhe, Bestimmtheit und Autorität und sie können leicht fehlverknüpft werden. Das ist keine Larifari- Methode!!!!
(Allein dieser Tipp per Telefon disqualifiziert die Trainerin komplett :unsicher: )

Btw: Hat sie Euch jedenfalls auch etwas vom "Auflösen" solcher Schreckreize erzählt und Alternativverhalten festigen????
 
Klingt mir fast nach Überreaktion, wenn er so wahllos nach irgendwas schnappt.

Deshalb würde ich mal auf jeden Fall einen guten Trainer ins Haus holen.
 
Danke Crabat :) !

Ich habe hier auch so einen Schnösel im "schönen" Alter von 16 Monaten rumlaufen,der momentan auch jeden Tag fragt,was so geht und dessen zweiter Vorname "Selbstbewusst" ist und das ist echt anstrengend :unsicher: !

Trotzdem würde ich niemals zu solchen Methoden greifen,sondern wie es die Anderen auch schon geschrieben haben :

Ganz klar Grenzen setzen,konsequent und vor allen Dingen ruhig agieren und JA! ich gebe zu,das fällt mir manchmal auch echt schwer,denn Geduld ist auch nicht so meine Stärke,aber gut : Da muß ich jetzt durch,denn Niemand hat gesagt,dass es einfach werden würde ;) !

Und dieses ständige Gerede von "Dominanz" halte ich eh' für Schwachsinn !
 
Wenn der Hund schon die Zähne im Arm hat, nützen auch so Schreckreize nicht.
Da sollte man sich nicht auf irgendwas einlassen, weil man sich leicht mit dem Hund in Kämpfchen verwickelt, die der Hund gerne führt.
Da muß grundsätzlich so einiges verändert werden.
 
Wenn der Hund schon die Zähne im Arm hat, nützen auch so Schreckreize nicht.

Naja, doch, wahrscheinlich schon. ;) Da der Hund ohnehin nicht richtig zubeisst...sonst würde man hier anders schreiben und reagieren. ;)
Aber ein Schreckreiz wird nicht viel an den Ursachen ändern und macht im schlechtesten Fall alles noch viel schlimmer. Auch bei den anderen Hunden.
 
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