Wie gewöhne ich Hund und Baby aneinander?

felizitas

10 Jahre Mitglied
Und zwar geht es darum dass meine Freundin einen Hund hat und schwanger ist,sie den kleinen nicht abgeben möchte und nun am überlegen ist,wie sie nach der Geburt die beiden friedlich aneinander gewöhnt.Da er aber kaum Babys kennt,hat sie natürlich angst,das es nicht klappen könnte (das er vielleicht schnappt oder ähnliches),eifersüchtig ist er aber nicht,soviel ich weiß...Wer weiß Rat??
 
  • 18. April 2024
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Hi felizitas ... hast du hier schon mal geguckt?
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Hallo felizitas,

ich denke das ist einfacher als es aussieht! Wir haben das gleiche durch ;). Was hatte ich eine Angst, als sich damals unser Sohnemann ankündigte... und all meine Sorge u. Angst war unbegründet, obwohl unsere Fellnase KEIN Kinderhund war/ist.

Als ich damals schwanger war, hatte sich unsere Knutschkugel oft zu mir auf die Couch gelegt, ganz als wenn sie wüsste, was da in meinem Bauch vor sich geht. Als ich dann das Kinderzimmer eingerichtet habe, durfte sie immer dabei sein. Und als ich dann im Krankenhaus war, hat mein Mann immer ein kl. Handtuch oder Windeltuch mit genommen, das Baby damit "abgerieben" und dann das Tuch mit nach Hause genommen. Genauso nahm er immer wieder volle Babywindeln mit u. legte sie dem Hund vor! Als wir dann endlich heim kamen, lag das Baby ja im Babysafe- Autositz, den Sitz samt Baby haben wir dann einfach auf den Boden gestellt u. den Hund schnuppern u. erkunden lassen - allerdings standen wir BEIDE mit Adleraugen daneben, bereit sofort einzugreifen falls nötig. Aber unsere Schnute wollte nur schauen u. fertig! :D
Ich habe sie täglich an dem Baby teilhaben lassen u. auch am Tagesablauf! NIE hab ich sie ausgeschlossen oder weg geschickt! Spaziergänge waren von da an nur noch mit Kinderwagen UND Hund an der Tagesordnung.
Vor 14 Monaten kam dann noch unser Töchterchen zur Welt u. da verfuhren wir genauso! Die Hündin akzeptiert bzw. duldet unsere Kinder u. ich bin ihr ewig dankbar dafür :love: All meine Ängste waren umsonst.

Gruß Heike
 
  • 18. April 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Ich bin ja auch momentan schwanger, aber ich gebs ehrlich zu, ich mach mich da garnicht verrueckt! Choboo ist kinderfreundlich, ab und zu nur etwas wild!!!

Choboo besitzt mittlerweile eine ungebrauchte Windel, eine Babyflasche und einen Schnuller als Spielzeug!! Wurde mir als Tipp gegeben, das der Hund diese Gegenstaende schon mal kennenlernt....

Aber ich muss ehrlich sagen, Choboo ist in dieser Hinsicht - zwecks Eifersucht usw. - ein richtiger Traumhund! Ich kann mir nicht mal vorstellen, dass bei uns was schiefgehen sollte!

Er legt jeden abend wenn wir auf der Couch liegen, seinen Kopf auch meinen Bauch, und wenn er dann einen Tritt aus dem Bauch abbekommt schleckt er meinen Bauch ab!!! :)
 
Was mich mal interessieren würde (vielleicht hat ja wer Erfahrung damit:(

Ist es so, dass Hündinnen Menschen-Nachwuchs eventuell leichter akzeptieren als Rüden? So von wegen: "Mutter sein sagt mir irgendwas..."

Ich komme darauf, weil ich die Beobachtung gemacht habe, dass Mädchen jüngere Geschwister anscheinend etwas leichter akzeptieren (wenn auch eventuell nur auf "Babypuppen-Ersatz"-Niveau... ;) ) Selbst, wenn Puppen sie vorher nicht interessiert haben, machen viele dann so eine Identifikationsphase durch, wo sie dann alles genauso machen wollen wie die Mutter - bei Jungs ist das wohl eher selten der Fall.

Die wollen (bei mir im Bekanntenkreis) eher mit dem Geschwister spielen, nicht es bevatern, und wenn das dann noch nicht geht und man die Aufmerksamkeit teilen muss, ist das doof. Das könnte eine Erziehungs- und Prägungsfrage sein, geht aber vielleicht auch darüber hinaus.

Also: Wie sieht das bei Hunden aus?
 
Hallo lektoratte,

ich habe eine 8 Monate alte Dobermannhündin und ein 4,5 Monate alte Tochter. Also das war kein Problem. Windel mit nach Hause genommen und beim "Einzug" unserer Tochter den Hund gleich Kontakt aufnehmen lassen. Bei allem habe ich Raska integriert, sie nie weggeschlossen etc. Immer wenn ich was mit dem Baby gemacht habe, hab ich sie gestriechtel, gefüttert oder ähnliches, damit sie mit dem Baby etwas positives verbindet. Allerdings habe ich mich auch immer mit unserer Tochter "solidarisiert", so dass Raska weiss, WER wo in unserer Familie steht.

Und es klappt prima.
Wie Rüden da so sind weiss ich allerdings nicht.

LG
 
  • 18. April 2024
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Unsere Schnute war 5 als unser Sohn geboren wurde und trotzdem hat sie den Kleinen akzeptiert. Sie war zwar kein kinderliebender Schmusebär aber sie hat sie tolleriert und dafür danke ich ihr ewig :)
 
Bei unserem Rüden war es damals auch kein Problem.
Mein Ex-Gatte nahm jeden Tag ein getragenes Kleidungsstück mit aus den Krankenhaus und liess ihn dran schnuppern.
Als Baby und ich nach Hause kamen, hab ich den Kleinen einfach auf einer Decke auf den Boden gelegt.
Hundi kam vorsichtig näher, beschnupperte das seltsame Ding, schleckte es ab und beschloss, daß das was supertolles sei.
So vorsichtig wie er um das Kind rumschlich hatte ich den Hund (damals 11 Monate) vorher noch nie gesehen.
Er durfte immer dabei sein, egal was ich mit dem Baby machte, schlief vor seinem Bett im Schlafzimmer und der Wiege im Wohnzimmer.
Die beiden waren die dicksten Freunde und der Sohnemann Herr und Meister dieses Hundes, sein Wort galt von Anfang an :D
 
Wir haben es vor über 7 Jahren mit unserer Bullterrine (damals über 8 Jahre alt) und unserer Schäfermemme (damals 5 1/2 Jahre alt) auch hinbekommen.

Mein Mann hat jeden Tag aus dem Krankenhaus zwei volle Windeln mitgenommen und sie den Beiden gegeben. Die Windeln wurde in alle Einzelteile zerlegt und untersucht (deshalb waren es auch nur Pipi-Windeln) und nach einer Woche Krankenhausaufenthalt kam unser Sohn mit mir zur Tür rein und erstmal wurde nur er begrüßt. Maxi-Cosi auf die Erde die Beiden haben einmal vorsichtig geschnüffelt und sind dann völlig ausgeflippt(als hätten sie ihn gekannt und lange nicht mehr gesehen). Ich stand daneben wie Hein Blöd und hätte damit gerechnet das ich so begrüßt werde.
Sie haben Beide unseren abgöttisch geliebt. Sie waren auch immer mit dabei (Stillen, Wickeln, Spielen bei allem eben).

ABER ich habe sie NIE mit ihm ganz allein gelassen.

Lg und gutes Gelingen Bianca + Turner
 
Danke erstmal für die tipps ich werde sie weitergeben.Aber die Frage´ist wie sie ja auch schon gestellt wurden ist,wie sieht es mit Rüden aus????Hat jemand einen Staffrüden und ein Baby bekommen?Meine Freundin hat einen Rüden und da soll es wohl (wie sie es gehört hat)probleme geben können...
 
Hallo Felizitas,

die Probleme, die es mit Hund und Baby geben kann, haben weder was mit der Rasse, noch mit dem Geschlecht des Hundes zu tun.
Unter Hunden ist es so, dass Rüden besser mit dem Nachwuchs anderer klarkommen. Hündinnen verhalten sich eher mal feindlich gegenüber fremden Welpen als Rüden.

Das Verhalten menschlichen Kindern und Babies gegenüber hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, von denen einige auch in der Veranlagung des Hundes liegen.

Staffs gelten im allgemeinen als kinderfreundliche Hunde, weil sie gegenüber Geräuschen und Berührungen ziemlich unempfindlich sind. So gesehen ist ein Staff-Rüde also erstmal ein eher kindertauglicher Hund.

Was schnell zum Problem werden kann ist die Kraft und das Temperament des Staffs. Wenn sich 30kg Hund wild freuen, kann es für einen Säuglich schon gefährlich werden. Da muß man also ein Auge drauf haben und mit dem Hund an ruhigem, zurückhaltendem Verhalten arbeiten.

Zur Gewöhnung wurden schon einige gute Tips gegeben. Ich möchte noch etwas hinzufügen:
Wichtig ist vor allem, dass sich die Lebensumstände des Hundes mit der Geburt nicht entscheidend verändern. Oft ist es so, dass der Hund vor dem Termin viel Aufmerksamkeit und Zuwendung erhält, weil die Menschen (noch) viel Zeit haben. Wenn das Kind dann da ist, hat man plötzlich alle Hände voll zu tun und einfach viel weniger Zeit für den Hund. Das kann schnell zu Problemen führen.

Deshalb ist es eine gute Sache, wenn man den Hund vor der Geburt eher weniger beachtet als nachher. Außerdem kann man den Hund in Aktivitäten rund um das Kind einbeziehen und umgekehrt. Wie immer gilt: Je mehr der Hund schon kann, desdo bessere Karten hat man dabei.
Unsere Hündin hatte z.B. die Aufgabe die volle Windeln ins Badezimmer zu tragen und auf dem Windeleimer abzulegen. Dafür gab es immer einen besonderen Happen. Als Ergebnis hatten wir einen Hund, der es toll fand, wenn die Kinder gewickelt wurden.

Andererseits haben wir in der Wohnung (mit viel Spaß und leckerem Futter) einfache Ticks eingeübt, wobei ich immer eins der Kinder auf dem Arm hatte. Sowas ist gut.

Aufpassen muß man mit Ruheplätzen und Futter. Wenn der Hund ruht oder frißt, haben die Kinder da nix verloren! Das ist eine wichtige Regel, auch bei Hunden die solche Ruhestörungen klaglos akzeptieren. Es kann nämlich mal sein, dass der Hund krank ist, Schmerzen hat oder einfach nur schlecht gelaunt ist... und dann wehrt er sich doch gegen die kleinen Plagegeister.

Liebe Grüße,
Step
 
Wir haben einen Staffrüden. Dazu noch eine Hündin.
Ich habe es auch so gemacht, erstmal habe ich Kind draußen gelassen im Maxi Cosi -Windeln haben sie aus dem Krankenhaus auch bekommen- und die erste Welle hystrischer Wiedersehensfreude abgefangen, dann als sie ruhiger waren Kind geholt und beide schnuppern lassen.
Ich kann nicht behaupten, daß es Probleme gab. Deine Freundin sollte vielleicht gucken, wie ihre Hunde reagieren, wenn sie Babypuppe o.ä. trägt. Manche Hunde springen dann, was man einfach wissen und unterbinden sollte.
Bei uns war es so, daß sobald Mausi schrie anfangs, der Rüde mich besorgt holte, aber nie ans Baby durfte, das unterband Flo. Die ließ ihn nicht dran. Auch war sie sehr wachsam beim Spazierengehen, nicht mal ihre besten Hundefreunde durften zu nah ran.
Schwierger als das frische Kind, finde ich, ist es momentan, wo er laufen übt und krabbelt. Da muß ich schauen, daß er die Hunde nicht drangsaliert, indem er sie aus den Körben vertreibt oder zu tode streichelt, sie knutscht oder sich was Essbares mit ihnen teilt, von Mausi nehmen sie alles Banane, Erdbeeren, Broccoli...
Denn ich teile die Ansicht, daß Hunde-Ruheplätze tabu sein sollten. Futter sowieso... Warum sollte ich Probleme zulassen, die ich vermeiden kann?
Aber ein Laufstall ist sicherlich angeraten, denn sollte es mal klingeln oder ähnliches, will man ja nicht, daß der Hund im Eifer des Gefechts drauftritt.
Der These bezüglich Geschlecht und Rasse widerspreche ich und behaupte, es kommt auf den individuellen Hund an.
Im Netz gibt es sicherlich Tonnen von Seiten dazu oder auch Bücher... Googlet mal!

Grüße,
Anja mit 1 schlafendem 1jährigen und 2schnarchenden Hunden
 
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