Verhalten Herdenschutzhund

  • 28. Februar 2024
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Hi kitty-kyf ... hast du hier schon mal geguckt?
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Klingt trotzdem nicht danach, dass sie ein Familienmitglied ist und sich selbst auch als solches sieht.

Das baut aber keine Bindung zum Hund auf.

So wie ich das sehe, hält dein Hund dich im Moment nicht in der Lage auf das Grundstück aufzupassen.
Und du scheinst auch nicht in der Lage dich körperlich gegen die durchzusetzen, wenn ich das

Richtig lese.
Dass das gefährlich werden kann brauch man wohl auch nicht zu sagen.
Wieso körperlich durchsetzen? Natürlich mach ich das, wollt aber nen Weg finden, das es für sie und mich angenehmer ist. Den Hund hat mein Mann geholt. Da dieser leider nicht mehr da ist, wollte ich gern nen Rat, was man wie tun oder trainieren könnte. Wir beziehen den Hund viel mit ein, ich geh aber auch arbeiten, wo sie eben allein ist. Und wie gesagt, sonst hört sie ja auf alles!
 
  • 28. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Sry. Aber du hast dich doch an das forum gewandt und jetzt hinterfragt du die Kompetenz, weil dir die Antwort nicht gefällt?

Finde ich legitim.
Man kann halt auch die territorialen Rassen nicht zwangsläufig miteinander vergleichen. Und man muss das nicht gleich als Angriff auf das Forum werten, was immerhin auch aus unterschiedlich kompetenten Leuten besteht.
 
1. Die praktische Lösung: was lekto sagte: jedesmal wenn du wenn rauf lassen möchtest, dann schnappst du dir den Hund am Halsband oder der Leine und verfrachtest ihn in den Zwinger

Wäre zwar auch mein Ansatz gewesen, aber ich war das nicht. ;)

Und mit HSH kenne ich mich nicht aus, von daher bin ich mir nichtmal sicher, ob das (von mir) so ein guter Tipp gewesen wäre.

@Peschu

Was wäre denn, wenn ihr das in den Zwinger Gehen mehrmals täglich übt, ohne dass Besuch kommt?

Mit verschiedenen Ergebnissen: Hund bekommt Knochen. Hund wird gebürstet. Hund darf gleich wieder raus. Hund muss 5 Minuten drin bleiben und darf dann wieder raus.

Bis es ganz normal ist, auch wenn Besuch kommt?

Im Moment weiß der Hund ja: "Oha, Zwinger - Besuch - ich muss arbeiten und darf nicht."

Und dreht direkt hohl.

Wäre er aber immer wieder zwischendurch mal drin - wüsste er nicht mehr, warum er hineingeht, und hätte auch keinen Grund mehr, sich zu "weigern"?

So würde ich das mit nem Maulkorb machen, den viele Hund ja nur darum nicht mögen, weil sie genau wissen, wenn sie den aufkriegen, passiert gleich was Unangenehmes. - Es sei denn, das ist eben nicht so.
 
Finde ich legitim.
Man kann halt auch die territorialen Rassen nicht zwangsläufig miteinander vergleichen. Und man muss das nicht gleich als Angriff auf das Forum werten, was immerhin auch aus unterschiedlich kompetenten Leuten besteht.
Wollt hier niemanden auf den Schlips treten, aber da denk ich genau so. Es gibt so viele Rassen die so unterschiedlich sind. Wusste nicht das man das hier nicht fragen darf. Stand nicht in den AGB's. Die Kompetenz hab ich von niemanden angezweifelt, dachte aber das man in nem Forum darüber reden kann, auch wenn man in manchen Dingen ne andere Meinung hat, weil nicht jeder die ganzen Rahmenbedingungen kennt. Egal jetzt. Danke erstmal
 
Wäre zwar auch mein Ansatz gewesen, aber ich war das nicht. ;)

Und mit HSH kenne ich mich nicht aus, von daher bin ich mir nichtmal sicher, ob das (von mir) so ein guter Tipp gewesen wäre.

@Peschu

Was wäre denn, wenn ihr das in den Zwinger Gehen mehrmals täglich übt, ohne dass Besuch kommt?

Mit verschiedenen Ergebnissen: Hund bekommt Knochen. Hund wird gebürstet. Hund darf gleich wieder raus. Hund muss 5 Minuten drin bleiben und darf dann wieder raus.

Bis es ganz normal ist, auch wenn Besuch kommt?

Im Moment weiß der Hund ja: "Oha, Zwinger - Besuch - ich muss arbeiten und darf nicht."

Und dreht direkt hohl.

Wäre er aber immer wieder zwischendurch mal drin - wüsste er nicht mehr, warum er hineingeht, und hätte auch keinen Grund mehr, sich zu "weigern"?

So würde ich das mit nem Maulkorb machen, den viele Hund ja nur darum nicht mögen, weil sie genau wissen, wenn sie den aufkriegen, passiert gleich was Unangenehmes. - Es sei denn, das ist eben nicht so.
Danke dir. Ich habe es immer als selbstverständlich gesehen das sie 24/7 draußen ist und wahrscheinlich ist der Zwinger ein Thema was wir nicht konsequent geübt haben. Dein Weg hört sich aber plausibel an.
 
Wollt hier niemanden auf den Schlips treten, aber da denk ich genau so. Es gibt so viele Rassen die so unterschiedlich sind. Wusste nicht das man das hier nicht fragen darf. Stand nicht in den AGB's. Die Kompetenz hab ich von niemanden angezweifelt, dachte aber das man in nem Forum darüber reden kann, auch wenn man in manchen Dingen ne andere Meinung hat, weil nicht jeder die ganzen Rahmenbedingungen kennt. Egal jetzt. Danke erstmal
Du hast ja auch noch nicht darauf geantwortet, was denn dein Hund ist.
Aber du hast gesagt es ist quatsch, dass dein Hund mehr kontakt zur Familie haben müßte. Oder du empfindest es als Quatsch.
Ich würde es zumindest mal probieren, ob auch etwas an der Beziehung ändert.

Edit und du hättest einen bisher nicht negativ geprägten Ort, um die Besucher Situation zu verlegen und alte Muster zu durchbrechen.
 
Du hast ja auch noch nicht darauf geantwortet, was denn dein Hund ist.
Aber du hast gesagt es ist quatsch, dass dein Hund mehr kontakt zur Familie haben müßte. Oder du empfindest es als Quatsch.
Ich würde es zumindest mal probieren, ob auch etwas an der Beziehung ändert.
Ich hab nicht gesagt das es Quatsch wäre das die Familie mehr Kontakt zum Hund aufbaut, sondern Quatsch das das nur geht, wenn ich sie mit ins Haus nehme, obwohl sie vielleicht gar nicht will. Das find ich quatsch ja, sorry. Ich habe einen Sarplaniac Leonberger Mix
 
Wollt hier niemanden auf den Schlips treten, aber da denk ich genau so. Es gibt so viele Rassen die so unterschiedlich sind. Wusste nicht das man das hier nicht fragen darf. Stand nicht in den AGB's. Die Kompetenz hab ich von niemanden angezweifelt, dachte aber das man in nem Forum darüber reden kann, auch wenn man in manchen Dingen ne andere Meinung hat, weil nicht jeder die ganzen Rahmenbedingungen kennt. Egal jetzt. Danke erstmal

Du darfst das fragen. Lass dich nicht abschrecken, wir kommen oft barsch rüber, aber nur, weil wir uns um die Hunde sorgen. ;)
 
Ist ja auch gut so. Aber nicht gleich immer denken, das wenn man sich hier ran wendet, man überhaupt nicht mit dem Hund klar kommt. Wie schon mehrmals gesagt, das ist nicht der Fall. Manchmal brauch man eben nur paar Tipps wie es noch besser wird und es dem Hund auch erleichtert. Deshalb gibt es ja das Forum, was ja auch gut ist.
 
Wenn ich einen Herdenschutzhund hätte, dann wäre es ganz sicher nicht die Aufgabe meines Herdenschutzhundes das Grundstück, auf dem wir beide leben, so selbstständig zu bewachen, dass er mir die Erlaubnis zum Betreten gibt oder verweigert.
Auch Herdenschutzhunde haben und brauchen vor allen Dingen auch ihren Menschen, der sie führt und der die Entscheidungen trifft.
Es sind gewollt sehr selbständige Hunde, die in der Lage sind, Herde und Grundstück zu bewachen.
Trotzdem sind sie natürlich Hunde, die durchaus auch gerne bei ihrem Menschen sind und denen natürlich auch ihr Mensch beibringt, was sie zu tun oder zu lassen haben.

Wenn ein Hund nie ins Haus darf, kann es sein dass die Bindung nicht besonders ist, aber auch abhängig davon, was und wieviel die beiden gemeinsam tun, wie eng ihr Sozialkontakt ist, was du ja auch so schreibst.
Der Hund ist einfach mit einer guten Bindung an seinen Menschen auch als Herdenschutzhund glücklicher. Wichtig ist jedoch, dass beide eine gute und feste Beziehung haben. Es gibt auch Hunde, denen das ausreicht.
Aber ohne diese Beziehung kann es nicht funktionieren.
Wer soll denn einen Herdenschutzhund stoppen, wenn er eine Entscheidung durchsetzen will, die er auf keinen Fall ausführen darf, z.B. beim Betreten des Grundstücks?
Nur mir Leckerli werfen wird das wohl nicht gelingen. Er braucht einen souveränen Halter, der in der Lage ist, ihn zu führen, selbstverständlich auch und gerade auf den eigenen Grundstück oder an der Herde.

Um zu beurteilen, wo die beiden stehen, braucht es, nach dem, was hier zu lesen ist, auf jeden Fall einen Trainer, der mit Herdenschutzhunden arbeitet.
Es gab hier in verwandten Themen auch schon Empfehlungen.
Dann ist es sicher auch kein Hexenwerk dem Hund beizubringen, dass er sich zeitweise auch in seinem Zwinger durchaus wohl fühlen kann, weil er weiß, sein Mensch händelt in solchen Zeiten die Situation.

(Ganz nebenbei, ich habe heute ziemlich lange mit einem solchen Hund kuschelnd auf meiner Couch gelegen.;):))

Nachtrag, ich habe das mit dem Leckerli werfen als Problemlösung nicht als deinen Ansatz gesehen, es kam aus der Diskussion.
 
Ich hab nicht gesagt das es Quatsch wäre das die Familie mehr Kontakt zum Hund aufbaut, sondern Quatsch das das nur geht, wenn ich sie mit ins Haus nehme, obwohl sie vielleicht gar nicht will. Das find ich quatsch ja, sorry. Ich habe einen Sarplaniac Leonberger Mix
Ich finde du tut das zu schnell ab.
Sieh die mal eine Doku darüber an wie herdenschutzhunde an die schafherde gewöhnt werden. Die verbringen von ganz klein an Zeit mit denen.
Ich finde das Thema herdenschutzhund schon immer sehr interessant und das was ich bisher dazu weiß ist, dass man das nicht mit anderen Rassen vergleichen kann.
Einen Diensthund zum Beispiel, der kann im Zwinger leben und trotzdem ein ganz tolles Verhältnis zu seinem hundeführer haben.
Das funktioniert so mit einem HSH nicht.
Vielleicht ist meine Ansicht da auch veraltet, weil das letzte Buch was ich über diese Rassen gelesen habe, ist ne ganze weile her, aber da war eben immer die meinung vertreten, dass ein hsh zu seiner Familie gehört und so viel zeit wie möglich mit ihr verbringen muss, weil er eben sonst entweder leidet oder unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag legt.
 
Ein tolles Verhältnis, kann durchaus erst mal eine tolle Beziehung zwischen Diensthund und Halter sein, unabhängig von der Bindung zwischen beiden.
Ich denke, dass der Mali als Diensthund da schon Ansprüche hat, die sich vom HSH kaum unterscheiden.
(Ich denke aber, ich weiß, was du beim HSH meinst, mit dem Aufwachsen von klein auf in der Herde..)
 
Kangal, und jetzt afrikanische strassenhunde, 8 stück, die muss ich auch wegsperren wenn fremde leute kommen zum ernten. Das geht ohne hokuspokus. Aber meine hunden können waehlen ob sie im haus oder draussen sein möchten.
 
Wenn ich einen Herdenschutzhund hätte, dann wäre es ganz sicher nicht die Aufgabe meines Herdenschutzhundes das Grundstück, auf dem wir beide leben, so selbstständig zu bewachen, dass er mir die Erlaubnis zum Betreten gibt oder verweigert.
Auch Herdenschutzhunde haben und brauchen vor allen Dingen auch ihren Menschen, der sie führt und der die Entscheidungen trifft.
Es sind gewollt sehr selbständige Hunde, die in der Lage sind, Herde und Grundstück zu bewachen.
Trotzdem sind sie natürlich Hunde, die durchaus auch gerne bei ihrem Menschen sind und denen natürlich auch ihr Mensch beibringt, was sie zu tun oder zu lassen haben.

Wenn ein Hund nie ins Haus darf, kann es sein dass die Bindung nicht besonders ist, aber auch abhängig davon, was und wieviel die beiden gemeinsam tun, wie eng ihr Sozialkontakt ist, was du ja auch so schreibst.
Der Hund ist einfach mit einer guten Bindung an seinen Menschen auch als Herdenschutzhund glücklicher. Wichtig ist jedoch, dass beide eine gute und feste Beziehung haben. Es gibt auch Hunde, denen das ausreicht.
Aber ohne diese Beziehung kann es nicht funktionieren.
Wer soll denn einen Herdenschutzhund stoppen, wenn er eine Entscheidung durchsetzen will, die er auf keinen Fall ausführen darf, z.B. beim Betreten des Grundstücks?
Nur mir Leckerli werfen wird das wohl nicht gelingen. Er braucht einen souveränen Halter, der in der Lage ist, ihn zu führen, selbstverständlich auch und gerade auf den eigenen Grundstück oder an der Herde.

Um zu beurteilen, wo die beiden stehen, braucht es, nach dem, was hier zu lesen ist, auf jeden Fall einen Trainer, der mit Herdenschutzhunden arbeitet.
Es gab hier in verwandten Themen auch schon Empfehlungen.
Dann ist es sicher auch kein Hexenwerk dem Hund beizubringen, dass er sich zeitweise auch in seinem Zwinger durchaus wohl fühlen kann, weil er weiß, sein Mensch händelt in solchen Zeiten die Situation.

(Ganz nebenbei, ich habe heute ziemlich lange mit einem solchen Hund kuschelnd auf meiner Couch gelegen.;):))

Nachtrag, ich habe das mit dem Leckerli werfen als Problemlösung nicht als deinen Ansatz gesehen, es kam aus der Diskussion.
Ich würde sie liebend gern mit ins Haus nehmen aber da muss sie über eine lange offene Treppe, die sie leider meidet. Tragen mit 55 Kilo schaff ich leider nicht, aber klar, wäre es viel besser, nur nicht möglich. Sie darf in den unteren großen Flur, wo wir dann auch Zeit mit ihr verbringen, was natürlich dadurch eingeschränkt ist. Deshalb sind wir eben viel mit ihr draußen. Ich werde einen Trainer suchen der sich mit HSH auskennt und mit uns arbeitet. Danke erstmal
 
Offene Treppen sind vielen Hunden nicht geheuer. Könntet Ihr sie irgendwie schließen?
 
Leider noch nicht, sonst hätte ich das gleich gemacht. Deshalb muss man erstmal so klar kommen
 
Ich würde es allerdings nicht daran festmachen, ob der Hund im Haus lebt, wie die Bindung sein kann und auch nicht daran, ob er freudig in Zwinger trabt.
Nur mal am Rande.
 
Ich würde es allerdings nicht daran festmachen, ob der Hund im Haus lebt, wie die Bindung sein kann und auch nicht daran, ob er freudig in Zwinger trabt.
Nur mal am Rande.
Das denk ich auch. Kann einen Hund auch mit rein nehmen und mich gar nicht kümmern. Kenn ich auch genug.
 
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