Verhalten Herdenschutzhund

Peschu

Hallo. Ich hab mal ne Frage bzw ein Problem. Meine Hündin ist 6 Jahre alt und ist ein Herdenschutzhund. Ich komm mit ihr gut zurecht, nur leider duldet sie absolut keinen anderen Menschen auf unserem Grundstück. Sie ist eigentlich 24/7 draußen, auf dem Hof, im Garten. Wenn dann mal jemand zu Besuch kommt, habe ich immer wieder das Problem das sie nicht in den zwinger geht. Wir haben alles versucht... Leckerli, sie wird auch im zwinger gefüttert. Der zwinger ist 5x6m groß, sodass sie viel Platz hat und immer nur kurz eingesperrt ist/wäre. Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben? Vielen Dank erstmal im voraus.
 
  • 28. Februar 2024
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Hi Peschu ... hast du hier schon mal geguckt?
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  • 28. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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  • 28. Februar 2024
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Ich würde am ehesten den Zwinger als Ziel trainieren und zwar so, dass der Hund ihn kennt als positive besetzten Aufenthaltsort. Er wird doch sicher auch ab und an länger darin bleiben sollen, z. B. wenn sich Besuch mit auf dem Grundstück aufhält, Handwerker kommen u.ä.
Leinenführigkeit, Grundgehorsam setze ich mal voraus, wenn ihr miteinander keine Probleme habt.
 
Was heißt denn alles versucht?
Hattet ihr schon einen Trainer da?
Wir läuft das denn im Moment ab?
 
Lebt sie bei euch im Haus oder draußen? Welche Rasse ist es denn? Wie ist euer Verhältnis? Wie klappen Spaziergänge?

Mit Leckerli wirst du einen HSH niemals zum Umdenken bewegen, wenn es um seine ureigenste Aufgabe -der Schutz seines Territioriums - geht. Wie verhält sie sich denn, wenn Besuch kommt? Kannst du sie noch ansprechen und reagiert sie auf dich, oder zieht sie ihr Ding durch (ich nehme an, sie bellt dem Besuch am und warnt ihm ernsthaft, das Grundstück zu betreten, oder?)?
 
Wenn sie außerhalb des Grundstückes an der Leine ist, läuft sie super. Hört, alles gut. Nur auf dem Grundstück eben nicht. Es ist mehr oder weniger ein Kampf wenn Besuch kommt. Meistens wird sich schon vorher angemeldet, damit ich es in Ruhe versuchen kann, sie einzusperren. Wenn jemand direkt vor der Tür steht, hab ich meist keine Chance mehr. Eine Hundetrainerin war schon da, hat mir Tipps wie Leckerli, füttern etc gegeben. Das haben wir umgesetzt, nützt aber nicht viel. Sie ist sehr stur und entscheidet gern selbst, was für einen Herdenschutzhund nicht untypisch ist. Wie gesagt, alles andere klappt gut. Grundregeln sind da (sitz, Platz usw.). Nur der zwinger klappt eben nicht.
 
Ich würde am ehesten den Zwinger als Ziel trainieren und zwar so, dass der Hund ihn kennt als positive besetzten Aufenthaltsort. Er wird doch sicher auch ab und an länger darin bleiben sollen, z. B. wenn sich Besuch mit auf dem Grundstück aufhält, Handwerker kommen u.ä.
Leinenführigkeit, Grundgehorsam setze ich mal voraus, wenn ihr miteinander keine Probleme habt.

Lebt sie bei euch im Haus oder draußen? Welche Rasse ist es denn? Wie ist euer Verhältnis? Wie klappen Spaziergänge?

Mit Leckerli wirst du einen HSH niemals zum Umdenken bewegen, wenn es um seine ureigenste Aufgabe -der Schutz seines Territioriums - geht. Wie verhält sie sich denn, wenn Besuch kommt? Kannst du sie noch ansprechen und reagiert sie auf dich, oder zieht sie ihr Ding durch (ich nehme an, sie bellt dem Besuch am und warnt ihm ernsthaft, das Grundstück zu betreten, oder?)?
Das trifft es beides schon, meiner Meinung nach.
So wie ich das lese lebt dieser Hund draußen auf dem Grundstück. Damit gehört das dem Hund und du und einige andere haben die Erlaubnis das Grundstück zu betreten, im besten Fall weil ihr Bindung habt, im schlechtesten Fall, weil ihr die Leute mit dem Futter seid.
Je nach dem wie lange der Hund so lebt ist es sein Lebensinhalt das Grundstück zu bewachen.
Und nun kommst du und sagst ihm, dass er das zwar machen soll, aber nicht wenn du da bist und entscheidest, dass der Besuch rauf darf.
Wie es aussieht ist der Hund damit nicht einverstanden. Ich finde das ziemlich schwer das jetzt noch zu drehen.
Daher gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Die praktische Lösung: was lekto sagte: jedesmal wenn du wenn rauf lassen möchtest, dann schnappst du dir den Hund am Halsband oder der Leine und verfrachtest ihn in den Zwinger
2. Der tiefgründigen Weg. Du musst wege finden deinem Hund zu zeigen, dass er seine Aufgabe wahrnehmen kann, aber du derjenige bist, der entscheidet und er nicht aufpassen muß, wenn du da bist.
Das ist auf keinen Fall damit getan, dass du leckerchen in den Zwinger wirst. Und das wird sicher nicht ohne einen Trainer gehen, der sich
A) mit herdenschutzhunden auskennt
B) sich das vor Ort ansieht.
Ich glaube nicht, dass man da über das forum jetzt DEN Rat erteilen kann.
 
Wenn sie außerhalb des Grundstückes an der Leine ist, läuft sie super. Hört, alles gut. Nur auf dem Grundstück eben nicht. Es ist mehr oder weniger ein Kampf wenn Besuch kommt. Meistens wird sich schon vorher angemeldet, damit ich es in Ruhe versuchen kann, sie einzusperren. Wenn jemand direkt vor der Tür steht, hab ich meist keine Chance mehr. Eine Hundetrainerin war schon da, hat mir Tipps wie Leckerli, füttern etc gegeben. Das haben wir umgesetzt, nützt aber nicht viel. Sie ist sehr stur und entscheidet gern selbst, was für einen Herdenschutzhund nicht untypisch ist. Wie gesagt, alles andere klappt gut. Grundregeln sind da (sitz, Platz usw.). Nur der zwinger klappt eben nicht.
Definitiv der falsche Trainer.
 
Ich werde mir das definitiv nochmal mit einem Hundetrainer anschauen, aber das ja immer nicht leicht, jemanden zu finden der sich mit HSH auskennt und noch bezahlbar ist. Ich danke erstmal für die Antworten
 
Wenn der hund nie ins haus kommt, ist die bindung zu euch auch nicht alzu gut, auch ein herdenschutz hund ist gerne bei seine leute.
mit kekse wird das nichts. Aber mit etwas training, belohnung sind gute worte und streicheleinheiten, ist auch ein herdenschutz hund bereit etwas für dich zu machen, sofern er sich als familienmitglied fühlt.
 
Der rassenclub hat sicher kompetente leute an der hand, die dir helfen können.
 
Also dazu muss ich sagen, wir sind die meiste Zeit des Tages draußen. Wäre schlecht wenn der Hund da drin sitzt. Solch Denkweise, das der Hund zwingend mit ins Haus MUSS find ich quatsch. Ich kann breit die Haustür offen lassen und sie möchte manchmal nicht mit rein. Wie gesagt, wir sind keine Stubenhocker und sind bei Wind und Wetter draußen. Außerdem hab ich nicht gesagt, das sie nie mit rein kommt. Natürlich kommt sie ab und an, mit ins Haus. Daran mach ich aber keine Bindung fest. Ich kann mich draußen sehr gut mit dem Hund beschäftigen.
 
Scheint so, fragt man sich warum du es nicht schaffst den hund in den zwinger zu befördern.
 
Bestimmt den Hund mit ins Haus nehmen und das Problem ist gelöst? Sicher, dann brauch ich ja auch keinen Zwinger mehr danke dir für deinen Rat. Ist ja auch nicht böse gemeint, aber da gehen die Meinungen eben auseinander.
 
Genau, ich habe und hatte auch territoriale hunden, aber niemals deine probleme.
 
eigentlich 24/7 draußen

Natürlich kommt sie ab und an, mit ins Haus
Klingt trotzdem nicht danach, dass sie ein Familienmitglied ist und sich selbst auch als solches sieht.
Wie gesagt, wir sind keine Stubenhocker und sind bei Wind und Wetter draußen.
Das baut aber keine Bindung zum Hund auf.

So wie ich das sehe, hält dein Hund dich im Moment nicht in der Lage auf das Grundstück aufzupassen.
Und du scheinst auch nicht in der Lage dich körperlich gegen die durchzusetzen, wenn ich das
Wenn jemand direkt vor der Tür steht, hab ich meist keine Chance mehr
Richtig lese.
Dass das gefährlich werden kann brauch man wohl auch nicht zu sagen.
 
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