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Petition - Ausstieg, aus dem Atomausstieg

  1. Welche rechtliche Lücke meinst du?
     
    #841 embrujo
  2. Wenn wir hier schon Haarspalterei betreiben, dann doch richtig.
    Mauso hat nicht unermesslich, sondern unbezahlbar geschrieben.
    Wenn man sich also die Miete vor Modernisierung gerade so leisten kann und diese dann um einige Prozentpunkte angehoben wird, wird diese für den Mieter de Fakto nicht mehr bezahlbar, also unbezahlbar.
     
    #842 =Achilles=
  3. MIR geht es nicht um Haarspalterei. :lol: Aber wenn wir schon dabei sind:
    Selbst wenn die Miete für EINIGE "unbezahlbar" wird,
    "In der Realitaet steigt danach die Miete ins unbezahlbare" stimmt halt in dieser Absolutheit nicht.
    Darüber weiter zu diskutieren bringt aber nix. :baby:
     
    #843 embrujo


  4. Und deswegen unter anderem bin ich Pro Atom!!!!!!
     
    #844 =Achilles=
  5. Wir haben nach dem Tod unserer langjährigen Mieterin, die keine grossen Veränderungen wollte, die Wohnung umweltfreundlich saniert und sie trotzdem unter dem Mietspiegel danach weiter vermietet.
     
    #845 Paulemaus
  6. Der Moormann hat heute auf dem Pro Atom Event in Grohnde gesprochen und ist eigentlich Kernkraftgegner. Frau Wendtland ist eine der Vorsitzenden im Nuklearia E.V. , welche diese Demos organisieren.
    Schön, das es entsprechende Aufmerksamkeit von der Presse gibt.
    Zusammen setzen sie sich dafür ein die 6 bestehenden AKWs bis 2030 weiterlaufen zu lassen.
    Die eingesparten Emissionen würden über 400 Mio Tonnen CO2 betragen, also ca. Die Hälfte einer Jahresemission von Deutschland insgesamt.
     
    #846 =Achilles=
  7. Ich mach mal hier weiter :)

    Für mich ist das Risiko von Atomkraft einfach zu groß, da kann man es drehen und wenden, wie man will. Geht Cattenom in die Luft, ist nicht nur das Saarland, sondern auch Luxemburg, Belgien und Holland einfach platt. Komplett unbewohnbar. Was passiert dann eigentlich? Wohin kommen die Überlebenden? Das werden ja Millionen sein.

    Das ist für mich ein absolutes Totschlagargument gegen Atomkraft, alle anderen sind im Prinzip vernachlässigbar. In meinem Leben habe ich bereits zwei dieser Meiler in die Luft gehen sehen, da braucht es keinen dritten, um mich davon zu überzeugen, wie gefährlich diese Technik ist. ALLES, was von Menschenhand gemacht ist, ist nun mal nicht unzerstörbar.
     
    #847 lupita11
  8. Richtig. Die Nettomiete darf, um genau zu sein, um max. 8% angehoben werden. Allerdings müssen Instandhaltungskosten genauestens aus den angesetzten Kosten herausgerechnet werden.
     
    #848 lupita11
  9. Nein, umgekehrt, 8% der aufgewendeten Kosten können auf die Miete aufgeschlagen werden - aufgeteilt unter der Anzahl der Mietparteien.

    "...so kann er die jährliche Miete um 8 Prozent der für die Wohnung aufgewendeten Kosten erhöhen." § 559 BGB

    "Ein Rechenbeispiel hilft die Regelung zu verdeutlichen: Ein Vermieter investiert 60.000 Euro, um ein Doppelhaus zu modernisieren. Auf beide Mietparteien entfallen 30.000 Euro, je die Hälfte der Gesamtkosten. Die jährliche Miete kann der Vermieter um 8 Prozent der Modernisierungskosten anheben. 8 Prozent von 30.000 Euro sind 2.400 Euro. Damit ergibt sich für beide Mietparteien je eine monatliche Mieterhöhung von 200 Euro."

    Durchschnittlich wurden Mieten in den letzten Jahren nach Modernisierungn nach § 559 um 2,50€ pro m² Wohnraum erhöht - in Berlin etwas darunter. Das macht also knapp 200€ bei einer 80m² Wohnung.
    Das mag auf den ersten Blick wenig erscheinen, aber es ist ein enormer Anstieg, den sich viele Mieter nicht leisten können.
    "Der durchschnittliche Mietenanstieg um 2,44 €/qm bzw. 186,37 € absolut im Monat bedeutet - gemessen an der durchschnittlichen ortsüblichen Vergleichsmiete im Mietspiegel 2015 - einen Anstieg von fast 42 %."
     
    #849 Meizu
  10. Das Risiko musst du anhand der geschichte betrachten.
    Das schlimmste Unglück ist Tschernobyl, wo tatsächlich der Reaktor explodiert ist.
    Wie viele Menschen werden nach den schlimmsten Schätzungen der UN an den Folgen sterben?
    5000

    Dabei war das Unglück absolut Menschliches Versagen, das Äquivalent als würde man in 1000m Höhe mit einem Flugzeug von Münschen nach Rom fliegen und wundert sich dann, das man gegen einen Berg fliegt.
    Und dann will man Flugzeuge verbieten, weil sie zu gefährlich sind.

    In Fukushima ist bisher verumtlich ein Opfer an den Folgen der Radioaktivität gestorben.
    Japan will bis 2030 um die Ziele des Pariser abkommens zu erreichen übrigens wieder auf über 20% Kernkraft?
    Warum? Weil sie sonst ihre zusagen zum Klimaschutz nicht halten können.

    Zudem ist ein Unglück wie es in Fukushima der Fall war in Europa nahezu unmöglich (schwache Erdbeben, kein tsunamigebiet)

    Wie soll es in die Luft gehen? Was genau soll passieren?
    Wie soll es dazu führen, das ganze Länder "weg" sind, wenn es in der Ukraine und Japan "nur" zu zwei Zonen von je einigen tausend km² gibt?

    In Fukushima kam es zudem in mehreren Reaktoren zur Kernschmelze, weil die Diesel im Keller vom Tsunami überflutet wurden, das ist dort praktisch ausgeschlossen.
    Das Risiko zu sterben hast du jeden Tag beim verlassen deines Hauses, beim fliegen mit dem Flugzeug und noch viel mehr beim fahren mit dem Auto.

    Und was sagst du zu den tausenden Toten die alleine in Deutschland jedes Jahr an den Folgen der Luiftverschmutzung durch kohle sterben?




    Sind das notwendige Opfer, damit wir ruhig schlafen können und keine Angst vor AKWs haben müssen?

    Richtig! Aber anstatt davor Angst zu haben, sollten wir es so machen, wie wir es immer machen!
    Aus Fehlern lernen und dafür sorgen das Unglücke so gut wie NIE vorkommen.
    Wann gab es denn zuletzt einen Flugzeugabsturz in der westlichen Welt?
     
    #850 =Achilles=
  11. ).
    "(2) Kosten, die für Erhaltungsmaßnahmen erforderlich gewesen wären, gehören nicht zu den aufgewendeten Kosten nach Absatz 1; sie sind, soweit erforderlich, durch Schätzung zu ermitteln."

    Man darf also keinesfalls wahllos alle Kosten ansetzen.
     
    #851 lupita11
  12. Klar, das habe ich ja auch nicht geschrieben und das hat auch sonst keiner geschrieben. :verwirrt:
    Es ging um energetische Sanierung. Erhaltungsmaßnahmen sind etwas völlig anderes.
     
    #852 Meizu
  13. Sowohl Luxemburg als auch das Saarland haben nur "einige tausend" km2 Fläche, jeweils ziemlich genau 2.500. Damit wären wir weg von der Landkarte.

    Zu den menschlichen Tragödien, die mit Geld nicht aufgerechnet werden können, kommt noch der finanzielle Schaden: "Insgesamt kommen die Versicherungsprofis auf einen zu erwartenden Maximalschaden von rund 6000 Milliarden Euro. ...
    Das Argument, dass die Kosten einer Atomkatastrophe für eine Gesellschaft nicht tragbar sind, ist aber trotzdem richtig. Denn es wäre für Versicherer bereits unrentabel, auch nur ein Bruchteil der maximalen Schadenssumme zu versichern. Deutschlands Energiekonzerne selbst aber haben nur Rückstellungen in Höhe von rund drei Milliarden Euro gebildet - was im Ernstfall nie reichen würde.

    So trägt am Ende der Bürger die Kosten. Und Fukushima hat gezeigt, dass ein Super-GAU nicht nur eine stochastische Größe ist - und dass sich eine solche Katastrophe auch in einem hochtechnisierten Land ereignen kann."


    Weißt du, nach Tschernobyl hieß es, so was passiert bei uns nie, wir haben sichere und moderne Kraftwerke. Jetzt heißt es - gemäß dir - so was passiert bei uns nicht, denn es gibt bei uns keine/zu schwache Erdbeben (was noch dazu grundlegend falsch ist, da die Eifel nicht umsonst Vulkaneifel heißt... ).

    Was sagst du eigentlich zur Sicherheit von AKWs bzgl. Flugzeugabsturz? Mein Kenntnisstand ist dieser: "
    Der ehemalige Technikexperte der Atomaufsicht spricht aus, was ohnehin alle wissen: Die Atomkraftwerke können nicht mehr als einen Absturz einer mittelgroßen Militärmaschine abfangen. Der Absturz eines großen Verkehrsflugzeugs könnte eine Kernschmelze auslösen."

    Dann die Endlagerung, auch dort keine Lösung in Sicht und - sogar in Deutschland - Gemurkse ohne Ende, siehe Asse.

    Hinzu kommt dies: "In Deutschland findet man einen Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zu einem Kernkraftwerk und der Häufigkeit, mit der Kinder vor ihrem fünften Geburtstag an Krebs – und besonders an Leukämie – erkranken: Diese Kinder lebten im Durchschnitt näher an den Kernkraftwerken als die zufällig ausgewählten Kontrollkinder. "
    (Die entsprechenden Forschungen laufen weiter)

    Ich setze daher definitiv lieber auf eine risikofreie Technologie, wie sie die erneuerbaren bereits heute sein könnten, wenn sie forciert würden.

    Im Prinzip sind wir uns absolut einig, dass wir schnellstmöglich CO2-neutral werden müssen. Du setzt, warum auch immer, auf Atomkraft. Ich empfinde das als absolut unnötiges und nicht tragbares Risiko. Da werden wir wohl auf keinen Nenner kommen.
     
    #853 lupita11
  14. Nein. Wenn ich z.B. eine Haustür erneuere oder Fenster, ist es beides - energetische Sanierung und Instandhaltung. Oder wenn ich ein Dach neu eindecken muss und es gleichzeitig mit einer Wärmedämmung versehe. Oder wenn ich die Fassade streiche und dabei eine Wärmedämmung anbringe. Eigentlich gibt es außer der Wärmedämmung der Kellerdecke keine einzige Dämmmaßnahme an der Gebäudehülle eines Altbaus, bei der keine Instandhaltungskosten anfallen.

    Und Gerichtsurteile besagen, dass die Sowieso-Kosten nicht in die Kosten mit eingerechnet werden dürfen, die die Grundlage für die Mieterhöhung bilden. Nachzulesen z.B. hier
    "Auch wenn Dein Vermieter einfach von den Gesamtkosten den Teil abzieht, der seiner Meinung nach auf die Instandsetzung entfällt, ist das nicht zulässig. Er muss die Kosten betragsmäßig oder in Form einer Quote angeben (BGH, Urteil vom 17. Dezember 2014, )."
     
    #854 lupita11
  15. Ach lupita :(
     
    #855 Meizu
  16. Bei uns kann das so auch nicht passieren.
    Bzgl. Tschernobyl habe ich die Fehler schon erläutert.
    Wusstest du, das sich der Reaktor in Fukushima nach dem Erdbeben der Stufe 9,1!!! ordnungsgemäß heruntergefahren ist? Das Problem war die zu niedrige Tsunamimauer und die Dieselgeneratoren im Keller.
    Das hat letztendlich zur Kernschmelze geführt und war absolut vermeidbar gewesen. Inzwischen hat die Atomindustrie auch aus diesem Fehler gelernt.

    Der von dir genannte Artikel kommt aber zu dem Schluss, das ds nichts mit den AKWs zu tun hat:
    "Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand lässt sich also die erhöhte Anzahl der Kinderkrebserkrankungen in der Umgebung von Kernkraftwerken nicht durch die davon ausgehende radioaktive Strahlung erklären."
    Andere entsprechende Studien wurden widerlegt!


    Hast du jetzt das BUND pdf gelesen? Das finde ich deutlich erschreckender.

    Nicht ohne Speicher, die wir aktuell nicht einmal ansatzweise haben, noch planen. In 10 Jahren, vielleicht.
    Und bis das soweit ist und die EEs 100% abdecken können, sollten wir die 6 Reaktoren am Netz lassen.

    Das stimmt.
    Ich bin pro Kernkraft, weil wir die Anlagen bereits haben, diese noch locker 10-20 Jahre genutzt werden können und wir jetzt und heute damit etwas gegen den Klimawandel tun und nicht erst, wenn die EEs soweit sind und wir bis dahin die Pariser Ziele von 2030 und vielleicht auch 2040 verfehlt haben. Ohne Kernkraft, so denke ich, werden beide verfehlt.

    Ich erachte deinen Standpunkt als falsch und finde das die Risiken im Bezug auf Unfälle und Endlagerung im Angesicht der Klimakrise vertretbar sind.

    Aber ich respektiere deine Meinung.
     
    #856 =Achilles=
  17. So ist es.
    Von den energetischen Sanierungskosten sind zunächst die Fördermittel und die Kosten abzuziehen, die der Vermieter als Instandhaltungskosten" eingespart" hat. Das fehlt bei dem gegoogleten Rechenbeispiel.
    Mein Vater modernisiert gerade in seinem 14 Parteien Mietshaus die Heizungsanlage.
    Der wird jedenfalls die Miete kaum erhöhen, sondern steuerlich alles Ausschöpfen, was geht.
     
    #857 embrujo
  18. Das wollte ich noch kommentieren.
    Ich finde das doch etwas weit hergeholt. Die Wahrscheinlichkeit eines Flugzeugabsturzes auf eine Reaktorkuppel ist vermutlich geringer als ein 6er km Lotto + Zusatzzahl. Und bei einem Terrorangriff ist es effizienter in ein Hochhaus zu fliegen.

    Ich wollte noch einmal etwas zu den hunderten Zwischenfällen erwähnen, von denen man immer wieder liest.
    Viele dieser Ereignisse fallen bei den regelmäßigen Wartungsarbeiten auf, was zeigt, das das System funktioniert. Prüfung um Sicherheit zu gewährleisten.
    Für Nukleare Unfälle gibt es die sogenannte INES Skala.


    Bei den ca 200 Zwischenfällen im AKW Emsland war keiner höher als INES 0 (Abweichung).
    Der schlimmste Zwischenfall km AKW Grohnde war ein INES 1 Zwischenfall (Störung).
    Der schlimmste deutsche Zwischenfall hat sich 1975 in der DDR in Greifswald ereignet, als es zur Kernschmelze kam. Dieser Unfall bekam die Klassifizierung 4(Unfall).
    "
    • Geringfügige Freisetzung radioaktiver Stoffe (Radiologische Äquivalenz zu >50 TBq -131 oder 250facher D2-Wert), in deren Folge die Umsetzung geplanter Gegenmaßnahmen mit der Ausnahme lokaler Lebensmittelkontrollen unwahrscheinlich ist
    • Mindestens ein Todesfall durch Strahlenexposition"
    Also, keine Panik, wenn man von hunderten Zwischenfällen hört, lieber erstmal schlau machen. :)
    Da sind leider sehr die Medien dran schuld.
     
    #858 =Achilles=
  19. Und noch zu guter letzt eine Grafik zur Strahlenbelastung verschiedenster Situationen:

    Eine Stunde in Tschernobyl zu verbringen entspricht also in etwa einem Flug von New York nach LA.
    Wenn ich täglich 1,5 Packungen Zigaretten rauchen würde, entspricht das der gleichen Menge Strahlung als wenn ich 30 Tage in Tschernobyl verbleibe.

    Ja, Raucher verstrahlen sich selber mehr, als es die Nähe zu einem AKW je könnte.
     
    #859 =Achilles=
  20. Anbei eine Ausarbeitung einer Atomkraftbefürworterin und eines Gegners, beide promovierte Experten, beide sind dafür, die verbleibenden Kraftwerke am Netz zu lassen.
     
    #860 =Achilles=
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