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Petition - Ausstieg, aus dem Atomausstieg

  1. Die Zahl ist nicht unumstritten.









     
    #861 helki-reloaded
  2. Das ist korrekt, da es letztendlich nicht nachweisbar ist.
    Konkrete Zahlen werden wir bei Tschernobyl nie bekommen.

    Ich will den Unfall auch nicht herunterspielen. Was dort passiert ist, ist eine Tragödie und darf sich nicht wiederholen.
    Diese Art des Reaktors wäre im Westen nir in Betrieb genommen worden und weltweit sind nur noch 6 RBMKs im Einsatz, die entsprechend modernisiert wurden.
    Das Unglück von Tschernobyl war ein Designfehler im Reaktor gekoppelt mit dem wissentlichen Ignorieren des Sicherheitsprotokolls durch den Verantwortlichen.

    Dennoch hat man daraus gelernt.
    Keiner baut mehr Reaktoren auf dem Stand der 60er Jahre.

    Die Frage die sich jedes Land stellen muss ist: können wir die Ziele, die wir beim Pariser abkommen unterzeichnet haben ohne Kernenergie umsetzen.
    In Japan weiß man schon jetzt das es nicht ohne geht. Trotz! Fukushima.
    Deutschland kann die Ziele von 2020 mit Glück nur durch Corona erreichen, aber im nächsten Jahr gehen die Emissionen wieder hoch.
    Was ist wichtiger? Das Pariser abkommen, oder als das einzige Land der EU überstürzt aus der Atomkraft aussteigen?

     
    #862 =Achilles=
  3. Japan's Plan 2030 20-22% Kernenergie Anteil zu haben:
     
    #863 =Achilles=
  4. Deine Leidenschaft für Atomkraft ist bewundernswert, ebenso deine Fachkenntnisse... trotzdem werden wir da nicht auf einen Nenner kommen.

    Du sagst, in Tschernobyl war ein "Designfehler", in Fukushima waren die Mauern zu niedrig.... als quasi "learning by Doing" bei einer potenziell tödlichen Energieerzeugung? Dazu noch der Mensch als mögliche Fehlerquelle...

    Genau, bis die nächste Fehlkonstuktion auftaucht...

    Mir persönlich ist es das Risiko eben nicht wert und 20t hochradioaktives Material muss auch erstmal gelagert werden. Für mich überwiegen die negativen Folgen, eben weil ein hohes "Gefährdungsgpotenzial da ist. ja, Unfälle sind GsD selten, aber wenn es kracht, dann eben richtig.

    Ich bin und bleibe Befürworter von regenerativen Energien und versuche dies, soweit privat möglich auch umzusetzen.
     
    #864 Pyrrha80
  5. Ja, so wie es in allen Bereichen gemacht wird.
    Ist nicht schön, aber auch das Level an Sicherheit bei der Luftfahrt ist teuer bezahlt.

    Ich verstehe jeden, der Angst oder ein Unwohlsein empfindet, dennoch Sprechen die Fakten eine andere Sprache.
    Besonders die Mortalität durch Kohlestrom spricht eine ganz deutliche Sprache.
    Eine Form der Energie, die ohne Kernkraft noch 18!!!!! Jahre weiter Todesopfer fordern wird.

    Und das finde ich auch super. Ich möchte langfristig auch energetisch so autark sein wie möglich, dennoch wird Deutschland als Land, seine Zusagen nicht halten können. Es ist toll, privat etwas zu tun, aber letztendlich ist das ein Tropfen auf den heißen Stein.

    Zudem machen wir uns vom Russen abhängig, den man ja nicht wirklich mag.
    Und bis 2030 ist nur ein Ziel, 2050 muss da eine 0 stehen.
    Um das wie viel fache müssen wir Wind und Solar ausbauen um das zu erreichen? Was sind hier die Folgen für die Natur und den Menschen?

    Und ich erwähne nochmal die bisher völlig fehlenden Energiespeicher, sowohl kurz als auch Langzeitspeicher.

    Und ich stelle auch nochmal die Frage: Was bringt es uns in Deutschland aus der Kernenergie auszusteigen, wenn fast alle Länder um uns herum diese nutzen?
    Ist die Gefahr dann weg? Wäre es nicht sinnvoller sich in dem Bereich als Industrienation führend zu engagieren und die Sicherheit zu verbessern?

    Auf all diese Punkte bekomme ich nie Antworten.
    Wir können die Klimakrise nicht mit einer "Wir machen das schon!" Einstellungen angehen!
     
    #865 =Achilles=

  6. Wohin mit dem giftigsten Müll der Menschheit?


    Gut 65 Jahre nach Einführung der Kernkraft zur Energiegewinnung ist die Frage, wohin mit dem giftigen und strahlenden Müll, immer noch ungeklärt. Weltweit gibt es noch kein sicheres Endlager, das in Betrieb wäre...



    :wand:
     
    #866 Mausili


  7. Na in Castor-Behälter packen und in die Ecke stellen natürlich.
    Bei 20t pro Reaktor pro Jahr, sind das bei unseren 6 Reaktoren etwa 120t Müll pro Jahr. Das ist lächerlich wenig.
    Zudem behält Kernkraft 100% seines Mülls bei sich.
    Wo ist denn das Endlager für Fossile Brennstoffe???
    Richtig, in der Atmosphäre, super!
    Klimawandel und so...
    Unter Umständen kann man es später wieder als Brennstoff verwenden:



    Das Entsorgungsproblem hast du bei Kohleasche übrigens auch:



    Lecker Quecksilber und Arsen, das ist sicher Klasse im Grundwasser.
    Und machen wir weiter mit Solar:



    Sofern es teurer ist zu recyceln anstatt neu zu bauen, werden die giftigen Panel auf der Deponie landen oder nach Afrika geschickt.

    Und damit es fair ist auch noch die Windkraft:



    Überall bleibt Müll zurück.
    Überall müssen Konzepte her, wie mit dem Abfall verfahren wird.
    Keine Lösung ist perfekt.
     
    #867 =Achilles=
  8. Das Problem mit dem Atommüll ist mMn gerade von Fachleuten seit jeher unterschätzt (oder auch bewusst kleingeredet) worden.

    "Ich habe mir in Karlsruhe sagen lassen, dass der gesamte Atommüll, der in der Bundesrepublik im Jahr 2000 vorhanden sein wird, in einen Kasten hineinginge, der ein Kubus von 20 Meter Seitenlänge ist. Wenn man das gut versiegelt und verschließt und in ein Bergwerk steckt, dann wird man hoffen können, dass man damit dieses Problem gelöst hat." – Zitat des Physikers Carl Friedrich von Weizsäcker aus dem Jahr 1969

    Quelle:
     
    #868 helki-reloaded
  9. Also ich finde 120t Müll/Jahr jetzt nicht "wenig" wenn es sich dabei um hochradioaktives Material handelt...

    Und ja, überall bleibt Müll zurück und es müssen Konzepte erarbeitet werden... wo ist denn "unser" Rezept dafür, hatten doch eigentlich viele Jahre Zeit?

    Solarmodule haben aktuell eine Lebensdauer von 20+ Jahren (mein Nachbar hat genau so eine alte Anlage und die läuft noch super) und eine Recyclingquote von bis 95% und viele Hersteller nehmen die Module zurück.
     
    #869 Pyrrha80
  10. "Wir" (Deutschland) haben die Forschung in dem Bereich in den letzten 20 Jahren weitgehend zurückgefahren. Einst waren wir auf dem Gebiet führend, jetzt sind wir unbedeutend.
    Russland hat tolle Lösungsansätze auf dem Gebiet. Es gibt die Möglichkeit das Material aufzuarbeiten und erneut zu verwenden. Der Müll der dann bei dem 2. Durchgang übrig bleibt ist verschwindend gering. Gewissermaßen Kernenergie-Recycling. Wenn das massentauglich wird, wäre das ein enormer Fortschritt. @=Achilles= kann das genauer erklären.

    P.S.: Ich bin kein Atomkraft-Fan. Mir behagt das Risiko - auch wenn es noch so gering ist - auch nicht. Und der Abfall ist ein Problem.
    Aber leider haben wir noch keine Fusionstechnologie. Solar kann es mit seinen massiven Schwankungen nicht schaffen. Windenergie ist bei massivem Ausbau zu schädlich für die Natur. Gaskraftwerke sind durch Fracking und Transport dreckiger als Kohle. Über Kohle brauchen wir gar nicht erst diskutieren (CO2, Feinstaub, radiaktiver Müll, Strahlenbelastung, Abriss ganzer Dörfer für den Abbau von Kohle). Und Staudämme zur Erzeugung von Energie sind das größte Verbrechen das mir in dem Bereich einfällt und gehören verboten - effektiver kann man ein Ökosystem nicht zerstören. Ich könnte heulen wenn ich Staudämme ohne Ausweichroute/Fischtreppe sehe.

    Mir wäre eine andere Lösung auch lieber, aber es gibt sie nicht - oder nur mit Nebenwirkungen, mit denen keiner von uns leben möchte. Womit ich nicht von "nur Atomkraft" spreche, sondern natürlich von einer Kombination aus Wind, Solar, Atomkraft (und vermutlich wird auch Gas für Schwankungen weiterhin notwendig sein), Wasserstoffherstellung, Forschung und Verbesserung, Kohle einstellen, Staudämme zur Energieerzeugung bitte rückbauen und bitte keinen massiven Windkraftausbau (am besten noch in Wälder :( ).
     
    #870 Meizu
  11. Diese 120t sparen dabei aber 50 000 000 Tonnen CO2.
    Auf das Verhältnis kommt es an. Allerdings fallen zusätzliche leicht und mittelradioaktive Abfälle an, das möchte ich nicht weglassen.

    Gorleben wollte man lange zum Endlager machen, das hst ja bekanntlich nicht funktioniert. Viel deutschen Atommüll haben wir auch nach Russland exportiert.
    Es gibt keine Endlagerkonzepte. Und wir haben vor 10 Jahren beschlossen aus der Technologie auszusteigen, demnach war der Druck danach zu forschen auch genommen.
    Die Finnen nehmen ihres 2023 in Betrieb.

    Ein paar Fakten zum Thema Nuklearer Müll im Allgemeinen:

    97% des atomaren Mülls sind leicht oder mittelradioaktive Abfälle.
    Diese Abfälle bedürfen keiner Langzeitlagerung und werden seit Jahren nache der Oberfläche gelagert.

    Laut der World Nuclear Assiciation, wurden bis Ende 2013 insgesamt 370000 Tonnen abgebrannte Brennstäbe erzeugt. 120000 Tonnen davon wurden wiederaufbereitet.

    Radioaktiver Müll wird mit der Zeit ungefährlich. Nach 40 Jahren hat die Radioaktivität des hochradioaktiven Mülls bereits um das 1000-fache abgenommen, denn: Wenn etwas stark strahlt, hat es nur eine kurze Halbwertszeit und zerfällt entsprechend schnell. Wenn es Jahrtausende oder Jahrmillionen strahlt, dann auch nur in sehr geringen Mengen.

    Beispiel: Ich könnte problemlos ein frisches Pellet für einen Brennstab in der Hand halten, würde ich das gleiche Pellet in der Hand halten, nachdem es frisch verbraucht ist, wäre das eine ganz GANZ schlechte Idee. U235 und U238 strahlen sehr wenig, die radioaktiven Isotope die aber durch die Spaltung entstehen strahlen extrem, dafür zunächst nur sehr kurz. Diese zerfallen dann in die langzeitstrahlenden isotope, welche mit der Zeit weniger und weniger strahlen.

    Uran 235 ist das was man haben will, ist leider auch der geringste Anteil im Uranerz.
    Das meiste ist U238. Der große Unterschied: U235 ist spaltbar (fissile) U238 ist nicht spaltbar (fertile).
    Sprich: U235 wird durch ein Neutron aufgespalten, während U238 das Neutron aufnimmt und zu Plutonium 239 wird.

    Das Uran in Kernreaktoren ist nur zu etwa 5% mit U235 angereichert, was übrigens auch der Grund ist, warum ein AKW niemals wie eine Atombombe explodieren könnte.



    Wie erwähnt, nimmt die Radioaktivität mit der Zeit ab, sprich: Irgendwann ist Atomarer Müll nicht mehr giftig.
    Abfälle aus Kohlekraft wie z.B. Arsen, Blei oder Quecksilber bleiben für immer giftig.
    Zudem sind die Filter aus Kohlekraftwerken auch radioaktiver Müll.

    Die Radioaktivität des Hochradioaktiven Mülls hat nach 1000-10000 Jahren wieder das Level der Erzes erreicht, welches ursprünglich abgebaut wurde.

    Hier wird auf die ganzen Punkte, die von den Atomkraftgegnern immer wieder angeführt werden noch detaillierter eingegangen:



    Leider nur auf englisch.

    Die Russen sind aktuell führend auf dem Bereich der Forschung zur Nutzung der Brüter Reaktoren.




    Der Vortiel ist, das man zum einen das langstrahlende Plutonium verwenden kann, zum anderen kann man den Kern mit natürlichem Uran 238 umgeben um neies spaltbares Material zu erzeugen. Uran 238 ist in Unmengen verfügbar. Der Reaktor erzeugt dabei im Betrieb mehr Brennstoff als er verbraucht.
    Zudem sind die Abfallstoffe deutlich kurzlebiger.
    Diese Reaktoren sind leider etwas teurer im Betrieb, wodurch sie noch nicht weit verbreitet sind.
    Zudem nutzt man in diesen Reaktoren das im kalten Krieg so begehrte Plutonium, was für Kernwaffen benötigt wurde.

    Apropos Kalter Krieg.
    Viele wissen nicht, das in den USA von 1993 bis 2013 ca. 500 Tonnen hochangereichertes Uran aus etwa 20000 atomaren sprengköpfen in Kernreaktoren der USA genutzt wurden.
    Eine bessere Verwendung von Kernwaffen kann ich mir kaum vorstellen!

    "Zeitweise wurde etwa 10 % des in den USA erzeugten Stroms mit Uran aus dem 'Megatons-to-Megawatts'-Abkommen erzeugt."



    Das ist mir bewusst. Lass sie 30 Jahre leben. In Deutschland lohnt es sich aktuell mehr eine neue Anlage zu bauen und den Strom selber zu nutzen bzw. einzuspeisen, als eine aus 2000 weiterzubetreiben aufgrund der fehlenden Förderung und der teuren Nachrüstung mit entsprechenden Zählern. Das ist in meinen Augen krank.

    Was nur dann zum tragen kommt, wenn diese auch genutzt wird. Sofern es wirtschaftlicher ist die Module auf der Deponie zu verklappen und neue ressourcen abzubauen anstatt zu recyceln wird das nicht umgesetzt werden. Hier muss Weichenstellung aus der Politik kommen, die wieder einmal fehlt.

    Das Problem ist doch aber an dieser Stelle, das die meisten Solarmodule inzwischen aus China kommen, weil billiger und dabei genauso gut.
    Und selbst wenn der Hersteller die Module zurücknimmt, was bringt das, wenn sie dann aus Kostengründen eben nicht recycelt, sondern auf der Deponie verklappt werden.

    Versteh mich nicht falsch, ich bin absolut pro Solar, aber auch die Industrie hat Probleme mit Müll.
     
    #871 =Achilles=
  12. Ja, zum Teil ist die Industrie and dem Image selber schuld.
    Aber man hat sich gewandelt.
     
    #872 =Achilles=
  13. Am Ende des Tages muss ich mich einfach fragen was wichtiger ist.
    Ist es mir wichtiger SOFORT den Anteil der fossilien zurückzuschrauben und durch Kerneneergie zu ersetzen (Basislast, Dunkelflaute, fehlende Speicher, etc), mit dem Wissen des Restrisikos und der Problematik bzgl. der Endlagerung.

    ODER

    Bin ich weiter auf direktem Kurs die unterzeichneten Klimaabkommen zu verfehlen und den nachfolgenden Generationen einen geschundenen Planeten zu überlassen?

    Der Deustche Strom im Europäischen Vergleich heute Mittag bei strahlendem Sonnenschein in ganz Deutschland!!!:



    Kann die App nur empfehlen:

    Man gebe sich einmal die aktuellen Co2 Emissionen durch Kohle PRO MINUTE!!!!!
    285 Tonnen Co2 PRO MINUTE!!!!!

     
    #873 =Achilles=
  14. Eine weitere Möglichkeit der Nutzung:

     
    #874 =Achilles=
  15. Hättest du am 10. September 2001 die Menschen befragt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass nicht eins, sogar zwei Flugzeuge die twin towers (plus Pentagon und das weitere entführte Flugzeug) zum Einsturz bringen, wieviel hätten das für möglich gehalten?

    Hättest du am 23. März 2015 eine Umfrage gestartet, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass in Deutschland ein Pilot, der noch dazu nachgewiesenemaßen an Depressionen leidet, eine Passagiermaschine zum Absturz bringen kann, wären die meisten mit Sicherheit ebenfalls der Überzeugung gewesen, dass das unmöglich ist.

    Von daher ist für mich alles möglich, und zwar grundsätzlich, was Menschen denken können.

    Ich gebe das Kompliment gerne zurück. Ich respektiere deine Meinung! Und ich denke, es muss etwas getan werden, so oder so -wenn noch etwas zu retten sein soll: "Mehr Brände, Hitzewellen und Niederschläge - viele Vorhersagen der Klimaforschung sind Realität geworden. Nun könnte auch die lang befürchtete Golfstromsystem-Abschwächung eintreffen, mit Folgen für Europa."


     
    #875 lupita11
  16. Verzeih mir bitte meine Schreibweise:

    So wie du das schilderst sind Flugzeuge ganz schön gefährlich.
    Seit 1970 sind 83772 Menschen bei 11164 Ereignissen mit Flugzeugen ums Leben gekommen!
    Allein letztes Jahr waren es 578 Menschen.

    .

    Und die Maßnahmen, die ergriffen wurden damit das, was am 11. September 2001 passiert ist sich nicht wiederholen kann, haben es erst ermöglicht, das Der Pilott 2015 die Maschine in einen Berg fliegen konnte. (von innen abschließbare Cockpittüren)

    Deswegen verbieten wir jetzt weder Hochhäuser, noch das Fliegen.
    Wir tun alles in unserer Macht stehende, damit solche Anschläge und/oder Unfälle nicht wieder vorkommen, dennoch ist es nicht ausgeschlossen.

    Und ja, eine Reaktorkuppel würde je nach Maschine und Art des Absturzes diesem vermutlich nicht standhalten.
    Muss sie auch nicht, denn abgesehen von Bunkern muss das auch kein anderes Gebäude.

    Die Flugsicherheit liegt im Bereich der Luftfahrt und niemand würde auf die Idee kommen, ein Kernkraftwerk in einer Einflugschneise zu bauen, wo es statistisch wahrscheinlicher wäre, dass so etwas passiert.
     
    #876 =Achilles=
  17. Also mal ab von Atom.
    So lange die industrielle Massentierhaltung und alles darum herum 70% der schädlichen Gase produziert und in die Atmosphäre abgibt, gibt es da für mich überhaupt gar keine Diskussions Grundlage.

    Bevor wir uns darüber Gedanken machen wie wir Energie sinnvoll gestalten, sollten wir uns darum kümmern das Menschen all over the world sich gut, gesund und nahezu klimaneutral ernähren und ernähren können. Das ist eine Aufgabe der Politik. E Autos, Wind - und Solarenergie, das sind ganz, aber ganz kleine Happen in der Gleichung um die Erde zu retten.

    Und bevor sich nicht jeder der FFF Anhänger vegan oder wenigstens vegetarisch ernährt, kann ich die nicht Ernst nehmen. So lange die nach ihrer Freitagsdemo immer noch ein Steak aufn Grill hauen, sorry, da fehlt es bei mir.


    So, und wenn der Russe das schafft, wenns nicht schon erledigt ist, alles der Kernenergie zu nutzen, dann ist definitiv Atom die sauberste Energie. Die nicht die Umwelt und Tierwelt einschränkt oder zerstört.
     
    #877 Joki Staffi
  18. Schon witzig, wie sehr gegen FfF gewettert wird, obwohl ihr eigentlich die gleichen Ziele verfolgt.
    Da muss die "Göre" euch ja gewaltig auf den Schlips getreten sein - die Gründe kennt nur ihr selbst. Aber so macht ihr euch nur lächerlich.
     
    #878 Coony
  19. Prinzipiell habe ich nichts gegen Greta und die FFF Kids.
    Nur finde ich es wie bereits erwähnt trotz aller Relativierung absolut anmaßend, das sie als Schwedin behauptet, man hätte ihr die Kindheit geraubt.

    Dann haben die FFF Kids unter Forderungen auf ihrer Webseite "Listen to the best united science currently available"
    Und dennoch sind sowohl Greta, als auch Luisa Neubauer gegen Kernenergie.

    Wenn ich eine Technologie ablehne, die in gigantischem Ausmaße CO2 vermeidet, das Landschaftsbild nicht verschandelt, Tieren ihren Lebensraum lässt und die Luft nicht verpestet, dann kann ich die Dringlichkeit, die sie an den Tag legen nicht erst nehmen, sorry.
     
    #879 =Achilles=
  20. Was meinst du mit 70% der schädlichen Gase?
    In Deutschland ist die gesamte Landwirtschaft für ca. 7% der co2 Emissionen verantwortlich:



    Der am einfachsten zu reduzierende und gleichzeitig größte Bereich ist tatsächlich der Energiesektor.



    Ich denke in dem Moment, wo du dem Deutschen sein Grillfleisch wegnimmst, hast du in der Demokratie ein Problem. :D
     
    #880 =Achilles=
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