Oststeiermark - Schlafendes Baby vom Hund des Opas in Kopf gebissen

  • 25. Juni 2024
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Tödliche Fürsorge?

Fürsorge? In welcher Hinsicht?

Ein kleines, (scheinbar) hilfloses Etwas, das eventuell noch quietschende Töne von sich gibt, wie ein kleiner Welpe?
Andererseits steckt unsere Krümel auch, wenn man nicht auf passt, den Kopf in jeden Kinderwagen.
Und das zumindest nicht wegen ihrem Jagdtrieb!
Ob sie versuchen würde ein Baby/Kleinkind aus dem Wagen oder Bett zu holen, wenn niemand dabei ist weiß ich nicht, möchte ich aber auch nicht ausprobieren!

So langsam frage ich mich, ob Hunde nicht tatsächlich die "menschliche" Eigenschaft "Eifersucht" besitzen.

Wäre aber ziemlich blöd, das auf die Art zu zeigen!
Zumindest ist die eine Erklärung genau so unschlüssig, wie die Andere!
 
Ein kleines, (scheinbar) hilfloses Etwas, das eventuell noch quietschende Töne von sich gibt, wie ein kleiner Welpe?

Ich glaube nicht, dass ein Hund so blöd ist, einen schlafenden Menschen nicht als das zu erkennen, was er ist: schlafend. Aber selbst wenn doch, wüsste ich nicht, was es mit "Fürsorge" zu tun hätte, wenn der Hund das Kind dann in den Kopf beisst. Ich wüsste nicht, dass Rüden ihren schlafenden Nachwuchs am Kopf durch die Gegend zerren (wenn überhaupt, könnte ich mir das gerade mal noch so bei einer Hündin mit Welpen vorstellen). Nee, sorry, also, dem Hund "Fürsorglichkeit" anzudichten... nee.

So langsam frage ich mich, ob Hunde nicht tatsächlich die "menschliche" Eigenschaft "Eifersucht" besitzen.

Wäre aber ziemlich blöd, das auf die Art zu zeigen!

Wieso? Das Beseitigen eines Rivalen ist doch nur logisch?

Zumindest ist die eine Erklärung genau so unschlüssig, wie die Andere!

Find ich nicht.
 
Kann ich ehrlich gesagt noch nicht so ganz nachvollziehen.
Einerseits erkennt der Hund den Mensch (das Kind) als Mensch an, andererseits sieht er darin einen Rivalen!?
Muss ich noch mal drüber nachdenken!

P.S Fürsorglichkeit, bei Hunden hab ich, bei meinen, durchaus schon erlebt!
Und auch Bloch berichtet davon, dass Wölfe durchaus fürsorglich sind.
 
Wieso sollte ein Mensch/Kind kein Rivale sein können? Etwa um die "Ich steh im Mittelpunkt"- Ressource? Ich bin eigentlich auch kein Freund davon, Hunden solche doch eher menschlichen Eigenschaften/Emotionen zuzuschreiben, aber welchen Grund kann ein Hund sonst haben, ein schlafendes Kind zu attackieren?

Edit: Ich streite den Wölfen sicher nicht ihre Fürsorglichkeit ab, aber andere Lebewesen in den Kopf zu beißen hat IMHO damit so gar nichts zu tun.
 
davon abgesehen, daß hunde natürlich eifersüchtig sein können, so wie sie auch zu anderen empfindungen fähig sind, die nicht uns menschen alleine vorbehalten sind -
hier könenn x gründe das tierverhalten beeinflusst und gesteuert haben. es ist , ohne wissen der umstände und der beziehung der personen zu- und untereinander, wie auch zum tier, nur spekulation möglich. die meisten der x gründe jedoch sind absolut im verhaltensschema des hundes.
darum : man stelle oder lege keine säuglinge und kleinkinder aufsichtslos irgendwo ab und beachte dann auch hund nicht - ich nenne das fahrlässig. genauso fahrlässig wie beide gelich zusammen aufsichtslos zu lassen.
gr
 
Wieso sollte ein Mensch/Kind kein Rivale sein können? Etwa um die "Ich steh im Mittelpunkt"- Ressource? Ich bin eigentlich auch kein Freund davon, Hunden solche doch eher menschlichen Eigenschaften/Emotionen zuzuschreiben, aber welchen Grund kann ein Hund sonst haben, ein schlafendes Kind zu attackieren?

Edit: Ich streite den Wölfen sicher nicht ihre Fürsorglichkeit ab, aber andere Lebewesen in den Kopf zu beißen hat IMHO damit so gar nichts zu tun.

Irgendwo müsste er das Kind/Baby ja packen, um es hoch zu heben!
Bei Welpen ist es halt der Nacken!

Ich erhebe auch nicht im geringsten den Anspruch Recht zu haben.
Aber vielleicht sind die Präventivmaßnahmen eher fest zu legen, wenn man die Ursache kennt?
Was für deine Eifersuchtstheorie spricht ist der ehemalige Hund einer meiner Schwestern.
Er wurde, wenn Besuch kam, immer weg gesperrrt.
Besuch war also für ihn etwas Negatives.
Er mutierte vom braven, verschmusten Hund zu einem, den kein Fremder mehr anfassen durfte.

Andererseits hat siwash schon Recht. Man weiß einfach zu wenig, um das Ganze wirklich beurteilen zu können.
Nur ist es Eifersucht, könnte trennen, sofern der Hund es als negativ empfindet, dann kontraproduktiv sein!
 
Irgendwo müsste er das Kind/Baby ja packen, um es hoch zu heben!
Bei Welpen ist es halt der Nacken!

Warum sollte ein Rüde einen friedlich schlafenden Welpen durch die Gegend schleppen? Ich vermute, die Mutterhündin würde das mit ziemlicher Sicherheit verhindern! Und glaubst Du tatsächlich, dass ein Hund es nicht merkt, wenn er viel zu fest zupackt? Wenn das Baby schwer verletzt ist, dann hätte er mit solch einem harten Griff wohl auch einen Welpen verletzt. Die sind ja auch nicht aus Beton.

Was für deine Eifersuchtstheorie spricht ist der ehemalige Hund einer meiner Schwestern.
Er wurde, wenn Besuch kam, immer weg gesperrrt.
Besuch war also für ihn etwas Negatives.
Er mutierte vom braven, verschmusten Hund zu einem, den kein Fremder mehr anfassen durfte.

Hm - da war es dann aber wohl eher der Lerneffekt "Immer, wenn Besuch kommt, wird es für mich blöd". Das ist nicht das, was ich mit Eifersucht meine. Ich meine tatsächlich die (negative) Charaktereigenschaft, wütend zu werden, wenn man nicht selber permanent im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Aber stimmt schon, wir werden es eh nicht erfahren...
 
... und was ist mit "Beseitigen von rudelfremdem Nachwuchs"?

Das kommt bei Wölfen oder Hunden ja durchaus vor, wenn ich da nicht irgendwas furchtbar durcheinander bringe...

Und es ist ja durchaus (es sei denn, ich leide unter selektiver Wahrnehmung) öfter mal so, dass der Hund, der ein Baby beißt, nicht der "Familienhund" ist, sondern der von Tante, Onkel, Opa, Oma... sprich, dem Babysitter. Ob nun im Haus des Hundes, oder beim Besuch des Hundes in der Familie, zu der das Baby gehört.

Übrigens würde die Rassekombination bei diesem Hund durchaus für "Jagdtrieb" sprechen... aber was an einem schlafenden Baby diesen ausgelöst haben sollte, übersteigt erstmal mein Vorstellungsvermögen.

Andererseits: Von den Tieren, die der Spacko auf dem Gewissen hat, waren 95 Prozent Igel. Die laufen nicht weg, die quietschen nicht, die machen gar nichts - außer bestialisch stinken... - und der ist anfangs völlig ausgeflippt, wenn er nen Igel im Blick hatte und konnte nicht ran.

Von daher... keine Ahnung.
 
Hovi schrieb:
Ich meine tatsächlich die (negative) Charaktereigenschaft, wütend zu werden, wenn man nicht selber permanent im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht. Aber stimmt schon, wir werden es eh nicht erfahren...

Könnte ich mir schon vorstellen, denn dieser "Charakterzug" wird im Grunde erlernt wie alles andere auch.

Passt hier aber nicht, denn das Baby stand ja gar nicht im Mittelpunkt. Es kam vermutlich bereits schlafend aus dem Auto und wurde, weil es im Sitz weiterschlief, im Nebenzimmer abgestellt.

(Nein, das stand nicht im Artikel, ist aber ein sehr realistisches Szenario.)

Während der Hund sich zunächst im Raum mit der Mutter und dem Hundebesitzer befand.

Warum sollte der dann rauslaufen und das Baby als "Ursache seiner Nichtbeachtung" oder "Ziel seines Frusts" angreifen?

Diese kombinatorische Leistung finde ich für nen Hund irgendwie echt zu groß.
 
... und was ist mit "Beseitigen von rudelfremdem Nachwuchs"?

Das kommt bei Wölfen oder Hunden ja durchaus vor, wenn ich da nicht irgendwas furchtbar durcheinander bringe...

Und es ist ja durchaus (es sei denn, ich leide unter selektiver Wahrnehmung) öfter mal so, dass der Hund, der ein Baby beißt, nicht der "Familienhund" ist, sondern der von Tante, Onkel, Opa, Oma... sprich, dem Babysitter. Ob nun im Haus des Hundes, oder beim Besuch des Hundes in der Familie, zu der das Baby gehört.

Übrigens würde die Rassekombination bei diesem Hund durchaus für "Jagdtrieb" sprechen... aber was an einem schlafenden Baby diesen ausgelöst haben sollte, übersteigt erstmal mein Vorstellungsvermögen.

Andererseits: Von den Tieren, die der Spacko auf dem Gewissen hat, waren 95 Prozent Igel. Die laufen nicht weg, die quietschen nicht, die machen gar nichts - außer bestialisch stinken... - und der ist anfangs völlig ausgeflippt, wenn er nen Igel im Blick hatte und konnte nicht ran.

Von daher... keine Ahnung.
Na ich möchte den Wolf sehen, der sich am Nachwuchs der Alphawölfin vergreift, denn das ist die einzige im Rudel, die Welpen haben darf.

Es gibt solche Fälle nur in ausgeprochenen Hungerjahren. Da werden auch die rangniederen Wölfinnen gedeckt, bekommen Junge, die dann getötet werden. Grund ist da aber, daß die anderen Wölfinnen die Ammenfunktion für die Welpen der Alphawölfin übernehmen, da sie oft nicht in der Lage ist, genügend Milch zu produzieren, wenn nichts zu beißen da ist.
 
Passt hier aber nicht, denn das Baby stand ja gar nicht im Mittelpunkt. Es kam vermutlich bereits schlafend aus dem Auto und wurde, weil es im Sitz weiterschlief, im Nebenzimmer abgestellt.

(Nein, das stand nicht im Artikel, ist aber ein sehr realistisches Szenario.)

Während der Hund sich zunächst im Raum mit der Mutter und dem Hundebesitzer befand.

Warum sollte der dann rauslaufen und das Baby als "Ursache seiner Nichtbeachtung" oder "Ziel seines Frusts" angreifen?

Diese kombinatorische Leistung finde ich für nen Hund irgendwie echt zu groß.

Das stört mich an dieser Variante auch. Aber ich finde es (ist mein persönliches Empfinden) ohnehin abnormal, dass ein Hund zu einem im NEBENZIMMER abgestellten, schlafenden Kind hinläuft und es dort attackiert. Das ist für mich so gar nicht erklärbar, mir fällt jedenfalls keine plausible Erklärung ein, außer: Der Hund hat einen Hass auf Kinder (oder speziell auf dieses Kind?) und hat die Gunst der Stunde genutzt. Ich weiß selber, wie vermenschlicht das klingt, aber mir fällt keine andere Erklärung ein...
 
Na ich möchte den Wolf sehen, der sich am Nachwuchs der Alphawölfin vergreift, denn das ist die einzige im Rudel, die Welpen haben darf.

Es gibt solche Fälle nur in ausgeprochenen Hungerjahren. Da werden auch die rangniederen Wölfinnen gedeckt, bekommen Junge, die dann getötet werden. Grund ist da aber, daß die anderen Wölfinnen die Ammenfunktion für die Welpen der Alphawölfin übernehmen, da sie oft nicht in der Lage ist, genügend Milch zu produzieren, wenn nichts zu beißen da ist.

Und wir haben hier auch noch eine Hunderasse, die deutlich näher am Wolf ist, als der Husky!
So eine wirklich schlüssige Theorie habe ich immer noch nicht.
Und für mich sind Fürsorge oder Neugierde immer noch nicht ganz aus dem Rennen.
Ob ein, unter Menschen aufgewachsener, Hund immer gelernt hat, oder einschätzen kann, wie doll er zu packen darf weiß ich aber auch nicht hundertprozentig!

@ Hovi

Aber würde ein Hund, der wirklich aus Hass/Aggression zu beißt ein Kind nicht noch schlimmer verletzen? (Ich weiß, dass es jetzt User gibt, die denken - war das denn noch nicht schlimm genug. Aber um der Sache mal näher zu kommen muss man einfach auch mal weiter denken)
 
..vielleicht hat er es wegtragen wollen?
Meine Hunde greifen die Puppen meiner Tochter beim Klauen immer am Kopf.... Das ist meist das einzige an "Haut", das herausschaut.
Das wäre für mich schlüssig.
Und ein ungeübter Hund ist halt auch mit Welpen manchmal etwas unsensibler, wenn er noch nicht weiß, wo man genau zupackt und eben noch "übt".



LG nicole
 
@ Hovi

Aber würde ein Hund, der wirklich aus Hass/Aggression zu beißt ein Kind nicht noch schlimmer verletzen? (Ich weiß, dass es jetzt User gibt, die denken - war das denn noch nicht schlimm genug. Aber um der Sache mal näher zu kommen muss man einfach auch mal weiter denken)

Er hat es ja schlimm verletzt. Anscheinend (zumindest geht aus dem Artikel nichts anderes hervor) hat er "nur" einmal zugebissen (es gibt ja Hunde, die eher zupacken und festhalten, und solche, die eher "lochen"), und dafür sind die Verletzungen des Kindes offenbar sehr heftig ausgefallen :( .
 
Was mit dem Hund geschehen soll, hänge auch vom Ergebnis der Erhebungen ab, hieß es. Laut Polizei war der Wolfshund bisher nicht auffällig.

Klingt erstmal irgendwie fair für den Hund. (Bei einem Pitbull wäre diese Frage wohl längst nicht mehr offen.)

Was mit dem Hund geschehen soll, hänge auch vom Ergebnis der Erhebungen ab, hieß es. Laut Polizei war der Wolfshund bisher nicht auffällig.

Ich wünsche dem Kind gute Besserung und allen Beteiligten, dass wenigstens keine bleibenden Hirnschäden zurückbleiben!
 
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