Krefeld: Hund vertreibt mutmaßliche Vergewaltiger und rettet sein Frauchen

guglhupf

15 Jahre Mitglied
Ihr Hund hat eine 23-jährige Frau in Krefeld vor einer Gruppenvergewaltigung bewahrt. Als die Frau in der Nacht zu Sonntag kurz nach ein Uhr mit ihrem Tier Gassi ging, wurde sie in einem Waldstück von drei Männern überfallen.

 
  • 14. April 2024
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Wie wäre das denn rechtlich, wenn ein Hund in einer solchen Situation auch zubeißen würde (wobei ich gelesen habe, dass wohl die wenigsten Hunde, die keine Ausbildung im Schutzdienst haben, das machen würden)?
 
Rechtlich ist es immer so, dass der "Biss-Geschädigte" Anzeige erstatten kann. In so einem Fall wäre jedoch Notwehr ein ziemlich schlagendes Argument. Glaube kaum, dass in so einem Fall ein grosses Trara gemacht würde. (hoffe ich zumindest)
 
Ich glaube auch nicht, dass das ein großes Problem wäre in der Situation, auch wenn der Gebissene Anzeige erstatten könnte. Das wirkliche Problem bei den typischen "ich will einen Hund der mich beschützt" Fragen ist ja eher, dass die wenigsten Hunde unterscheiden können, ob die Situation wirklich gefährlich ist, also im Zweifelsfall auch der alte Bekannte gebissen werden könnte, der Frauchen von hinten auf die Schulter klopft. Dass ein Hund in einer ernsten Bedrohungssituation zubeißt und dann Probleme kriegt, halte ich eher für unwahrscheinlich (nur meine unqualifizierte Vermutung).
 
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Hund es erkennen kann, ob Frauchen durch einen Angriff in Panik ist. Sie haben ja schon feine Antennen. Hab da mal nen Bericht im Fernsehen gesehen, 90% der Hunde (ohne Schutzdienstausbildung) würden nicht zubeißen, weil sie gar nicht wissen, bzw. nicht gelernt haben, wie sie in so einer Situation reagieren sollen. Deswegen bellen sie dann meistens „nur“.
 
Als ich überfallen wurde ist Yuma ins letzte Eck geflüchtet, der hat gemerkt dass ich Angst hatte und hatte sie auch selbst.
Er kannte ja bis dato nur gute Kontakte mit Menschen und war wohl auch völlig überfordert mit der Situation.

Die Polizei hat trotzdem - wohl auch mit kritischem Blick auf die Rasse - als erstes gefragt was "Der Hund gemacht hat".
Deswegen bin ich froh dass da nichts passiert ist, das Yuma nichts gemacht hat. Wer weiß wie das ausgegangen wäre, da traue ich dem deutschen Recht nicht.
 
Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Hund es erkennen kann, ob Frauchen durch einen Angriff in Panik ist. Sie haben ja schon feine Antennen. Hab da mal nen Bericht im Fernsehen gesehen, 90% der Hunde (ohne Schutzdienstausbildung) würden nicht zubeißen, weil sie gar nicht wissen, bzw. nicht gelernt haben, wie sie in so einer Situation reagieren sollen. Deswegen bellen sie dann meistens „nur“.
Die Hündin meiner Schwiegermutter hat ganz toll reagiert als diese von jemanden in ihrem laden bedroht wurde.
Ein scheinangriff und als der herr mal eben das hundegebiss vor seinem Gesicht zusammenklappen sah, ist ihm dann auch eingefallen, dass er ganz schnell wo anders hin muss.
Was Menschen anging war dieser hund einfach ein traum von einem fila. Immer mit dem kopf dabei und immer das richtige Maß.
 
Meine Linda hat mich damals auch vor so nem Besoffenen geschützt, der mich schlagen wollte. Da hat sie sich schützend vor mich gestellt und den Typen zähnefletschend angebellt. Das hat gereicht, um ihn fernzuhalten. Ob sie wirklich gebissen hätte, weiß ich nicht.
Bei Daisy lege ich meine Hand ins Feuer, dass sie beißen würde. Sie ist einigen Fremden, insbesondere bestimmten Männern, absolut nicht wohl gesonnen und würde mich jemand anpacken und mir etwas Böses wollen, würde sie sich denjenigen sofort packen. Aus diesem Grunde sind wir lange Zeit im Dunkeln mit Maulkorb gelaufen, wenn wir irgendwo unterwegs waren, wo ich schlecht Fremde sofort erkennen konnte. Denn die wird schon stocksteif, wenn plötzlich ein Mensch da in der Dunkelheit einfach nur da steht.
 
Als ich überfallen wurde ist Yuma ins letzte Eck geflüchtet, der hat gemerkt dass ich Angst hatte und hatte sie auch selbst.
Er kannte ja bis dato nur gute Kontakte mit Menschen und war wohl auch völlig überfordert mit der Situation.
Dito wäre das auch hier der Fall...meine Hunde lieben Menschen und würden es gar nicht raffen wenn da plötzlich Aggressivität ins Spiel kommen würde. Da müßte ich die beschützen statt umgekehrt...
Was mir aber auch nur recht ist um ehrlich zu sein...nämlich genau deswegen:
Die Polizei hat trotzdem - wohl auch mit kritischem Blick auf die Rasse - als erstes gefragt was "Der Hund gemacht hat".
Deswegen bin ich froh dass da nichts passiert ist, das Yuma nichts gemacht hat. Wer weiß wie das ausgegangen wäre, da traue ich dem deutschen Recht nicht.
 
Also mein Wawa würde sofort angreifen und mich mit seinem Leben verteidigen :respekt:. Er hat nämlich a) ne kurze Lunte und b) nen Hang zum Größenwahn :D
 
Also mein Wawa würde sofort angreifen und mich mit seinem Leben verteidigen :respekt:. Er hat nämlich a) ne kurze Lunte und b) nen Hang zum Größenwahn :D
ich dachte als du a) angeführt hast "ne Schutzhund Ausbildung" :lol: Naja auch Wawa Zähne können an empfindlichen Stellen weh tun :tuedelue: :D
 
Hier wäre in so einer Situation für den Angreifer erst einmal Schicht im Schacht. Ist auch Ok, denn bei einem Angriff auf Leib und Leben darf ein Hund verteidigen.
 
Ist auch Ok, denn bei einem Angriff auf Leib und Leben darf ein Hund verteidigen.
So seh ich das ja auch. Ich denke, eine evtl Anzeige würde eingestellt werden. Aber ist das bei nem Listi (wie z.B. in Yuma‘s Fall) auch so? Oder wird da wieder mit zweierlei Maßstäben gemessen?
 
So seh ich das ja auch. Ich denke, eine evtl Anzeige würde eingestellt werden. Aber ist das bei nem Listi (wie z.B. in Yuma‘s Fall) auch so? Oder wird da wieder mit zweierlei Maßstäben gemessen?
Ohne es zu wissen sagt mir mein Gefühl..ja, es wird mit zweierlei Maß gemessen..zeigt ja schon die Reaktion des Polizisten auf Yuma nach dem Überfall...
 
Hier genauso wie bei @BlackCloud.

Joker packt zu, bin ich mir 100% sicher. Durch seine Erfahrungen mit Menschen/Männern hat der gelernt nach vorn zu gehen. Und wenn es dann um sein Heiligstes, mich, geht.

Aber selbst Amy, immer zu jedem lieb und gut, hat sich mal am Abend zähnefletschend und knurrend vor mir aufgebaut als ein Betrunkener mir zu nah kam und mich voll sülzte. Da war ich ganz erstaunt über sie.
 
Max und Bommel hätten keine Gefangenen gemacht, da bin ich mir zu 100% sicher, bei Tigger wüsste ich nicht was passiert .
Mein alter Bulli Knabe müsste auch nichts machen, denn ich mache auch keine Gefangene :tuedelue:
 
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