Komando Wirr Warr ...

DanFran

10 Jahre Mitglied
Moin,

es ist mal wieder eure Erfahrung und Meinung gefragt!:D

Da wir ja z. Zt. ziemlich viel lesen, sind wir auf etwas gestoßen was uns verunsichert.

Was meint ihr, sollten alle Familienmitglieder die selben Kommandos benutzen oder

sollte sich der Hund auf jeden individuell einstellen? (Mal davon abgesehen, dass es

natürlich einfacher für uns und für ihn ist, wenn wir die gleichen Kommandos benutzen)

Na was sagt ihr?:hallo:
 
  • 27. Februar 2024
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Hi DanFran ... hast du hier schon mal geguckt?
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  • 27. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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ich bin da ja für gleiche kommandos!

aber ich gehör auch zu der sorte mensch die der meinung ist, das ihr hund eigentlich auf jeden hören sollte!

was ich aber klar trenne sind kommandos die ich für die unterordnung oder rettungshunde arbeit brauche. z.b. gibt es "platz" nur von mir weil er dann ums verrecken liegen bleiben soll, im alltag heißt es "leg dich hin". oder auf "such!" steht die todesstrafe, das heißt dann "wo ist der ball/stock...?"
 
Ich halte es für sinnvoll, wenn jeder die gleichen Kommandos benutzt.

Macht es euch und dem Hund nicht unnötig schwer. Der wird bei euch genug zu lernen haben (Was darf ich, was darf ich nicht, wann muss ich was wie schnell tun, mit wem kann ich wie, wie ist der Tagesablauf, wann erwartet wer was von mir?)... viele Hundehalter unterschätzen, was das von ihrem Neuzugang für eine geistige Leistung ist.

Wenn er sich da auch noch "auf jeden extra einstellen" soll, was die Kommandos angeht, und was die "Erlaubnis für bestimmte Dinge angeht" (was er in gewissem Rahmen sowieso tut), ist das eine Sache, die an sich völlig überflüssig ist, und nur unnötig für Verwirrung sorgt.

Es wird für ihn und für euch viel einfacher, wenn die wichtigstens Dinge schon vorher klar sind.
"Hier" oder "Komm?"
"Down", "Runter" oder "Platz?"
"Brav" oder "Fein!"
(Ein Tipp: "Fein" ist so ähnlich wie "Nein!" - "Brav" ist so ähnlich wie "Ja!" - "Guuuut!" auf jeden Fall nicht wie "Nein!" - Also würde ich mittlerweile vom "Fein!" Abstand nehmen.)

Bett oder nicht Bett? Sofa oder Korb?

Essen bei Tisch ja, oder eben nicht?

Da solltet ihr alle an einem Strang ziehen. Glaubt es mir, das erleichtert euch allen langfristig das Zusammenleben erheblich!

(Kleine Differenzen wird es natürlich immer geben, und da kann der Hund auch mit umgehen. Aber die grundlegenden Dinge müssen klar sein! Und alle sollten sich einig sein.)

LG,

Lektoratte
 
Klar grundsätzlich sind wir auch der Meinung, dass es besser ist wenn alle die selben Kommandos benutzen. Uns ging es nur darum, eure Meinung mal einzuholen, da wir in letzter Zeit öfters von einigen sogenannten Hundeflüsterern (sei es in Büchern oder wo auch immer) gehört haben, dass es völlig egal sei wer welche Kommandos benutzt, "..der Hund hat sich eben auf das Individuum einzustellen.." so oder so ähnlich wirds immer gesagt. Aber da zeigt sich, dass man sich immer bei mehreren Quellen informieren sollte.

Wollten nur mal hören wie ihr darüber denkt. ;)
 
  • 27. Februar 2024
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...da wir in letzter Zeit öfters von einigen sogenannten Hundeflüsterern (sei es in Büchern oder wo auch immer) gehört haben, dass es völlig egal sei wer welche Kommandos benutzt, "..der Hund hat sich eben auf das Individuum einzustellen.." so oder so ähnlich wirds immer gesagt.
Das wäre ein guter Weg, einen Hund so kofus zu machen, dass er völlig dichtmacht und gar nichts mehr auf Signalwort macht.
Ansonsten schließe ich mich allen anderen Beitragsschreibern an.
 
Es wird für ihn und für euch viel einfacher, wenn die wichtigstens Dinge schon vorher klar sind.

Für die grundlegenden Kommandos ist das auf jeden Fall sinnig, vor allem, wenn Hunde noch in der "Lernphase" sind.
Bei meinen Pflegis kristallisierte es sich mit zunehmender Anwesenheitsdauer dann meist so heraus, dass sie beim WG-Mitbewohner nie über diesen "Grundwortschatz" raus kamen und bei mir eine Vielzahl an Kommandos mehr kannten und auch zuverlässig ausführten.

Mit der Zeit lernen die Hunde auch, aus bestimmten Bewegungen des Menschen auf kommende Kommandos / Ereignisse zu schließen oder auch sich wiederholende Situationen/ Ereignisse mit einem "Folgegeschehen" zu verknüpfen.

Bett oder nicht Bett? Sofa oder Korb?
Das war innerhalb der WG komischerweise nie ein Problem, bei mir war Bett tabu, beim Mitbewohner nicht. Bis auf eine (sehr junge und ungestüme) Hundedame haben alle nach spätestens drei "Anpfiffen" kapiert, dass ich mein Bett nicht zu teilen gedenke - auch dann nicht, wenn ich es selber nicht brauchen will.
 
hallo franzi!

ich finde es auch einfacher und angenehmer, wenn dem hund von den beteiligten personen die gleichen kommandos gegeben werden....und vor allem mit der gleichen bedeutung.

wenn ich sunny ins platz schicke, soll sie liegen bleiben, so lange bis ich es wieder auflöse....wenn mein lag zu ihr "platz" sagt, soll sie auf ihren platz/decke gehen....:(

ich bin dann immer genervt, weil er die bedeutungen durcheinander würfelt und sunny gar nicht so recht weiß was sie machen soll....:sauer:

wenn ich möchte, dass sie auf ihren platz verschwindet, sag ich immer "geh auf deine decke". dann weiß sie, dass sie ruhe geben soll und ich muß das kommando nicht wieder auflösen.

was auch schlimm ist, wenn ich mit ihr draußen übe, sie ablege und er sie dann einfach ruft, weil er mit ihr spielen oder kuscheln will....manchmal klappt es schon, dass sie ihn ignoriert und mich ganz hilflos ansieht, aber manchmal eben auch nicht.

wichtig ist, denke ich, dass ihr beide an einem strang zieht und nicht beide zur gleichen zeit mit dem hund üben wollt und euch dabei ins gehege kommt...

also...schickst du ihn z.b. ins platz, du löst es auf und erst dann kann dein freund weiter üben...(so möchte ich es auch machen, wenn der typ mal "gehorchen" würde...:D)
 
Eigentlich sollte auch nur eine Person die Hauptbezugsperson und der "Erzieher" sein.
 
Eigentlich sollte auch nur eine Person die Hauptbezugsperson und der "Erzieher" sein.

Kannst Du das mal ein bisserl ausformulieren - irgendwie verschliesst sich mir der Sinn dieser Aussage, grad wenn ein Hund mit mehreren Erwachsenen lebt.
 
Wie die meisten schon sagen ist es wohl besser die selben Kommandos zu benutzen. Jedoch muss ich sagen ist es auch anders möglich bzw. nicht zu vermeiden verschiedene Bedeutungen oder Wörter zu benutzen wenn mehrere Personen den Hund führen.

Beispiel
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und kenn das von früher. Unser Boxer wurde von 4-5 Personen Gassi geführt (Mutter, Vater, Ich und Geschwister). Da ist es sehr schwer die gleiche Bedeutung, Strenge und Komanndos zu benutzen (haben wir aber so weit es ging versucht). Da ich der jenige war der mit dem Hund immer aufn Hundeplatz gegangen bin war ich wohl auch der strengste :unsicher:. Ich verlangte immer etwas mehr Aufmerksamkeit und Präzision vom Hund wen er inrgendwas ausführen musste.

Jedoch muss ich sagen dass der Hund sehr wohl zwischen personen und ihrem Verhalten bzw. ihren Erwartungen unterscheiden konnte. Ein Beispiel ist dass er genau wusste dass wenn ich nich da bin darf er in die Küche, denn ich war der einzige der ihn da raus schäuchte. Die Küche meiner Eltern ist sehr schmal und da muss nich noch ein Hund rumgammeln wenn schon 3 Leute drinn sind, einfach kein Platz dafür. Also hat er immer genau geschaut wer da ist :unsicher: und sich dann, gegebenen Falls ich war nich da, in die Küche geschlischen und meine Mutter angebettelt die natürlich auch immer was fürs arme Hundi parat hatte :rolleyes:.

Der große Nachteil der Sache ist aber dass der Hund mit der Zeit sich der nicht so strengen Person anpasst hatt, war bei uns so. Will heissen das ich wie einige dem Hund ein Kommando gebe z.B. Fuß und dann verlange dass er es so lange macht bis ich ein Kommando zum auflösen gebe. Nun da ich dass aber als einziger machte hatte ich sehr damit zu kämpfen das wenn ich mal für einige Zeit weg war der Hund dies nicht mehr machte, sondern einfach irgendwann selber beschloss nicht mehr Fuß zu gehen, und ich es ihm wieder beibringen musste. Glaube nicht dass er es vergessen hatte aber nach dem Motto "wenns nich sein muss, muss es nich sein wa" :lol:

Fazit ich denke bei 2 Personen werden sich die Unterschiede nicht so gravierend zeigen. Wichtig ist aber dass nicht das selbe Kommando für zwei unterschiedlichde Dinge verwendet wird wie im Fall von tat2ed mit Platz (btw wer ist denn lag?). Und dass man zumindest halbwegs das gleiche von einem Hund verlangt wenn man ein Kommando gibt, wie in meinem Fall mit Fuß. Sonst wird es wohl zwangsläufig darauf hinaus laufen dass die strengere Person nicht ganz zufrieden ist. Jedoch ist es durchaus möglich dem Hund klar zu machen dass das Kommando "Platz" und "Down" das gleiche bedeuten.

Hoffe das Beispiel konnte dir weiter helfen
mfg :hallo:
 
@Biggi
Ich glaube Martin bezieht sich da auf den Aspekt "Rudelführer". Was aber im Falle einer Familie oder Hund mit mehreren Erwachsenen wohl nicht so wichtig ist da der Hund immer der Rang niedrigste sein muss. Also muss er sich zwangläufig auch allen unterwerfen und gehorchen.

Aber im Grunde ist es richtig denke ich, aber auch unvermeitlich den jeder Hund hatt eine besondere Person oder einen Liebling.:love:

Aber dass nur diese Erziehen darf finde ich nich gut dass sollte jeder tun, denn wie gesagt der Hund in der rang niedriegste. Wobei es möglich wäre dass der Hund so besser lernt, ich glaube jedoch dass wenn beide Halter gleich kompetent sind macht das kein Unterschied.
 
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