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lesenswert Knurren, Schnappen, Beißen

  1. Da würde ich das "selbst Schuld" nicht vom Tauschen abhängig machen, aber...ich sag mal so, man sollte seinen Hund etwas kennen. ;) Bevor man in der Notaufnahme landet, sollte man selbstverständlich tauschen. Wenn man seinen Hund nicht maßregeln kann, weil die Beziehung das nicht hergibt und der Hund es nicht akzeptiert, muss man daran arbeiten bevor man nach dem Knochen greift und den Kürzeren zieht.
    Von daher sage ich nach der Beschreibung auch...selbst Schuld. Der Hund hat sie gewarnt und sie hat seine Warnung in den Wind geschlagen, ohne in der Position dafür zu sein.
     
    #21 Crabat
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige. - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  3. Einmal losgelöst vom Thema:

    Wir machen allerdings generell Sachen, die Hunde untereinander nicht tun würden.
    Dieses Argument zähle ich jetzt nicht als Erklärung warum man einen Tausch nicht machen sollte.
     
    #22 Melanie F
  4. Grundsätzlich schon. ;) Wie man damit umgeht/umgehen kann ist aber abhängig vom Hund-Halter Gespann. Wenn das grundsätzlich stimmt, also eine gegenseitige Vertrauensbasis da ist, sollte das kein Problem sein. Aber aus Hundesicht auch so gut wie nie nötig sein. :hallo:
    Getauscht wird hier Nicht. Warum auch? Alles gehört zuerst einmal mir, darf aber solange mitbenutzt werden bis ich anders entscheide.
     
    #23 HSH Freund
  5. Ich denke auch, das sind sehr verschiedene Paar Schuhe, die du hier ansprichst, die auch nur bedingt etwas miteinander zu tun haben.
    Du weißt ja von deinen Hunden selbst, jeder Hund ist eben anders und den Hund an sich, bei dem man nach Betriebsanleitung handeln kann, den gibt es nicht.

    Ich habe zwei Hunde, die so verschieden sind, dass in Vielem das, was für den einen gut ist, beim anderen gar nicht geht.

    Generell finde ich es problematisch, jedes Knurren zu verbieten, weil zum einen der Hund sich ggf. nicht anders zu helfen weiß und weil es auch Kandidaten gibt, die diese Phase dann eben vor dem Angriff dann auslassen.

    (Dann gibt es noch solche, wie den, den ich habe, der so speziell ist, dass man ihn nur aufnehmen konnte, wenn man mit Knurren zurecht kommt.)

    Ich tausche auch nicht, weil es meiner Erfahrung nach mehr bringt, wenn ich mir die Zeit nehme und beim Üben warte, bis der Hund das, was er geben soll herausgibt, ich ihn dann doll lobe, (selbst wenn es nicht so ganz absichtlich war), er bekommt es sofort zurück. Das in Wiederholung und immer wieder mal, dann vertraut er mir schon so, dass er auf Kommando auch gibt.

    Was ich auch nicht machen würde, ist von der Couch locken. Ausnahme ein Hund, bei dem Situation so ausartet, dass es gefährlich wird.
     
    #24 matty
  6. Ich denke, es kann ja auch nicht darum gehen, einfach das Knurren zu verbieten. Das löst ja nichts. Also auf die Idee, das einfach zu verbieten, käme ich nie. Aber wie ich konkret damit umgehe, hängt halt vom Hund und davon ab, wie er knurrt, worum es ihm geht, wie andere ja schon sehr gut erklärt haben.
    Hunter, mein erster TH-Hund, war der einzige, bei dem das ein Thema war. Und da muss ich ehrlich sagen, dass ich zuerst falsch, nämlich aversiv reagiert habe, wenn er mich anknurrte, weil ich was an ihm machen wollte. Ursprünglich ausgelöst durch eine TA-Aussage "das muss aber sein", setzte ich mich zunächst in einer Situation sozusagen gewaltsam durch. Und das war Mist. Da war noch kein Vertrauensverhältnis, das das ermöglicht hätte. Und der Aufbau dieses Vertrauens wurde dadurch erheblich verzögert, und er knurrte dann immer, wenn ich an ihm rum machen wollte, und sei es nur, ihn abtrocknen, wenn wir aus dem Regen kamen. Und ich meinte jedes Mal wieder, mich durchsetzen zu müssen, weil es ja nicht sein konnte, dass er eine Auseinandersetzung gewinnt. So schaukelte sich das eine Weile hoch, bis es mir endlich(!!!) wie Schuppen von den Augen fiel, dass der Kerl keinen Machtkampf mit mir ausfocht, sondern ANGST hatte!
    Da erst holte ich ihn positiv aus der Situation, und alles war gut. Ich war so blind gewesen, und es war dann so einfach! :wand:

    Viele Jahre später hatten wir die Situation noch ein einziges Mal, als ich ihn von der Couch schicken wollte. Warum auch immer, knurrte er mich da auch an, aber diesmal war ich nicht blind gegen seine extrem defensive Körpersprache und holte ihn auch positv raus. Dann kuschelten wir kurz, und er verließ daraufhin anstandslos die Couch.

    Von all meinen späteren TS-Hunden hätte als Einzige Pulce eine Sonderbehandlung aufgrund "TS-Hund" erfordert, mit ihrem tief sitzenden Misstrauen. Alle anderen waren einfach normale Hunde unterschiedlichen Charakters.
     
    #25 snowflake
  7. Ich oute mich dann jetzt hier auch mal als Anhänger der „mein Hund darf Knurren“ Fraktion.

    Aber nicht aus der Sicht, dass er das Knurren als Maßregelung nutzt, weil er Besitzansprüche geltend macht, oder weil er mich für respektloses Verhalten tadelt, sondern einfach, weil ich Knurren als ganz normales hündisches Kommunikationsmittel anerkenne.
    Würde mich mein Hund anknurren (was keiner meiner Hunde bisher musste), würd ich mich erstmal fragen, was ihn so weit gebracht hat.
    Bevor ein Hund knurrt, kommen davor noch etliche andere Beschwichtigungssignale, die ich dann wohl übersehen hab.
    Werden die dauerhaft übergangen, neigt der Hund halt eher zum Knurren. Und eventuell irgendwann eher zum schnappen, wenn er nicht Knurren darf.

    Ich fechte aber grundsätzlich keine „Rudel-Rangstellungsgeschichten mit ihm aus, weil wir halt kein Rudel sind.
    Sollte er mich anknurren, würde ich versuchen die dem Knurren vorausgegangene Situation zu trainieren, damit es beim nächsten mal nicht so weit kommt und damit er lernt, dass es keinen Grund gibt mich anzuknurren.
     
    #26 J.lia
  8. Wie kommst du darauf, wenn deine Hunde dich noch nie angeknurrt haben?

    Ich habe einen der mittels Knurren kommuniziert und hatte auch früher schon solche, dto, im Th und natürlich auch die, die es kaum tun.
    Manche beschwichtigen vorher, manche nicht, zumindest nach meiner Erfahrung. Dezentes Knurren ja auch ein Mittel zur Deeskalation sein.
     
    #27 matty
  9. Meine sind ja tatsächlich nicht die einzigen Hunde die ich so kenne. Und natürlich kommuniziert jeder Hund anders, das ist mir auch klar. Aber dass Knurren auch zu den Signalen zur Beschwichtigung gehören kann, ist ja genau das was ich meine :)
     
    #28 J.lia
  10. Stimmt. Nachdem neue Nachbarn nebenan eingezogen waren, rannte Leo jeweils laut bellend zur Wohnungstür sobald er sie hörte. Jetzt wird nur noch Kopf angehoben, und dezent kurz genurrt. Was ich auch zulasse.
     
    #29 Booba
  11. Gestern Abend kam meine Vermieterin im Dunkeln nach Hause. Der Große lag in der Einfahrt und hat sie erst einmal nicht erkannt und entsprechend reagiert. Auf Ansprache war aber sofort Ruhe. Sie hat gesagt das sich ihr bei dem tiefen Grollen die Nackenhaare aufgestellt haben, und das obwohl sie wußte Wer da knurrt. Fand sie aber gut und richtig, schließlich hat im Dunkeln kein Fremder was auf dem Hof zu suchen.
     
    #30 HSH Freund
  12. Franzi hat nicht nur kurz geknurrt, sondern gebissen, wenn ihr jemand zu nahe kam. Sie war zwar kein großer Hund, hatte aber trotzdem ein beachtliches gesundes Gebiss.
    Sie hat es zeitlebens nicht geschafft, ohne Beißen zu reagieren, wenn sie den Eindruck hatte, dass sie berührt werden sollte. Trotz erfahrenem Hundetrainer.
    Sie schnappte nicht nur ab, sondern biss ernsthaft mit Nachsetzen und war dabei schnell und wendig. Mir hat sie ein Loch in den Nasenflügel gebissen und ein Stück Fleisch aus dem Daumenballen gefetzt.
    In den ersten Wochen nach ihrem Einzug mussten Chris und ich ein paar heftige Bisse einstecken, dann hatten wir es gelernt. Wir haben nicht mehr versucht, sie zu berühren und sie wurde eine fröhliche kleine Hündin mit ständiger Hausleine. Das blieb Zeit ihres Lebens so.
    Mit Kindern wäre das unmöglich gewesen, aber da wir keine haben, konnten wir das gut händeln.
     
    #31 Paulemaus
  13. Ich habe auch einen Hund, der erst lernen musste, dass er als Eskalationsstufe knurren darf/soll.
    Der knurrt aber auch, wenn man ihm den Bauch abrubbelt, aber das ist irgendwie mehr so ein "lustiges" Knurren. Eine Freundin hat mir das mal ganz empört erzählt und, dass sie ihn dafür angemotzt hätte. Ich so :verwirrt: Aber der knurrt dabei doch immer! :lol:
    Für ihn ist das in der Situation irgendwie ein Ventil, aber ohne Drohung. mehr Richtung Übersprung, vielleicht habe ich das durch meine Reaktion auch unbewusst positiv ritualisiert. :gruebel:
    Was nur einmal mehr das vorher schon gesagte bestätigt, dass man seinen Hund halt kennen und einschätzen können sollte. Dann klappt´s auch mit dem Knurren ;)
     
    #32 Lille
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