Knurren, Bellen, Schnappen

Thatsme

Hallo,

Ich habe folgendes Problem:

Mein Shiba Inu (männlich, 1 Jahr und 3 Monate, nicht kastriert) fängt manchmal ganz plötzlich an zu bellen und zu knurren, aber nur wenn ich mit ihm alleine bin.
Ein Beispiel: Mein Freund und ich wohnen zusammen. Wir liegen auf dem Sofa, schauen Fern, unser Hund liegt davor. Mein Freund steht auf und verlässt den Raum. Sobald die Tür hinter ihm zu ist, springt er auf, bellt und knurrt, geht mit seinen Vorderpfoten aufs Sofa und wird immer lauter. Ignorieren hilft nicht, genauso wenig wie "Nein" oder "Aus". Er beruhigt sich einfach nicht. Wenn man sich ihm nährt schnappt er zwischendurch.

Dazu muss man sagen dass er mein Hund ist. Wir haben ihn zwar zusammen gekauft, aber ich bin diejenige die mit ihm Gassi geht, ihn erzieht, mit ihm in die Hundeschule geht und ich bin auch ganz klar seine "Ansprechperson". Wieso also benimmt er sich nur so, wenn ich mit ihm alleine bin, und wirklich auch ganz genau dann erst, sobald mein Freund den Raum verlassen hat?
Respektiert er mich nicht? Auf Befehle hört er immer, nur nicht wenn er so ist. Und wie soll ich reagieren?
Ich bin ratlos.
 
  • 15. April 2024
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Hi Thatsme ... hast du hier schon mal geguckt?
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#VerdientProvisionen | Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.
  • 15. April 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Ja, er liebt die Couch.
Früher durfte er auch drauf, wenn wir ihn gerufen haben, aber unsere Hundetrainerin meinte dass wir das ganz lassen sollen.

Aber er hatte diese "Anfälle" nenne ich es jetzt Mal hatte er auch schon, als er noch regelmäßig auf die Couch durfte.
 
Ja, er liebt die Couch.
Früher durfte er auch drauf, wenn wir ihn gerufen haben, aber unsere Hundetrainerin meinte dass wir das ganz lassen sollen.
Warum?

Und zu deiner Frage: Welche Intention steckt hinter dem Bellen? Ist es eher spielerisch, fordernd oder bedrohlich? Ich meine, soweit sollte man (s)einen Hund doch schon lesen können um das beurteilen zu können. Und danach richten sich dann auch die Tipps wie man damit umgehen sollte.
 
Er soll nicht mehr auf die Couch, weil wir im Allgemeinen strenger mit ihm sein sollen. Er hatte bisher wahrscheinlich zu viele Freiheiten und muss nochmal ein paar Grenzen gesetzt bekommen.

Beim Bellen und Knurren wedelt er auf jeden Fall mit dem Schwanz, auf mich wirkt es wie eine Aufforderung zum Spielen, sicher bin ich aber nicht, vor allem wegen des Knurrens. Außerdem, weil er es auch macht, wenn er eigentlich total kaputt ist. Gestern waren wir 10km Inliner fahren, das letzte Stück hat man echt gemerkt dass er nicht mehr konnte und immer langsamer wurde. Zuhause hat er sich dann direkt hin gelegt, aber sobald mein Freund raus gegangen ist ging es los. Ich kann mir nicht vorstellen dass er in der Situation wirklich spielen wollte.

Danke für die bisherigen Antworten.
 
  • 15. April 2024
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Was passiert wenn du den Raum verlässt und dein Freund auf der Couch sitzen bleibt?
 
Beim Bellen und Knurren wedelt er auf jeden Fall mit dem Schwanz, auf mich wirkt es wie eine Aufforderung zum Spielen, sicher bin ich aber nicht, vor allem wegen des Knurrens.
Knurren (und auch schnappen) kann sehr wohl auch zur Spielaufforderung gehören. Und das Schwanzwedeln zeigt nur das der Hund erregt ist und muß nicht zwingend positiv gemeint sein. Wichtig ist das Gesamtbild in der jeweiligen Situation. Aber das erkennt/hört man eigentlich ganz genau wenn man seinen Hund kennt. :hallo:
Hier wird auch gespielt das dem Uneingeweihtem Angst und Bange wird. Sowohl was das Verhalten als auch die Geräuschkulisse angeht. :D
Außerdem, weil er es auch macht, wenn er eigentlich total kaputt ist.
Das muß nichts heißen. Es kann durchaus sein das es sich damit auf spielerischem Weg seinen Platz auf dem Sofa "erkämpfen" will. Und wenn dein Freund weg ist, ist ja ein Platz für ihn freigeworden.
 
"Und wenn dein Freund weg ist, ist ja ein Platz für ihn freigeworden."
Auf den Gedanken bin ich zum Beispiel mich gar nicht gekommen! Danke!

Allerdings macht er es nur sehr sehr selten, wenn ich den Raum verlasse und mein Freund bleibt, aber fast immer wenn er den Raum verlässt.
Und so wird er auch nur, wenn ich auf dem sofa sitze/liege oder im Bett bin und die Schlafzimmertür auf ist.
Wenn ich mich morgens an meinem Schminktisch fertig mache, rollt er sich vor meinen Füßen zusammen.

Wie verhalte ich mich denn am besten?
 
Wie verhalte ich mich denn am besten?
Was passiert denn wenn du auf sein Verhalten einsteigst?

Ansonsten kann ich da keine wirklichen Tipps geben, da ich bei meinen Hunden nur sehr wenig Ressourcenkontrolle betreibe. Sprich Sofa, Bett, Futter, ect. stehen zur freien Verfügung und müssen nur auf "Wunsch" meinerseits geräumt werden. Aber das funktioniert problemlos und basiert weniger auf Gehorsam als auf (gegenseitigen) Respekt.
Und genau so ist es auch bei Spielaufforderungen, entweder steige ich drauf ein oder eben nicht. Beides ist dann für meine Hunde Ok. Das hat sich quasi "einfach so" im Alltag ergeben und wurde nie bewusst trainiert.
 
Dann schnappt er. Mir wurde empfohlen ihn ins Platz zu bringen, weil er allgemein ein sehr aufgedrehter Hund ist, der selten zur Ruhe kommt.
Wenn er nicht auf das Kommando "Platz" hört soll ich ihn runter drücken. Manchmal klappt es und er beruhigt sich dadurch, manchmal mache ich es aber auch 10 Mal weil er jedes Mal wieder aufspringt und von vorne anfängt
 
Was machst du denn wenn er schnappt?
Irgendwie hört sich eure Hundetrainerin nicht kompetent an. Was soll das runterdrücken, wenn er Platz verweigert? Sobald du loslässt steht der eh wieder auf. Sucht euch jemanden der sich mit der Rasse auskennt. Akitas, Shibas, die sehen zwar hübsch aus, aber sind halt speziell vom Wesen her.
Du kennst den Hund von Klein auf und kannst das Verhalten nicht einschätzen, daran solltest du dringend was ändern.
 
Was soll das runterdrücken, wenn er Platz verweigert? Sobald du loslässt steht der eh wieder auf.
So wie ich das verstanden habe verweigert er das Platz wenn er aufgedreht/überdreht ist. Da kann das runterdrücken und fixieren durchaus helfen den Hund wieder runter/ansprechbar zu bekommen. Muß natürlich richtig (entschlossen, aber dabei ruhig und entspannt) gemacht werden.
 
Hattet ih vorher schon Hunde oder ist das Euer erster Hund?
Die Rasse, die Ihr habt, ist schon etwas speziell und anspruchsvoll.

Daher wäre es wichtig, dass Eure Tiertrainerin mit solchen Hunden Erfahrung hat und nicht ein 0815 Programm abspult.
Wie lange seid Ihr schon bei Ihr?
 
Das ist unser erster Hund. Über die Rasse haben wir uns vorher informiert und bewusst dafür entschieden.
Sie selbst hat zwei Border Collies und einen Alaskan Malamute.

Das runterdrücken ist das einzige, was uberhaupt Anzeichen von Wirkung zeigt. Wie HSH Freund schon sagte, er soll dadurch runterkommen und wieder ansprechbar gemacht werden, das ist er nämlich in diesen Momenten absolut nicht.

Wir sind seit März bei ihr. Als er noch ganz jung war, war ich Mal in einer anderen Hundeschule, da wurde ich angemeckert wieso mein Hund denn nicht aufs Wort hört. Da war ich dann auch nur zweimal.
 
Wenn er nicht auf das Kommando "Platz" hört soll ich ihn runter drücken. Manchmal klappt es und er beruhigt sich dadurch, manchmal mache ich es aber auch 10 Mal weil er jedes Mal wieder aufspringt und von vorne anfängt

So wie ich das verstanden habe verweigert er das Platz wenn er aufgedreht/überdreht ist. Da kann das runterdrücken und fixieren durchaus helfen den Hund wieder runter/ansprechbar zu bekommen. Muß natürlich richtig (entschlossen, aber dabei ruhig und entspannt) gemacht werden.

Kann es sein, dass du ihn zu früh loslässt, wenn du ihn runter gedrückt hast? Also bevor er sich beruhigt hat? Denn das von HSH Freund erwähnte Fixieren gehört in der Situation zwingend dazu, denke ich.
 
Aber der Hund ist jetzt über ein Jahr alt, das freche Verhalten ist sicher nicht plötzlich gekommen. So vom lesen her, scheint der dich nicht für voll zu nehmen. Daran solltet ihr dringend arbeiten
 
Ehrlich gesagt verstehe ich deinen Hund.:D
Was die Trainerin da so als Tipps gibt, ist nicht wirklich das gelbe vom Ei - für mich geht das gar nicht. Einen erregten Hund ins Platz drücken bringt doch nichts.was soll er denn dabei lernen?
Weiß er überhaupt was Platz bedeutet? Wie habt ihr das Kommando aufgebaut?
Mit einem Hund in dem Alter 10km Inliner zu fahren, finde ich auch zuviel. Vielleicht macht ihr insgesamt zu viel und habt ihm nie beigebracht zu entspannen?
MeinTipp: Eine gute Trainerin ins Haus kommen lassen.:D
 
Kann es sein, dass du ihn zu früh loslässt, wenn du ihn runter gedrückt hast? Also bevor er sich beruhigt hat? Denn das von HSH Freund erwähnte Fixieren gehört in der Situation zwingend dazu, denke ich.

Eigentlich nicht. Ich lasse ihn erst los, wenn er seinen Kopf ablegt und locker lässt. Oft reicht das dann, oft aber halt auch nicht.

Aber der Hund ist jetzt über ein Jahr alt, das freche Verhalten ist sicher nicht plötzlich gekommen. So vom lesen her, scheint der dich nicht für voll zu nehmen. Daran solltet ihr dringend arbeiten
Nein, es fing ungefähr mit 7 Monaten an, vorher war sein Verhalten uns gegenugeg komplett anders. Hast du einen Tipp, wie ich daran arbeiten soll? Was soll ich noch machen auser mehr Strenge zeigen?

Einen erregten Hund ins Platz drücken bringt doch nichts.was soll er denn dabei lernen?
Weiß er überhaupt was Platz bedeutet? Wie habt ihr das Kommando aufgebaut?
Mit einem Hund in dem Alter 10km Inliner zu fahren, finde ich auch zuviel. Vielleicht macht ihr insgesamt zu viel und habt ihm nie beigebracht zu entspannen?
MeinTipp: Eine gute Trainerin ins Haus kommen lassen.:D

Er lernt, dass er, wenn ich Platz sage auch Platz zu machen hat. Außerdem soll er, wie schon erwähnt dadurch wieder runter kommen. Platz kann er. Er macht es aber grundsätzlich nicht gerne, Sitz, Gib Pfötchen, Männchen usw macht er deutlich lieber.

Ich glaube nicht, dass wir insgesamt zu viel machen. Er bekommt am Tag zwischen 1-2 Stunden Auslauf und zusätzlich Kopfarbeit. Die 10km waren Ausnahme. Inliner fahren wir regelmäßig, aber normalerweise eher 5-6km.
 
Er wird bald kastriert. Meint ihr dadurch könnte er insgesamt ruhiger werden? Wie sind eure Erfahrungen?
 
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