Frau (58) durch Hundebisse schwerverletzt

Was ich noch vergessen habe ist, dass sicher jemand, der so zielgerichtet mit seinem Hund arbeiten will, wahrscheinlich eine Hütehundrasse usw. auswählen wird.
Offenbar kommt auch anderes vor.
Welche Verhaltensauffälligkeiten hatten denn diese Beispiele entwickelt?

(Ich habe nur Hunde kennengelernt, die aus verschiedensten Gründen andere nicht rassetypische Beschäftigungen brauchten, jedoch keinesfalls so anspruchsvolle wie bei dir. Damit wurde Hund und Halter letzlich auch glücklich. Wenn sie auffällig geworden waren, konnte dss mit der neu erlernten Beschäftigung wieder abgebaut werden. )
 
  • 27. Februar 2024
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Hi matty ... hast du hier schon mal geguckt?
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@matty

Die hatten gar keine Verhaltenauffälligkeiten entwickelt. Aber das, was sie tun sollten, haben sie halt jeweils nicht wirklich richtig machen (können)

Der Husky hat in den zwei Versuchen des Besitzers, ihm das Hüten beizubringen, jeweils ein Schaf schwer verletzt... :sauer:

Der mantrailende Galgo war ein abgewandeltes Beispiel - in einem Buch, das ich mal gelesen habe, wollte eine Hundebesitzerin mit ihrem Bloodhound unbeding obedience machen und regte sich darüber auf, dass er ständig die Nase am Boden und überhaupt keinen Spaß am Training hatte. Ich schätze, ein Galgo hat genau das eben nicht, macht sich daher aber beim Mantrailen nicht besonders gut. Ich seh die hier deutlich häufiger als Bloodhounds, das ist alles. ;)

Und die Dame mit dem Herdenschutzhund hatte ich hier bestimmt schonmal erwähnt, und sie konnte tatsächlich nichts dafür. Die hatte mehrere Bordercollies, machte (und macht, denke ich) mit denen sehr intensiv Agility und bekam dann aus dem (Auslands-)Tierschutz einen "Border-Collie-Mixwelpen" dazu, den sie schnell als "verhaltensauffällig, möglicherweise autistisch" einschätzte, als es ans erste Training ging.

Eine gemeinsame Freundin (von der ich die Geschichte gehört habe), die erstens ein Faible für HSH hat und zweitens sich nun schon länger für einen griechischen Tierschutzverin engagiert, wies sie dann darauf hin, dass es sich trotz der Farbe des Hundes nicht um einen Bordermix, sondern einen vom Typ her reinrassigen Hellenikos Pomeinikos (griech. Hirtenhund) handelte, der für einen HSH absolut normales Verhalten zeigte - nur für einen Border halt nicht.

Sie hatte also gezielt nach etwas Passendem gesucht und etwas anderes bekommen.
 
  • 27. Februar 2024
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LG Meike mit Benny
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Das klingt nachvollziehbar und auch wenn keine Verhaltensauffälligkeiten auftraten, waren die Hunde ja so nicht glücklich, was zum Glück erkannt und abgestellt wurde.
(Gelesen hatte ich von dir noch keins der Beispiele, aber ich lese ja auch bei weitem nicht alles hier. )
Im Wesentlichen war es so, wie in den Fällen, die ich kenne. Es wurde geschaut, was der spezielle Hund kann und gerne tut und daraus wurde dann seine Beschäftigung, die er mochte.
 
@matty

Ich habe den HSH sicher schon mal bei Diskussionen über rassetypisches Verhalten erwähnt…

Ich fand es wirklich krass, dass sie den Welpen als „verhaltensauffällig/ behindert“ eingestuft hat, weil sie „Borderverhalten“ erwartet hat.

Er ist zum Glück kerngesund. Und „ganz normal“ - für einen HSH. :p
 
Kann sicher sein, habe es vergessen oder eben, wie so manches, nicht gelesen.
Die Rassen liegen halt im Verhalten sehr weit voneinander entfernt.
Die Ursache war da eine falsche Rasse Einschätzung.
Wie man jedoch einen Husky wohl bewusst zum Hüten einsetzen kann, das kann ich dann doch nicht nachvollziehen.
 
  • 27. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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@lektoratte das ist natürlich schon auch ziemlich naiv, sich irgendwas flauschiges, schwarz-weißes aus dem TS als BC verkaufen zu lassen.
Wenn es TS und unbedingt ein BC sein soll, gibt es da seriösere Quellen. Naja, ist ja nicht Dein Bier (gewesen).
 
Wobei es ja nach meiner Erfahrung häufig nicht der TS ist, der bei Mixen die Rasse angibt. Die Interessenten wissen es oft sehr genau.
 
Och, das liest man schon auch oft.
Anyway, man darf trotzdem selber denken. :)
 
Ganz sicher. Da steht oft abenteuerlichen, z. B. auf manchen Tierheimseiten.
Aber die andere Option kenne ich genauso. Es muss also nicht unbedingt der TS sein, der einen Mix, der ein HSH ist als BC verkauft. Mancher bekommt das auch selbst hin.
Anyway, selbst denken ist sicher immer die richtige Option. Eher ein muss, als man darf auch. ;)
 
Wobei man ja eigtl ein paar Gespräche hat mit den Vermittlern darüber was das für ein Hund ist und warum man den möchte. Da sollte auffallen das da was nicht zusammenpasst.
 
Setzt aber voraus, dass die Vermittler erkennen, was das für ein Hund ist oder umgekehrt, die Bewerber nicht davon überzeugt sind, sie wissen es sowieso besser. Und, dass es eben wirklich mehrere Gespräche gibt.
Leider kann man wirklich alles erleben.
Natürlich auch viele gute, gründlich durchgeführte Vermittlungen!
 
Leider kann man wirklich alles erleben.
Natürlich auch viele gute, gründlich durchgeführte Vermittlungen!
Als wir damals nach dem ersten Besuch im Tieschutzverein Marl gesagt haben das wir Carlos sehr gerne aufnehmen würden , wurden einige Gespräche geführt , insbesondere über die Rasse wurden wir öfters informiert.
Und bevor wir die Zusage bekommen haben war jemand aus dem Tierschutzverein bei uns Zuhause wo das Haus und der Garten inspiziert wurde und auch nochmal beim
Allgemeinem Gespräch über die Rasse gesprochen wurde.
Die Frau hatte dann entschlossen das wir dafür geeignet sind den Welpen aufzunehmen.
Vom Ablauf her waren wir super zufrieden und Mega Happy.
 
das ist natürlich schon auch ziemlich naiv, sich irgendwas flauschiges, schwarz-weißes aus dem TS als BC verkaufen zu lassen.

Ja, das wohl. Ich kenn sie halt nur über meine Freundin, und soweit ich weiß, wurde sie sogar von den wohlmeinenden Tierschützern aktiv kontaktiert.

Motto: "Zur Hilfe, wir haben hier einen Bordermix-Welpen. Die sind doch so schwierig und brauchen artgerechte Beschäftigung, du suchst doch gerade einen jungen Hund..."

Muss zugeben: In dem Fall wäre ich wohl auch davon ausgegangen, dass die Vermittler sich so sicher waren, weil evtl. das Muttertier bekannt war oder was auch immer... so viel Überzeugung muss doch irgendwoher kommen... :crazy:
 
Wie man jedoch einen Husky wohl bewusst zum Hüten einsetzen kann, das kann ich dann doch nicht nachvollziehen.

Der Besitzer war ein ausgemachter Idiot.

(Edit: Und ich sage sowas auch im RL wirklich nicht oft !)
 
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