Epileptischer Cluster-Anfall nach Chemiekeulen

  • Jolli92
Ja, genau. Sie war ja quasi "Notfallpatient".
Die Tierärztin meinte auch, dass die Neurologin gut wäre. Ist wohl eine ältere Dame, die schon ewig dort arbeitet und viel Erfahrung hat. Dann ist das vllt sogar die :)
Was hatte sie denn bei eurem Mäuschen festgestellt, wenn ich fragen darf?
 
  • SaSa22
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Hi Jolli92 :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • lektoratte
Das war ja mein voriger Hund, ein Dobermann aus dem Tierheim mit einigen Macken - und, wie gesagt, einer extremen Empfindlichkeit bei Medikamenten.

Tatsächlich war sie mit die erste, die nicht direkt sagte: „So sind Dobis halt“, sondern schon auf den ersten Blick: „Ich seh direkt, dass da was nicht stimmt.“

Tatsächlich stellte sich heraus, dass er mal einen schweren Unfall nebst Schädel-Hirn-Trauma und überlebten Genickbruch gehabt hatte, und eben dadurch bestimmte Symptome zeigte.

Er bekam dann ein Medikament, das die Funktion seiner beschädigten Hirnhälfte verbessern sollte, und mit Impfungen, Wurmkuren etc. mussten wir sehr vorsichtig sein.

Und es kam heraus, dass er auf einem Ohr fast taub war und nur verzerrt hören konnte, und auf derselben Seite auch schon fast blind, weil das Auge nicht so beweglich war wie das andere..

Das war schon sehr hilfreich. Er wurde dadurch im Verhalten viel stabiler und besser zu händeln, auch, weil wir dann wussten, worauf wir achten mussten.



Sonst hätten wir ihn auf Dauer wohl nicht behalten können.
 
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Crabat
Es gab kürzlich einen Fall in dem ein MiniBulli auf einmal Anfälle zeigte.
Zum Glück wurde eine gute Diagnostik gemacht und nicht sofort Anti- Epileptika gegeben. Im MRT des Kopfes sah man, dass er sowohl eine nicht geschlossene Schädeldecke hatte und auch schwere Hirnschädigungen.

Von daher: Anti- Epileptika als Symtombekämpfung stehen immer am Ende einer Diagnostik ohne Ergebnis. :)
 
  • MadlenBella
So kenne ich es auch.

Trotzdem wurde es einem Hund den ich gut kenne verschrieben, wo sich im Nachhinein herausstellte, die Symptome kamen von einer monatelangen, leichten Vergiftung.
Das wurde über normale Blutuntersuchungen nicht festgestellt, erst als andere Hunde aus der Gruppe die gleichen Symptome hatten wurde speziell danach geguckt.
 
  • Jolli92
Das war ja mein voriger Hund, ein Dobermann aus dem Tierheim mit einigen Macken - und, wie gesagt, einer extremen Empfindlichkeit bei Medikamenten.

Tatsächlich war sie mit die erste, die nicht direkt sagte: „So sind Dobis halt“, sondern schon auf den ersten Blick: „Ich seh direkt, dass da was nicht stimmt.“

Tatsächlich stellte sich heraus, dass er mal einen schweren Unfall nebst Schädel-Hirn-Trauma und überlebten Genickbruch gehabt hatte, und eben dadurch bestimmte Symptome zeigte.

Er bekam dann ein Medikament, das die Funktion seiner beschädigten Hirnhälfte verbessern sollte, und mit Impfungen, Wurmkuren etc. mussten wir sehr vorsichtig sein.

Und es kam heraus, dass er auf einem Ohr fast taub war und nur verzerrt hören konnte, und auf derselben Seite auch schon fast blind, weil das Auge nicht so beweglich war wie das andere..

Das war schon sehr hilfreich. Er wurde dadurch im Verhalten viel stabiler und besser zu händeln, auch, weil wir dann wussten, worauf wir achten mussten.



Sonst hätten wir ihn auf Dauer wohl nicht behalten können.

Ohje, das tut mir leid für den Hund :( hoffe er hatte noch ein paar schöne Jahre bei euch ♥️

Nala ist, abgesehen von den beiden Serienanfällen, fit, verspielt, hört für ihr Alter sehr gut, lernt schnell und sie kommt nicht rüber, als hätte sie irgendwas. Die Züchterin meinte auch, dass alles gut war und nichts vorgefallen ist.
Bezügluch der Hirngautentzündung, die sie haben könnte, passen auch überhaupt keine Symptome, bis auf die Anfälle... ich hoffe, dass die Neurologin was aussagekräftiges dazu sagen kann, ohne es könnte oder sollte..nein, die soll mir eine entschlossene Antwort geben und was dagegen tun.
Das war ja mein voriger Hund, ein Dobermann aus dem Tierheim mit einigen Macken - und, wie gesagt, einer extremen Empfindlichkeit bei Medikamenten.

Tatsächlich war sie mit die erste, die nicht direkt sagte: „So sind Dobis halt“, sondern schon auf den ersten Blick: „Ich seh direkt, dass da was nicht stimmt.“

Tatsächlich stellte sich heraus, dass er mal einen schweren Unfall nebst Schädel-Hirn-Trauma und überlebten Genickbruch gehabt hatte, und eben dadurch bestimmte Symptome zeigte.

Er bekam dann ein Medikament, das die Funktion seiner beschädigten Hirnhälfte verbessern sollte, und mit Impfungen, Wurmkuren etc. mussten wir sehr vorsichtig sein.

Und es kam heraus, dass er auf einem Ohr fast taub war und nur verzerrt hören konnte, und auf derselben Seite auch schon fast blind, weil das Auge nicht so beweglich war wie das andere..

Das war schon sehr hilfreich. Er wurde dadurch im Verhalten viel stabiler und besser zu händeln, auch, weil wir dann wussten, worauf wir achten mussten.



Sonst hätten wir ihn auf Dauer wohl nicht behalten können.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Jolli92
So kenne ich es auch.

Trotzdem wurde es einem Hund den ich gut kenne verschrieben, wo sich im Nachhinein herausstellte, die Symptome kamen von einer monatelangen, leichten Vergiftung.
Das wurde über normale Blutuntersuchungen nicht festgestellt, erst als andere Hunde aus der Gruppe die gleichen Symptome hatten wurde speziell danach geguckt.

So sind die Ärzte halt heut zu Tage leider oft. Die arbeiten ihr Schema ab und wenn nix dabei rauskommt, dann wird der Hund als Epileptiker oder sonst was abgestempelt...
 
  • MadlenBella
Naja, was sollen sie auch sonst tun. Die sind auch nur Menschen.
 
  • Crabat
Erstmal haben sie dem Hund das Leben gerettet.
 
  • Jolli92
Es gab kürzlich einen Fall in dem ein MiniBulli auf einmal Anfälle zeigte.
Zum Glück wurde eine gute Diagnostik gemacht und nicht sofort Anti- Epileptika gegeben. Im MRT des Kopfes sah man, dass er sowohl eine nicht geschlossene Schädeldecke hatte und auch schwere Hirnschädigungen.

Von daher: Anti- Epileptika als Symtombekämpfung stehen immer am Ende einer Diagnostik ohne Ergebnis. :)


Ohje, der Arme :( Was haben die dann gemacht? Lebt der Kleine noch?
Im CT hatten die bei ihr nix gefunden...MRT haben die nicht gemacht. Aber mim CT kann man doch mehr rausfinden als mit dem MRT, oder?
 
  • MadlenBella
Also ich kann dir sagen dass die behandelnde Ärztin super war.
Keiner wäre bei den Symptomen auf eine schleichende Vergiftung gekommen. Es wurde ein MRT und eine Hirnwasseruntersuchung gemacht, um sicher zu gehen dass nichts anderes vorliegt.
Unter den Epilepsie-Medikamenten wurde es auch besser. Da wurde nicht gepfuscht oder voreilig Medikamente verschrieben. So würde wohl so gut wie jeder Neurologe vorgehen.
 
  • Jolli92
Also ich kann dir sagen dass die behandelnde Ärztin super war.
Keiner wäre bei den Symptomen auf eine schleichende Vergiftung gekommen. Es wurde ein MRT und eine Hirnwasseruntersuchung gemacht, um sicher zu gehen dass nichts anderes vorliegt.
Unter den Epilepsie-Medikamenten wurde es auch besser. Da wurde nicht gepfuscht oder voreilig Medikamente verschrieben. So würde wohl so gut wie jeder Neurologe vorgehen.

Ja, vllt fällt ihr auch direkt auf, was los sein könnte :) ich bin zuversichtlich und hoffe, dass sie einen Auslöser findet und wir in Zukunft wissen worauf wir achten müssen :)
Ich meinte ja nicht, dass die Ärztin uns das einfach wild verschrieben hat. Sie hat sich halt Sorgen gemacht und hat es bestimmt nur gut gemeint....sie wird sich schon was dabei gedacht haben. Ich hoffe nur, dass es in ihrem Fall nicht zur Dauermedikation wird, weil ich nicht glaube, dass sie Epileptiker ist, sondern es einen Auslöser gab.... ich hoffe, dass uns die Neurologin in der Hinsicht was positives sagt :) du gibst mir ja Hoffnung :)
 
  • Jolli92
Ein bisschen Ärzte - Bashing?

Ich sag ja nicht, dass jeder Arzt schlecht ist, aber man merkt selbst bei uns Menschen, wie schlecht manche sind... hab da schon oft genug Dinger mitbekommen, wo ich mir denk, wie ist der Arzt geworden?!
 
  • Cherry
Aber mim CT kann man doch mehr rausfinden als mit dem MRT, oder?

Das kommt darauf an, was man sehen möchte. CT macht man eher bei Knochen-, MRT bei Weichteilsachen.

Wann habt Ihr denn den Termin bei der Neurologin?

Ich hatte einen Rüden mit Petit-Mal-Epilepsie und hab ihn nicht mehr impfen lassen. Bei meinen damaligen Recherchen hatten tatsächlich viele Hunde Anfälle nach Impfungen.
 
  • Jolli92
Das kommt darauf an, was man sehen möchte. CT macht man eher bei Knochen-, MRT bei Weichteilsachen.

Wann habt Ihr denn den Termin bei der Neurologin?



Ich hatte einen Rüden mit Petit-Mal-Epilepsie und hab ihn nicht mehr impfen lassen. Bei meinen damaligen Recherchen hatten tatsächlich viele Hunde Anfälle nach Impfungen.

Okay, aber einen Hirntumor können die mim CT sehen, oder? Weil das war erst unsere Angst und die hatten dann direkt gesagt, dass sie keinen hat...zum Glück
Hatte er dann keine Anfälle mehr? Ich hab auch mal gelesen, dass jmd geschrieben hat, dass der Hund auch immer auf Impfungen mit Anfällen reagiert hat. Die hat den dann immer vor, während und nach der Impfung entgiften lassen....hast du davon schon gehört? - falls ja, wie funktioniert sowas und funktioniert es? Hab was von Globuli gelesen...von zwei so verschiedenen Stoffen..der eine wär wohl für davor und einen für danach. Damit gehen wohl die Schwermetalle und das Aluminium aus dem Körper?!
Der Termin in der Klinik ist am 07.06.
 
  • lektoratte
Okay, aber einen Hirntumor können die mim CT sehen, oder?

Ja, das sollten sie können.

Wir haben eine CT von Kopf bekommen und da konnte man die Hirnstrukturen sehr gut sehen. Ein Tumor wäre aufgefallen.

Als wir damals dort waren, hatte die Klinik nur ein CT, kein MRT.

Wo das MRT mW Vorteile hat, ist im Bereich Muskeln, Sehnen, innere Organe.

Aber so ein Gerät gibt es jetzt auch nicht grad an jeder Ecke.
 
  • heisenberg
Hallo und Grüße aus dem Saarland :hallo:.
Erst mal wünsche ich Euch viel Glück und Erfolg bei der Diagnostik Eures Problems.
Soweit ich weiß hat die TK in Elversberg ein MRT. Ich persönlich bin mit der Klinik sehr zufrieden. Wir hatten aber bisher noch keine neurologischen Probleme und ich kann Dir daher auch keine Erfahrungsberichte hierzu geben.
 
  • hundeundich2.0
Ja, das sollten sie können.

Wir haben eine CT von Kopf bekommen und da konnte man die Hirnstrukturen sehr gut sehen. Ein Tumor wäre aufgefallen.

Als wir damals dort waren, hatte die Klinik nur ein CT, kein MRT.

Wo das MRT mW Vorteile hat, ist im Bereich Muskeln, Sehnen, innere Organe.

Aber so ein Gerät gibt es jetzt auch nicht grad an jeder Ecke.


MRT ist schon sinnvoller ,- CT ist beim Kopf weniger aussagekräftig .- Ein TU müsste da schon "riesig" sein , um einwandfrei erkannt zu werden.
 
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