Der Knochenknacker entlarvt

Ich persönlich war anfangs auch bei einer an eine TA-Praxis angegliederten Physio und später bei Vet.Med. + Chiroausbildung. Würde auch so jemanden Halbseidenen nicht an mein Tier oder mich lassen.
Muss sagen, dass die Physio beim TA die schlechteste war, die wir je an Jin gelassen haben. Erstens war sie nicht sattelfest im Umgang mit Hunden/schmerzhaften Hunden. Zweitens hat sie Jin behandelt wie ein rohes Ei.

Ich achte auf eine Ausbildung als Menschen Physio und auf eine Zusatzspezialisierung Osteopathie, wenn ich eine Problematik am Hund habe.
 
  • 28. Februar 2024
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Hi Crabat ... hast du hier schon mal geguckt?
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  • 28. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
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Meine wurde mir damals empfohlen, weil sie so gut war :)
So wars bei uns auch. Wir haben die Physio erstmal nur getestet und sie kann sehr gut mit Odin, erklärt während der Behandlung was sie tut, was sie spürt. Dem Hund gehts danach besser. Bisher sind wir echt zufrieden. Und mittlerweile genießt er seine Behandlung auch.
 
Genauso war es bei meinem Staffmix Willi mit Cauda Equina auch.
Er hat bereits während der ersten Behandlung total entspannt und es ging ihm danach deutlich besser.
 
Das mag ja sein (ich kenne den gar nicht), denke aber trotzdem nicht, dass die Zunft der seriösen Chiro-Leute darunter leidet, weil eben viele Tierhalter diese sehr bewusst auswählen.
Aber es scheinen sich genug Leute blenden zu lassen, so dass er expandiert.
Die wählen nicht so bewusst, weil die meisten Leute gar nicht wissen, worauf sie achten müssen.
 
  • 28. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Ich denke, wer mit seinem Hund zur Physiotherapie geht, der macht sich vorher schon Gedanken und so wie ich es selbst erlebt habe, kommt der Anstoß dafür von Tierärzten, die auch aufklären und/oder empfehlen.
 
Erinnert sich hier noch wer (eher Pferdeleute wohl) daran, welche hysterisch-gläubiger Hype durch das Buch von Linda Thellington ausgelöst wurde? Plötzlich drückten und kneteten viele Reiter an "LindaT- Punkten" herum und es gab Menschen, die ' "nach der Linda-T-Methode arbeiteten" und damit auf Kundenfang gingen :D ?
Dann oder auch zeitgleich kam Monty Roberts, der amerikanische Cowboy als Pferdeflüsterer auf (nach dem Roman suchte und fand man ihn als "den echten" Flüsterer. Er war ja kein Scharlatan, aber Scharlatane landauf landab sprangen auf den Zug auf und longierten ohne Longe Pferde im Rondell, bis die den Kopf senkten und zufrieden abkauten. Einen solchen Superman (der es sogar als Pausenclown auf eine Pferdemesse geschafft hatte), fragte ich leise, ob er das uns nun auch ohne abgrenzenden Rondellzaun mal vorführen kann hier. Er grinste und verneinte - womit er meine Hochachtung zurückgewann. Wenigstens ehrlich...

Irgendwelche Jungs in schwarzen Ray-T-Shirts tauchten wie Wunderheiler armfuchtelnd in Longierbahnen auf, um nach der sanften longenfreien NewArt erstaunte Pferde zu "longieren" (wohl durch eine Gläubige eingeladen), zu dritt (!) im Zirkel :girl_crazy: und begeisterten Freizeitreiter, die mit offenen Mündern zusahen...
Anmerkung für Nichtsokundige: echte Longenarbeit ist eine Form der Ausbildung oder Korrektur des Pferdes und wenn mans korrekt macht, auch mindestens so schwer wie gutes Reiten... Das o.g. nenne ich ein Pferd " mal kurz laufen lassen/bewegen", aus welchem Grund auch immer.

Fazit: die heilbringenden Götter kommen und gehen:partytime::n8::goodnight:
MontyRoberts und Hanke möchte ich hier ausnehmen, weil sie wirklich was draufhatten.
Ihre späteren Doubels eher wenig - siehe den hier von schorschi eingestellten Link oben auch.
Die Welt will betrogen werden, so einfach ist das.
 
Also TTouch ist zumindest bei Hunden m.E. kein Fake, das bringt bei sehr aufgedrehten, unruhigen, ängstlichen, Hunden mit Bildungsproblemen usw. wirklich was für Hund und Halter, wenn es richtig und regelmäßig gemacht wird.
 
Muss sagen, dass die Physio beim TA die schlechteste war, die wir je an Jin gelassen haben. Erstens war sie nicht sattelfest im Umgang mit Hunden/schmerzhaften Hunden. Zweitens hat sie Jin behandelt wie ein rohes Ei.

Ich achte auf eine Ausbildung als Menschen Physio und auf eine Zusatzspezialisierung Osteopathie, wenn ich eine Problematik am Hund habe.

Glaube ich gerne. Das ist dann der umgekehrte Fall. Ein Veterinär mit ein paar Kursen, der das "so mit macht".

Das meinte ich natürlich nicht. Es gibt diverse Tierärzte, die sich auf Chiropraktik oder auch Akupunktur spezialisiert haben und (fast) ausschließlich in diesem Bereich behandeln.

Ganz oft stellte meine Pferdechiro bei Einstellerpferden fest, dass sie da mal gar nichts behandelt, weil das ihrer Ansicht nach ein Sehnenproblem, Arthrose usw. ist. Da war dann zunächst Diagnostik notwendig, weil sie sonst dem Tier die Kompensationsmöglichkeit nehmen und damit das Problem verschärfen würde. Außerdem wäre das Problem durch die Behandlung nicht zu lösen, weil nach ein paar Tagen alles wieder wäre wie vorher. Und genau das ist mir wichtig, Grenzen zu erkennen.

Pferdebesitzer bestellten schon so viele Behandlerinnen und nicht eine ohne entsprechendes fundiertes Hintergrundwissen lehnte eine Behandlung ab. Da wurde gerenkt und gebogen, egal ob es tatsächlich Sinn machte oder nicht.
 
Spätestens seit einer sehr schlimmen, folgenschweren "Einrenk-Erfahrung" am eigenen Leib (durch einen lokal "berühmten" Facharzt, einen Orthopäden, sogar mit Doktortitel und renommierter Privatpraxis...:rolleyes:) vor über 20 Jahren stehe ich der Zunft der "Knochenbrecher" insgesamt skeptisch gegenüber. Ganz besonders dann, wenn sie zu großen Auftritten neigen. Niemals würde ich so jemanden an mich, aber erst recht nicht an meine Tiere lassen.

Leute wie Tamme Hanken, oder jetzt dieser junge Knochenknacker, hatten/haben zweifelsohne großes Talent - das Talent sich hervorragend zu vermarkten.
;)
Wobei ich Tamme Hanken immer ähnlich wahrgenommen habe, wie die "Gesundbeter" früher auf den Dörfern. Das waren Leute, meist sehr charismatische Leute, ohne jede medizinische Ausbildung, die aber durchaus über reichlich (altes) Heil-Wissen verfügten und zum Beten und räuchern in die Ställe gerufen wurden, wenn das Vieh krank war. Und die Bauern wurden bei der Gelegenheit auch gleich mitbehandelt. :D Und in vielen Fällen, bei vielen Krankheiten, bei "kleinen" Leiden funktionierte das auch tatsächlich. Weil eben durchaus ein gewisses Maß an Wissen und medizinischem Gespür vorhanden war, das diesen Leuten meist von klein auf vermittelt und zuvor über Generationen weitergegeben worden war.
So war es wahrscheinlich auch bei Tamme Hanken, meinem Eindruck nach.

Aber sowas hat einfach Grenzen.
Und spätestens, wenn das Ganze mit sehr großer Popularität, mit Fantum und Follower-Herden einhergeht und richtig lukrativ wird für den "Heiler", bin ich persönlich skeptisch. Spätestens dann. Denn Wunderheiler gibt's nun mal nicht.
 
Wobei ich Tamme Hanken immer ähnlich wahrgenommen habe, wie die "Gesundbeter" früher auf den Dörfern. Das waren Leute, meist sehr charismatische Leute, ohne jede medizinische Ausbildung, die aber durchaus über reichlich (altes) Heil-Wissen verfügten und zum Beten und räuchern in die Ställe gerufen wurden, wenn das Vieh krank war. Und die Bauern wurden bei der Gelegenheit auch gleich mitbehandelt. :D Und in vielen Fällen, bei vielen Krankheiten, bei "kleinen" Leiden funktionierte das auch tatsächlich. Weil eben durchaus ein gewisses Maß an Wissen und medizinischem Gespür vorhanden war, das diesen Leuten meist von klein auf vermittelt und zuvor über Generationen weitergegeben worden war.
So war es wahrscheinlich auch bei Tamme Hanken, meinem Eindruck nach.

Ja, ganz genau. Und wenn der nächste Arzt 8 km entfernt ist und der nächste Facharzt 20, wenn du den überhaupt kennst, und du nur nen Traktor und ein altes Fahrrad und Bandscheibe oder Ischiuas hast - bist du froh und dankbar, so jemanden zu kennen.

Bei uns ist es mittlerweile (so überhaupt noch vorhanden) so ein "Alte Leute suchen alte Leute auf, zu denen sie schon immer gegangen sind"-Ding.

Aber sowas hat einfach Grenzen.

Wo du das schreibst: Mein Orthopäde - selbst eigentlich auch in der Chiropraktik oder MT recht bewandert - hat mich vor Jahren wegen Problemen mit der HWS mal an einen ganz bestimmten Physiotherapeuten (und nur diesen!) überwiesen, mit der Begründung: "Da geh ich selbst besser nicht dran."
 
Also TTouch ist zumindest bei Hunden m.E. kein Fake, das bringt bei sehr aufgedrehten, unruhigen, ängstlichen, Hunden mit Bildungsproblemen usw. wirklich was für Hund und Halter, wenn es richtig und regelmäßig gemacht wird.

Bei Bildungsproblemen sollten sie eine Hundeschule besuchen. :p ;)

Vermutlich meinst du Bindungsprobleme.
 
Ja, klar, aber meine Autokorrektur ist da leider doch für Bildung statt Bindung und das ganz heimlich erst beim Hochladen.:rolleyes:
Jedoch Bildungskurse für extravagante Rassehunde, wäre das vllt eine Geschäftsidee? :sarkasmus:
 
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