Das wilde Dorfleben - von der Stadt aufs Land :-)

Das zeigt sich ganz beeindruckend daran, dass dieselbe Leistung am Pferd einen sehr deutlich höheren Preis hat als an einer Kuh .
Das liegt unter anderem daran , dass das Pferd fortan als Haustier deklariert wurde ,- und somit auch ein "Hausbesuch" mit berechnet wird.
 
Morphium oder Oramorph könnte aber das Leiden verkürzen.
Das ist so, darf aber leider auch nicht beliebig hochdosiert werden. Eben weil es zu (teilweiser) Atemlähmung führen kann. Ich werde nie verstehen, weshalb sowas in Deutschland für Palliativpatienten nicht anders geregelt wird. Ich würde dankend Stunden oder Tage früher ersticken, sofern ich davon gesichert nichts mehr mitbekomme.
 
Morphium oder Oramorph könnte aber das Leiden verkürzen.

Ja. Als ich die letzte Nacht bei Christine gewacht habe, hat mir der Palliativarzt acht Morphiumspritzen aufgezogen und mich ermuntert, sie großzügig zu verabreichen, wenn ich den Eindruck hätte, dass Christine Schmerzen hätte. Ich habe das auch gemacht und das hat natürlich auch ihre Atmung beeinflusst.

Der Arzt meinte auch, dass sie nach einer Injektion sterben könnte. Dann wäre aber weder ich noch das Morphium verantwortlich, sondern der fucking BSDK
 
Das ist so, darf aber leider auch nicht beliebig hochdosiert werden. Eben weil es zu (teilweiser) Atemlähmung führen kann. Ich werde nie verstehen, weshalb sowas in Deutschland für Palliativpatienten nicht anders geregelt wird. Ich würde dankend Stunden oder Tage früher ersticken, sofern ich davon gesichert nichts mehr mitbekomme.

Gute Palliativärzte haben kein Problem damit, wie ich erfahren habe. Der Arzt in der HA-Praxis oder in einer Fachpraxis mag sich aber schwer damit tun.

Allerdings hat schon 1997 die betreuende Hausärztin einem sterbenden Bewohner in einem Wohnheim sehr viele starke Medikamente verschrieben, was sicherlich dazu beigetragen hat, dass er nicht lange gelitten hat.
 
Gute Palliativärzte haben kein Problem damit, wie ich erfahren habe. Der Arzt in der HA-Praxis oder in einer Fachpraxis mag sich aber schwer damit tun.

Allerdings hat schon 1997 die betreuende Hausärztin einem sterbenden Bewohner in einem Wohnheim sehr viele starke Medikamente verschrieben, was sicherlich dazu beigetragen hat, dass er nicht lange gelitten hat.
Ich bin mit den Richtlinien dazu (leider) inzwischen ganz gut vertraut. Natürlich gibt’s Möglichkeiten und Spielräume. Aber es ist nicht so „grenzenlos“, wie ich es mir in so einer Situation für mich selbst, Angehörige oder Freunde, für einen jeden leidenden Sterbenden wünschen würde. Wir haben die medizinischen Möglichkeiten, das leid- und schmerzfrei zu gestalten. Trotzdem passiert es all zu oft nicht, aus Sorge um und Angst vor Repressalien. Und das auf Kosten der Allerschwächsten.

Möge Ann gut versorgt werden und einen möglichst leichten Weg gehen.
 
Tano zeigte mir vorhin sehr deutlich dass unter der Hundeliege auf dem Rasen etwas sein müsste und wirkte erleichtert, als ich die Liege hochkippte.

Im Gras saß Grete-Kröte und hatte offensichtlich nichts dagegen, dass ich sie hoch nahm und dabei mit ihr redete: "Och nöö, nä? Was machst Du denn wieder hier?" Grete blieb die Antwort leider schuldig.

Sie war nass und hatte Matschezehen, also setzte ich sie erst mal auf ein Zewa. Dann trug ich sie ganz locker in meinen Händen zurück zum Bach und setzte sie ins nasse Gras. "Pass gut auf Dich auf"

Ich trage Greta sehr gerne in den Händen, weil sie sich total schön anfühlt. Ganz trocken und angenehm kühl. Sie selbst scheint es auch nicht wirklich unangenehm zu finden. Zumindest bleibt sie ganz ruhig und ungeduckt in meiner Hand, bis ich sie absetzen. Allerdings kenne ich mich mit Kröten so gar nicht aus und dass sie sich bei Angst abducken, ist eine wilde Vermutung und kein Wissen gg

Mich würden ihre Wege interessieren. Entweder kommt sie nur alle paar Tage vorbei oder sie kommt doch öfter. Dann müsste sie aber den Garten durchqueren, wenn alle im Haus sind und schlafen.

Schade, dass ich ihr keinen GPS- Sender mitgeben kann.

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Die Palliative Teams haben schon Möglichkeiten, blöde ist nur: wenn der Mensch es ablehnt,- dann kämpfe ich für den Menschen ❤️
 
Absolut
Ich glaube, dass die beiden Geschwister, die Ann pflegen, an ihre Überforderung geraten. Ein Hirntumor bzw Hirnmetastasen können die Person wesensmässig sehr verändern, der Wach-Schlafrhythmus kann gestört sein, es kommt trotz Antiepileptika zu schweren Anfällen und einiges mehr. Die Geschwister lassen nur wenig nach außen dringen. Ob Ann das so möchte oder ob es die Entscheidung der Geschwister ist, weiß ich nicht.

Ich habe keine Ahnung, wie der Alltag für Ann und ihre Geschwister aussieht, aber ich kann mir vorstellen, dass es für die Geschwister sehr schwer ist.
Absolut. Und auch dafür ist ein Hospiz da: die Angehöri
Trotzdem passiert es all zu oft nicht, aus Sorge um und Angst vor Repressalien. Und das auf Kosten der
Das sind dann aber Ärzte die nicht allzu informiert sind. Bei meinem Vater vor fast 30 Jahren hatte das noch was iIlegales, ein Palliativmediziner kann heute aus dem Vollen schöpfen und tut es auch in der Regel.
Wo es nicht um palliativ geht, kann es schon grenzwertig werden, die Grenzen zwischen Schmerzlinderung und Suchtbefriedigung mit Hilfe eines unbedarften oder gewissenlosen Arztes verschwimmen manchmal,
 
Lotta hatte heute richtig Spaß, wie das angehängte Bild zeigt gg

Chris und ich waren gestern im Kino. Dort lief der Konzertfilm aus Paris von Sardou. Ich weiss ja, dass ich ein Gesichtserkennungsproblem habe, aber dass ich mich selbst nicht erkenne, ist dann doch schräg. Im Abspann des Films wurden einige Zuschauer in der Totalen gezeigt. Ich meinte zu Chris bei einer Zuschauerin, dass sie mir etwas ähnlich sieht. Chris antwortete grinsend, dass sie mir nicht ähnlich sähe, sondern dass ich das selbst sei.

Ich widersprach vehement und argumentierte, dass die Zuschauerin ein rotes Top angehabt hätte, ich aber 100 pro ein beiges Top getragen habe. Worauf Chris sein Handy rauskramte und mir Bilder vom Konzert zeigte. Tja, auf den Fotos trug ich dann tatsächlich das rote Top, das die Zuschauerin im Film auch trug. Was ein Zufall :D

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Du bist eine der wenigen, die das selbst erkennt. ;) Konkrete Fakten nach etwas längerer Zeit sind fast immer ein Problem, weil man nie sicher sein kann, ob das Gedächtnis wirklich alles richtig gespeichert hat und selbst wenn, ob "es" nicht unbewusst für die jeweilige Person weiter damit " gearbeitet" hat.
 
Ich hätte tatsächlich einen Eid darauf geschworen. So überzeugt war ich davon, an dem Abend eine helle Bluse getragen zu haben. Schräg.
 
Das ist genau das Problem. Ein großer Teil von Falschaussagen wird nicht bewusst gemacht. Die Person ist davon überzeugt und würde vor Gericht z.B einen Eid darauf schwören oder tut es ggf. sogar.
 
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