Ball gegen Allesfresserei?

MyEvilTwin

Die Franzi liebt ja Bälle. Wir machen auch Ballspiele, aber so, dass sie dabei nicht hochdreht und nicht gaga wird.
Nun habe ich festgestellt, dass sie den Ball auch gern spazieren trägt. Und sie sich dann für all die Dinge, die da so am Boden rumliegen und die sie sonst auch gern mal frisst, nicht mehr so stark interessiert. So könnte ich sie auch gut ohne Maulkorb laufen lassen.
Macht es Sinn, den Ball als Ablenkung einzusetzen? Oder können dadurch andere/neue Probleme entstehen?
 
  • 27. Februar 2024
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Hi MyEvilTwin ... hast du hier schon mal geguckt?
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Kommt darauf an, was du möchtest und wie sehr du dich von der Meinung anderer Leute beeinflussen lässt. ;)

Achtung Ironie
Wenn du es moralisch für dich vertreten kannst, dein armes Hundekind zu einem Junkie zu machen und dem Affen ständig Futter zu geben, dann bist du ein ganz schlechter Mensch. Sowas geht ja gar nicht und überhaupt, wäre ein Stoffhund vielleicht angebrachter.

Im Ernst
Wenn du damit leben kannst deinem Hund ständig einen Schnuller in Hals zu stecken, ist das deine Sache. Achte dabei aber darauf, dass du dir den Ball nicht "verbrennst", also immer schön den Suchtlevel halten. Verlass dich aber nicht zu sehr auf den Schnuller - aufpassen musst du trotzdem.

Was du Bedenken solltest ist, dass du dich damit auch einschränkst und sich mögliche andere Baustellen auftun. Einen Junkie mit Schnuller sind andere Hunde bestenfalls egal, aber im Freilauf können sich daraus auch Konflikte ergeben. (Ressourcenprobleme)
Auch wird es schwierig, wenn dann mal kein Schnuller an Board ist, da kannst du dann das Problem kriegen, dass der Hund nicht mehr "normal" Gassi geht.
Was obligatorisch sein sollte ist, dass der Ball absolut hundegerecht sein sollte und keine Schäden am Gebiss verursacht (Abschleifen).

Mein Junkie und ich konnten dank Schnuller unser Gassi wieder genießen - es hat weder unserer Beziehung noch dem Hund geschadet. Ich würde es immer wieder tun.
 
  • 27. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Was du Bedenken solltest ist, dass du dich damit auch einschränkst und sich mögliche andere Baustellen auftun. Einen Junkie mit Schnuller sind andere Hunde bestenfalls egal, aber im Freilauf können sich daraus auch Konflikte ergeben. (Ressourcenprobleme)
Auch wird es schwierig, wenn dann mal kein Schnuller an Board ist, da kannst du dann das Problem kriegen, dass der Hund nicht mehr "normal" Gassi geht.
Das macht ein Junkiehund doch eh nicht mehr, also was solls ....

Mein Junkie und ich konnten dank Schnuller unser Gassi wieder genießen - es hat weder unserer Beziehung noch dem Hund geschadet.
Der Schnuller mag ja für den Halter praktisch sein und ihn das Gassie gehen angenehm einfach machen, aber der Hund steht dabei unter Dauerstreß.
Ich seh ja was der "Schnuller" bei Conny bewirkt, da bleiben soziale Kontakte und "Zeitungslesen" auf der Strecke. Und deshalb wird hier auf nen Schnuller weitgehend verzichtet.
 
Der Schnuller mag ja für den Halter praktisch sein und ihn das Gassie gehen angenehm einfach machen, aber der Hund steht dabei unter Dauerstreß.

Schön dass du das so beurteilen kannst. ;)
Ich kann dir versichern, dass die Madame vorher deutlich mehr gestresst war. Da wurde die Umgebung gescannt, "Bedrohungen" gesehen wo keine waren, der ganze Hund stand unter Strom.
Mit Schnuller hatte sie eine Aufgabe, ein beruhigendes Knautschen und einen Fokuspunkt/Entscheidungshilfe.
 
Wir sind auch gerade dabei bei Neo einen "Schnuller" aufzubauen.

Bei ihm heißt es dann aber nicht sinnlos was in der Schnute haben, sondern das ganze eben gezielt zu nutzen. Bei schwierigen Begegnungen, zum Stressabbau, zum umlenken in engen Situationen etc.
Dadurch sind die Situationen für ihn entspannter.

Ich würde aber beim Fressproblem nicht zu einem "Schnuller" greifen....der Schritt das Ding schnell abzulegen, Futter aufzunehmen und das Ding dann wieder zu nehmen wäre mir zu heikel.
Da finde ich leider den Maulkorb das sicherste.
 
  • 27. Februar 2024
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Bei ihm heißt es dann aber nicht sinnlos was in der Schnute haben, sondern das ganze eben gezielt zu nutzen. Bei schwierigen Begegnungen, zum Stressabbau, zum umlenken in engen Situationen etc.
Dadurch sind die Situationen für ihn entspannter.
ich hab das ja auch mal versucht
Hier war es dann aber so, dass in dem Moment, in dem ein Stressor aufgetaucht ist, der Schnuller völlig unwichtig war.
Mein Ziel damit quasi komplett verfehlt.
 
Das hoffe ich umgehen zu können, aber noch sind wir beim Aufbau in Ruhe, daher weiß ich noch nicht ob er es im Stress dann annehmen kann.

Nach stressigen Situationen tut es ihm gut, wenn er was zum kauen und schütteln hat, ich hoffe einfach das er es bei gezielten Übungen lernt einzusetzen.
 
Schön dass du das so beurteilen kannst. ;)
Ich beurteile nachdem was ich im Umfeld, und jetzt auch bei Conny, beobachten kann. ;)
Ich kann dir versichern, dass die Madame vorher deutlich mehr gestresst war. Da wurde die Umgebung gescannt, "Bedrohungen" gesehen wo keine waren, der ganze Hund stand unter Strom.
Bekomm das jetzt nicht in den falschen Hals, aber da frage ich mich was da vorher beim Hund schiefgelaufen ist. Auch ein Dobi sollte normalerweise nicht so drauf sein.
Mit Schnuller hatte sie eine Aufgabe, ein beruhigendes Knautschen und einen Fokuspunkt/Entscheidungshilfe.
Wäre das nicht eigentlich der Part den der HF einnehmen sollte, und nicht der Schnuller?
 
Macht es Sinn, den Ball als Ablenkung einzusetzen? Oder können dadurch andere/neue Probleme entstehen?
Wie gut kann Dein Hund Aus? Wie gut lässt er sich abrufen? ;)
Bei Crab kann man das machen, bevor der den Ball loslässt, verreckt er. Das hab ich aber nicht aufgebaut oder geübt, aufbauen oder üben musste ich immer nur das Teil auch wieder loszulassen. ;) Und das ist, zumindest bei uns, lange der Knackpunkt gewesen. Schön wenn er damit allen anderen Blödsinn sein lässt, bringt mir nur nichts wenn ich danach 35 min auf dem Parkplatz hocke, weil der Hund den Ball nicht loslässt. Und einem Bulli, auch einem Mini, hebelst Du nunmal mit bloßen Händen nicht das Maul auf.
Dazu kommt die mögliche Ressourcenagression die @Coony angesprochen hat.

Ich bin kein Feind vom Schnuller, nutze das auch immer wieder, auch bei Jin wenn er zB UNBEDINGT die Klappe halten soll wenn ein anderer Hund kommt. Aber es muss schon klar sein, dass dafür ein sehr sehr guter Grundgehorsam vorhanden sein muss. Kannst Du den Hund mit Ball im Maul noch zuverlässig abrufen? Wofür kommt der Hund dann?
 
Inwiefern ich mich auf den Schnuller verlassen könnte, kann ich noch gar nicht sagen, weil ich das noch nicht ausreichend, bzw. nicht in verschiedenen Situationen getestet habe.
Ganz abschalten tut sie jedenfalls nicht, sie lässt sich trotz Ball sehr gut abrufen. Im Umkehrschluss würde das aber wohl auch bedeuten, dass sie den Ball für was „Leckeres“ liegen lassen würde. Mir ist klar, dass das kein zuverlässiger Schutz werden würde, aber ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass die Allesfresserei mit zunehmendem Alter noch etwas nachlässt.
Nen richtigen Junkie möchte ich eigentlich nicht. Der Hund meiner Mum (Jack Russel/Shih Tzu -Mix) ist ein klassischer Balljunkie und mir gefällt es nicht, wenn der so dermaßen auf den Ball fixiert ist.
Franzi hat definitiv Suchtpotential, alles was rund ist, wird bespielt, egal ob das ein Apfel ist, ein Moggerle oder runde getrocknete Kagge. Wenn ich mit ihr Ball spiele, muss sie absitzen, ich werfe, sie darf erst losrennen, wenn sie Blickkontakt mit mir hat und ich ihr das OK gebe. Und nachdem sie dann nicht mehr genau weiß, wo der Ball gelandet ist, muss sie das Riechorgan einsetzen, um den Ball zu finden. Damit - so hoffe ich - nehm ich etwas Geschwindigkeit raus.
Ich habe heute, als ich ihr den Ball zum Rumtragen gegeben hab aber beobachtet, dass sie dem Ball wie eine Katze der Maus hinten nachjagt, wenn sie ihn mal kurz verliert. Das gefällt mir irgendwie nicht so ganz.
Ob sie ihn als Resource verteidigen würde, weiß ich nicht, da hatte ich noch keine Gelegenheit, das zu testen. Schätzungsweise eher nicht, der Wawa darf z.B. auch aus ihrer Trinkschale saufen. Aber klar, das kann sich alles noch ändern.
Ich benutze übrigens einen ChuckIt Ball...
 
Bekomm das jetzt nicht in den falschen Hals, aber da frage ich mich was da vorher beim Hund schiefgelaufen ist. Auch ein Dobi sollte normalerweise nicht so drauf sein.

Die Madame war (wohl) genetisch unsicher.
Außer der Kernfamilie zutiefst unsicher mit Menschen, ständig am Scannen der Umgebung und in ihren Nerven ständig am Kippen.
Mit der simplen Aufgabe - trag deinen Ball - war dieser Hund zwar nicht wie ausgewechselt, aber eben auf etwas fokussiert. Da konnte man locker flockig an anderen Menschen vorbei, denn man hatte ja was zu tun.

Wäre das nicht eigentlich der Part den der HF einnehmen sollte, und nicht der Schnuller?

Das Eine schließt das andere nicht aus.
 
Abrufen lässt sie sich, weil nix geht über ein Leckerli (wobei sie nicht jedesmal eines bekommt).
Dann denke ich fast dass es nichts bringen wird.
Man kann zwar die Beute noch höherwertiger besetzen, aber dann zieht man defintiv einen richtigen Junkie und das geht auch nicht von allein.
 
Dann denke ich fast dass es nichts bringen wird.
Man kann zwar die Beute noch höherwertiger besetzen, aber dann zieht man defintiv einen richtigen Junkie und das geht auch nicht von allein.
Weil du auch befürchtest, dass sie für was sehr Interessantes am Boden, z.B. ein totes Viech, den Ball liegen lassen würde?
 
Die Madame war (wohl) genetisch unsicher.
Außer der Kernfamilie zutiefst unsicher mit Menschen, ständig am Scannen der Umgebung und in ihren Nerven ständig am Kippen.
Also ähnlich wie Lektos Spacko nicht so ganz dicht?
Mit der simplen Aufgabe - trag deinen Ball - war dieser Hund zwar nicht wie ausgewechselt, aber eben auf etwas fokussiert. Da konnte man locker flockig an anderen Menschen vorbei, denn man hatte ja was zu tun.
Ok, unter den Umständen kann ich den Schnuller in gewisser Weise nachvollziehen. :hallo: Aber hier in der Gegend wird der Schnuller als Erziehungsersatz verwendet. Und da tun mir die Hunde einfach nur leid.
 
Weil du auch befürchtest, dass sie für was sehr Interessantes am Boden, z.B. ein totes Viech, den Ball liegen lassen würde?
Wenn sie ihn für ein "profanes" Leckerchen loslässt, weil über Lecker nichts geht, dann erst recht für umherliegendes Essen/Köder/Aas. ;)
 
Wenn sie ihn für ein "profanes" Leckerchen loslässt, weil über Lecker nichts geht, dann erst recht für umherliegendes Essen/Köder/Aas. ;)
Ja, da hast du wohl recht. War ja meine Befürchtung auch.
Dann heißts wohl (vorerst) weiter Maulkorb drauf.
 
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