Woran erkennt man einen Kreuzbandriss?

Meike

KSG-Panzergrenadier™
15 Jahre Mitglied
Wie die Überschrift schon sagt, woran erkenne ich einen KBR?

Bakkies hat seit Monaten Probleme mit einem Bein wenn er es mal wieder übertrieben hat. Vor 1 Woche bekam er dann 6 Schmerz und entkrampfende Spritzen in den Rücken. Die TA hat auch an der Hüfte und am Bein selbst gedreht und gestreckt, aber der Herr sagt ja leider keinen Ton. Von daher wissen wir nicht genau von wo es kommt.

Eine Narkose möchte ich möglichst umgehen da er diese zum einen nicht verträgt (hatte in der letzten Krämpfe und er schläft einfach nicht ein).

Er läuft ohne zu humpeln, entlastet auch nicht mehr so oft, aber das Bein sieht oft irgendwie "verdreht" aus. Außerdem sind die Muskeln dort schon schwächer geworden.

Hier sind doch auch Leute die leider damit Erfahrung haben, woran kann ich erkennen ob es ein KBR, Hüfte oder "nur" Rücken ist?
 
  • 18. Mai 2024
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Hi Meike ... hast du hier schon mal geguckt?
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Wie setzt er sich den hin ? Beobachte mal über welches bein er sich setzt und welches er entlastet . Wenn meine lange gelegen ist , hat sie nach dem aufstehen auch gehumpelt. Das war aber nach ein paar Metern vorbei....
Sicher kann man das nur entweder per Ultraschall oder per Röntken ( Ich weis es nicht mehr ) sagen .... Der TA kann auch den Schubladen - Test ( Hat meine TA gesagt ) versuchen.
Dabei kann man den Ober und Unterschenkel über das Knie per hand " Verschieben "
Dies kannst du ach an beiden Beinen versuchen. Wenns an einem Besonders leicht geht, ist die warscheinlichkeit groß.
 
Diese Seite find ich gar nicht so schlecht



Christine
 
Danke!
Ich weiß nicht wie der Test heißt, ich weiß nur das die gestreckt und gedehnt hat um dann durch eventuelle Verspannungen und Schmerzlaute erkennen zu können woher das kommt. Leider sagt er keinen Pieps und knurrt nur.

Setzen tut er sich vollkommen normal. Er will auch laufen, spazieren und würde auch wieder Bälle/Frisbees fangen wollen.

Die PDF schau ich mir gleich mal an, danke!
 
Hallo Meike,

ich kenne folgende Anzeichen für einen Kreuzbandanriss (dann funktioniert der Schubladentest nicht, aber auch ein Anriss sollte operiert werden:(
- die ersten Schritte nach dem Aufstehen schont der Hund deutlich,
- im Stehen wird das Bein auf die Zehenspitze gestellt,
- im Sitzen wird das Bein nicht angewinkelt sondern gestreckt,
- Rückenschmerzen als Folge der einseitigen Schonhaltung.


Ich hoffe es ist bei Euch wirklich nur der Rücken. Bonnie wurde fast ein halbes Jahr auf Rücken behandelt, erst ein TA-Wechsel brachte die richtige Diagnose.

Liebe Grüße

Antje
 
Er zeigt eigentlich alle Symptome, nur das sitzen ist ganz normal.

Wenn es mal wieder besser ging und er zu schnell unterwegs war, entlastet er auch deutlicher, das gibt sich aber nach ein paar Tagen wieder

Muss ein Hund dazu in Narkose um es röntgen zu können? Meine TÄ meinte auch der Hoppelgang, also wenn sich Hunde erst einlaufen und "zurechthoppeln" würden, wäre ein Zeichen für einen Riss. Macht er aber gar nicht.
 
Wenn dein Hund ruhig bleibt geht es per Ultraschall. Meine musste allerdings beruhigt werden weil sie beim TA nicht liegenbleibt ...

Beobachte mal die beine beim sich setzten. Meistens strecken sie eines durch und beugen nur das andere.
Wenn sie sitzen sieht es wieder normal aus. Also nur auf den " Sitzvorgang" achten ...

Und ich denke das ein Kreuzbandriss nicht so schlimm ist wie Irgendetwas am Rücken.
Es ist eine unkomplizierte Operation die allerdings eine Lange ruhigstellung vom Hund nach sich zieht. Meine hat fast ein 3/4 Jahr gebraucht bis sie wieder normal laufen konnte.
 
Mittels Röntgenbild kann man nur sehen, Ob am knöchernen Anteil des Knies eine Schädigung vorliegt. Mittels mrt oder auch Sonographie lassen sich die Bänder und Muskeln darstellen.
 
Danke, das hört sich doch schon mal nicht schlecht an. Freiwillig legt er bestimmt nicht ab, der ist leider nur mit MK zu behandelt weil er sich nicht gerne von Fremden angrabbeln lässt ;)

Beim sitzen hat er es schon immer mal gehabt das er ein Bein nach vorne streckt, da war aber noch nichts von Lahmheit zu sehen, das machte er schon als Welpe und ich denke da war es eine Entspannungshaltung, bzw. Wohlfühlhaltung. Ansonsten sitzt er nämlich ganz normal.

Aber ich werde mal den eigentlichen Vorgang des Absitzens genauer beobachten.

Aber ob ich ihn operieren lasse müsste ich vorher genau besprechen, ich will jetzt erstmal gar nicht daran denken. Möchte halt nur wissen woher es kommt. Künstliche Hüfte kommt auf keinen Fall in Frage.
 
Bibo saß auch normal und hatte einen Kreuzband- und Meniskusinnenriss. :unsicher:
Sie wurde erst gestreckt und sonst was, wo sie zwar reagiert hat, aber der TA nicht eindeutig genug.
Dann wurde sie ohne Narkose geröntgt.
Dabei sollte sie gestreckt werden, was mein Hund nur bedingt mitgemacht hat und ich habe das Ganze nach einem Bild abgebrochen, da ich gesehen habe, dass sie Schmerzen hat und trotzdem keinen Piep macht.
Die TA damals schaute sich das Röntgenbild an und meinte, dass aufgrund der Arthrose am Knie, es würde ein Kreuzbandriss sein.
Ich habe ihr dann die alten Röntgenbilder gezeigt, die ich vorsichtshalber mit hatte und da war genau die Arthrose schon zu sehen :rolleyes:
Ich habe dann die Klinik gewechselt, der Vorfall war gut 6 Wochen her und dann habe ich ein CT machen lassen.
Da wurde dann gesehen, dass das Knie stark geschwollen ist und Flüssigkeit drin ist.
Sie wurde daraufhin operiert.

Der Schubladentest ist leider nicht immer aussagekräftig, gerade, wenn man einen Hund hat, der sich zu stark verspannt etc.

Wenn Dein Hund eine Röntgenaufnahme inkl. Strecken ohne Narkose mitmacht, dann wäre das wohl erstmal mein Weg, auch wenn das nicht immer sicher ist.

Ist das Knie denn warm oder fühlt sich im Vergleich zum anderen Knie dicker an?
 
Wie geschrieben. Das absitzen und aufstehen an sich müsste auffällig sein( Ein durchgestrecktes bein ).
Wenn sie sitzen , sitzen sie . :p

Wenn du sicher sein willst , geh mal zum TA . Ich würd da aber nicht von mir aus den verdacht auf KBR äussern. Sonst kann sein der hat gleich $$$ in den Augen.
Die Operation damals ( Vor gut 7 Jahren hat mich 850 ,- Euro gekostet. Hinzu kommen dann noch kosten für die medikamente und die nachbehandlung :(. Summa Sumarum waren es bei mir knapp 1200,- euro
 
Horror, genau das möchte ich dem Dicken ersparen. :( Ich werde mal nach Ultraschall fragen

Ist das Knie denn warm oder fühlt sich im Vergleich zum anderen Knie dicker an?

Nein, gar nicht, wenn ich drücke dann zeigt er auch keine Schmerzzeichen und ist entspannt. aber er läuft irgendwie nach innen mit dem Bein, schwer zu beschreiben, sieht auf jeden Fall nicht normal aus

Marcus, ob ich überhaupt operieren würde, müsste ich mir überlegen. Es läg nicht am Geld sondern eher am Nutzen/Schmerz/Langzeitkrankheit des Hundes
 
Die beim KBR endstehende endzündung kann aber auf dauer eine Arthrose bis hin zur kompletten lahmheit führen ....
Schau mal Hier ..
Ich verstehe aber deine bedenken ....
 
Moin Meike, ich würds mal bei Tamme Hanken versuchen



Liebe Grüße in den Norden :hallo:
 
Deine Bedenken kann ich sehr gut verstehen.

Bibo ging es vor dem KBR wirklich sehr sehr gut. Sie hatte die GA wegen ihrer HD und ihrer Spondy bekommen und konnte endlich wieder leben und rennen.
Nach dem KBR war alles anders und nach der OP hat sie knapp 3 Monate gebraucht, um wieder klar zu kommen :heul:
Als es ihr wieder einigermaßen gut ging, hatte sie einen Meniskusriss außen :uhh:
Das wurde aber nicht operiert, sondern mit Schmerzmitteln behandelt.
Sie hat bis heute nicht ihre alte Form zurück bekommen, was aber auch an der Cauda Equina liegt, die sie sich auch noch eingefangen hat :(

Vor kurzem kam ein Bericht bei Vox (glaube ich, bin noch am suchen) da wurde über die TTA berichtet:


Der TA sagte, dass die Methode die alten Methoden ersetzt, es werde der Knochen wieder stabil gemacht, so dass kein künstliches Band etc eingesetzt werden muss.
Hätte ich nochmal die Möglichkeit, dann wäre das wohl mein Weg, denn diese Methode erscheint mir sinnvoll.
 
Ich werd jetzt erstmal einer Bekannten Bescheid sagen. Die ist Tierärztin, macht aber mehr Alternative Heilmethoden wie Akkupunktur. Wenn es gar nicht besser wird, geh ich natürlich zum TA. Emma kriegt am Montag die Fäden gezogen, dann kommt der Dicke mit.

Corinna: Ja, der wäre sicherlich was. Ist mir aber zu weit weg - mit Kind kann ich nicht einfach mal eben so weit fahren. Wir kriegen das schon hin, nicht das jemand denkt der Dicke wäre es mir nicht wert!

Bibi, danke, das schau ich mir mal an. Und genau die Bedenken hab ich eben. Grade weil er "schon" 7.5 Jahre ist
 
Kann ich total verstehen, Meike :(
Bibo war knapp 8 Jahre, als sie operiert wurde und es war echt schlimm :heul:
Komischerweise hört man aber eben auch oft, dass die Hunde danach total fit sind und wieder nach ein paar Tagen das kaputte Bein belasten.
Ich denke aber wirklich, dass es auf die OP-Methode ankommt. :unsicher:
 
einer meiner kunden, ein SH mit fast 50kg wurde grade am KBR operiert...es wurde eine TPLO gemacht...

völlig untypisch ist er nur manchmal hinten "unrund" gelaufen, hat im stehen eher immer die andere seite belastet und ist sonst wie ein wilder bällen und frisbee's hinterher gerannt...

mein verdacht war rücken oder wirbelsäule...ohne narkose wurde schon eine schublade ausgelöst...in narkose wurde geröngt und die diagnose bestätigt...das kreuzband war nur zu 2/3 durch...das besteht ja aus ganz vielen fasern, und die reißen stück für stück...
da ich schon viele KBR hunde gesehen habe, vor wie nach der OP, wäre ich nie drauf gekommen das es bei elvis das kreuzband ist...aber wir haben es eben sehr sehr früh entdeckt und deshalb waren die typischen symptome, wie deutliche lahmheit und nur auf den zehenspitzen stehen nicht vorhanden...

ich kenne das schallen von kreuzbändern nicht, vor ein paar jahren hat man auch nur geröngt und gefühlt, heute macht jeder zweite oder dritte nen mrt oder nen ct...

ich denke um eine narkose wirst du nicht rum kommen...wenn das band durch ist, bleibt einem auch außer op keine wahl, nicht wie beim menschen der auch ohne kreuzband leben kann...
ich würde einen erfahrenen chirurgen aufsuchen und das abklären lassen...bei narkosen hat man ja ein paar zur auswahl, wenn er die eine nicht verträgt gibts ja noch andere möglichkeiten...

dem bakkies alles jute :love:
 
Danke für deinen Erfahrungsbericht, so ist es bei Bakkies leider auch... Mist alles. Das Problem ist wirklich die Narkose, er schläft nicht ein weil er so dagegen ankämpft und das letzte mal hat er einen Krampf bekommen und musste schnell ein Gegenmittel verabreicht bekommen. Ich war die ganze Zeit dabei, deswegen bin ich ja so ablehnend eingestellt. An Narkosen haben wir jetzt alles durch was es gibt, meine TÄ weiß auch nicht woran das liegt, alle meine Hunde sind bis jetzt problemlos eingeschlafen, sie sagt Bakkies erinnert sie an ein Wildtier die kämpfen auch ohne ende dagegen an....

mrt und ct haben wir nicht hier auf dem dorf, ich werde mal alles mit meiner TÄ absprechen und dann mal wirklich schauen ob ich eine klinik hier in der Nähe finde (wenn jemand aus SH Erfahrungen hat, bitte hier damit :( ).
 
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