Rätsel um Herkunft gelöst Riesenseeadler reißt Storch – Museum bittet dringend um Hilfe

bxjunkie

Bordeauxdoggen Flüsterin®
15 Jahre Mitglied
Noch immer fliegt ein Riesenseeadler durch das Cuxland an der Nordseeküste. Zwar ist seine Herkunft geklärt, gefräßig ist das Tier jedoch weiterhin.

Der Riesenseeadler, der seit Wochen an der niedersächsischen Nordseeküste sein Unwesen treibt, hat offenbar wieder zugeschlagen. Nachdem das Raubtier Mitte Juni Hühner von einem Hof geklaut und diese getötet hatte, soll der Greifvogel nun auch einen Storch gerissen haben. Das berichtet die "Nordsee-Zeitung".

Der Vorfall soll sich demnach in Ihlienworth, rund 15 Kilometer südöstlich von Cuxhaven, ereignet haben. Dort sei vor einigen Tagen der Kadaver eines Storches gefunden worden, heißt es dem Bericht zufolge. Die Spuren, die das Tier aufwies, deuteten darauf hin, dass es der Riesenseeadler war.

Zunächst gab es den Verdacht, ein Wolf könnte sich den Storch geschnappt und getötet haben. Doch das Tier sei durch Picken erlegt worden, was eindeutig auf einen Raubvogel zurückzuführen sei, sagte Martin Behrmann, Vorsitzender des Naturschutzbundes (NABU) Land Hadeln, der Zeitung.

Adler entwischte aus belgischem Museum
Für einen Riesenseeadler sei ein Storch keine ernstzunehmende Konkurrenz, das Erlegen dürfte ihm leichtgefallen sein, mutmaßen auch Fachleute der Falknerei Cuxhaven-Stade. Mit seinen bis zu 2,8 Metern Flügelspannweite und einem Gewicht von fünf bis zehn Kilo stellt ein Storch für ihn keine wirkliche Herausforderung dar. Immerhin bringen es Störche im Schnitt nur auf 2,5 bis 4,5 Kilo bei einer Flügelspannweite von ebenfalls bis zu 2,8 Meter.

Trotz der Erkenntnis, wo sich der Riesenseeadler zuletzt aufgehalten hat, geht die Suche – und vor allem das Einfangen des Tieres – in die nächste Phase. Wie der NABU Land Hadeln auf seiner Internetseite schreibt, ist zumindest die Herkunft des Raubvogels mittlerweile geklärt.

Voliere das Prunkstück des Areals
Insgesamt zwei Riesenseeadler waren im März aus einer Voliere des Museum "Labiomista" ("Mix aus Leben") im belgischen Genk entwichen. Das Männchen sei in der Nähe der Millionenstadt Utrecht in den Niederlanden gesichtet und eingefangen worden. Es sei das Weibchen, welches nun im Cuxland herumfliege, berichtet das "Stader Tageblatt" und beruft sich dabei auf einen Prozessmanager der Einrichtung.

Das Tier sei 2004 geschlüpft und gehöre seitdem zur Anlage inklusive eines 24 Hektar großes Parks, der vom Künstler Koen Vanmechelen entworfen wurde. Das dortige Adlergehege gilt als Prunkstück des Areals, berichtet die Internetseite nelissen.be.

Aus einer Voliere des Museums waren die Tiere geflohen. (Quelle: IMAGO/www.viennaslide.com)
Wie das "Stader Tageblatt" weiter berichtet, soll eine defekte Käfigplatte im Gehege den Vögeln die Flucht ermöglicht haben. Das Museum hofft nun auf Hilfe aus der Bevölkerung und teilte den Aufruf auch über die Homepage des NABU. Wer den Vogel sichtet, wird gebeten, Marcel Habetslann unter Telefon +32 89 65 55 90 oder per Mail unter info@labiomista.be zu kontaktieren.

 
  • 29. Februar 2024
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Ich weiß nicht ob ich das tun würde, also Bescheid geben wenn ich den sehe..wieso die Tiere wieder einsperren? Gut das Männchen haben sie ja leider wieder, aber für das Weibchen besteht noch Hoffnung.
 
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der seit Wochen an der niedersächsischen Nordseeküste sein Unwesen treibt

lächerlich, ein Seeadler ist natürlich ganz was anderes als ein Wolf, sollen doch beide in den Supermarkt gehen und dort einkaufen
 
  • 29. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Ich weiß nicht ob ich das tun würde, also Bescheid geben wenn ich den sehe..wieso die Tiere wieder einsperren? Gut das Männchen haben sie ja leider wieder, aber für das Weibchen besteht noch Hoffnung.

Was soll das denn so allein da draußen?

Es gibt ja Adler in Deutschland, aber vermutlich aus Gründen nicht mehr an der Nordseeküste.

Ist halt die Frage, ob das Leben in Freiheit nicht letztlich ein langsames Verhungern und das Ende in irgendeinem Windrad oä darstellt...

Kann ich aber nicht beurteilen, ich meine die Frage also tatsächlich als Frage.
 
Ist halt die Frage, ob das Leben in Freiheit nicht letztlich ein langsames Verhungern und das Ende in irgendeinem Windrad oä darstellt...
Naja das er Beute machen kann hat er (der Adler) ja bewiesen, also verhungern fällt schon mal flach..naja und Windräder, keine Ahnung ob es eine Gefahr darstellt für die, also eine reale.Klar wenn die da reingeraten schon, aber tun sie das auch?
 
Es gibt viele Adler an der Nordseeküste, aber RIESENseeadler gibt in Deutschland eigentlich gar nicht. ;)

Ja, eben. Also, ich meinte, es gibt nicht mal andere Adler an der Nordsee.

Ich meine, vermehrungsfähig wäre der ja allein eh nicht, aber würde er grundsätzlich als invasive Art zählen?
 
Windräder, keine Ahnung ob es eine Gefahr darstellt für die, also eine reale.Klar wenn die da reingeraten schon, aber tun sie das auch?

Angeblich sterben regelmäßig Greifvögel in Windrädern, hab ich mal irgendwo gelesen, darum musste ich direkt daran denken, denn davon gibt es ja da herum nicht gerade wenig.
 
ANgeblich sterben regelmäßig Greifvögel in Windrädern, hab ich mal irgendwo gelesen, darum musste ich direkt daran denken, denn davon gibt es ja da herum nicht gerade wenig.
Ja mag sein, will ich nicht abstreiten..aber in einer Voliere halten, ernsthaft? Ich glaube wenn das Mädel wählen könnte...ich finde es jedenfalls schlimm und würde mich wohl eher nicht melden bei Sichtung. Das dürfte mir in diesem Fall aber eh nicht schwerfallen, weil ich lebe ja komplett woanders :D
 
Ich persönlich finde es auch nicht "schlimm", ich frage mich halt nur, was langfristig für den Vogel besser wäre.

Siehe die Diskussion über ausgesetzte oder entkommene Wasserschildkröten.

Wobei ich denke, der Adler kommt besser zurecht als die Schildkröten...
 
Naja, der Riesenseeadler hat viel Geflügel „gejagt“, niemand weiß ob er auch echte Beute macht. Außer den Storch, vielleicht. Wenn Hühnerhalter jetzt natürlich ihre Tiere schützen, weiß man eigtl nicht so genau ob er dann doch ein Problem bekommt. Aber vielleicht zieht er auch einfach weiter.
 
Ich teile da @bxjunkie s Gedanken bzw. Gefühle. Ich gönne ihr auch die Freiheit. Und in einem früheren Artikel, als noch unklar war, wo sie her kommt, stand, die Ernährung wäre in dem Gebiet gesichert, es gebe genug Beutetiere.
 
die Ernährung wäre in dem Gebiet gesichert, es gebe genug Beutetiere.
Gibt es, wenn sie sie auch jagen kann. Da ging man ja nicht von einem Vogel aus Gefangenschaft aus. Wobei da auch die Frage ist, wo der Ring ist, usw.
„Kunstmuseum“…weiß noch nicht wie ich das sehen soll.
 
Laienhaft gedacht, wenn sie sich bis jetzt tatsächlich von Hühnern und nun dem Storch ernährt haben sollte, weiß sie ja schon mal grob, wie es geht, und mit der Zeit bekommt sie ja Übung.
Aber andererseits: Seeadler, würde die nicht, wenn sie ein echtes Wildtier wäre, Fische fangen? Wenn ja, wird das mit dem erlernen wohl schwieriger, stell ich mir vor.
 
Ich wollt's nur mal kurz am Rand einwerfen:

Angeblich sterben regelmäßig Greifvögel in Windrädern, hab ich mal irgendwo gelesen, darum musste ich direkt daran denken, denn davon gibt es ja da herum nicht gerade wenig.

Das wurde, zumindest für Rotmilane, erforscht und Windräder stehen bei den Todesursachen doch gar nicht so weit vorn wie angenommen.

Am häufigsten werden Rotmilane auf dem europäischen Festland demnach von natürlichen Feinden gefressen, illegale Vergiftung folgt auf Rang zwei vor Straßenverkehr, Stromleitungen, Abschuss und Schienenverkehr. Windräder kommen erst auf Rang sieben.

Quelle:

Weitere Links zu dem Forschungsprojekt:

 
-"Das EU- Forschungsprojekt Life-Eurokite erforscht grenzübergreifend die Todesursachen des Rotmilans. Start war im Dezember 2019. Ein erstes Zwischenergebnis liegt nun vor. Die Daten zeigen, dass Windkraft nicht die Todesursache Nummer Eins ist. Rotmilane sterben vor allem, weil sie von anderen Tieren, wie dem Uhu oder dem Habicht, gefressen werden."

Quelle:


-Uhu, Habicht, Baummarder, Waschbär sind es laut der Deutschen Wildtier Stiftung

Quelle:


-"Viele Brutverluste entstehen durch Horstabstürze während starkem Sturm oder durch ungewollte Störungen durch Menschen, die sich unbeabsichtigt im Rahmen ihrer Freizeit oder bei Forstarbeiten zu dicht an Milanhorsten aufhalten. Auch Marder oder Waschbär sowie Habicht, Uhu, Seeadler und Rabenkrähe führen zu Verlusten.
Eine zentrale Rolle bei den Bestandsverlusten spielen illegale Bejagung und Auslegen von Giftködern, vorrangig in Frankreich und Spanien, offenbar deutlich zunehmend aber mittlerweile auch in verschiedenen Gegenden Deutschlands.
Eine weitere wesentliche Gefährdung besteht im Rückgang des Nahrungsangebotes durch intensive Landbewirtschaftung als Folge von verengter Fruchtfolge und der Abnahme von Mäusepopulationen sowie anderer Nahrungstiere."


Quelle:
 
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