Mini-Bulli mit auffälligem Verhalten seit Beginn der Pubertät

  • Scotte-Frauchen
Nachdem Sabrina von ihrem Max berichtet hat stelle ich nun unsere Geschichte auch mal ein.
Vielleicht können wir ja dem ein oder anderen mit ähnlichen Problemen Denkansätze und Hilfestellungen geben.
Vorab ist es mir noch wichtig zu sagen das ich auf keinen Fall den Eindruck erwecken will jeder auffällige Hund sei irgendwie krank, oft sind es halt wirklich Erziehungsfehler. Dennoch sollte man die gesundheitlichen Aspekte immer im Hinterkopf haben!
Und nicht aufgeben!
Ich gebe zu, ich habe zwischendurch auch schon an mir und meinem Verstand gezweifelt (jaaa, ich weiß, das tun andere auch :lol: ), aber: in diesem Falle war es gut das ich nicht aufgegeben habe.

Die Erstrechte an der Geschichte hatte Marion in ihrem Adventskalender, nun aber noch mal "für alle" :)



Rudi, oder: Nimm die Eule…


Ich kann gar nicht mehr genau sagen wann ich das erste mal von „der Eule“ gehört habe.

Wer oder was „die Eule“ ist? Es sollte sich um einen Miniatur Bullterrier handeln der aus gesundheitlichen Gründen den Kopf oftmals schief trägt und diesen dann dreht wie eine Eule. Es bestand der Verdacht dass es sich um einen Wasserkopf handelt.
Das Kerlchen kam vom Züchter, sollte ins MRT und dann in gute Hände vermittelt werden. An dieser Stelle kam Frau Schürmann zu mir. Scotte hatte uns im Januar verlassen, und ich brauchte wirklich Zeit um durchzuatmen. Dieser alte, pflegebedürftige und verwöhnte Herr hat mich rund um die Uhr gescheucht, mich nervlich, körperlich und finanziell an meine Grenzen und manchmal auch darüber hinaus gebracht. Er fehlte nun an allen Ecken und Enden, und trotzdem war mir klar: es zieht kein vierter Hund mehr ein! Drei sind wirklich genug, das sieht ja wohl jeder ein.
Naja, fast jeder. Wäre da nicht die Stimme in meinem Telefon gewesen. Was machen wir mit der Eule?

„Die Eule“ war inzwischen im MRT. Kein Wasserkopf, vermutlich keine Abiothrophie. Aber ein nicht richtig ausgebildeter Gleichgewichtssinn. Naja, damit kann er leben. Wenn ich die Eule auch nicht haben wollte, aber ich hatte eine Idee für eine Endstelle, und zur Überbrückung stand eine Pflegestelle parat.

So reiste die Eule die inzwischen Rudi hieß in Richtung Hannover. Da lernte ich den Fratz dann auch kennen. Nett. Wirklich nett. Mini-Bulli, süßer Kopf, groß, fast ein Jahr alt, verträglich. Verliebt habe ich mich nicht, aber das war ja auch nicht nötig, er sollte ja nicht zu mir. Aber erstens kam es anders und zweitens als man denkt.
Die auf der Pflegestelle vorhandene Hündin hatte Angst vor dem Zwerg. Damit hatte niemand gerechnet. Die Pflegeeltern und die Hündin waren mir seit Jahren bekannt, die Hündin bewegt sich normalerweise recht sicher zwischen bekannten und unbekannten Artgenossen. Die Maus zog sich in die obere Etage der Wohnung zurück und lebte seit dem Einzug des kleinen Mannes dort oben. Ende vom Lied: „die Eule“ kam als Zwischenlösung zu mir. Meine gemischte Gruppe hat den unkastrierten Rüden auch problemlos aufgenommen, wofür ich meinen Schätzen sehr dankbar war. Es gab eine Interessentin die uns sehr gut gefiel, ich hoffte den Gast schnell wieder loszuwerden.

Erwähnte ich es schon? Erstens kommt es anders, zweitens…
Die Dame sprang ab, Rudi wickelte uns immer mehr um seine dicken Pfoten, meine Widerstandskraft schwand dahin. Nach nur einer Woche ging meine Meldung an Bullterrier in Not raus: „Ihr habt gewonnen, ich behalte die Eule J“ Happy End, Geschichte zu Ende?

Nein, erstens kommt es anders, und…

Nach nur anderthalb Wochen schoss Rudi nachts im Schlaf hoch, griff zu, erwischte das Ohr meines anderen Rüden und hielt fest. Es dauerte gefühlte Ewigkeiten bis ich das Licht anhatte und die Kröte von meinem schreienden Tamaro abgepflückt hatte. Es folgte eine nächtliche OP und einige Stunden Klinik für Tami, Ratlosigkeit bei uns Zweibeinern.
Zum Glück und fast wider erwarten gingen die Jungs beim ersten Wiedersehen völlig normal miteinander um.

Aber Rudi entwickelte sich in die völlig falsche Richtung. Er wurde immer unberechenbarer, stand total unter Stress, war immer mehr draußen nur auf der Flucht und neigte dazu zuzubeißen. In Spitzenzeiten hatte ich ihn von den anderen getrennt oder er lief mit Leine und Maulkorb, auch in der Wohnung. Das schlimme und merkwürdige war das der Hund zuckerzuckersüß war, mit meinem Rüden spielen wollte, kuschelig war, nie Theater machte wenn alle um mich rumsaßen und es Leckerchen gab. Und wenn er gerade ansprechbar war konnte man ihn sogar durchaus als lernwillig und kleinen Streber bezeichnen J Bis… bis er sich von jetzt auf sofort in einen anderen Hund verwandelte. Es reichte ein schreiendes Kind draußen und er guckte sich in der Wohnung hektisch um und biss in das erste was ihm vors Gesicht kam.
Geschlafen hat er seit dem Vorfall nachts in einer Box die neben meinem Bett stand. Die Monate waren der Horror. Ich kann nicht mehr zählen wie oft ich abends heulend vor der Box mit dem erschöpft schlafenden Hund saß.
Ich brauchte tagsüber alle meine Kraft um die Gruppe zu händeln, und egal wie stressig es war: der kleine Hund tat mir einfach nur leid. Ich habe mir das Hirn zermartert. Fehler bei mir gesucht, in meiner Gruppe, bei seinem Züchter… Konnte ich es meinen anderen Hunden gegenüber überhaupt noch vertreten Rudi zu behalten? Aber wenn nicht, wohin mit ihm? Vielleicht war der Hund doch einfach unverträglich, war das Testosteron schuld, die Pubertät? Ich konnte es nicht glauben, habe das Internet durchforstet, die Tierärztin und die Heilpraktikerin belästigt, Tierkommunikation eingesetzt. Rudi selbst sagte er könne nichts dazu, die Krankheit sei schuld.
Wir sind aus dem schönen Ruhrgebiet raus ins entfernte München gefahren um bei Herrn Dr. Jurina ein MRT machen zu lassen. Er fand eine Zyste im Kopf, alles in allem lautete der Verdacht mit dem wir nach Hause fuhren: Epilepsie.

Es folgte eine Zeit der Ernährungsumstellung, der Zusatzmittel und des „gehobenen Managements“ J Die Beiß-Anfälle traten tatsächlich nicht mehr auf, aber das gehetzte blieb.
Ich ließ Blut untersuchen, hatte die Schilddrüse im Auge. nichts. Alle Werte im Rahmen, drei Leute bestätigten mir: alles gut. Ich war ratlos und einfach nur fertig, der Hund hetzte durch die Gegend, unberechenbar und gestresst wie immer.

Und dann kam der Abend der uns die Wende brachte. Ich las von einem jungen Hund mit Schilddrüsenunterfunktion, die Beschreibung paßte zu 100% auf Rudi. Ich gab bei google, warum auch immer, die Worte Schilddrüse und Epilepsie ein. Und ich fand unsere Rettung. Eine Studie von in der kurz auf die subklinische Variante der Schilddrüsenerkrankung eingegangen wurde.

Ich war wie elektrisiert, als ich bei der typischen Krankengeschichte ankam die beginnt mit einem völlig wohlerzogenen und liebenswerten Welpen oder Junghund. Das Tier war kontaktfreudig, besuchte Hundeausbildungskurse, Leistungsveranstaltungen oder Hundeausstellungen, und kam von einem seriösen Züchter, dessen Zwinger keine frühere Vorgeschichte von gezüchteten Welpen mit Verhaltensproblemen gehabt hatte. Zu Beginn der Pubertät oder danach werden plötzliche Veränderungen in der Persönlichkeit beobachtet, z.B. Nervosität, schizophrenes Verhalten, Furcht vor Fremdem, Hyperventilation und übertriebenes Hecheln, Aufmerksamkeitsversagen… Diese Veränderungen können voranschreiten bis zur plötzlichen, unprovozierten Aggressivität in unvertrauten Situationen. Nach den Episoden verhalten sich die meisten Tiere, als kämen die aus einem Trancezustand, und sind sich ihres vorherigen Verhaltens nicht bewusst. Bingo, hier wird Rudi live beschrieben. Und: das Ganze geht bis hin zu epileptischen Anfällen.

Ich habe mit Mühe bis zum nächsten Morgen Punkt acht Uhr durchgehalten und dann eine Tierärztin aus der Überweisungsliste der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie angerufen. Nur zwei Tage später reisten wir an. Nach zwei Stunden ausführlicher Befragung und Begutachtung war ich erschlagen von Informationen und um einen Lichtblick reicher.
Am Folgetag begannen wir Forthyron einzuschleichen. Schon die absolute Minidosis mit der wir begannen brachte nach nur drei Tagen eine erste Verbesserung. Ich konnte mein Glück – unser Glück- gar nicht fassen und traute mich noch nicht mich zu freuen. Der Beginn der Therapie ist inzwischen vier Monate her, wir haben uns langsam an Rudis „Wohlfühl-Dosis“ herangetastet, und heute kann ich sagen: es geht uns guuuut!
Ich habe wieder den kleinen aufgeweckten verträglichen Quatschkopf den ich damals übernommen habe.

Danke an alle die uns unermüdlich geholfen haben, die mich rat- und rastlos ertragen haben. Danke an Frau Schürmann, die mir eine Eule aufquatschte die ich nicht haben wollte.
Und die ich heute für kein Geld der Welt wieder hergeben würde!

Rudi-Schatz, ich liebe Dich!!!!



Und hier im Bulli-Foto-Thread gibt es ein paar Fotos von dem Terror-Tier, Beiträge 5485 und 5486 :love:
 
  • SaSa22
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Hi Scotte-Frauchen :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • lynnie
Danke fürs Nichtaufgeben! :)
Ich habe euren Bericht schon im CG-Kalender voller Bewunderung und Freude gelesen. Solche Geschichten sind unendlich wichtig. :hallo: Ach, ich liebe Happy Ends. :love:
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Pommel
Und der Rudi ist einfach nur bezaubernd :love:

Danke, dass auch Du so unermüdlich warst und nicht aufgegeben hast :love: :love:
 
  • Ruhrlady
meine Güte, was gibts für tolle Frauchen! RESPEKT!
 
  • Noeps
der kleine rudi :)

gut das du so stur bist :lol::lol: das hat der zwerg verdient :knuddel:
 

Anhänge

  • k-Bullis 03-2011 104.jpg
  • SaSa22
  • #Anzeige
  • Scotte-Frauchen
Huhu Alex! Danke für das Foto. Puh, wenn ich das heute sehe wird mir wieder ganz flau. Das ist wenige Tage nach dem Ohr-Angriff auf Tami entstanden. Was sieht der Zwerg da alt aus. So mitgenommen, angestrengt, ich kann es nicht wirklich beschreiben. Das leuchtend rosane um Augen, Schnute, Ohren... wie ich heute weiß ein Schilddrüsenzeichen. Und die Macke an der Oberlippe hat Tami ihm verpaßt als er in Panik um sich gehakt hat. Bin ich froh das das Geschichte ist!!!
 
  • sleepy
Was für eine Geschichte. :uhh:

Alles Gute für dich und das Eulen-Kind. :love:
(Manchmal - und da kenn ich mich aus... - ist es doch ganz gut, wenn einem was aufgeschwätzt wird...)

Mehr Fotos, bitte! :D
 
  • gringo22
Liebe Claudia,
ich finde es klasse was da gegangen ist. Gott sei Dank hat jemand herausgefunden was los ist. Ich freu mich soooooooooo sehr für euch. Was wurde aus der Zyste im Kopf?? Kann es sein, daß wir beide bei Frau Doktor Bernauer-Münz in Wetzlar waren?? Ich mein, sie war ja Max sein Schutzengel. Es waren Ihre Worte, daß der Hund permanent Schmerzen hat. Und ich glaub', das war einer der Hauptgründe warum ich einfach nicht aufgegeben habe.

Liebe Grüße und ein gesundes Hunde + Menschen Jahr Euch allen !!!!
 
  • Scotte-Frauchen
Ja, ich war bei Frau Dr. Bernauer-Münz :)

Die Zyste ist da, stört aber nicht. Also, soll heißen, sie macht nichts. Ich habe den Hund ja mit MRT übernommen. Das war aber nicht so gut, man hatte das Ding im Kopf nicht genauer untersucht. Deswegen sind wir dann nach München gefahren und haben ein neues MRT machen lassen. Ich hatte total Schiss das wir es mit einem Tumor zu tun haben. Aber bei dem MRT kam dann raus das es sich um eine "normale" Fehlbildungszyste handelt welche auf keinerlei Blutbahnen, Flüssigkeits"wege" oder Nerven drückt. So wie es aussieht war diese Zyste vermutlich zuerst da, deswegen konnte sich das Kleinhirn nicht richtig ausbilden und daraus folgen die Gleichgewichtsprobleme. Wobei die völlig weg sind wenn er mit meinem Standardrüden in wilden gegenseitigen Verfolgungsjagden über Couch und Bett fegt das die Möbel wackeln :rolleyes:
Terroristen, alle :lol: :love:
 
  • Brille
:respekt:

hast du super gemacht :zufrieden::zufrieden::zufrieden:

Alles alles Gute für dich und deine Bande!!
 
  • Biefelchen
Wie schön das der Rudi so eine tolle Familie hat:love::love::love::hallo:
 
  • bibidogs
Super interessanter Bericht :hallo:

Schön, dass Du nicht aufgegeben hast :love:
 
  • Mayerengele
Schön, dass Ihr so um den Eulerich gekämpft habt:hallo::love:
 
  • Scotte-Frauchen
Danke :rotwerd:

Der kleine Mann ist aber auch zu süß, ich könnte ihn ständig niederknutschen :love:

Ich versuche mal die medizinische Seite noch mal aufzurollen:

Seine Ausraster wurden von zwei Ärzten als epileptzische Anfälle eingeordnet. Bis dahin war Epi für mich einfach nur in der Form vorhanden das der Hund umfällt und krampft. das es viiiieel vielschichtiger ist sieht man in einem ersten Überblick .

Wir haben die Epi behandelt mit Ernährungsumstellung und Zufütterung von diversen mittelchen, alles was man machen kann außer den wirklichen Epi-Medikamenten, da wollte ich noch nicht dran.

Klar, da die Epilepsie Folge war und nicht Auslöser haben wir keine dauerhafte Verbesserung erreicht.

Deutlich besser ist es seit er Forthyron bekommt. Die richtige Einstellung ist bei ihm sehr schwierig da er auf vieles reagiert, aber meist klappt es und er ist ausgeglichen und toll. Das wechselhafte kann unter Umständen auch mit der Fehlbildung im Hirn zusammenhängen, ich versuche noch rauszufinden welche hormonbildenden Teile betroffen sein könnten...

Er hat bei der Kälte jetzt und bei Wind vermehrt Gleichgewichtsstörungen. Die Ursache hierfür ist seine Zyste in Verbindung mit dem fehlenden Kleinhirnwurm, nach Aussage eines Arztes "ein klassischer ".

Und wenn ich so gucke was ich inzwischen an Minibullis mit Zyste, Wasserkopf, Nierenversagen etc kennengelernt habe bin ich froh und dankbar das wir "nur" den normalen Dandy-Walker und Schilddrüse abbekommen haben...

Donnerstag geht es ins Fotostudio, danach melde ich mich wieder im Bulli-Foto-Wunsch-Thread :love:
 
  • Pommel
Ich freu mich schon auf die Bilder :)
 
  • Ricky
Toll das du durchgehalten hast und ihn nicht aufgegeben hast. :)
 
  • gringo22
also doch der dandy-walker.......
ich freu mich, daß es euch gut geht.
ja, schön ist es nicht was man da immer mehr mitbekommt an krankheiten.
pn
lg
sabrina
 
  • Scotte-Frauchen
"Du hast den Rudi ganz schön Iieb, was?"

...sagte mein Männe versonnen aIs er gestern abend beobachtete wie ich vor Rudi auf dem Boden saß und ihn krauIte während er mir sein Köpfchen in den Bauch drückte...

Oh ja, ich habe ihn sooooo Iieb den Fratz



VieIIeicht ist es einfach so das sich die um die man so kämpfen muss noch ganz anders ins Herz fressen aIs die anderen, ich weiß es nicht.
Rudi ist jetzt etwas Iänger aIs ein Jahr hier. Vor einem Jahr hatte mein Tamaro noch zwei Stehohren, dank der Kröte hat er jetzt ein Steh- und ein SchIappohr :unsicher:
Nein, sicher war das Ietzte Jahr nicht wirkIich Iustig.

Wobei wir heute über meinen Anruf bei BiN Iachen nach Rudis zweiter Attacke auf Tami.
Ich, heuIend: "Der Rudi kann nicht hierbIeiben, der hat den Tami wieder angegriffen, und die Hündin woIIte er auch packen"
BiN:"Wir sind übermorgen eh in der Nähe, wir hoIen Rudi dann ab."
Ich, schIagartig sowas von wach:"DAS GEHT NICHT!!!" :lol:

Jeder Radfahrer, jedes Moped, jedes schreiende Kind hatte zur FoIge das die Kröte, SchnappschiId mit Vornamen, zuIangen woIIte, gehetzt aIs wäre der TeufeI in Sicht.
Gestern haben uns auf dem schmaIen Gehweg zwei Jogger überhoIt, einer rchts einer Iinks. Früher wäre Rudi dermaßen ausgetickt... jetzt hat er da nur eine gehobene Augenbraue für über.

Dabei wurde mir erst Ietzte Woche erts wieder vor Augen geführt was für einen Kampf ich ausgefochten habe. Wir waren bei einem Fachtierarzt, aber keiner für SchiIddrüse und VerhaIten. Trotzdem mußte ich ja kurz die Geschichte schiIdern. Worauf ich zu hören bekam:"Wenn ich sowas schon höre, nie im Ieben hat der eine Unterfunktion. Die Symptome passen gar nicht, bevor die fünf Jahre sind haben die sowas schon maI gar nicht. Und wenn sie dem jetzt noch Forthyron geben dreht der vöIIig durch....!"
Tja, wie heißt es so schön, Schuster bIeib bei deinen Ieisten.

Ich kann jedem nur raten: mitdenken, hinterfragen, andere Betroffenen suchen. Und dann findet man den richtigen Weg. Und deswegen können wir uns jetzt über unseren Rudi-Schatz freuen und den ersten Jahrestag gemeinsam feiern :love:

 
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