Mein DA einfach zu lieb

  • lektoratte
@snowflake

Aber - du hattest auch noch nie einen Hund mit kupierten Ohren zum Vergleich, oder?

(Bei den Ohren auf dem Bild gebe ich dir Recht.)

@Logan333

Eine Freundin von mir - Ex-Foristin - hatte einen extrem stattlichen Dogo Argentino. Bis er ungefähr 2 war, war er nett zu jedem Hund (zu Mneshcne sowieso, das blieb auch so)- Er ist auch mehrmals gebissen worden (und jedes Mal so, dass nicht hörende Hunde einfach zu ihm hingerannt sind, nicht umgekehrt) - beim dritten Mal ziemlich schlimm. Da war er fast 2, und beim nächsten Hund, der ihn gepackt hat, hat er den Spieß rumgedreht und sich auf den anderen Hund gelegt und den festgehalten.

Danach verfuhr er eine ganze Weile nach dem Motto: "Erst schlagen, dann fragen", weil er gemerkt hatte, wie stark er war, und erwachsen genug war, um das durchzuziehen.

Sie hat mir auch später mal erzählt, dass erwachsene Dogo-Rüden fast immer mit anderen Rüden unverträglich sind, außer auf der Jagd - da arbeiten sie. Aber das käme halt erst mit 2,5, 3 Jahren, die seien Spätentwickler. Du musst also einfach noch etwas warten.

(Ich weiß übrigens nicht, wie es kommt, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich hätte diese Diskussion in genau dieser Form vor einiger Zeit schonmal geführt... ein Glitch in der Matrix? :gruebel: )
 
  • SaSa22
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Hi lektoratte :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • IgorAndersen
Allerdings sehe ich auf dem Bild im Eingangspost keinen Hund mit moderat kupierten Ohren.
Aber das mögen andere ja anders sehen.
Ich habe mein Lebtag Hunde mit Schlappohren, und eine Kommunikationsbehinderung ist mir bei keinem aufgefallen.
Wahrscheinlich habe ich's einfach nur nicht bemerkt. :kp:

Bei dem Bild ist das auch schlecht zu sehen. Bin nicht sicher, wie viel Ohr übrig ist. Die sind auch angelegt.

Uns fällt die Kommunikationsbehinderung auch nicht auf, schließlich lernen Hunde hervorragend damit umzugehen und es gibt ja auch noch mehr Signale. Ein kupierter Rottweiler wird ja auch verstanden, vielleicht nicht so gut wie ein Malinois, aber besser als ein kupierter Bobtail.

Man möge sich allerdings mal die Silhouette eines Schlappohrhundes vorstellen und die eines moderat kupierten Hundes, welche Stimmung kann man aus der Entfernung wohl besser erkennen? Natürlich die des moderat kupierten. Trotzdem verstehen wir auch den Golden Retriever. Geht allerdings nicht allen Menschen so. Die Besitzer eines Golden Retrievers dachten Igor wolle nicht gestreichelt werden, weil der die Ohren (kleines, aufrecht getragenes Stehohr) angelegt hat wenn man mit der Hand über den Kopf ging. Ich musste denen erstmal erklären, dass der Goldie das auch macht, nur der Effekt sehr viel geringer ausfiel.
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • snowflake
Aber - du hattest auch noch nie einen Hund mit kupierten Ohren zum Vergleich, oder?
Nein, aber wieso stellst du diese Frage nur mir? Weißt du ob Igor schon schlappohrige Hunde zum Vergleich hatte?

Wenn ich schrieb, ich habe bei meinen Hunden keine Kommunikationsbehinderung festgestellt, ist das nicht das Ergebnis einer Vergleichsstudie, denn ich habe keinen Vergleich mit kupierten Hunden gezogen, sondern nur über meine schlappohrigen geschrieben.

Und falls das unklar ist: ich spreche nicht von Hunden wie Bassets od. dgl., sondern von Hunden, die ihre Schlappohren noch gezielt bewegen können. Also, wenn man so will, von moderat schlappohrigen Hunden. ;)
 
  • Dunni
Der Ausgangspunkt der Diskussion war aber, dass dem kupierten Hund unterstellt wurde, er würde gebissen, weil er durch die abgeschnittenes Ohren nicht vernünftig kommunizieren kann.
Und Kommunikation ist, bei aller berechtigter Abneigung gegen das verstümmeln von Hunden, kein Argument gegen das kupieren.

Ich hatte schon beides, und der Hovawart hatte selbstverständlich Ohrenspiel, aber geringer in der Variation als der kupierte Dogo. Am variabelsten sind bisher die kleinen Stehohren von Fjara. In der Kommunikation hatte keiner von ihnen Probleme, der Hund besteht ja auch nicht nur aus Ohren.
 
  • kitty-kyf
Wenn der Hund aussieht als hätte er dauerhaft die Ohren nach hinten gelegt, dann kann er damit kaum kommunizieren und viel weniger noch als ein Hund mit hängenden Ohren.
Und für mich sieht der Hund auf dem Profilbild so aus.
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
  • snowflake
In der Kommunikation hatte keiner von ihnen Probleme, der Hund besteht ja auch nicht nur aus Ohren.
Genau das meinte ich.
Meine Hunde verstehen ja auch problemlos Nachbars Mops mit seiner ständig "gekräuselten" Schnauze und meinen nicht, er wolle ihnen damit etwas sagen. Nur so als Beispiel.
 
  • Dunni
Genau das meinte ich.
Meine Hunde verstehen ja auch problemlos Nachbars Mops mit seiner ständig "gekräuselten" Schnauze und meinen nicht, er wolle ihnen damit etwas sagen. Nur so als Beispiel.
Da sind meine Hunde rassistisch. Wer sich durch körperliche Einschränkungen steif bewegt, komische Geräusche macht oder vom Kopf her kaum nach Hund aussieht, wird durchaus erstmal sehr misstrauisch beäugt, bis klar ist, der ist zwar komisch aber meint es nicht so.
 
  • Dunni
Wenn der Hund aussieht als hätte er dauerhaft die Ohren nach hinten gelegt, dann kann er damit kaum kommunizieren und viel weniger noch als ein Hund mit hängenden Ohren.
Und für mich sieht der Hund auf dem Profilbild so aus.
Ich Maße mir auf Grundlage von einem schlechten Foto jetzt nicht an, zu beurteilen, wie gut der Hund die Ohren bewegen kann. Aber ich behaupte mal, dass ein Hund, der ihn nur aufgrund von optisch zurück gelegten Ohren angreift, dann das größere Problem in der Kommunikation hätte.
 
  • Logan333
@Logan333

Eine Freundin von mir - Ex-Foristin - hatte einen extrem stattlichen Dogo Argentino. Bis er ungefähr 2 war, war er nett zu jedem Hund (zu Mneshcne sowieso, das blieb auch so)- Er ist auch mehrmals gebissen worden (und jedes Mal so, dass nicht hörende Hunde einfach zu ihm hingerannt sind, nicht umgekehrt) - beim dritten Mal ziemlich schlimm. Da war er fast 2, und beim nächsten Hund, der ihn gepackt hat, hat er den Spieß rumgedreht und sich auf den anderen Hund gelegt und den festgehalten.

Danach verfuhr er eine ganze Weile nach dem Motto: "Erst schlagen, dann fragen", weil er gemerkt hatte, wie stark er war, und erwachsen genug war, um das durchzuziehen.

Sie hat mir auch später mal erzählt, dass erwachsene Dogo-Rüden fast immer mit anderen Rüden unverträglich sind, außer auf der Jagd - da arbeiten sie. Aber das käme halt erst mit 2,5, 3 Jahren, die seien Spätentwickler. Du musst also einfach noch etwas warten.

(Ich weiß übrigens nicht, wie es kommt, aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich hätte diese Diskussion in genau dieser Form vor einiger Zeit schonmal geführt... ein Glitch in der Matrix? :gruebel: )


Hallo Lektoratte,

Endlich mal jemand die nicht gleich auf Kritik, Krawall und Provokation mir gegenüber aus ist und vernünftigere Beiträge zu meine Thema leistet als die restlichen 90 % der bislang gemeldeten Besserwisser hier. Danke dafür und gerne antworte ich auf deinen Beitrag: :respekt:

Ja, wie gesagt meiner lässt sich von jedem anderen Hund, wenn man sie gemeinsam spielen lässt, beissen und vor sich her jagen. Es sei angemerkt das die Anderen ihm dabei keine bösen Verletzungen oder sonstiges zufügen. sondern ihn einfach nur, auch oft zu Recht, in seine Schranken weissen, weil meiner doch sehr aufdringlich und zu verspielt... anderen Hunden gegenüber ist. Gestern hat ihn z.B. eine kleine Fusshupe solange gejagt bis er nicht mehr konnte und sich ängstlich im Unterholz versteckt hat. (-Leider finde ich jetzt hier keinen traurigen, passenden Emoji ).

Da ich ja diesbezüglich ein gebranntes Kind bin und aus eigener Erfahrung berichten kann, dass meine Hunde, die ich in der Vergangenheit hatte, ganau das gleiche Verhalten gezeigt hatten, macht es mir doch etwas Sorgen. Denn auch bei denen hat sich ihr Charakter eben nicht verändert.
Was ich damit sagen will ist: Wir reden hier von einem Rottweiler, Boerboel, und aktuell von einem DA.

Und bevor nun wieder die ganzen Hater auf mich losgehen:

Es ist keineswegs mein Wunsch das sich mein "böser Kampfhund" den anderen Hund schnappt und ihn in der Luft zerfleischt was ihr vielleicht gerne hören oder lesen möchtet. Mir geht es einfach nur darum zu wissen warum meiner nicht mal zurück knurren oder einen Warnschnapper abgeben würde, wenn es ihm zu viel wird. Nicht mehr und nicht weniger.
 
  • Dunni
Weil deiner ein netter, junger Hund ist.

Es ist also deine Aufgabe als Besitzer, darauf zu achten, dass er andere Hunde nicht so sehr belästigt dass sie ihn rum jagen oder weg beißen müssen. Und ihm andererseits Schutz zu bieten wenn ein anderer Hund ihn angreift. Warum lässt du denn zu, dass er so lange gejagt wird „bis er nicht mehr kann und sich im Unterholz versteckt“? Das ist nicht der Fehler deines Hundes, sondern von dir als Besitzer falsch gehändelt.
 
  • DobiFraulein
Ja, wie gesagt meiner lässt sich von jedem anderen Hund, wenn man sie gemeinsam spielen lässt, beissen und vor sich her jagen. Es sei angemerkt das die Anderen ihm dabei keine bösen Verletzungen oder sonstiges zufügen. sondern ihn einfach nur, auch oft zu Recht, in seine Schranken weissen, weil meiner doch sehr aufdringlich und zu verspielt... anderen Hunden gegenüber ist. Gestern hat ihn z.B. eine kleine Fusshupe solange gejagt bis er nicht mehr konnte und sich ängstlich im Unterholz versteckt hat. (-Leider finde ich jetzt hier keinen traurigen, passenden Emoji ).
Oftmals ist das, was die Halter als Spiel unter Hunden interpretieren, kein Spiel.

Und bevor mein Hund von wem auch immer gejagt wird, bis er sich im Unterholz versteckt, nehme ich ihn aus der Situation

:(
 
  • Logan333
Oftmals ist das, was die Halter als Spiel unter Hunden interpretieren, kein Spiel.

Und bevor mein Hund von wem auch immer gejagt wird, bis er sich im Unterholz versteckt, nehme ich ihn aus der Situation

:(
Weil deiner ein netter, junger Hund ist.

Es ist also deine Aufgabe als Besitzer, darauf zu achten, dass er andere Hunde nicht so sehr belästigt dass sie ihn rum jagen oder weg beißen müssen. Und ihm andererseits Schutz zu bieten wenn ein anderer Hund ihn angreift. Warum lässt du denn zu, dass er so lange gejagt wird „bis er nicht mehr kann und sich im Unterholz versteckt“? Das ist nicht der Fehler deines Hundes, sondern von dir als Besitzer falsch gehändelt.


Das würde ich so nicht unterzeichnen und bin absolut anderer Meinung. Die meisten unerfahrenen Besitzer greifen ohnenhin schon zu früh, zu hektisch, panisch und schreiend ein, als das sie es die Hunde untereinander klären lassen.

Ihr Beide seit das klassische Beispiel dafür. Sorry, ist aber so.
 
  • DobiFraulein
Dann sind wir froh, dass du den Weg ins Forum gefunden hast, um uns endlich aufzuklären

 
  • Logan333
OMG jetzt geht das schon wieder los. Absolute Timewaste fällt mir dazu nur ein..... :wuerg:
 
  • toubab
Ein junger hund wird „in der freie wildbahn“ von seine familie in die schraenken gewiesen und/oder beschutzt, je nachdem was von nöten ist.

in dem moment wo man ein welpe mit 10 wochen oder manchmal noch weniger aus seine familie raus holt, ist der mensch für alles verantwortlich, erziehung und schutz.
 
  • toubab
Ach, meine garten Papageien.
 
  • lektoratte
@Logan333

In diesem Alter ist das Verhalten deines Hundes vollkommen normal.

Der ist noch nicht darauf gepolt, Widerworte zu geben und zu melden, wann es ihm zuviel wird.

Ich weiß auch nicht, ob man zwingend abwarten muss, bis das (ohne weitere Aktion von dir) anders wird, denn dass er dabei direkt und ohne Anleitung das richtige Maß beherrscht, ist keinesfalls gesagt.

Meine Freundin hat es so gemacht wie du, weil sie auch dachte, Hunde lernen von Hunden am besten, und hatte dann jahrelang mit einem aus Unsicherheit pöbelnden Dogo zu kämpfen.

Das Problem bei der Interaktion mit fremden Hunden ist, dass die deinen Hund nicht kennen und dass es keinesfalls sicher ist, dass sie ihn sauber und angemessen korrigieren. Dass er also das richtige lernt.

Was er jetzt lernt, ist, dass von dir in der Frage nichts kommt, er allein für sich einstehen muss und dass du ihm nichts zu sagen hast, wenn er es wider Erwarten nicht richtig macht.

Wenn du den positiven Effekt anderer Hunde nutzen möchtest, such dir verlässliche, saubere Hunde, die ihn nicht mobben, und die er nicht mobbt, und triff die regelmäßig.

So würde ich es zumindest versuchen.
 
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