Mastzellentumor bei Maya entdeckt

  • Timba
Hallo
Am Mittwoch wurde bei unserer 7 jährigen Bullmastiffhündin Maya ein Mastzellentumor festgestellt.
Ich hatte den kleinen Knubbel am Bein vor einiger Zeit entdeckt und gedacht es wäre eventuell eine Vernarbung, da unsere Aussiehündin sie immer im Spiel mit den Beinen holt.
Da sie eh zum Impfen sollte, habe ich zu meinem Mann gesagt er solle den Knubel auch kucken lassen.
Nunja, es wurde eine Biopsie gemacht und leider war die Nachricht dann da dass es ein Mastzellentumor ist.
Sie wird jetzt am 20 operiert und bekommt bis dahin Kortison in der Hoffnung es noch etwas einzudämmen. Laut TA sollen im Bestenfall zur Sicherheit rund um den Tumor noch ca 3 cm Gewebe mit abgeschnitten werden, was aber dann die Wundheilung verschlechtern soll.
Oh Mann ich bin sowas von frustriert, unsere arme Maus hats jetzt auch noch erwischt. Unser Rotti Floh wurde ja letzdes Jahr wegen einem Schilddrüsenkarzinom operiert und jetzt triffts auch noch Maya. Das macht mich sowas von fertig.
Nächste Woche habe ich noch Termin mit unserm Aussie, die lass ich zur Sicherheit auch gleich durchchecken, da ich sonst keine ruhige Minute habe.
Hat irgendeiner von euch Erfahrung mit Mastzellentumoren und kann mir etwas über den Verlauf bei seinem Hund etwas erzählen???
Vielen lieben Dank
 
  • SaSa22
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Hi Timba :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • MeikeMitBenny
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LG Meike mit Benny
  • Dober-Mann
Hallo Timba,

leider habe wir nur ganz schlechte Erfahrungen mit dem Mastzellentumor gemacht :(.

Unser Staff "Boy" hatte auch einen kleinen Knubbel am Hinterlauf. Dem haben wir (blöderweise) nicht sofort Beachtung geschenkt.

Irgendwann war der Knubbel aber etwas größer und wir haben dann eine Biopsie machen lassen. Das war im Mai 2010.

Diagnose Mastzelltumor. Der Tumor wurde sofort entfernt, was sich aber als schwierig darstellte, da man ja zur Sicherheit noch gesundes Gewebe entfernt um sicher zu gehen. An der Stelle am Hinterlauf war aber nicht so wahnsinnig viel gesundes "Material" zum entfernen. Trotzdem haben wir gehofft.

Leider kam der Tumor wieder zurück. Eine Alternative zur zweiten OP war eine Beinamputation. Dagegen habe ich mich aber wehement gewehrt. Ein Erfolg konnte natürlich nicht garantiert werden und wenn der Tumor schon gestreut hatte, wäre die OP umsonst gewesen. Ich konnte mir den Hund nicht mit drei Beinen vorstellen. Außerdem war "Boy" ja nicht mehr der Jüngste mit seinen fast 11 Jahren.

Also entschlossen wir uns im September 2010 zu einer zweiten Operation mit einer begleitenden Chemotherapie.

Die Chemotherapie hatte aber natürlich auch Nebenwirkungen. Der arme Kerl hat sich mehrfach erbrochen und auch ein paar Tage lang keine Nahrung zu sich genommen. So mussten wir ihn stationär beim TA lassen, wo er an eine Infusion angeschlossen wurde.

Insgesamt hat "Boy" sechs Chemo Spritzen bekommen. Es war ein ständiges Auf- und Ab. Mal ging es ihm (augenscheinlich) gut, mal war er total schlapp. Unser Junge hat gekämpft und sich nie etwas anmerken lassen. Typisch Staff eben....

Anfang 2011 bildeten sich auf der Innenseite des Hinterlaufes auch Tumore, die anfingen zu nässen. Da der Hund sich "normal" verhielt, hatten wir große Gewissensbisse, wo wir die Grenze zu ziehen haben. Wann erlöst man einen Hund? Angesehen davon starben in der Zwischenzeit zwei weitere Hunde von uns :(. Wir waren echt am Ende mit unseren Nerven.....

Im März 2011 musste sich der arme Kerl immer öfter übergeben. Unsere Tierärztin päppelte "Boy" noch einmal mit Medikamenten auf und sagte uns, dass er nun vielleicht noch eine Woche hätte. Wir sollten die Zeit intensiv nutzen.

Das taten wir auch. "Boy" war sehr gerne am Strand in Holland. Am 27.03.2011 fuhren wir mit ihm und den anderen Hunden nach Zandvoort ans Meer. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn die Sonne schien. Er legte sich in den Sand und genoss die Stunden.

In der Nacht auf den 01. April ging es im ganz schlecht. Nun war der Zeitpunkt gekommen, ihn zu erlösen. Wir klingelten unser Tierarztpärchen aus dem Bett (dessen private Handynummer wir als "Stammkunden" hatten) und fuhren in deren Praxis. Um 04:15 Uhr ging "Boy" von uns.

Es war eine krasse Zeit. Innerhalb von nur einem Jahr drei Hunde zu verlieren. Nicht zu wissen was passiert wäre, wenn wir der Sache früher Beachtung geschenkt hätten, nicht zu wissen ob eine Amputation geholfen hätte usw.

Aber so ist das Leben. Man muss Entscheidungen treffen und damit klar kommen. Ich möchte an dieser Stelle auch auf den imensen Kostenaufwand hinweisen. Zwei Operationen und die Chemotherapie waren teuer! Da wir aber unser letztes Hemd für die Hunde hergeben würden, spielte das keine Rolle für uns. Nur damit Du schon einmal vorgewarnt bist, falls Du Dich für den gleichen Weg entscheidest.

Ich wünschen Dir und Maya alles Gute.
 
  • Midivi
Meine Hündin hatte einen Grad 2 am Ohr.
Ohr wurde kupiert und alles war danach gut
 
  • Dober-Mann
Hier noch ein Nachtrag:

Unser "Boy" hatte bei der ersten Biopsie den Grad 2 Mastzellentumor.

Bei der zweiten OP stellte sich heraus, dass es nun bereits Grad 3 war :(
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • Timba
Hi
Vielen Dank für eure Erfahrungen.
Wir haben uns entschlossen operieren zu lassen ohne anschliesende Chemo. Wir wollen lieber dass sie ihre letzte Zeit noch geniest, will sie nicht an den Nebenwirkungen leiden lassen. Haben wir damals bei Floh(Schilddrüsenkarzinom) auch so gehandhabt. Er wurde im Juni 2012 operiert und wir bekamen gesagt, da es verwachsen war usw er hätte noch 3-6 Monate. Mittlerweile sind seit der OP 16 Monate vergangen.
Die Op lassen wir machen, am Mittwoch ist es soweit und für den Rest. Hoffen dass sie die Op gut übersteht und es Grad 1 ist, sowie dass es gut verheilen tut.
Ich habe die >Impression als wenn das Cortison was sie momentan kriegt den Tumor schon etwas kleiner gemacht hat.
Wir hatten damal bei Floh an Chemoi oder Bestrahlung gedacht, nachdem ich aber die ganzen Nebenwirkkungen gelesen und erfahren hatte hatten wir uns dagegen entschieden. Deshalb werden wir es auch bei Maya nur mit ner OP versuchen.
Ich hab lieber sie hat noch ein paaar sehr schöne Monate/Jahre, als wenn sie nur um sie 1-2-3 Monate länger zu haben Qualen leiden müsste.
Oh Gott 3 Hunde in einem Jahr verloren, das wäre mein absoluter Horror.
Ich krieg jetzt schon die Krise, Floh das blöde Schilddrüsenkarzinom, Maya den Mastzellentumor. Die Einzige die gesund ist ist unser Aussie Timba.
Es ist momentan echt zum kotzen
 
  • Timba
So Maya wurde am Mittwoch operiert, soweit hat sie die OP überstanden. Jetzt heisst es auf die Resultate warten.
Die Narkose hat sie gar nicht vertragen. GR. Sie hat unter sich gemacht, teils heute noch einfach so Kot verloren. Jetzt gehts seit 5-6 Stunden. Die Narbe ist ca 10 cm gross, wir waren sehr erschrocken
 
  • silvester
:( Ich drücke euch die Daumen, dass es ihr schnell besser geht.

Hoffentlich bleibt Juma sowas erspart. Ich habe mir vorgenommen nicht einzugreifen, wenn es solche Diagnosen gibt. Aber man weiß nie, was man dann wirklich tut.
 
  • Timba
Wir haben jetzt die Resultate von der Biopsie bekommen, sie konnten den ganzen Tumor entfernen. Mittlerweile ist sie auch wieder soweit ok. Sie ist wieder sauber und es heilt soweit ich es beurteilen kann sehr gut.
@Silvester: Wir hatten auch gesagt bei Krebs würden wir nix machen, aber trotzdem haben wir 2 Hunde damit operieren lassen. Letzdes Jahr Floh und jetzt Maya.
 
  • marismeña
Ich drücke Maya und Euch natürlich alle Daumen !
 
  • siwash
timba



es geht um das medi Masivet.

ich selbst habe damit keine erfahrung, hab den artikel nur im archiv.
aber mal durchlesen oder TA fragen kostet ja nix.
alles gute
 
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