Erbrechen seit fast 2 Wochen!

Erlkönigin

Liebe Kampfschmuser,

wir sind neu im Gorum und ich habe mich angemeldet weil ich wirklich, wirklich nicht weiter weiß!

Meine Hund 3J (Husky / Samojede / Akita / Schäfer Mix) ist in der Regel ein absolutes Energiebündel und eine Frohnatur.

Seit 12 Tagen ist er krank, er bricht immer wieder, immer Galle und keiner findet was genaues, wenn es die nächsten Tage nicht besser wird muss er auf Verdacht aufgeschnitten werden.

Ich probier mal kurz zusammen zu fassen was passiert ist und was gemacht wurde.

Vor 5 Wochen habe ich ihn auf barf umgestellt was auch so gerne gefressen wurde. Er ist recht schwierig was zu finden was er mag. Er hat Hund und Rund Barf bekommen.

-Am Abend haben wir Lagerfeuer gemacht und gegrillt, mein Hund war nicht so begeistert vom Feuer
-Am nächsten Morgen hat er Galle erbrochen, wirkte schlapp und wollte sich nur verkriechen.
Er hat 10 mal gebrochen innerhalb von 3 Stunden (mit Bauchpresse)
-Ab zum TA, dort Gabe von Novaminsulfon, wasgehen die Übelkeit und Homöopathie zur Unterstützung.
-Futter gab ich sein gelassen, er hat getrunken und viel geschlafen
-10h später absacken des Kreislaufes (trockene Schleimhäute, blasse Schleimhäute, kein Trinken mehr möglich und leicht aufgeblähte Bauch)
-Im Botdienst in die Tierklinik:
Röntgen um einen Darmverschluss auszuschließen, Infusion 500ml, erneut Novaminsulfon und was stärkeres gegen das Erbrechen.
Antibiose erstmal nicht da kein Fieber.
-am nächsten Tag mit schonkost angefangen, seit dem auch gar kein barf mehr.
Dann Novaminsulfin über 3 Tage oral 2x täglich.
Hund wirkt immer noch krank, erschöpft trinkt aber und frisst aber wenig. Futter 2x täglich ca 50% der normalen Menge
-Vor 5 Tagen absetzen des Schmerzmuttels, Hund frisst ca halben Tag danach nicht mehr wirkt wesentlich schlappe.
- Wieder TA, hier Gabe von Antibiotika, wieder Schmerzmittel und Blutabnahme. (Wirklich großes Bild + Bauchspeicheldrüsenwert)
Alles im Normbeteich.
-dann kam er etwas hoch aber koch nicht gut, wieder weniger fressen.
-Tierklinik Röntgen mit Röntgenkontrastmittel (leider nur 1x Röntgen in 2 Eben nach 24h,... es war WE und 1000€ für Röntgen alle 4h hatten wir leider nicht :( ich hätte es vielleicht doch tun sollen).
Bild wieder unauffällig bis auf Verdickung der Schleimhäute im Dünndarm und das er was aufgebläht ist (das aufgeblähte hatte er schon im normalen Röntgen).
-weiter Antibiotika gabe plus Omeprazol, novaminsulfin (nur noch die halbe dosierung) und weiter immer etwas Röntgenkontrastmitttel da es sich schützend um die Schkeimhäzte des Magendarmtragtes legt.
-ihm gehrs was besser aber nicht gut, er ist immer noch vollkommen damit bedient nur mehrfach in den Garten zu kommen, spielen mit unseren anderen Hund nicht denkbar.
-dann morgens wieder Erbrechen com Galle mit ein wenig Fitter nach 7h der letzten fütterung und dann wieder Einstellung des fressen.
-wieder Tierklinil, erneut kleines Blutbild. Diesmal sind die Leukozyten leicht erhöht.
Stationäre Aufnahme für 24h, weiter Therapie wie gehabt plus Wurmkur normal 1 malig und nun sind wir am 2ten Tag wurmkur über 5 Tage gegen Geardien.
-Er frisst wieder aber sehr sehr schlecht, bieten im alle 3h was an, er frisst höchstens 50g...
Kreislauffstabil ist er, kein Durchfall, mit setzt er ab, dieser war 1 mal teils gelb und unförmig, dies ist wieder normal.

Er wirkt nach dem Tag Klinik fitter, hat da sogar wieder soweit Energie gehabt um seine Decke zu zerstören und sich allen mitzuteilen.

Er kriegt zZ Möhren, Kartoffeln mit Hühnchen und etwas Nassfutter.

Aber er frisst so schlecht! Es sind nun fast 2 Wochen und es geht mal 2 Schritte nach vorne und 3 zurück:((

Ich und auch Die Ärzte haben keine wirkliche Ahnung was es ist, Darmentzündung, Parasiten, Fremdkörper, bauchspeicheldrüsenentzünding.

Er ist nicht der Typ der irgend einen Unsinn frisst. Könnte es doch Gift sein? Ich sehe einfach kein Ende!

Vor 2 Tagen hat meine Hündin jetzt auch koch eine Bindehautentzündung bekommen und eine leicht Erkältung.

Vielleicht sind deswegen jetzt doch die Leukozyten erhöht? Wobei er in die Richtung keine Symptomatik zeigt. Sie hat auch nie erbrochen...

Vielleicht doch eine Lebensmittelunverträglichkeit? Oder es waren Samonellen, Ecolie etc im Futter?

Aber er scheint nicht ansteckend zu sein dienst müsste meine Hündin ja auch schon infiziert worden sein? Sie ist grade erst 14 Monate undbich würde behaupten er hat eigentlich das bessere Immunsystem.

Wen irgendwer noch eine Idee hat, ich wäre so dankbar!!!
 
  • 24. Februar 2024
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Hi Erlkönigin ... hast du hier schon mal geguckt?
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Sag mal , war der Hund nah am Grill ,- und gab es eventuell stärkere Rauchentwicklung ,durch Wind zum Beispiel

Und : Herzlich willkommen im Forum.
 
  • 24. Februar 2024
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

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Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
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Wurde eine Biopsie gemacht?

Dem Hund von Bekannten ging es neulich auch so schlecht
Nach zehn Tagen, in denen sie täglich bei verschiedenen TÄ waren und in denen er enorm abgenommen hat, hat ein TA eine Biopsie gemacht und einen Schachlikspiess im Magen gefunden
 
Danke erstmal.

Nein er war nicht nah am Grill,... zwei andere Hunde waren mit dabei die näher dran waren.

Kohlenstoffmonoxid hätte sich schweinchenrosa Schleimhäute gemacht... und Rauchgasintox... gute Idee aber denke eher weniger und dann müsste das Thema doch nach der Zeit auch durch sein oder?

Und die Lunge ist frei, kein Spasmus oder ähnliches.
 
Es wurde keine Biopsie gemacht. Fremdkörper ist aber durch das gesamte röngten großräumig ausgeschlossen.

Aber wenn es immer noch besser wird dann doch aufschneiden um dann entgültig einen Fremdkörper auszuschließen.

Laut Tierklinil haben sie im letzter Zeit öfters sehr schwere Fälle von Magendarm :(

Aber eine Op auf "Verdacht" will ich ihm eigentlich ersparen.
 
  • 24. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Nein , müsste es nicht, nicht erkannt und unbehandelt dauert das ewig und hinterlässt bleibende Schäden, zumindest ist es beim Menschen so .- Das mit der rosa Färbung ist auch nicht immer der Fall.

Aber wenn sie nicht nahe dran war , wird`s wohl nicht die Ursache sein.
Danke erstmal.

Nein er war nicht nah am Grill,... zwei andere Hunde waren mit dabei die näher dran waren.

Kohlenstoffmonoxid hätte sich schweinchenrosa Schleimhäute gemacht... und Rauchgasintox... gute Idee aber denke eher weniger und dann müsste das Thema doch nach der Zeit auch durch sein oder?

Und die Lunge ist frei, kein Spasmus oder ähnliches.
 
Der Hund der Bekannten wurde auch mehrfach geröntgt, den Spieß aus Holz hat man da nicht gesehen

Wäre die Biopsie ohne Ergebnis gewesen, hätten sie auch aufmachen müssen
 
Wurde Ultraschall oder noch besser, ein MRI gemacht?
 
Evtl mal über eine Helicobacter Infektion nachdenken, grade durch Barfen bzw bei/während der Umstellung auf selbiges besteht da wohl ein gewisses Risiko...
 
Grillabfälle waren alle Gesichert. Aber die Biopsie ist gar keine so schlechte Idee.
 
Du siehst nicht jeden Fremdkörper beim Röntgen... mich würde es nach Deiner Beschreibung auch nicht wundern, wenn sie da was finden und ich würde vermutlich nicht zögern mit der OP. Es wird ja nicht besser, wenn da was ist.
Eine Freundin hatte auch mal so einen rätselhaften Patienten. Da hast Du auch nichts gesehen. Irgendwann haben sie den Buch aufgemacht und schwupps, den Übeltäter zu Tage befördert. Zum Glück.
 
Ich würde den hund aufschneiden, das dauert schon lange genug.
 
Wenn er morgen wieder nur noch so wenig frisst und / oder erneut bricht, fahre ich morgen direkt in Tierklinik.

Und dann sollen die eine Magenspiegelung machen in Richtung Biopsie und ggf operieren.

Jetzt kommt er grade wieder schmusen, mit hängenden Ohren :(
 
Was mich bis jetzt noch so abgehalten hat ist, dass die Tierklink gesagt hat dass sie in letzter Zeit mehrere schwere Fälle mit Magendarm, die auch teils auf gemacht haben und eben nichts gefunden haben!

Und dann hat man einen kranken Hund der auch noch eine grosse Bauchnarbe hat...
 
Ich kenne mich mit schwere magendarm geschichten nicht aus, das „schlimmste“ was ich hier je hatte, war 1 tag jammern, 2 tage nichts fressen und schon gings wieder bergauf.

Gute besserung.
 
Ich kenne mich mit schwere magendarm geschichten nicht aus, das „schlimmste“ was ich hier je hatte, war 1 tag jammern, 2 tage nichts fressen und schon gings wieder bergauf.

Gute besserung.


So kenne ich es bis jetzt hin von meinen vorherigen Hund auch...

Vielen Dank
 
Eine Biopsie? Meint ihr vielleicht eine Endoskopie?

Eine endoskopische Untersuchung des Magens sowie des Darms war damals das erste, was man in einem ähnlichen, wenn auch "leichteren" Fall bei meinem Louis gemacht hat. Da er ein ganz schlimmer "Allesfresser" war, der auch unterwegs schon mal blitzartig Dinge verschluckt hat, die ich gar nicht wahrgenommen hatte (und die er mir dann später vor die Füße kotzte oder die Tage später aus einem Häufchen lugten...), war der Verdacht auf einen Fremdkörper extrem hoch. Also wurde "vorne und hinten" mit dem Endoskop alles untersucht, während der Narkose zusätzlich geröntgt. Holz oder Stoff (was mein Hund besonders gerne fraß...) wäre auf dem Röntgenbild nicht unbedingt zu sehen gewesen, deshalb die Endoskopie.

Zum Glück wurde damals nichts gefunden, außer einer wirklich schlimmen, vermutlich damals schon nahezu chronischen Magenschleimhautentzündung, von der mir auch gesagt wurde, sie könne ihm evtl. zeitlebens eine Schwachstelle bleiben, was dann aber zum Glück nicht der Fall war. Mit den Medikamenten, die uns verschrieben wurden, bekamen wir das ganze erstaunlich gut und verhältnismäßig schnell wieder in den Griff.

Also ich würde schnellstens nach einer gründlichen Endoskopie fragen, um die Fremdkörperproblematik endgültig auszuschließen. Das darf man nicht unterschätzen, weil es so schnell und tatsächlich unbemerkt geschehen kann.

Gift wäre doch sicher bei den Bluttests schon irgendwie nachgewiesen worden, oder? Da kenne ich mich nicht so aus.

Ich drücke dir ganz, ganz fest die Daumen, daß es deinem Hund bald besser geht. Halte uns bitte auf dem Laufenden.
 
@sleepy Sorry, ja, du hast natürlich recht, eine Endoskopie
Sorry, mein Kopf war gestern voll :verlegen:

Alles Gute für deinen Hund @Erlkönigin
Ich hoffe, sie finden raus, was los ist, und können ihm helfen
Wenn du magst, erzähl hier mal, was raus kommt :hallo:
 
Hey ihr lieben, trotz starker Antikotztablette hat er wieder gebrochen (im Körbcheb spuren), fressen verweigert er komplett... draussen frisst er aber Gras so das ich minütlich davon ausgehe das er wieder bricht.

Wir sind bereits in unserer Tierklink angemeldet und fahren grade hin.

Jetzt wird wohl nur noch drüber diskutiert ob endoskopisch geguckt wird oder direkt aufgemacht wird....
 
Hey ihr lieben, trotz starker Antikotztablette hat er wieder gebrochen (im Körbcheb spuren), fressen verweigert er komplett... draussen frisst er aber Gras so das ich minütlich davon ausgehe das er wieder bricht.

Wir sind bereits in unserer Tierklink angemeldet und fahren grade hin.

Jetzt wird wohl nur noch drüber diskutiert ob endoskopisch geguckt wird oder direkt aufgemacht wird....
Alles Gute, ich drücke die Daumen, dass ihr endlich Klarheit bekommt warum es dem Hund so schlecht geht (und entsprechend behandeln könnt)
 
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