Beschützerinstinkt zu groß

Nahlee

Hallo liebe Leute,

ich hoffe ihr könnt mir helfen !

Folgendes Problem:

Wie schon im "Vorstellungs" Thread geschrieben, haben wir einen Sohn, der 23 Tage alt ist. Unsere Nahlee (Amstaff 1 Jahr 3 Monate) ist richtig verliebt ! Wenn wir uns auf die Couch legen, kuschelt sie sich immer ganz behutsam um den Jungen. Sobald wir mit dem Kind den Raum verlassen, geht sie immer mit schauen, was wir machen. Anfangs hatte ich wirklich Angst, da sie ein wenig stürmisch ist, doch sie verhält sich so super ! Ausser, wir verlassen das Haus samt Kinderwagen: Wenn wir auf der Straße sind, steht ihre Rute kerzengerade nach oben. Ihre Muskeln sind angespannt - und sie sieht aufgeregt in alle Richtungen. Sie schnaubt auch dazu wie ein Stier. Sobald sich was bewegt, fixiert sie es (egal ob Mensch, Tier oder nur Sträucher). Wenn jetzt zum Beispiel, ein Mensch auf der gleichen Gehsteig-Seite wie wir gehen - und ich weiche nicht aus, flippt sie aus ! Ich glaube, sie würde dann auch schnappen...

Wenn wir aber ohne Kinderwagen spazieren gehen, ist nichts. Sie sieht sich zB.: die Menschen an, dreht sich weg und geht weiter. Auch wenn wer direkt neben ihr geht, macht sie gar nichts !

Was würdet ihr in diesem Fall machen?
Ich hoffe ihr könnt mir Tipps geben !


Vielen Dank & lieber Gruß
Nahlee + Anhang


Edit: Wie sollte ich mich eurer Meinung nach verhalten, wenn sie jemanden fixiert? Ich habe es mit Leckerli versucht, aber sie gibt diesen keine Acht, sobald sie was fixiert hat ! Einfach "wegziehen" bringt auch nicht viel, da sie sich die ganze Zeit umdreht und zum fixierten Objekt laufen will.
 
  • 19. April 2024
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Hi Nahlee ... hast du hier schon mal geguckt?
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in erster Linie zeigen, dass IHR die Dinge regelt.
Könnt ihr sie durch Ablenkung aus der verspannten Situation rausnehmen?
vielleicht erstmal noch nicht mit Kinderwagen...
(Tragetuch)...
wie ist ihr sonstiger Grundgehorsam?
habt ihr sie lange genug, dass Vertrauen aufgebaut ist??
 
  • 19. April 2024
  • #Anzeige
Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Kann es vielleicht sein das ihr angespannter seid, wenn es mit Kinderwagen raus geht und sich das einfach auf den Hund überträgt? Ich würde zunächst am leeren Kinderwagen am Gehorsam trainieren :). Gutes gelingen!
 
Ihr solltet auf keinen Fall Leckerchen geben, wenn sie etwas fixiert. die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Hund das Fixieren dmait verknüpft, dass er dann immer belohnt wird = Leckerchen bekommt. Das verstärkt das Verhalten evtl. noch. Leckerchen sollten in solchen Situationen nur sehr präzise vom Timing her eingesetzt werden, das kann sonst schnell in die flasche Richtung gehen.
 
Hallo,

ich finde auch, dass sie die Dinge "regelt".
Ich würde ihr auch zuhause nicht immer erlauben, pausenlos (wenn sie es will) um den Säugling herum zu sein.
Sie hat auch zwischendurch auf ihre Decke/ihr Körbchen zu gehen wenn sie das Kommando von euch bekommt.

Natürlich darf sie den Kleinen beschnuppern und auch teils ganz eng dabei sein.
Aber nicht ständig, sonst läßt sie evtl. Besuch irgendwann nicht mehr ans Kind heran.

Wenn ihr zu zweit mit Hund und Kinderwagen rausgeht, würde ich sie in der nächsten Zeit nicht direkt mit am Kinderwagen führen. Dann sollte vlt. dein Mann sie nehmen und 2
Meter vor oder hinterher gehen. Das würde ich abwechseln, dass du den Hund dann nimmst wenn der Vater den Kinderwagen schiebt.
Bist du alleine, gehst du alleine mit Kinderwagen und Baby raus, der Hund bleibt zuhause, bis sie sich gut benimmt, mit Kinderwagen.
Mit ihr würde ich alleine rausgehen wenn der Mann zuhause ist.

Erlaubt ihr nicht, dass sie sich so total aufs Baby fixiert, nach paar Minuten Baby wird sie ins Körbchen geschickt und dann dort auch gelobt und viel geschmust, dass sie auch Abstand zum Baby bekommt und das akzeptiert.
Wenn sie euch dann anschaut (im Abstand) und brav im Körbchen liegenbleibt, wird sie kräftig gelobt.
Verläßt sie das Körbchen oder steht auf, wird sie zurückgeschickt und soll sich ablegen.

Ihr bestimmt, wann sie das Baby anschnuppern und schmusen darf.
 
  • 19. April 2024
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Ich seh das (ausnahmsweise mal;)) wie Gabi, es ist zwar toll wenn der Hund das Kind nicht fressen will - aber diese bedüddeln und diese Aufmerksamkeit, die sie dem Baby schenkt ist genauso blöd!

Sie ist nämlich nicht für das Baby verantwortlich!
Im blödesten Fall fühlt sie sich dann nämlich irgendwann auch nicht mehr nur dazu verpflichtet das Baby zu verteidigen sondern auch mal zu maßregeln...

Fahrt sie da also etwas zurück, dann sollte sich das auch geben.:)


Wenn sie fixiert würde ich das auch mal einfach "ruppig" abbrechen und miit einem Kommando (bei uns wäre das ein lautes "Hey!" und ein Zuppler an der Leine) darauf aufmerksam machen, dass sie da nix zu gucken hat und "zügig" weitergehen.
 
@Buroni ;) Friede?

@Nahlee
Ich würde die Hündin Zuhause sehr auf mich fixieren. Denn du bist ja wahrscheinlich die meiste Zeit tagsüber mit Baby und Hund zusammen.
Das hat den Vorteil, dass du sie vom Baby ablenkst und gibst ihr auch nach und nach rüber, dass DU diejenige bist, die bestimmt und zwar immer!
Das heißt, wenn du das Baby auf dem Arm hast und die Hündin schaut würde ich ihr sagen: DU bist ein braves Mädchen, feines Mädchen, was weiß ich...lach..! (allerdings nicht, wenn sie rumdrängelt.)

Die Hündin darf dir und dem Baby auch in jedes Zimmer folgen (find ich sonst nicht so prickelnd, die Kontolle, das wird sich jedoch legen wenn die Hündin merkt, sie wird nach wie vor beachtet und dann bekommt sie auch Sicherheit).

Die Hündin darf sich in dem jeweiligen Zimmer hinlegen und beobachten, was geschieht, dann ist sie immer im Geschehen mit dabei -im Abstand auf der Decke-
und sie hat nicht das Gefühl, abgeschoben oder vernachlässigt zu werden.
Sie wird viel geschmust, vielleicht sogar ein bißchen mehr als vorher, aber das gibt ihr Sicherheit, denn für sie ist ja auch alles neu und erst mal eine verunsicherte Situation.
Draußen wird viel mit ihr gespielt.
 
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