Bernhardiner aus Martin-Rütter-Sendung geht auf kleinen Hund los – und tötet ihn.

Wurde ja vielleicht gemacht. Weiss man's? Vielleicht hat er ja vorher nie Beschädigungsabsicht gezeigt. Weiss man's? Nein.

Eben, man weiß es nicht, aber ein Hundetrainer, der soetwas angeht, hat bevor er einen Trainingsplan erarbeitet und erst recht, bevor mit Hund und Halter in den öffentlichen Park geht, eine gründliche Anamnese zu machen und in deren Ergebnis den Hund einzuschätzen. Dabei ist es durchaus üblich und möglich zu erfahren, wie der Hund auf derartige Hundebegegnungen reagieren wird und das, ganz ohne andere Hunde zu gefährden.
Von diesem Format habe ich nur eine Folge gesehen, in der wurde die aggressive Verteidigung des Futterbeutels schön geredet, statt zu handeln.
Und das war wohl nach angeblich erfolgreichem Abschluss des Trainings. Ein Hund kam in der Folge ins Tierheim zurück und was die sehr bemühten und bewegten Hundehalter dazu erzählen, war hinsichtlich der Vorgaben zum Umgang mit dem Hund auch höchstens bedingt nachvollziehbar.
Jetzt ist ein unbeteiligte Hund zu Tode gekommen und ein Hund ist entwischt, als Rütters Truppe das Grundstück der neuen Hundehalter betrat und er war für mehrere Tage weg.

Deshalb:

Ich kenne von dieser Sendung / diesem Format nichts außer dem, was ich hier gelesen habe, aber mein Fazit ist, dass Rütter wohl besser auf der Bühne bleiben sollte. Dort ist er gut.
 
  • 18. April 2024
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Hi matty ... hast du hier schon mal geguckt?
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Eben, man weiß es nicht, aber ein Hundetrainer, der soetwas angeht, hat bevor er einen Trainingsplan erarbeitet und erst recht, bevor mit Hund und Halter in den öffentlichen Park geht, eine gründliche Anamnese zu machen und in deren Ergebnis den Hund einzuschätzen. Dabei ist es durchaus üblich und möglich zu erfahren, wie der Hund auf derartige Hundebegegnungen reagieren wird und das, ganz ohne andere Hunde zu gefährden.
Von diesem Format habe ich nur eine Folge gesehen, in der wurde die aggressive Verteidigung des Futterbeutels schön geredet, statt zu handeln.
Und das war wohl nach angeblich erfolgreichem Abschluss des Trainings. Ein Hund kam in der Folge ins Tierheim zurück und was die sehr bemühten und bewegten Hundehalter dazu erzählen, war hinsichtlich der Vorgaben zum Umgang mit dem Hund auch höchstens bedingt nachvollziehbar.
Jetzt ist ein unbeteiligte Hund zu Tode gekommen und ein Hund ist entwischt, als Rütters Truppe das Grundstück der neuen Hundehalter betrat und er war für mehrere Tage weg.

Deshalb:
Und trotzdem ist es möglich, dass dieser Hund zuvor nie in der Art und Weise reagiert hatte. Ich schreibs auch gerne noch 2x. Da kann man den 10x 8h Stunden Hundebegegnungen testen lassen und der 287. triggert dann. Man weiss es einfach nicht. Es wird einfach unterstellt.
 
soweit ich das verstanden habe war Rütter nicht dabei als es passierte.
Ich weiß nicht, aber irgendwer schrieb, dass er dabei war und das man in den Park ging um dort zu drehen.
Die Artikel lassen sich da nicht weiter aus. Aber dieser Post klang so sicher, dass ich davon ausging, dass in unzitierten Quellen berichtet wird, dass rütter persönlich dabei war.
 
soweit ich das verstanden habe war Rütter nicht dabei als es passierte.
Das Kamerateam war nicht dabei, die waren wohl schon weg. Aber die Trainerin war ja bei dem Termin anwesend und sie sagten „ein sichtlich geschockter Martin Rütter berichtete danach…“ usw).
Mindestens die Trainerin muß ja dagewesen sein?
 
Und trotzdem ist es möglich, dass dieser Hund zuvor nie in der Art und Weise reagiert hatte. Ich schreibs auch gerne noch 2x. Da kann man den 10x 8h Stunden Hundebegegnungen testen lassen und der 287. triggert dann. Man weiss es einfach nicht. Es wird einfach unterstellt.
Und genau darum, weil man es nicht weiss, gehört diesen hund gesichert. Er hat schmerzen, nur schon das macht aggresiv, er war nie draussen, er kennt nichts, ist nicht erzogen = heisst soviel das man den nicht gehalten bekommt wenn er austickt.
 
Wurde ja vielleicht gemacht. Weiss man's? Vielleicht hat er ja vorher nie Beschädigungsabsicht gezeigt. Weiss man's? Nein.

Vielleicht hatte er nur nicht die Gelegenheit dazu. Weiß man's? - Nein.

Ich sehe es wie toubab: Allein schon durch seine Größe ist bei diesem Hund das Risiko recht groß, dass etwas passiert.

Aber es „wirkt“ halt etwas „seltsam“, wenn ein erstmal harmlos wirkender, friedlicher Hund „nur für den Fall, dass“ eingepackt wird wie ein bissiges Postpaket… dem Trainer wird dann Furchtsamkeit oder fehlende Souveränität unterstellt, vielleicht auch eine krasse Fehleinschätzung, wenn der Hund sich tatsächlich wie eine Schlaftablette bewegt…

Was normalerweise egal sein sollte, es in Sachen Außenwirkung bei so einem Format aber evtl. dann doch nicht ist.

Was passieren kann, wenn doch was passiert, so weit denken die meisten Leute ja nicht. Weil allermeistens zum Glück ja auch nichts passiert.
 
War das Mäuschen wegen Nettigkeit bei den "Unvermittelbaren"?

Wegen seines Gesundheitszustandes.

Hier steht übrigens, dass der kleine Hund nicht direkt bei oder kurz nach dem Vorfall verstorben ist, sondern an einer Infektion der Bisswunde - wie auch immer man sich das vorstellen muss:



Edit: Das erklärt möglicherweise auch, warum die Besitzerin des anderen Hundes sich nicht „mehr“ über den Bernhardiner aufgeregt hat - vielleicht war die Verletzung zunächst gar nicht lebensbedrohlich?
 
Wegen seines Gesundheitszustandes.

Hier steht übrigens, dass der kleine Hund nicht direkt verstorben ist, sondern an einer Infektion der Bisswunde - wie auch immer man sich das vorstellen muss:


Und es wurde doch ganz klar gesagt, dass man den kaum halten kann wenn er nach vorne geht weil er "einen anderen Hund vertreiben will" und dass diese Warnung auch absolut wichtig war.
Klingt nicht so furchtbar überraschend dass der andere Hunde nicht so dolle findet.
 
Nein, zumal er auch schon in der Sendung wegen Problemen mit einem anderen Hund aus der Vermittlung zurückgekommen ist.

Aber als „schwer vermittelbar“ galt er offenbar aus anderen Gründen.
 
Mindestens die Trainerin muß ja dagewesen sein?

Warum? Die war doch nicht 24/7 bei den Haltern?

Zumal ich mir gar nicht sicher bin, ob das bei dem Bernhardiner eine Rütter-Trainerin war (aber das ist ja eigentlich auch nicht relevant, fiel mir nur grad auf).

Ich hab die Sendung gesehen und hab es beim Schauen so verstanden, dass es ohne die Anwesenheit von Rütter oder irgendwem aus dem Team oder sonstigen Trainern, Tierheimpersonal oder sonstwem zu dem Vorfall gekommen ist - was es für den verstorbenen Hund natürlich nicht besser macht.
 
Und trotzdem ist es möglich, dass dieser Hund zuvor nie in der Art und Weise reagiert hatte.
Die Trainerin warnte vorab, dass der Hund zu 90% des Tages total gechillt ist, aber...

Schon alleine aufgrund dieser Aussage kann man davon ausgehen, dass sie wusste, dass der auch anders kann.
Und dann muss man eben bei der Kombination

- Hund > 60 Kilo
- unbedarfte Neu-Hundehalter mit rosa Brille auf
- Hund und Halter kennen sich noch nicht lange
- Hund hat Schmerzen
- Hund kann zu 10% offensichtlich auch anders

entsprechend Vorsicht walten lassen.

Ich bleib aber bei meiner Aussage von gestern.
Mutmaßlich war einfach zu wenig Zeit bis zur geplanten Ausstrahlung.
Man wollte mit dem Hund im Park drehen - also wurde im Park gedreht, egal, ob der Hund schon soweit war oder nicht.
 
Und trotzdem ist es möglich, dass dieser Hund zuvor nie in der Art und Weise reagiert hatte. Ich schreibs auch gerne noch 2x. Da kann man den 10x 8h Stunden Hundebegegnungen testen lassen und der 287. triggert dann. Man weiss es einfach nicht. Es wird einfach unterstellt.
Ein ordentlicher Trainer macht in seiner Anamnese weder 20x 8h Hundebegegnungen, der geht analytisch vor, z.B. mit standartdisierten Verfahren, in denen ein Hund in Standartsituationen gebracht wird auf den verschiedensten Gebieten mit und ohne Hundhalter, die werden dann per Videoanalyse bewertet. Wer das ein paar Hundert mal gemacht hat, der weiß halt, wie ein Hund tickt, zumal zusätzlich sehr viel zum bishetigen Leben des Hundes erfragt und analysiert wird.
 
Ich weiß worauf du anspielst, und ich war mit Tosca in einem Seminar von Baumanns. Und ja, es war interessant und ein paar Reaktionen in der Verhaltensanalyse auch aufschlussreich. Aber wie Tosca in Ressourcensituationen reagiert und dass sie dabei andere Hunde verletzt, konnte er daraus auch nicht ablesen.
Kein Trainer schätzt jeden Hund zu jeder Zeit richtig ein.
 
Das sicher richtig und es sind ja auch trotzdem Verhaltensweisen zum Zeitpunkt des Tests, aber bei diesem Hund mit dieser Vorgeschichte, durfte man soziale Kompetenz selbst aus der Ferne nicht vermuten und man hätte, sofern man das Gassigeher so empfiehlt, sicher einige Situationen in diese Richtung getestet.
Was ich bisher in Sendungen von Rütter gesehen habe war so, dass er nach ein paar Minuten fragen und Hund anschauen meinte, er weiß Bescheid, was die Ursache des Verhaltens ist.
 
Joa, Fernsehshow und gutes Hundetraining passt halt auch echt nicht zusammen.

Hab mir die Show nicht angeschaut, hab da also weder Ahnung noch Meinung zu. Aber ich bin sehr froh, dass nicht jeder Fehler, den ich beim Training mache, gefilmt und im Internet zerrissen wird. Und es hat Gründe, warum man bei Lehrgängen kaum noch filmen darf. Hinterher wissen immer alle alles besser.
 
Wenn du einen fehler beim training machst, fallen meist keine tote, vermute ich mal.

und wenn ich beim agi, die falsche schulter vorne habe und der hund geht in die falsche richtung, so what.
 
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