Aversion gegen bestimmte Hunderassen???

Marisa

Hallo,

Paul hat meiner Meinung nach grundsätzlich, egal ob Hündin oder Rüde, eine Abneigung gegen Huskys. Er wurde mal ziemlich heftig von einem Husky-Rüden angegriffen.
Bilde ich mir das ein oder meint ihr, Hunde verbinden aufgrund solch schlechter Erfahrung mit einem bestimmten Erscheinungsbild einfach Ärger???

Und apropos Huskys: ist Euch auch schonmal aufgefallen, daß man häufig ziemlich agressiven Vertretern dieser Rasse begegnet, was meiner Meinung nach daran liegt, daß sie in den wenigsten Fällen ihren artgerechten Auslauf erhalten?
 
  • 14. Juni 2024
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Hi Marisa ... hast du hier schon mal geguckt?
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der staff einer bekannten mag keine collies. ansonsten ist sie total verträglich.alle hunde die kleiner als sie selbst sind beachtet sie nicht so richtig und ansonsten freut sie sich-ausser es ist ein collie.ich habe sie auch oft ausgeführt und dieses verhalten beobachtet.
lg tna&hugo

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  • 14. Juni 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Ganja ist schon mehrfach von Schäferhunden gebissen worden. Ich habe oft das Gefühl DSH mögen keine Staffs. Aber bis jetzt ist mir ein besonderes Verhalten von Ganja gegen bestimmte Rasen nicht aufgefallen. Er reagiert eigentlich nur auf dominante Rüden und auf Hunde die ihn anmeckern. Sollten sie meckern und dominant sein, muß ich aufpassen. Sonst habe ich es eigentlich gut im Griff. Hat aber auch Arbeit, Nerven und Mühe gekostet!

Denise und AmStaff Ganja

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ganja@colori.de

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Natürlich gibt's das! Wenn Hunde mehrfach (oder einmal heftig) von Vertretern einer bestimmten Rasse gebissen wurde, entwickeln sie manchmal eine Abneigung gegen diese Rasse, bzw. gegen Hunde einer bestimmten Farbe/Grösse etc.
Gruss
bones

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Hi!
Der Dalmi meiner Freundin (?) ist mit ca 5 Monaten von einem schwarzen Staff und einem Rottimix bestiegen worden... seitdem versucht er jeden schwarzen Rüden (hmmm, naja, eigentlich alle Hunde...) zu bekraxeln... das führt natürlich auch oft zu Ärger...

Und mit dem Goldierüden der Nachbarn gabs auch Zoff... da hab ich ihn auch erstmal vorsichtshalber angeleint, wenn am Horizont was gelbes auf 4 Pfoten auftauchte...

Das mit den Huskies... also, ich glaub, dass das einfach so eine Art Rudelverhalten ist... und viele Huskie-Leute sagen einfach "Schlittenhunde kann man nicht erziehen" und darum unternehmen sie dann auch nix, wenn ihr Hund aggressiv reagiert. Die Aussage ist natürlich quatsch, schließlich muss ein Hund vorm Schlitten auch in eine bestimmte Richtung laufen, auf Zuruf anhalten etc... ich kenne sogar einen Husky der die BH hat.
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LG
Ninchen
 
  • 14. Juni 2024
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Hallo Marisa,

es ist durchaus möglich, daß ein Hunde schlechte Erlebnisse mit einer bestimmten Hunderasse auf alle Vertreter reproduziert
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Becker hat eine Husky Hündin!! im jugendlichen Alter den Hals aufgerissen, nachdem sie in erst zum spielen aufgefordert hatte
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Seitdem sind ihm Huskies auf's äußerste suspekt und er möchte sie nicht in seiner unmittelbaren Umgebung haben. Im allgemeinen haben alle nordischen Hunde aufgrund ihres stelzenden Ganges und der immer hoch erhobenen Rute für andere Hunde etwas Bedrohliches an sich. Hunde, die schon im Welpenspiel vielen Huskies begegnet sind, werden allerdings eine schlechte Erfahrung leichter "verdauen". Das war bei uns im Welpenspiel leider nicht der Fall und der einzige Kontakt beschränkte sich bei Becker somit auf einer schlechten Erfahrung. Und es sind nur nordische Hunde, die Becker nicht in seiner unmittelbaren Umgebung duldet. Er fordert mindestes 5 Meter Individualabstand, dann ist es OK, ansonsten versucht er sie zu umgehen. Funktioniert das nicht, wird er grantelig
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Alle anderen schlechten Erfahrungen mit z.B. DSH und Boxer interessieren ihn heute nicht mehr die Bohne und er geht völlig neutral auf diese Hunderassen zu.

Aber mal ehrlich: ich mag auch nicht alle Menschen
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Beckersmom
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SUAVITER IN MODO - FORTITER IN RE
 
Hi.

Natürlich gibt´s das.
Ich weiß von Husky-Besitzern, dass dort immer wieder gesagt wird: Huskys sind "Rassisten". Nordische sind OK, aber alles andere ist für den Husky mehr Beute als Hund.
Aber ich kenne auch liebe Huskys, liegt ja in erster Linie am Besitzer.

Meine Kleine z.B. hasst Golden Retriever, seitdem sie 2 x von einem Golden-Rüden und 1 x von einem gelben Labi-Rüden überfallen und gebissen wurde.
Mit Golden Hündinnen versteht sie sich aber. Nur Golden-Rüden duldet sie nicht in ihrer Nähe.

Dobermänner sind auch "Rassisten", meine zumindest, jeder fremde Dobi wird sofort freundlich begrüßt. Während andersrassige Hunde erstmal vorsichtig gecheckt werden, ob sie OK sind.

Mein alter Dobi-Rüde konnte Rottweiler auf den Tod nicht ausstehen. Egal ob Rüde oder Hündin, einen Rotti hätte der quer gefressen (oder umgekehrt
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). Dabei war er sonst zumindest zu Hündinnen super-verträglich.

Gruß
tessa


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Meine Hündin mag absolut keine schwarzen Hunde, egal ob sie lieb sind oder nicht. Der einzige "Schwarze" den sie akzeptiert ist Cesar, ein Labbi-Mix, den sie schon vom Welpenalter an kennt.

Ich hatte auch mal einen Husky(leider nur zeitweise
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)
Nero hat sich allerdings mit fast allen Hunden verstanden.
Aber es gibt leider viele Husky's die eben nicht besonders sozial sind, wahrscheinlich weil sie in "Mode" gekommen sind und viele sich dann einen Husky gekauft haben, weil die ja sooooooo schön sind. Wenn die Nachfrage nach einer bestimmten Rasse da ist, dann sieht man auch sehr oft Anzeigen in der Zeitung wie: Huskywelpen ohne Papiere etc.
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liebe Grüße Lana & Sessy

"Gestern standen wir noch am Abgrund heute sind wir einen Schritt weiter."
 
...ich weiß, daß es das gibt, kann es aber speziell für Attila nicht bestätigen.
Der hatte ein paarmal Ärger mit Rottis, begegnet aber immer noch jedem Rotti freundlich.
Überhaupt scheint der Kurze schlechte Erfahrungen in Rekordzeit zu vergessen...

Gruß
Alexis

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-sic gorgiamus allo subjectatos nunc-
 
Hallöchen !!!!

Dino mag absolut keine Pitbulls,seit er als Welpe in der Hundeschule von einem gebissen wurde."Zum Glück" rennt kein Piti rum,sonst könnte es brenzlig werden.


Bis dann Sera und Rest

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Briska auch rassistisch ist, sie kann Schäferhunde zum Tod nicht ausstehen,weiß der Himmel warum????
Keine Ahnung.Aber sie mag sie nicht
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quini

 
Meine drei sind mögen nicht so gerne "Langhaarige" dabei ist die Rasse und die Größe völlig egal. Ich glaube allerdings das das eher damit zu tun hat das sie die Gesichtszüge und somit die Mimik nicht erkennen können. Ist ein Langhaariger wild am Wedeln und freuen ist das auch OK, tut er das nicht sind die drei erst mal skeptisch.
 
Mein Hund wurde noch nie von einem anderen Hund ernsthaft verletzt aber:

er hasst Huskys (stechende Augen) genauso wie Border Collies (geduckter Gang, fixieren, Augen)

Am liebsten "mag" er aber seine eigene Rasse sowie Rotties und Dobies (je größer und kräftiger desto "besser" für ihn).

Ob er sich beweisen will? keine Ahnung, es liegt auf jeden Fall nicht daran das er schon mal schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Lieben Gruß
Meike

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Diese "Vorliebe" hat auch unsere "Dumpfbacke". Der Husky eines unserer Nachbarn ist mal ausgebüxt und hatte sich kommentarlos an meinem alten Dobermannrüden Harras vergreifen wollen. Der Bursche konnte sich nicht mehr wehren (das war kurze Zeit vor seinem Tod) und Sofie hatte die Kartoffeln für ihn aus dem Feuer holen müssen.

Ist zwar nix passiert (sie hat ihn nur mächtig angefaucht und weggerempelt), aber seitdem steht sie sofort unter Strom, wenn wir einem (oder gar diesem) Husky begegnen.

Muß also was dran sein.

Liebe Grüße

Sabine :verlegen:)





...out of the dark - into the light, the brightness...
 
...Aversions-Erklärungen wie stechender Blick, geduckter oder stelzender Gang, kaum mögliche Kommunikation bei 'Fellbergen', schlechte Erfahrungen...das alles sind nun wirklich einleuchtende Gründe.
Warum also scheint mein Hund mit all diesen Dingen nichts am Hut zu haben? Ich bin da absolut nicht traurig drüber, ganz im Gegenteil. Aber interessieren würd's mich schon.
Ist Atti tatsächlich so deppig wie ich manchmal glaube?
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Gruß
Alexis

MorticiaAFVTN.JPG

-sic gorgiamus allo subjectatos nunc-
 
Logisch merken die sich das, die Tierchen sind doch nicht blöd.

Warum wohl haben fast alle kleinen Hunde Angst vor DSH ? Weil es kaum einen kleinen Hund gibt, der nicht bereit von irgend einem scharf gemachten DSH gebissen worden währe. Das ist doch ganz normal das die sich das merken und der nächste, der auch nur Ähnlichkeit mit einem DSH hat, wird dann schon mal präventiv angeknurrt - so entwickelt sich die Aggressionsspirale immer weiter.

(Ein Hund der nicht so reagiert muss deswegen nicht deppert sein, er ist nur gutmütiger, hat eine höhere Reizschwelle bzw. höheres Selbstbewusstsein. Freu Dich doch. ;) )


CU am 06.10. im Ministerium in Bonn und Arnsberger Modell.
 
Hallo Wolf II,

es würde mich mal interessieren woher Du all die "scharfgemachten" Schäferhunde kennst. Ich kenne mit Sicherheit viele Hunde, darunter auch DSH, aber scharfgemachte? Nein...

Irgendwie bin ich wohl nicht auf dem laufenden...
watson
 
Da kann ich ein lied von singen
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Brenda hasst Jack Russel und Westis
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Große Hunde in Ordnung
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Hatte nämlich 2 mal ne auseinandersetzung mit nem jacky

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Hallo Watson,

logisch gibt es auch vernünftige DSH-Halter. Aber wenn mir ein Halter erzählt, er ginge mit seinem DSH auf einen „Hundeplatz“ dann folgt in 9 von 10 Fällen mit stolz geschwellter Brust: „Meiner ist so griffig, der macht jeden nieder“. Wenn so ein Wunderhund außer Kontrolle gerät dann gute Nacht. Oder was meinst Du, warum der DSH in allen Beißstatistiken einsame Spitze ist ?

Das Problem ist allerdings das jeder, egal ob Mensch oder Hund, der schon mal schlechte Erfahrung mit einem versauten DSH gemacht hatte, vor allen DSH Angst hat. Schließlich bekommt keiner ein Schild umgehängt „Vorsicht, mein Herrchen / Hundetrainer hat mich versaut“. Und so potenziert sich das Dilemma.


CU am 06.10. im Ministerium in Bonn und Arnsberger Modell.
 
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