American Bully Dame unterwirft sich nicht bei anderen Hunden

  • Clemens
Hallo Leute ,
ich bin hier neu im Forum und denke das ich mir bei euch vielleicht einen guten Rat holen kann.
Zu erst mal zur Hündin: Sie ist eine American Bully Dame die jetzt 2 Jahre alt ist und ich habe sie jetzt seit einem halben Jahr.
Bisher bin ich mit ihr bestens zufrieden da sie mir kaum Probleme bereitet und gut hört.
Vom Vorbestellung was auch auch ein Freund von mir ist wusste ich von einem Problem das wenn sie mit anderen Hunden spielt und es dann zum Beispiel um ein Stöckchen geht sie gern ungemütlich wird und sich auch verbeißt egal wie gut sie mit dem Hund vorher klar gekommen ist.
Da ich das vorher wusste habe ich sie am Anfang ganz fern gehalten von anderen Hunden, habe mich dann mit Maulkorb herangetastet und da ich da nichts in der Art feststellen konnte hab ich diesen nun auch weg gelassen. Sie will tendenziell mit allen Hunden spielen und hat auch nichts dagegen wenn es etwas "ruppiger" wird. Vorhin war nun der Fall gekommen das es mit einemeinem Rüden old english Bulldog um ein Stöckchen ging, wo ich dazu sagen muss das ich schon sehr oft mit denen mitgelaufen bin und es nie Probleme gab , und es dann zu der genannten Situation kam das sie garnicat aufhören wollte. Also es ist nicht dazu gekommen das sie sich verbissen hat aber hätte ich sie gelassen wäre es sicherlich dazu gekommen. Ich weiß man sollte nicht dazwischen gehen aber ich konnte da halt nicht anders weil ich nicht wollte das es dazu kommt. Ich denke das es daran liegt das sie sich anderen Hunden nicht unterwerfen kann bin mir aber nicht sicher.
Ich lasse sie an alle Hunde heran die ohne Leine sind und es ist nie was passiert außer mal ein leichtes flachen.
Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps oder soll ich mich damit abfinden das es so ist und einfach aufpassen ?

Liebe Grüße an euch
 
  • SaSa22
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Hi Clemens :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • DobiFraulein
Bis Du sie besser einschätzen und ggf. frühzeitiger eingreifen kannst, würde ich darauf achten, dass - wenn sie mit anderen Hunden zusammen ist - kein Stock, kein Spielzeug, keine Beute kein Nix im Spiel ist.
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • toubab
Es liegt nicht am nicht unterwerfen aber an der resource verteidigung, das sind zwei paar schuhe.

Nicht mit gegenstaende spielen wenn andere hunden dabei sind.
 
  • matty
Ich würde das Kämpfen ums Stöckchen und Spielzeug generell beim Spiel mit mehr oder weniger fremdem Hunden nicht zulassen.

Bis du sicher, dass sie mit all den Hunden, die ihr trefft, wirklich spielen will und ist es immer wirklich auch Spiel?
Denn im Spiel müßte sie sich schon auch unterwerfen, da wechseln die Rollen.

Beim Kampf ums Stöckchen muß sie das nicht.

Warum soll sich sich außerhalb der Spielsequenzen fremden Hunden unterwerfen oder habe ich das falsch verstanden?
 
  • BlackCloud
Warum lasst ihr die Resourcen nicht einfach weg? Ich verstehe sowieso nicht, warum man immer Ball & Co ins Spiel bringen muss bei Hunden, die nicht 24 Std zusammen sind, sondern sich nur hin und wieder mal begegnen.
Meine Hündin zerpflügt auch mal gern andere Hunde, wenn Resourcen im Spiel sind, weswegen es bei uns sowas gar nicht gibt.

Für Notfälle: arbeite an einem Abbruchsignal!
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
  • Clemens
Das Stöckchen kam nur ins Spiel weil sich die Bulldogge es einfach irgendwo hergenommen hat und es Situationennen gab wo sie es nicht interessiert hat mit dem gleichen Hund. Das ich die Ressourcen weglasse ist mir schon bewusst wenn es nur dadurch zu der Situation kommt obwohl ich sie auch schon erlebt habe das sie mit einem Hund einfach von beiden Seiten ganz normal am Stock gezogen haben ohne das was passiert ist.

Ja ich bin mir sicher das es sich immer um spielen handelt wenn sie andere Hund trifft da ist sie auch eher vorsichtig und kneift halt höchstens mal ins Ohr, es sind dann eher die anderen Hunde die sich ihr unterwerfen.

Ich verstehe nur nicht warum sie das Ganze nicht lösen kann wie andere Hunde das sie den anderen Hund zurecht weißt ohne sich gleich verbeißen zu wollen ? Und wenn sie einmal so in Rage ist kann ich mir leider nicht vorstellen das sie sich irgendwann sagt das der Andere besser war und sich unterwirft.
Meine einzige Idee wäre das ich mit dem gleichen Hund die Situation nochmal provoziere ihr allerdings den Maulkorb anlege das sie sich nicht verbeißen kann und irgendwann in die Situation kommt das sie sich unterwerfen muss. Was haltet ihr davon?
 
  • lektoratte
Warum sollte sie sich unbedingt unterwerfen müssen? :verwirrt:

Das kannst du nicht erzwingen. Sie ist charakterlich nun einmal offenbar nicht so gestrickt, und wenn sie sich in den anderen verbeißt, klingt es jetzt für mich auch nicht so, als würde es für sie aus hundlicher Sicht und nach hundlicher Logik zwingend so aussehen, dass sie einsehen müsste, dass der andere "besser" ist und sich ihm "unterwirft" oder zumindest geschlagen gibt...

Im Übrigen löst sie das Problem doch genau wie andere Hunde, sie ist nur hartnäckiger... - und das "Verbeißen und Halten" ist ja durchaus rassetypisch als Verhaltensweise in einer Rauferei angelegt.

Ich denke, du wirst, wenn du weißt, dass sie sich manchmal derart in etwas hineinsteigert, lernen müssen, zu erkennen, wann das der Fall ist, und dann rechtzeitig eingreifen müssen und/oder den Hund in Gesellschaft anderer Hunde nur noch mit Maulkorb führen - das würde ich persönlich wohl davon abhängig machen, wie gut sie auf ein entsprechend eingeführtes Abbruchsignal hört, sich also abrufen lässt, und wie gut ich darin wäre, abzusehen, wann es "knallt"
 
  • Clemens
Okay gut damit hast du ja meine Frage geklärt und ich werde lernen müssen damit umzugehen :)
Vielen Dank :)
 
  • lektoratte
Bitte, gern geschehen!

Ich finde es übrigens absolut korrekt von dir, dass du eingegriffen hast, als es eskaliert ist.

Du wusstest ja schon, dass die Dame manchmal ungemütlich wird und dann keinen Spaß mehr versteht. Dann muss man sich auch nicht bequem zurücklehnen, denn es ist ja schon klar, dass die das eben nicht zufriedenstellend "unter sich regeln".

Verbeißen sieht oft schlimmer aus, als es ist, aber verlassen würde ich mich darauf nicht, gerade bei einem noch recht "neuen" Hund - und man weiß ja auch nicht, ob der andere Besitzer das ebenfalls so sieht oder nicht doch panisch wird.

Dass du die Hunde trennen konntest, finde ich schonmal positiv - du warst nicht zu spät, und sie scheint letztlich doch gut auf dich zu hören. Das kann vieles einfacher machen.
 
  • matty
Genau.
Nur verbeißen zulassen geht gar nicht und nicht nur, weil man nicht weiß, wie der andere Hundehalter drauf ist.
Es gibt ein paar Argumente dagegen.
Sie ist und bleibt ein AB. Erziehung ist eben nicht alles, was keinesfalls heißen soll, du sollst das nicht weiter tun.;)

Ja ich bin mir sicher das es sich immer um spielen handelt wenn sie andere Hund trifft da ist sie auch eher vorsichtig und kneift halt höchstens mal ins Ohr, es sind dann eher die anderen Hunde die sich ihr unterwerfen.

Das mußte man mal im Video sehen. so ganz nach Spiel mit wechselnden Rollen klingt es nicht.
Du mußt halt gut hinschauen und eingreifen, bevor die Situation kippt.
 
  • Clemens
Nunja der Besitzer des anderen Hundes meinte ich hätte sie einfach machen lassen sollen das sie es unter sich regeln aber vom Vorbesitzer weiss ich auch das der letzte Hund in den sie sich verbissen hat eine Woche nicht laufen konnte . Ich meine ich bin zwar versichert das ich nicht für die TA Kosten aufkommen müsste aber dennoch liegen mir ja alle Hunde am Herzen und dann muss das einfach nicht sein.
Da andere Hunde sich ja auch recht schnell bewegen kommt sie nicht so schnell in die Lage sich zu verbeißen das man noch rechtzeitig eingreifen kann.
Sollte man sie danach eigentlich bestrafen oder wie handelt man am besten? Als ich sie wieder losgelassen habe war wieder Friede Freude Eierkuchen zwischen den Beiden.

Habe es in dem halben Jahr jetzt auch erst 2 mal erlebt also ist nicht der tägliche Fall.

Ich werde demnächst mal ein Video machen das ich es mal zeigen kann wie spielt :)
 
  • matty
Hunde, die sich schon in andere verbissen haben, kannst du es nicht selbst regeln lassen.
Beim Beißen ist Schluß. Verlasse dich nicht drauf, dass die anderen sich so schnell bewegen, dass deine Hündin die anderen nicht erwischst. So was geht immer so schnell, dass man den Moment, in dem es passierte, meist gar nicht so richtig erfaßt.
Ruckzuck hast du ggf. auch eine Anzeige beim OA am Hals, wenn du an den richtigen Hundehalter kommst. Die Einschätzung als gefährlicher Hund kann, wenn dein Hund den anderen gebissen hat, folgen,
 
  • APBT18
Da der American Bully ja in Sachsen unter die Hundeverordnung fällt, würde ich mir bei dem Verbeißen mehr Sorgen machen,
das der gemachte WT aberkannt wird. So das der Hund wieder nur mit MK laufen darf oder das er gar eingezogen wird.
 
  • Clemens
Ja das war jetzt auch nur so gesagt das die anderen Hunde sich ja auch schnell bewegen. Es ist jetzt nicht so das ich dann gemütlich hinlaufe keine Sorge :)
 
  • lektoratte
Zur Frage, hinterher strafen oder nicht, würde ich sagen: Du maßregelst und korrigierst sie ja schon in dem Moment, wo du eingreifst. Wenn danach der Käse gegessen ist, macht eine Strafe für den Hund keinen Sinn mehr.
 
  • chiquita
Meine Hündin hat kein Interesse an Stöckchen. Sobald ein Spielpartner meint eines ins Spiel bringen zu müssen, rufe ich meine Hündin zu mir, das Spiel ist beendet und wir gehen weiter. Resourcen gehen bei uns einfach gar nicht.
Ich habe noch nie gesehen, dass meine sich einem Rüden untergeordnet hätte oder in irgendeiner Weise auch nur beschwichtigen würde. Bei älteren, souveräneren Hündinnen sehe ich schon, dass sie beschwichtigt - im Sinne von sich unterordnen/ nicht auf Ärger aus sein, aber auch da lässt sie sich nicht auf den Boden fallen. Sie würde niemals sich zwecks Unterordnung einem Hund gegenüber auf den Rücken legen und den Bauch zeigen! (Falls du Letzteres mit Unterwerfung meintest).
 
  • snowflake
Nunja der Besitzer des anderen Hundes meinte ich hätte sie einfach machen lassen sollen das sie es unter sich regeln
Gut dass du nicht auf ihn gehört hast. Ziemlich sicher hätte er ganz andere Töne angeschlagen, wenn sein Hund beim "unter sich regeln" unter die Räder gekommen wäre.
 
  • chiquita
Gut dass du nicht auf ihn gehört hast. Ziemlich sicher hätte er ganz andere Töne angeschlagen, wenn sein Hund beim "unter sich regeln" unter die Räder gekommen wäre.
Stimme dir zu! So was geht, wenn überhaupt, nur dann, wenn beide Hunde sehr gut sozialisiert sind. Ich kann das vorab bei einem mir fremden Hund nicht wissen und war oft im Nachhinein froh, dass ich es nicht ausprobiert habe. (Manchmal hört man dann wie es einige Meter hinter einem mit dem nächsten Hund richtig rund geht) :eek:
 
  • sammy*shy
Abgesehen davon, lernt die Hündin doch dann auch, dass sie einfach NOCH "stärker" sein muss und noch kürzeren Prozess machen kann oder?
Zumindest bei einer mir bekannten Hündin so gewesen.
Irgendwann hat die nicht mehr diskutiert. Während sie am Anfang mal eindrucksvoll weggeschnappt hat, war sie irgendwann SOFORT mitten drin statt nur dabei. Und hat dann auch weder los gelassen noch Ruhe gegeben.
 
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