Aggression - Brauch mal nen Rat..

Oft ist es der Hund, der sehr gestresst ist, der ein Spiel anbietet um den Stress abzubauen, und gelingen tut das dann trotzdem nicht unbedingt.
Soviel ich weiß, kommt Hundespiel erst zustande, wenn Hunde nicht im Stress sind.
Also, gestresste Hunde spielen nicht.
Weiß jemand darüber mehr?
 
  • 4. März 2024
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Hi geli2 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Soviel ich weiß, kommt Hundespiel erst zustande, wenn Hunde nicht im Stress sind.
Also, gestresste Hunde spielen nicht.
Weiß jemand darüber mehr?

Mein Rüde (Dackelmix, unsicher mit anderen Hunden, mit allem dran) fühlt sich bei Begegnungen mit ihm fremden Hunden definitiv nicht wohl und ist sehr nervös, neigt dann aber dazu, Spielaufforderungen zu machen. Wie es weiter gehen würde, weiss ich nicht, weil ich ihn so nicht spielen lasse. Ich bin mir sicher, dass das kein Spass für ihn wäre.

Auch mit meinen beiden Raketen gibt es unterschiedliches Spielen. Bei der einen Variante merkt man schon deutlich, dass erst mal Stress und Spannungen abgebaut werden. Das Ganze passiert dann sehr wild und auch laut.
Meist geht die Nummer dann in entspanntes "Spielen um des Spielens willen" über, absolut lautlos, weniger Jagen, mehr gegenseitiges über den Boden rollen.
Am Ende wird dann durchgerockt nebeneinander gelegen.

Spielen ist auch ein bißchen wie Capoeira für Hunde - richtig fetzen mag man sich nicht und darf man nicht, also wird es halt spielerisch ausgetragen. Hab' ich mir mal so gedacht ;)
 
  • 4. März 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Ich geb’s zu – ich versuch grad, mich vor der Arbeit zu drücken, aber mir fällt noch was ein;)

Ich finde das u.a. auf dem Hundeplatz immer „interessant“ zu beobachten, wie gerade in neuen, spielenden Hundegruppen oft mind. ein Tier ist, dem das eigentlich too much ist.
Da wird ein bißchen mitgerannt, auch mal gespielt, aber im Grunde sind die armen Viecherls eher gestresst, weil einfach zu viel an Input ist bzw. zuviele neue Hund auf einmal, auf die er/sie sich jetzt fix einstellen muss.
Und oft sind die Leute nach einem (Hunde)treffen der Meinung, die kennen sich jetzt und gut ist. Beim nächsten Mal wird dann mir nichts, dir nichts hübsch aufeinander gejagt zum „Hallo sagen“… :unsicher:
 
Ich stelle Hunde einander eigentlich nie an der Leine vor und zusätzlich immer auf neutralem Gebiet.
Habe schon zu viel gesehen, was hätte einfach nicht sein müssen.
Wir laufen generell gemeinsam, wenn wir neue Hunde kennenlernen und nehmen einander erst mal gar nicht gezielt zur Kenntnis.
So machen wir es auch jeweils auf der Berliner Hunderunde.
Die Neuen laufen mit los, ohne jegliche Vorstellungszeremonie.
Unterwegs merkt man schon, ob es passt oder ob auch mal einer wieder umkehren muß.


Die Vorstellung, dass jeder mit jedem spielen muß, teile ich sowieso nicht.
Artgerecht spielen eher einander bekannte Tiere miteinander und nicht jeder mit jedem, nur weil alles Hunde sind.
Bei adulten Wildtieren, z.B. Wölfen, würden sicher keiner auf die Idee kommen, dass benachbarte Rudel miteinander spielen.


Von früher kenne ich das auch eher nicht.
Man traf sich und lief gemeinsam und Hunde, die sich kannten und mochten, spielten dann auch.
(Aufpassen, dass ein Spiel Spiel bleibt, keiner gemobbt wird und es nicht kippt, muß man sowieso, also auch da, immer.)


Diese Ansicht ist wohl eher ein“Geschenk“ der Welpenspielstunden, die für die meisten Hunde dann völlig übergangslos enden, wenn sie der Welpenzeit entwachsen sind.


Soweit man das auf den beiden Link erkennen kann, sind die Wiesen ja recht groß und man kann sich auch erst mal aus dem weggehen.


Was ich noch nicht so ganz verstanden habe ist, er geht jetzt auf alle Rüden los und trotzdem klappt es letztlich ganz gut?
Bist du Dir sicher, dass jetzt nicht doch mit den Rüden spielen würde?


(War auf einem Rauferseminar,da wurde im ersten Teil von den Hundehaltern geschildert, wie schlimm und in Verletzungsabsicht , (bis hin zu, der würde jeden killen), ihre Hunde auf andere losgehen.
Im praktischen Teil hat sich dann nicht einer als Raufer erwiesen.)
 
Bevor große Disskusionen entstehen die eigentlich unütz sind oder mir eventuell etwas angedichtet wird - Rango ist nicht mein erster Hund ich habe auch als ehemalige Hundesitterin/betreuerin schon so einiges mitbekommen. Rango ist definitiv nicht gestresst. Hätte ich das Gefühl, würde ich nicht mit ihm da hin gehen. In gedanken an den letzten Satz von Sumisu.. Wie ich es handhabe hab ich schon beschrieben.. einfach hinlaufen ist nicht...

Edit: Es entwickelt sich etwas in richtung OT.. daher..... ;)
 
  • 4. März 2024
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Ok, den Eindruck, dass du dir nicht zu helfen weißt, machst du wohl eher nicht.
Nur, was macht man, wenn einer seinen Hund sofort losschickt, weil er den Spielkumpel vom letzten Mal meint erkannt zu haben.
Ich zumindest finde das gar nicht lustig und es kommt schon immer wieder vor.


Ich finde die Diskussion auch nicht wirklich OT, weil es für die meisten Hundehalter schon wichtig ist, die Bedürfnisse ihres Hundes zu kennen und ihnen möglich auch annähernd gerecht zu werden.
Die Frage, ob dieses Spielen adulter Hunde auf den Hundespielplätzen wirklich allen Teilnehmern Freude macht und ob der Hund das braucht, um glücklich zu sein, spielt m.E. schon mit rein.
 
Sorry Taschaaa - hast recht mit dem OT, war auch nicht auf dich bezogen, sondern auf die von geli2 gestellte Frage. Bin wech :hallo:
 
Die Vorstellung, dass jeder mit jedem spielen muß, teile ich sowieso nicht.
Ich auch nicht.. :)


Was ich noch nicht so ganz verstanden habe ist, er geht jetzt auf alle Rüden los und trotzdem klappt es letztlich ganz gut?
Bist du Dir sicher, dass jetzt nicht doch mit den Rüden spielen würde?

Nein.. er geht nicht auf jeden Rüden los.. bisher ist er auf 5 Hunde los.. zwei davon waren unbekannte Hunde. Er hat bisher auch keinen der Hunde verletzt, es war mehr ne große Rauferei/ Rangelei bei den Unbekannten und etwas kleinere bei den uns Bekannten.

Deinen letzten von mir zitierten Satz hab ich nicht ganz verstanden.. ^^
 
Ok, den Eindruck, dass du dir nicht zu helfen weißt, machst du wohl eher nicht.
Nur, was macht man, wenn einer seinen Hund sofort losschickt, weil er den Spielkumpel vom letzten Mal meint erkannt zu haben.
Ich zumindest finde das gar nicht lustig und es kommt schon immer wieder vor.
Mein Hund Leine ich an und stelle micht etwas vor ihn.. den anderen Hund wehre ich entweder ab oder lass Rango wieder von der Leine wenige Schritte bevor der andere Hund da ist sollte es denn ggf. ein Hund sein den wir wirklich gut kennen.


Ich finde die Diskussion auch nicht wirklich OT, weil es für die meisten Hundehalter schon wichtig ist, die Bedürfnisse ihres Hundes zu kennen und ihnen möglich auch annähernd gerecht zu werden.
Die Frage, ob dieses Spielen adulter Hunde auf den Hundespielplätzen wirklich allen Teilnehmern Freude macht und ob der Hund das braucht, um glücklich zu sein, spielt m.E. schon mit rein.

Hat aber dennoch nichts mit meiner eigentlichen Frage gemein... ;););)
 
Vielleicht komme ich mal wieder nach Berlin, dann kannst du ihn ja gern kennenlernen. ;)
 
Ja, gerne.
Auch auf unserer Berliner Hunderunde sind Gäste immer willkommen.:hallo:
 
mehrere Möglichkeiten:

- der Hund wird/ist mental erwachsen geworden
- sieht die Spielwiese als sein "Revier" an
-hat durch den Husky tatsächlich einen "leichten Schlag" abbekommen und geht jetzt in die Offensive (Angriff schützt vor Übergriff).

Ich würde ihn vorerst nicht mehr auf diese Wiese lassen. Oft knallt es da eben auch durch den Stress.

Lieber mit einem souveränen Hund zusammen lassen und weiterhin beobachten. Wenn Rüden erwachsen werden, ist das Verhalten auch nicht unnormal. Der Oppa war ab dem 3. Lebensjahr auch nicht mehr mit jedem Rüdem kompatibel.
 
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