Aggression zwischen zusammenlebenden Rüden nach räumlicher Trennung

  • Haroki
Moin moin aus Hamburg,

seit Juli lebe ich zusammen mit zwei intakten Rüden im Alter von knapp einem Jahr. Meist ein Herz und eine Seele oder... zwei Dumme, ein Gedanke, klappt das Zusammenleben grundsätzlich sehr gut. Großer Wermutstropfen (bislang) ist, dass die beiden aggressiv aufeinander reagieren, sobald sie räumlich getrennt waren - da reichen 10 Minuten aus - und dann wieder zusammengeführt werden, insbesondere, wenn der eine bereits in der Wohnung ist und der andere, z. B. nach einem getrennten Spaziergang, wieder die Wohnung betritt. Dann knallt es sofort.

Hilfslösung war bisher, die beiden dann im selben Raum in getrennte Boxen zu bringen und meist waren sie nach einer halben Stunde bis Stunde wieder runtergefahren und alles wieder im Normalbereich. Zugegebenermaßen vermeide ich seitdem räumliche Trennungen der beiden weitestgehend, um allen Beteiligten diesen Stress zu ersparen. Das ist ja aber kein Dauerzustand. Ich möchte mit beiden getrennt rausgehen, trainieren etc. können und es gibt Situationen, in denen eine zeitweise Trennung vielleicht sogar einmal erforderlich sein wird.

Ich erwarte mir an dieser Stelle und anhand meiner kurzen Schilderung keine umfassende Ferndiagnose. Mich würde jedoch sehr interessieren, ob noch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, wie sich die Situation jeweils entwickelt hat, welche Ursachen ausgemacht werden konnten und wie mögliche Lösungsansätze im einzelnen Fall ausgesehen haben oder auch, ob eure Hunde nach einer räumlichen Trennung vielleicht gar nicht mehr miteinander auskamen und nicht mehr zusammen gehalten werden konnten.

Mein Ansatz ist im Moment vor allem: Ausbau der Führungskompetenz (also meiner ;)), Konfliktfähigkeit und klaren Struktur in unserem Zusammenleben.

Ein paar Zusatzinfos zu meinen Hunden: Straßenhunde aus Sri Lanka, vermutlich Wurfgeschwister und ca. 6 - 8 Wochen auf der Straße gelebt, dann 5 Monate reizarm in einem Tierheim mit gutem Kontakt zu einer Handvoll Menschen, Artgenossenkontakt in der Zeit nur zu 2-3 anderen Hunden. Körperliche Auseinandersetzungen kamen bisher immer wieder einmal vor, durchaus mit blutiger Nase und ordentlichen Ratschern, jedoch ohne größere Verletzungen.
 
  • SaSa22
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Hi Haroki :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • toubab
Meine hunden tendieren auch dazu, sind jedoch kastriert.

Ich muss einfach aufpassen das keine in einem durchgang liegt, oder im eingang, dann kann einfach keine rein.

Wenn ich mich, bei bedarf, vor dem liegenden hund stelle, kann ich den anderen hund verbal rein ( oder raus) begleiten.

Alles in allem bin ich schon sehr lange nicht mit die „jüngsten“ spatzieren gegangen, weil der „spatziergänger“ sofort drunter kam beim heimkunft. Meine hunden sind auch strassenhunde und nehmen zähneknirschend andere hunden im haus in kauf. Von sich aus währen sie lieber alleine.

Deine hunden sind noch jung, mit gehorsam kannst du viel regeln, aber echt weg geht das problem nur, wenn du nur einen hund hast.
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • matty
Deine hunden sind noch jung, mit gehorsam kannst du viel regeln, aber echt weg geht das problem nur, wenn du nur einen hund hast.

Ich finde auch, dass es leider so klingt. Einschätzen kann man es letztlich nur, wenn man die beiden erlebt hat.

Evtl. eine Alternative für einen suchen, denn ihr habt so ja alle Dauerstress, was über lange Zeit sicher für keinen gut ist und die Hund werden zunehmend richtig erwachsen, was sicher nicht zur Entspannung der Lage bei.
 
  • MadlenBella
Sind irgendwelche Ressourcen im Spiel?

Wenn ich mit Cassie Mama besuche, ruf ich vorher immer an und bitte sie, Ressourcen wegzuräumen.
Denn sonst würde es zwischen ihr und einem von Mamas Hunden auch knallen.

Ich könnt mir vorstellen, dass bei euch noch nicht klar ist wer der Chef ist, da beide gleich alt und hormonell gesteuert.
Es über Gehormsam zu machen find ich gut, Hunde auf die Plätze schicken, vllt nur den der zickt.
Hoffentlich legt sich das wenn beide etwas reifer sind.
 
  • pat_blue
Was heisst "es knallt sofort"? Rauferei? Beissen?
 
  • SaSa22
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  • Bull_Love
Sind irgendwelche Ressourcen im Spiel?

Wenn ich mit Cassie Mama besuche, ruf ich vorher immer an und bitte sie, Ressourcen wegzuräumen.
Denn sonst würde es zwischen ihr und einem von Mamas Hunden auch knallen.

Ich könnt mir vorstellen, dass bei euch noch nicht klar ist wer der Chef ist, da beide gleich alt und hormonell gesteuert.
Es über Gehormsam zu machen find ich gut, Hunde auf die Plätze schicken, vllt nur den der zickt.
Hoffentlich legt sich das wenn beide etwas reifer sind.

Das war auch mein Gedanke.

Wenn meine beste Freundin mit ihrem Rüden kommt räume ich auch alles weg. Mein Rüde liebt ihren zwar total aber wenn irgendetwas herumliegt kann es zu Spannungen kommen. Diese lösen sich zwar ohne Klopperei wieder auf aber wir möchten es trotzdem vermeiden.
 
  • Haroki
Meine hunden tendieren auch dazu, sind jedoch kastriert.

Ich muss einfach aufpassen das keine in einem durchgang liegt, oder im eingang, dann kann einfach keine rein.

Wenn ich mich, bei bedarf, vor dem liegenden hund stelle, kann ich den anderen hund verbal rein ( oder raus) begleiten.

Alles in allem bin ich schon sehr lange nicht mit die „jüngsten“ spatzieren gegangen, weil der „spatziergänger“ sofort drunter kam beim heimkunft. Meine hunden sind auch strassenhunde und nehmen zähneknirschend andere hunden im haus in kauf. Von sich aus währen sie lieber alleine.

Deine hunden sind noch jung, mit gehorsam kannst du viel regeln, aber echt weg geht das problem nur, wenn du nur einen hund hast.
Meine hunden tendieren auch dazu, sind jedoch kastriert.

Ich muss einfach aufpassen das keine in einem durchgang liegt, oder im eingang, dann kann einfach keine rein.

Wenn ich mich, bei bedarf, vor dem liegenden hund stelle, kann ich den anderen hund verbal rein ( oder raus) begleiten.

Alles in allem bin ich schon sehr lange nicht mit die „jüngsten“ spatzieren gegangen, weil der „spatziergänger“ sofort drunter kam beim heimkunft. Meine hunden sind auch strassenhunde und nehmen zähneknirschend andere hunden im haus in kauf. Von sich aus währen sie lieber alleine.

Deine hunden sind noch jung, mit gehorsam kannst du viel regeln, aber echt weg geht das problem nur, wenn du nur einen hund hast.
 
  • Haroki
Vielen Dank für eure Antworten.
Und sorry, mache das hier zum ersten Mal und bekomme die Zitate nicht mehr weg...

Wenn ein Hund alleine zuhause ist, ist es schwer, zu kontrollieren, wo er liegt, wenn ich mit dem anderen wiederkomme. Aber das mit dem "Durchgeleiten" werde ich einmal probieren.

Bislang habe ich nicht den Eindruck, dass die beiden sich widerwillig ertragen, im Gegenteil. Sie spielen gern und viel zusammen, suchen die gegenseitige Nähe, sind (oder scheinen in meinen Augen zumindest) entspannt in Gegenwart des Anderen.
 
  • Haroki
denn ihr habt so ja alle Dauerstress.

Vielen Dank für deine Einschätzung. Das ist halt die Frage, ob es Dauerstress bedeuten muss oder sich durch Führung, klare Rangordnung (die, glaube ich, noch nicht final ausgemacht ist) und ggf. gutes Management deeskalieren lässt. In den ersten Wochen in neuer Umgebung sind die beiden häufiger aneinander geraten. Das hat sich trotz einsetzender Geschlechtsreife im Laufe der Zeit - der Wechsel von Sri Lanka nach Deutschland und zu mir als neuer Bezugsperson war natürlich eine große Umstellung für die beiden -, mit klaren Strukturen und Regeln sowie wachsendem Vertrauen und Respekt mir gegenüber fast gänzlich gelegt.
 
  • Paulemaus
OT: Sie sehen aus wie die typischen Straßenhunde in Sri Lanka :love:
Schön, dass Du sie gerettet hast :)
Ich habe das Elend der Straßentiere in SL als sehr übel empfunden.
 
  • Haroki
Sind irgendwelche Ressourcen im Spiel?

(...)

Ich könnt mir vorstellen, dass bei euch noch nicht klar ist wer der Chef ist, da beide gleich alt und hormonell gesteuert.
Es über Gehormsam zu machen find ich gut, Hunde auf die Plätze schicken, vllt nur den der zickt.
Hoffentlich legt sich das wenn beide etwas reifer sind.

Danke dir für die Rückmeldung. Ressourcen wie Futter, Kausachen, Spielzeug etc. sind nicht im Spiel, allerdings habe ich den Eindruck, sowohl die Wohnung als auch ich werden als Ressource betrachtet. Die kann ich ja leider nicht aus der Gleichung herausnehmen.

Ja, mir scheint es auch so, dass der "Chefposten" noch nicht final geklärt ist. Gehorsam war bisher in dieser Situation schwierig, da die beiden in ihrer Rage nicht ansprechbar waren. Da muss ich sicherlich noch an meiner eigenen "Chefposition" arbeiten; das klappt in anderen Situationen mittlerweile schon sehr gut.
 
  • Haroki
Was heisst "es knallt sofort"? Rauferei? Beissen?

Es wird geknurrt, Zähne werden gefletscht und sie sind auch schon aufeinander losgegangen und haben sich gebissen (keine ernsthaften Verletzungen) - das ist einmal vorgekommen, als ich sehen wollte, wie weit sie gehen. Seitdem habe ich es immer unterbunden bzw. sie nicht mehr getrennt. Bin auch nicht sicher, ob es ernster werden würde. Bei ihren bisherigen Auseinandersetzungen (alle paar Wochen einmal, war nicht immer dabei und konnte schlichten) gab es auch keine ernsthaften Verletzungen.
 
  • Haroki
[QUOTE="Wenn meine beste Freundin mit ihrem Rüden kommt räume ich auch alles weg. Mein Rüde liebt ihren zwar total aber wenn irgendetwas herumliegt kann es zu Spannungen kommen. Diese lösen sich zwar ohne Klopperei wieder auf aber wir möchten es trotzdem vermeiden.[/QUOTE]

Wenn andere Rüden (oder allgemein fremde Hunde) ins Spiel kommen, kriegen meine beiden das auch ohne genannte Ressourcen ganz wunderbar hin, sich schön anzulegen...
 
  • Haroki
OT: Sie sehen aus wie die typischen Straßenhunde in Sri Lanka :love:
Schön, dass Du sie gerettet hast :)
Ich habe das Elend der Straßentiere in SL als sehr übel empfunden.

:love: Man hofft ja immer, das "Richtige" zu tun... Ich hatte nicht vor, mir Hunde aus Sri Lanka zu holen, aber sie sind mir buchstäblich zugelaufen und dann nahm unsere Geschichte ihren Lauf. Ansonsten denke ich, dass es auch in Deutschland so viele Tiere gibt, die ein (besseres) Zuhause verdienen, aber das ist noch mal ein anderes Thema. Und ja, der Anblick von so vielen ausgemergelten, kranken, verletzten und verwahrlosten Hunde nimmt einen schon sehr mit. Ich habe vor Ort bei Abholung meiner beiden ein paar Wochen im Tierheim ausgeholfen und bewundere die Arbeit, die dort geleistet wird, sehr. Diese beinhaltet neben der Aufnahme und bestmöglichen Versorgung der Tiere vor allem die Aufklärung der Bevölkerung, kostenlose medizinische Versorgung in der Region und regelmäßige Kastrationsprogramme. Noch mal ein anderes Thema...
 
  • Haroki
Es wird geknurrt, Zähne werden gefletscht und sie sind auch schon aufeinander losgegangen und haben sich gebissen (keine ernsthaften Verletzungen) - das ist einmal vorgekommen, als ich sehen wollte, wie weit sie gehen. Seitdem habe ich es immer unterbunden bzw. sie nicht mehr getrennt. Bin auch nicht sicher, ob es ernster werden würde. Bei ihren bisherigen Auseinandersetzungen (alle paar Wochen einmal, war nicht immer dabei und konnte schlichten) gab es auch keine ernsthaften Verletzungen.

...also nicht mehr räumlich getrennt.
 
  • Paulemaus
:love: Man hofft ja immer, das "Richtige" zu tun... Ich hatte nicht vor, mir Hunde aus Sri Lanka zu holen, aber sie sind mir buchstäblich zugelaufen und dann nahm unsere Geschichte ihren Lauf. Ansonsten denke ich, dass es auch in Deutschland so viele Tiere gibt, die ein (besseres) Zuhause verdienen, aber das ist noch mal ein anderes Thema. Und ja, der Anblick von so vielen ausgemergelten, kranken, verletzten und verwahrlosten Hunde nimmt einen schon sehr mit. Ich habe vor Ort bei Abholung meiner beiden ein paar Wochen im Tierheim ausgeholfen und bewundere die Arbeit, die dort geleistet wird, sehr. Diese beinhaltet neben der Aufnahme und bestmöglichen Versorgung der Tiere vor allem die Aufklärung der Bevölkerung, kostenlose medizinische Versorgung in der Region und regelmäßige Kastrationsprogramme. Noch mal ein anderes Thema...

Hast Du in SL gelebt?
Wir waren als Touristen da und hatten 3 völlig unterernährte felllose Welpen übersät mit Zecken gefunden und ins Landesinnere in ein Tierheim gebracht.
Überall, wo wir hinschauten, waren Hunde in schlechtem Zustand, tragende Hündinnen, säugende Hündinnen in Erdhöhlen am Strand, bei den Katzen war es ähnlich.
Am Strand wurden Tiere ausgestellt, kleine Affen am Draht, eine Schlange in einem Sack, auf dem Fluss ein Einheimischer mit einem Kanu, der sich ein kleines Krokodil geschnappt hatte und es für Bilder mit Touristen zur Verfügung stellte. Ansonsten war das Tier in einem Käfig und seine Beine waren schon verkrüppelt.
Es war schlimm, richtig schlimm.
 
  • Brille
Danke dir für die Rückmeldung. Ressourcen wie Futter, Kausachen, Spielzeug etc. sind nicht im Spiel, allerdings habe ich den Eindruck, sowohl die Wohnung als auch ich werden als Ressource betrachtet. Die kann ich ja leider nicht aus der Gleichung herausnehmen.

Ja, mir scheint es auch so, dass der "Chefposten" noch nicht final geklärt ist. Gehorsam war bisher in dieser Situation schwierig, da die beiden in ihrer Rage nicht ansprechbar waren. Da muss ich sicherlich noch an meiner eigenen "Chefposition" arbeiten; das klappt in anderen Situationen mittlerweile schon sehr gut.

:gruebel: Also bei meinen Hunden bin ich schon auch eine Ressource – oder der begehrte Spaziergang, vor allem mit nur einem Hund.
Egal wie viele Hunde ich hatte (und die lebten eigentlich immer friedlich miteinander), wenn ich mit nur einem Einzelnen unterwegs war, musste ich beim heimkommen ein bisschen „ein Auge“ drauf haben.
Da war schnell mal viel Erregung in der Luft – die Daheimgebliebenen wollten den Heimkehrer abschnüffeln, mich begrüßen und der Heimkehrer wollte eher in Ruhe trinken gehen und hielt sich gelegentlich für eine Privilegierten, weil ja nur er mit mir ganz alleine unterwegs war.
In den Jahren und den unterschiedlichen Konstellationen war ich mal mehr und mal weniger gefragt, den Hunden klar zu machen, dass nur ich alleine bestimme wer wann mit mir was darf ;)
Ist ähnlich bei der Körperpflege (Krallen, Kämmen, Zähne usw), da stehen die Schlange und jeder will zuerst dran sein – ich nehme da auch nicht danach wie es den Hunden passen würde, sondern willkürlich den ICH gerade will.
Ebenso bei Extrabeschäftigung usw usw.
Komischerweise haben/hatten meine ganzen Hunde untereinander keine richtige „Rangordnung“ und daher auch keine Streitigkeiten – weil nur ich alleine der Chef bin :D
Wenn sie das begriffen haben, leben wir zusammen harmonisch im rosa Ponyhof.
 
  • Haroki
Hast Du in SL gelebt?
Wir waren als Touristen da und hatten 3 völlig unterernährte felllose Welpen übersät mit Zecken gefunden und ins Landesinnere in ein Tierheim gebracht.
Überall, wo wir hinschauten, waren Hunde in schlechtem Zustand, tragende Hündinnen, säugende Hündinnen in Erdhöhlen am Strand, bei den Katzen war es ähnlich.
Am Strand wurden Tiere ausgestellt, kleine Affen am Draht, eine Schlange in einem Sack, auf dem Fluss ein Einheimischer mit einem Kanu, der sich ein kleines Krokodil geschnappt hatte und es für Bilder mit Touristen zur Verfügung stellte. Ansonsten war das Tier in einem Käfig und seine Beine waren schon verkrüppelt.
Es war schlimm, richtig schlimm.

Ich war einmal auf Reisen in Sri Lanka und das zweite Mal, um meine 2 abzuholen und im Tierheim zu unterstützen. Katzen habe ich relativ wenige gesehen und allgemein in gutem Zustand, den Anblick von ausgestellten Tieren am Strand musste ich zum Glück nicht ertragen, aber Elefanten, die vorgeführt und dabei mit Eisenhaken und -ketten "gelenkt" wurden, von vielen sogenannten Elephant Orpahages oder Sanctuaries ganz abgesehen, aber am auffälligsten war es mit den Hunden, weil ich sie einfach in einer solchen Zahl gesehen habe und sie dort scheinbar zum "normalen" Straßenbild dazugehörten. Das hatte schon einen echt bitteren Beigeschmack.
 
  • Haroki
In den Jahren und den unterschiedlichen Konstellationen war ich mal mehr und mal weniger gefragt, den Hunden klar zu machen, dass nur ich alleine bestimme wer wann mit mir was darf ;).

Ja, das ist das Ziel. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... bis zum rosa Ponyhof. ;)
 
  • BabyTyson
Ich finde deine Lösung mit den Boxen nicht schlecht. Es liegt auch einfach viel Spannung in der Luft, wenn man mit einem allein unterwegs war. Die muss zu Anfangs ja nicht mal negativ belegt sein, kann sich ja nur so hochschaukeln, weil jeder die Individualdistanz des anderen unterschreitet? (Meine passen wie ***** auf Eimer, aber wehe der Postbote kommt, dann brennt hier kurzfristig auch untereinander die Luft :mies: )
Vielleicht braucht ihr also einfach nur ein festes Ritual, damit die Situation sich nicht aufschaukelt? Also wenn du nach Hause kommst, geht jeder erstmal X-Minuten auf seinen Platz bis die Gemüter sich beruhigt haben. So lange du es noch nicht mit Gehorsam regeln kannst, eben mit den Boxen. Klappt hier "im Fall Postbote" ziemlich gut und alle haben sich wieder lieb :freunde:
 
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