Auslandshund pinkelt unbeobachtet, Aggression gegen Ersthund

  • sleepy
Ohje... Leider ein "Paradebeispiel" für genau das, was mich dem Auslandstierschutz immer sehr kritisch gegenüberstehen ließ. Jetzt habe ich aber selber einen Auslandshund, mit dem ich allerdings ein wahnsinniges Glück hatte und der alle Beschreibungen der Orga sogar noch übertroffen hat. Mir ist also klar, daß es auch super laufen kann - aber das nützt all jenen Hunden (und Menschen) leider gar nix, wo's nicht gut läuft.

Die super Problemlösung habe ich leider auch nicht parat, @Lakitu, aber ich finde es sehr gut, was du schon alles getan und hingenommen hast, um diesem Hund eine Chance zu geben.
Wirklich.

6 Monate sind allerdings nach meiner persönlichen Erfahrung noch keine allzu lange Zeit, um "zusammenzuwachsen". Ich habe eigentlich mit all meinen "gebrauchten" Hunden ungefähr 1 Jahr gebraucht, bis ich gesagt hätte, jetzt läuft alles so, daß wir uns gegenseitig irgendwie vertrauen und uns wirklich einschätzen können.
Insofern würde ich die Hoffnung (wenn du wirklich noch welche hast) noch nicht aufgeben.

Was das viele Schlafen angeht - ich glaube auch (wie matty es schon schrieb), daß das durchaus mit Stress zusammenhängen kann. So, wie du es beschreibst, wirkt es auf mich, als ob der Hund ständig vollkommen erledigt ist. Gründe dafür könnten sein, daß er noch sehr viel älter ist als 5 oder 7, daß er krank ist (was ja wohl eher ausgeschlossen werden kann) oder eben, daß ihn die ganze Situation psychisch so auslaugt, daß er dieses große Ruhebedürfnis hat.
Insofern könnte ich mir schon vorstellen, daß Stress ein Thema ist - was dann auch wieder zu dem Pinkelverhalten passen könnte.

Die Frage, ob du noch mehr tun kannst (und wenn ja, was genau), um die Situation für euch alle zusammen zu entspannen und zu verbessern, kann vielleicht tatsächlich nur ein/e Fachmann/frau beantworten, nachdem man die Situation sehr genau vor Ort angeschaut hat. Via Internet halte ich eine Einschätzung da für schwierig.

Letztendlich wäre es dir aber auch nicht ernsthaft zu verübeln, wenn du sagen würdest: "Ich fürchte, wir passen auf Dauer einfach nicht zusammen und tun uns allen den Gefallen, den Hund in eine 'passendere' Umgebung zu vermitteln."
Möglich, daß die Hündin als Einzelhund bei einer einzelnen Frau z. B. besser zurecht käme und sich gewisse Probleme dann von selbst erledigen würden?

Ich drücke dir und der Hündin auf jeden Fall sämtliche Daumen. So oder so.
 
  • SaSa22
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Hi sleepy :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • matty
Vllt. Doch mal nach einem Trainer für Problemhunde schauen, der die Situation insgesamt analysiert und mit euch gemeinsam einen Trainingsplan erarbeitet?
Evtl. könnte man die Orga dazu bewegen, sich zumindest an den Kosten zu beteiligen.
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

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Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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