Resozialisierung Artgenossenaggression

Germaican

Hallo ,
Hat jemand Erfahrung mit resozialisierungen von einem Hund der nicht mit Artgenossen klar kommt?
Bin auf der Suche nach einem Trainer in Kreis Rastatt oder Karlsruhe.
Viele Grüße
 
  • 14. Dezember 2025
  • #Anzeige
Hi Germaican ... hast du hier schon mal geguckt?
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Manche Hunde mögen kein Artgenossen, da würde ich persönlich Training machen, das der Hund ohne "Theater" vorbei geht.
 
Sie reagiert aggresiv
Ja, aber wie? Leinen pöbeln? Schreddern?
Die DSH meiner Eltern ist ein Leinenpöbler. Ohne aber vollverträglich. Und wenn er / sie Hunde schreddern will, dann wirst du aus dem keinen super sozialen Fiffi machen. Dann müsstest du am Gehorsam trainieren, um anständig an Hunden vorbei zu kommen (auch wenns nur Leinen pöbeln ist) und / oder, je nach Art und Weise ein Maulkorb drauf.
 
Geile Angaben zum Hund. Als Basis für Ratschläge mehr als dürftig ... :wand:
Aber gut, halte ich mich eben ähnlich knapp: Nur weil ein Hund (erst einmal?) aggressiv auf andere Hunde reagiert, muß er ja nicht zwingend artgenossenunverträglich sein oder "resozialisiert" werden.
 
Er/sie sucht einen Trainer in der Umgebung von Rastatt oder Karlsruhe....
 
Ja die Frage war nach einer Trainer Empfehlung. Kann aber gerne alles andere hier reinschreiben 5 Jahre alter Tierheimhund mit Leinen und Maulkorbzwang. Damit interessiert sie auch kein Leckerli oder Spielzeug beim Gassi als Ablenkung. Kleine Hunde hat sie Wort wörtlich zum fressen gerne und würde die auch attackieren. Andere Pöbelt sie "nur" an. Wir sind im Hundeverein aber das hilft beim Gassi recht wenig im Moment. Deshalb die Frage nach einem Trainer damit unsere Maus nicht jeden Tag wenn sie beim Gassi einen Hund sieht so gestresst wird und kapiert das andere Hunde ihr nix wollen.
 
Unterordnung und Gehorsamkeitstraining im Verein. Und es ist schon besser geworden. Aber der Verein hilft nicht wenn beim Gassi ein Hund kommt!
 
Was nützt dir denn die Arbeit im Verein, wenn sie dir im Alltag nicht hilft? :kp:
Da gibt es niemanden, der dir Tipps gibt?
 
Vielleicht weniger im Verein üben als im realen Leben? Ich hab einen Kaukasen aus dem TH, der auch nicht unbedingt Fremdhundkompaktibel war/ist (ist auch nicht Aufgabe dieser Rasse). Anfangs ging es bis zum Übersprungschnappen gegen den Hundeführer (also idR. mich). Inzwischen brauchen wir nicht mal mehr ne Leine. Hündinnen sind kein Problem mehr, Rüden, nach kontrolliertem Kennenlernen, idR. auch nicht. Geübt wurde im ganz normalen Alltag, völlig ohne Trainer, Verein oder social Walks auf Basis von Bindung und gegenseitigem Vertrauen.
 
Unterordnung und Gehorsamkeitstraining im Verein. Und es ist schon besser geworden. Aber der Verein hilft nicht wenn beim Gassi ein Hund kommt!
Ich hab mal gegoogelt..vielleicht ist die Trainerin ja was für dich?


oder die hier
 
Mirjam Cordt ist eine ausgezeichnete Trainerin in diesem Gebiet und sie hat auch tolle Onlineseminare.

Die Frage ist halt, was man erwartet. Dass ein erwachsener Hund mit Fremdhunden freudig spielt, oder sich sonst über sie freut, ist ohnehin eine unrealistische Vorstellung, wenn das der Hund nicht gerade von selbst mitbringt.

Was fast immer realistisch ist:

1) Mit dem Hund Alternativen zum Leinenpöbeln bei Hundebegegnugen trainieren.
2) Dem Hund beibringen mit ausgewählten Hunden (vorerst an der Leine) gemeinsam in eine Richtung stressfrei Gassigehen zu können.
3) Den Hund mit im eigenen Haushalt zu vergesellschaften. Hier muss man betonen, dass dahinter viel Zeit, Arbeit und Management steckt. Aber nicht wenige Hunde, die als unverträglich gelten, können Zuhause friedlich mit Artgenossen leben lernen, wenn man sich reinhängt und vieles beachtet.
 
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