Zerstörungswut

Arbaal

Hallo
Ich habe ein kleines Problem mit meinen Hunden... naja speziell mit meinem Rüden, wenn ich ihn alleine lasse. Erstmal ein weni allgemeines: Ich habe zwei Dogo Canarios. Ein Rüden kastriert und eine Hündin, beide sind etwas über zwei Jahre alt. Wenn beide alleine bleiben müssen ist es maximal für drei Stunden und sie hatten vorher einen Spaziergang von etwa 1 Stunde mal mit Freilauf mal ohne. Am Tag bekommen die beiden insgesamt zwei Stunden Spaziergang.
Der Rüde neigt zur Zerstörungswut wenn ich ihn alleine lasse (Es ist auf jedenfall der Rüde, da ich die Hündin ohne ihn problemlos alleine lassen kann ohne das etwas drauf geht und ihn nicht). Das komische ist, dass er es nicht immer macht. Es geht mal ein paar Wochen gut und dann komm ich nach Hause und es sind Kissen zerstört dvds und bücher aus dem Regal gezogen und Schuhe angekaut nur die Kartons die ich extra für ihn stehen lasse sind heil.... :wut: Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.... vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps?

Liebe Grüße
 
  • 24. Februar 2024
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Hi Arbaal ... hast du hier schon mal geguckt?
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zum Thema selbst habe ich keine Idee aber insgesamt finde ich 2 Stunden am Tag Auslauf für Hunde die rund 2 Jahre alt sind, die stehen ja voll im Saft, zu wenig.
 
  • 24. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Etwas Beschäftigung für die Köpfe wäre auch gut, wobei du nicht geschrieben hast, was du bei den Spaziergängen so machst. Im Bekanntenkreis habe ich dieses Problem ab und an mal gehört und da war es entweder die fehlende Erziehung (es war als Welpe süss, wenn sie Schuhe schredderten) oder zu wenig Kopfarbeit. Körperlich auslasten alleine ist vielen Hunden zu wenig. Mit Presas kenne ich mich aber gar nicht aus.

Vielleicht kannst du auch rausfinden, wann er das macht, respektive, was du davor mit ihm alles gemacht hast, oder ob du dann jeweils etwas anders machst als sonst, etc. Würde es eventuell auch vereinfachen.
 
Wie schon geschrieben wurde stehen deine Beiden "voll im Saft",da reichen zwei Stunden Spaziergang einfach nicht!
Haben deine Hunde denn sonst noch irgendeine Aufgabe?
Wie pat-blue schon schrieb,Kopf Arbeit kann da eine super Alternative sein,Suchspiele,Fährten legen usw..
Meine Hündin (Mastino N.-Cane Corso-Bullmastiff)ist 2 1/2 und braucht schon ihre 4Std Auslauf auf den Tag verteilt,dann aber auch mit diversen Kletteraktionen,Such spielen,Gehorsamsübungen usw.
Ab und zu verstecke ich auch mal das "Abendessen" im Garten,hänge dann Pansen,Putenhälse oder Ähnliches in die Bäume, hört sich eklig an aber die Hunde haben einen Mordsspaß dabei!
 
Was mir gerade noch einfällt,du hast da mit einem Dogo Canario eine sehr arbeits-und ausbildungsfreudige Rasse.
Ursprüngliche Verwendung war ,meine ich ,das Treiben von Hochwild bzw Schwarzwild!
Da musst du wohl oder übel etwas mehr aus dem Quark kommen um deine Beiden aus zulasten!
Wobei ich natürlich nicht wissen kann was du in die zwei Stunden so "herein packst",also bitte nicht angegriffen fühlen!
 
  • 24. Februar 2024
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4 Stunden Auslauf? :uhh:

öhm ja - wie soll das bitte ein ganz gewöhnlicher Hundehalter so als Alltag hinbekommen?

ich war neulich mal bei Gansloßer auf einem Vortrag, der meinte 75 % des Tages verbringt ein Hund mit Schlafen bzw. beobachtendem Rumliegen, das wären dann nach meiner Rechnung 18 Stunden
12 - 15 % des Tages gingen drauf für alles rund ums Futtern
und etwa 2,5 Stunden für das soziale Miteinander

der moderne Hund ist eindeutig überbeschäftigt in vielen Haushalten ;)
 
Wie mans nimmt...der "moderne Hund" liegt in geschlossenen vier Wänden, während der "unmoderne Hund" daussen herumlungert. ;) Das ist in Sachen Beschäftigung ein großer Unterschied. Diese %- Analysen basieren logischerweise auf dem Verhalten von, ich nenns mal "freien" Hunden. 12% von 24 Std...da müsste der Hund schon mit dem Kopf im Napf einschlafen. ;)
 
Nicht böse gemeint,aber das sehe ich anders!
Ich weiß vorher was ich mir da für Hunde anschaffe und versuche sie nach bestem Wissen aus zulasten!
Ich arbeite auch dreißig Stunden die Woche als Krankenschwester, habe Kinder,das Haus ist eine ewige Baustelle und wenn andere Rasen mähen mache ich Heu!
Alles eine Frage der Organisation!
Meistens jedenfalls,wie gesagt ich kann da nur von mir sprechen und meine Hündin ist nunmal so ein "Arbeitstier" die braucht das, der Rüde ist da eher gemütlicher,aber das muss von Hund zu Hund entschieden werden!
Da der TE sich aber nunmal Hunde ausgesucht hat die etwas,nun ja,mehr wollen als nur "Gassi gehen" muss er wohl oder übel auch mehr investieren
 
das (vom Crabat) unterschreibe ich glatt. Wenn ich bei gutem Wetter quasi den Tag im Garten bin und die Hunde mit sind, sind die Abends wie geschossen. Bei schlechtem Wetter und den 3-4 Stunden spazieren gehen am Tag sind die bei weitem nicht so relaxt.
 
4 Stunden Auslauf? :uhh:

öhm ja - wie soll das bitte ein ganz gewöhnlicher Hundehalter so als Alltag hinbekommen?

ich war neulich mal bei Gansloßer auf einem Vortrag, der meinte 75 % des Tages verbringt ein Hund mit Schlafen bzw. beobachtendem Rumliegen, das wären dann nach meiner Rechnung 18 Stunden
12 - 15 % des Tages gingen drauf für alles rund ums Futtern
und etwa 2,5 Stunden für das soziale Miteinander

der moderne Hund ist eindeutig überbeschäftigt in vielen Haushalten ;)

Wobei Gansloßer ja dafür bekannt ist - wie sage ich das mal nett? geht nicht! - einen mittelschweren Feldzug gegen "Stress" beim Hund zu führen und gegen jede Art von Hundesport zu sein scheint. Bei all seiner Kompetenz, aber ich halte ihn (als Person) mittlerweile für überbewertet.

4 Stunden Auslauf klingt halt extrem, aber wenn man mal 2 große Gassirunden nimmt, dann liegt man schnell bei 3 Stunden. Da muss der "gewöhnliche" Hundehalter halt wirklich aus dem Quark kommen und morgens vor der Arbeit 1 Stunde Gassi einplanen, ansonsten halt hinten dran hängen oder seine Rassewahl überdenken.

Wobei ich bei dem Rüden des TEs nicht an mangelnden Auslauf denken würde, sondern eher an Frustration, Unsicherheit und dem Nutzen der Gelegenheit.
Bei einem Zerstörer muss man immer damit rechnen, auch wenn einen die kleinen Biester immer wieder in Sicherheit wiegen (ich weiß wovon ich rede), von daher würde ich den Hund in den Flur packen und den Zugang zu den anderen Räumen dichtmachen.
 
Gansloßer ist halt auch Biologe in erster Linie. In Sachen Biologie/Zoologie vertraue ich ihm. Hat mit Hundehaltung aber nicht immer etwas zu tun, da ist er Theoretiker.
Aber selbst wenn man diesem %- Beispiel folgen würde, hätte man einen Hund der über 4 Stunden wach und aktiv ist. Vom Rumliegen kommt kein Futter angeflogen.
 
also sorry wenn ich keine zeit habe meinen hund 4 stunden auf seinen beinen zu bewegen am tag ,sollte ich mein dasein als hundehalter noch mal gründlichst überlegen;)
 
Wichtig wäre auch zu wissen ob er den Hund von Welpen an hat oder ob da noch ein Vorleben besteht,was an den Zerstörungstagen anders ist usw. Finde es ansonsten,bis auf den wenigen Auslauf,schwierig zu beurteilen! Erst recht ohne realen Einblick
 
natürlich bezog sich Gansloßer auf Hunde, die menschenfern leben ...

trotzdem: ich persönlich verstehe diesen Aufstand, der heute sowohl um Hundehaltung wie auch ums Kinderkriegen gemacht wird, nicht ....
das war über Generationen etwas, was irgendwie mitlief, mal besser mal schlechter, aber den Hund derart in den Fokus nehmen?
sorry, finde ich übertrieben, denn warum sollte nicht auch ein Hund Kompromisse machen und nicht auf kompletter Linie "Ponyhof" haben?
 
...weil wir heute Hunderassen halten, die es hier früher nicht gab. Und diese Rassen halten wir in Haus und Wohnung...was auch nicht immer so war. ;) Man kann das nicht mehr 1 zu 1 vergleichen. Wenn jemand heute ein Grundstück hat, dort seinen Dorfhund unkastriert laufen lässt und abends nen Napf rausstellt, dann muss derjenige sicher keine 4 Stunden Gassi gehen.
Wer sich aber zwei sportliche, junge DC aufs Sofa legt...sollte sich etwas überlegen.
Oder er zieht eben die Zeit die der Rüde zum Zerstören braucht von seiner Gassizeit ab und lässt alles wie es war. ;)
 
Das hat auch weniger was mit "Ponyhof" für den Hund als mit "Gegenleistung für den eigenen Egoismus" zu tun. Niemand muss einen Hund halten, dass haben wir freiwillig entschieden, der Hund aber nicht.

Wenn ich mir also eine anspruchsvolle Rasse ins Haus hole, dann muss ich dafür Sorge tragen, dass ich die Bedürfnisse des Hundes erfülle und nicht nur ein "Notprogramm" fahre. Es gibt Hunde, die mit einem Leben "nebenbei" zufrieden sind und gar nicht mehr wollen. Der BernersonstwasMix meiner Bekannten ist so ein Hund. Die braucht ihren altersentsprechenden Auslauf und ansonsten ist sie glücklich "nur" dabei zu sein - daher "musste" noch ein "Aktivhund" dazu weil meine Bekannte damit nicht glücklich war.

Ich habe momentan auch den "Luxus" eines alten Hundes, vor 2-3 Jahren wäre mir die Madame bei dem Luschikram, den wir nur noch machen auf's Dach gestiegen. Rein vom Körperlichen her - die wäre/ist mir bei mangelnder Bewegung eingegangen.
Ich weiß aber, dass ich beim nächsten Dobi wieder mehr machen muss - trotz Arbeit und allem Pipapo. Freu ich mich schon drauf, aber wird eine Umstellung.
 
Sagen wir's so... es gibt Hunde, denen reichen zwei Stunden Auslauf am Tag nicht, und 4 Stunden sind bei falscher Auslastung auch noch zu wenig...

Aber pauschal zu sagen: "Wer keine Zeit hat, seinem Hund 4 Stunden Auslauf zu gönnen, sollte seine Hundehaltung nochmal überdenken", halte ich für völlig lebensfremd. Nicht jeder Hund braucht mindestens 4 Stunden Auslauf/Beschäftigung.

Mag sein, dass es bei DCs so ist, die Rasse kenn ich so wenig, dass ich sie nichtmal erkennen würde, wenn sie an mir vorbeiliefe... ;)

Ansonsten (wenn ein in den 2 Stunden gut beschäftigter DC nicht automatisch zum Psychowrack mutiert), würde ich es eher wie Coony sehen und einen Anteil Stress/Unsicherheit beim Hund als Ursache vermuten.

Möglicherweise ist der Auslöser sowas Banales wie: "An den Tagen schellt DHL mehrmals, und den Hund regt das in Abwesenheit des Halters so au, dass er hinterher irgendwas zerstören muss" - Da hilft dann auf Dauer vermutlich wirklich nur schadensmindernd unterbringen. Evtl. gegen auslösende Geräusche von draußen das Radio anmachen. Wenn man im Winter früh geht und nach Einbruch der Dunkelheit zurückkommt, dran denken, wenn man geht bereits irgendwo das Licht anzumachen, oder im Flur ein Nachtlicht anzuhaben.

Damit bin ich hier bei gelegentlichem Zerstören und vor allem stundenlangem Bellen in Abwesenheit ganz gut gefahren.

Ach ja, fällt mir grade noch ein: Könnte es sein, dass das Zerstören im Zusammenhang mit Futter steht?

Hier wurde zB dann "zerstört", wenn ich zB das Brot nicht richtig weggepackt habe, bevor ich gegangen bin. Der Hund hat es sich dann geholt und auf der Suche nach dem optimalen Versteck, in das er es einscharren konnte, dann diverses zerlegt. :rolleyes:
 
Vier Stunden Auslauf ein Muss ist Quark..Sorry ..
 
Ich wollte keine Diskussion auslösen ob nun 2 oder 4 Stunden,wie schon erwähnt muss das von Hund zu Hund entschieden werden!
Meine Hündin braucht das ,während der Rüde mir gekonnt den Mittelfinger gezeigt hätte wenn ich mit ihm auch nur einen Baumstamm hätte über queren wollen,wo die Wege im Wald doch so schön ebenerdig sind!
Wie crabat schon schrieb,wir haben heutzutage aber auch Rassen die es früher hier nicht gab.
Der "Hofhund" meines Opa's war zufrieden damit stundenlang die Schafe zu beobachten und ab und an mal über die Wiese zu schlurfen während die beiden Australian Shepperd/Border Collie Mixe meiner Nachbarn nur vier Mal am Tag den Feldweg an der Flexi herrauf laufen dürfen und somit völlig unterfordert und unausstehlich sind!
Es sind Arbeitshunde die körperlich und seelisch verkümmern!
Das meinte ich mit "ich weiß vorher was ich mir da für Hunde an schaffe" und agiere dementsprechend!
Das hat auch nichts mit Hype um Hundehaltung zu tun,sondern ist ganz einfach eine Konsequenz die ein Hundehalter tragen muss wenn er sich bestimmte Rassen zulegt!
Übrigens laufen wir die 4 Stunden nicht am Stück, da würde ich vermutlich zusammenbrechen und am nächsten Tag würde in der Zeitung stehen "Kampfhund neben übermotivierter Frau im Wald aufgefunden":D:D:D:D
 
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