DJ's Zerstörungswut

Lea251

Hallo alle zusammen!

So, DJ hat jetzt schon einiges zwischengehabt, auf die einzelnen Gegenstände muss ich nicht eingehen, das kennt sicherlich jeder von Euch.

Es gab mal Wochen dazwischen wo nichts zerstört war, vor ca. drei Wochen ging es dann aber wieder von vorne los.

Jetzt habe ich entgegen aller Empfehlungen Wauzi trotzdem immer geschimpft, wenn ich was entdeckt habe.

Resumée: voll nach hinten losgegangen, als wir gestern nach Hause gekommen sind, hat Wauwau nicht wie üblich an der Tür gestanden und gewartet, sondern sich vekrochen. Zu allem Überfluss hab ich eine frische Pipilache gefunden, er hat vor Angst gepieselt.

Dass ich das nicht wollte, ist wohl klar, abgesehen davon, dass ich nun nicht mehr schimpfen werde, sondern alles anstandslos wegräume, was kann ich tun, damit Hundi sich wieder freut, wenn ich nach Hause komme?

Ich hab mir gestern dann noch überlegt, wie erkläre ich meinem Hund, dass er bestimmte Sachen nicht anknabbert und mir folgendes Szenario ausgedacht:

DJ muss sich hinlegen und bleiben.
Ich nehme sein Spielzeug und irgendein Küchenutensil, wo er besonders gerne drauf rumkaut und lege es auf die Erde.
Dann lasse ich ihn mit "such" auf diese Teile los. Sollte er das Küchenteil nehmen, sage ich "pfui" (das ist mein Befehl für Dinge, die er auf garkeinen Fall in sein Mäulchen nehmen soll).

Frage: verknüpft er dann irgendwann, dass er nur noch Dinge anknabbern darf, die ich ihm explizit gebe, oder geht das wieder nach hinten los.

Noch etwas, ich weiss ich hab mit meiner vorigen Erziehung falsch gehandelt, sehe das auch ein, also ich möchte jetzt hier nicht hören, TOTAL FALSCH - weiss ich.

Danke fürs nichtanmotzen und die Tipps!

Gruss
Kathrin
 
  • 24. Februar 2024
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Hi Lea251 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Tja, blöde Geschichte...

Dein Hund braucht einige Zeit, um zu begreifen, daß Du NICHT schimpfst wenn Du die Wohnung betrittst.
Die Freude über das Wiedersehen stellt sich dann auch wieder ein;)
Ich würde weiter nicht darauf eingehen. Betütelst Du ihn jetzt mehr als üblich, wird ihn das evtl. noch mehr verunsichern.

Ich kann Dir nur folgenden Tipp geben, versuche sämtliche Emotionen in den Griff zu bekommen und sei einfach, wie Du vorher auch warst.
Hunde sind doch Gewohnheitstiere;)

Ob Deine Idee mit den beiden "Wunsch"artikeln bei Deinem Hund klappen könnte, weiß ich nicht.
Möglicherweise geht das wirklich "nach hinten los" und er ist wieder verunsichert *grübel*

Könntest Du es so versuchen, daß Du mal einen Tag frei nimmst und die Wohnung bzw. den Raum, den er gern zerstört, mit einer Kamera ausstattest? In einer anderen Wohnung oder im Flur sitzt Du dann und wartest auf seinen "Einsatz". Sobald er etwas zerstört, wirkst Du direkt ein, mit einem "Pfui" beispielsweise. So erwischst Du Deinen Hund auf frischer Tat und der Erziehungseffekt tritt evtl. ein;)

watson
 
  • 24. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Lea251 schrieb:
Ich hab mir gestern dann noch überlegt, wie erkläre ich meinem Hund, dass er bestimmte Sachen nicht anknabbert und mir folgendes Szenario ausgedacht:

DJ muss sich hinlegen und bleiben.
Ich nehme sein Spielzeug und irgendein Küchenutensil, wo er besonders gerne drauf rumkaut und lege es auf die Erde.
Dann lasse ich ihn mit "such" auf diese Teile los. Sollte er das Küchenteil nehmen, sage ich "pfui" (das ist mein Befehl für Dinge, die er auf garkeinen Fall in sein Mäulchen nehmen soll).
ähm.... du willst ihn anspornen die dinge zu suchen, die zu finden, und wenn er sie ins maul nimmt, kommt ein PFUI??
sorry, aber ich verstehe in dieser handlung absolut keinen sinn.
ich denke eher, das er irgendwann gar nicht mehr auf such reagieren wird, weil dann eh ein PFUI kommt.
m.M.n. ist da unsicherheit vorprogrammiert.
 
Lea251 schrieb:
DJ muss sich hinlegen und bleiben.
Ich nehme sein Spielzeug und irgendein Küchenutensil, wo er besonders gerne drauf rumkaut und lege es auf die Erde.
Dann lasse ich ihn mit "such" auf diese Teile los. Sollte er das Küchenteil nehmen, sage ich "pfui" (das ist mein Befehl für Dinge, die er auf garkeinen Fall in sein Mäulchen nehmen soll).

Frage: verknüpft er dann irgendwann, dass er nur noch Dinge anknabbern darf, die ich ihm explizit gebe, oder geht das wieder nach hinten los.

Ich glaube das wäre nicht gut, weil du ihn erst dazu bringst, etwas zu nehmen und dann sagst du doch "Pfui". Da wird er total durcheinander sein und dir möglicherweise gar nicht mehr trauen.

Versuch doch mal Watsons Vorschlag mit der Kamera.

Wenn er nur bestimmte Sachen ankaut, bestreiche doch diese Sachen mit widerlich schmeckendem Zeug (Zitronensaft...), wenn er wieder einmal darauf kauen will, schmeckt er ekliges Zeug und merkt sich das vielleicht.

Wichtig ist auch Ruhe bewahren und nur schimpfen, wenn du ihn bei frischer Tat ertappst, Hunde können den Grund für Bestrafung nur genau bei der Tat erkennen, schimpfst du nur 3 Sekunden später, weiß der Hund nicht mehr, wieso!!
 
zerstört er denn nur etwas, wenn er allein ist? oder auch, wenn er sich in einem anderen Zimmer aufhält und sich unbeobachtet fühlt?

Lasst ihr ihm die ganze wohnung, wenn er allein ist?
 
  • 24. Februar 2024
  • #Anzeige
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Hallo!

@ watson:

Freitag war schon wieder ganz ok, er hat an der Tür gestanden - hatte aber ins Wohnzimmer gepieselt.
Korb war auch wieder angefressen. Hab das dann anstandslos weggemacht.

Das Problem mit der Kamera ist folgendes: wir leben in einem Haus, in dem es bis jetzt so gut wie keine Türen gibt. Die einzigen Türen, die es bis jetzt gibt, sind zum Schlafzimmer hin. Das sind auch die einzigen Türen, die über Tag verschlossen sind. D.h. DJ hat quasi 120 qm zur Verfügung....wobei er vorwiegend im Wohnzimmer zerstört, aber wo verstecke ich mich?

@ Scully:

Stimmt. Wie siehts aus, wenn ich ihn aussperre, die Dinge auf die Erde lege und ihn ins Zimmer lasse?
Irgendwie muss man dem Hund doch erklären können, dass er nur die Dinge anfressen darf, die er aus meiner Hand empfängt.

Er zerstört nur, wenn er alleine ist. Wenn wir zu Hause sind, hält er sich meistens bei uns in der Nähe auf, ganz selten, dass er mal alleine nach oben oder unten geht.
@ The Martin:

Womit schmier ich die Sachen denn ein?

Gruss
Kathrin
 
@ harpo:

grins. genau, wie Du prophezeit hast. Körbchen nähert sich gerade seinem Ende....

Probier ich mal aus mit dem Senf morgen!

Gruss

Kathrin
 
Wir haben unseres dann irgendwann weggeworfen, war sowieso nur noch der Boden da und ich wars leid, ständig die stöckchen aufzusammeln.
 
Kathrin, am Anfang könntest Du (nur als Beispiel) in das Badezimmer eine Tür einfügen. Diese Tür bleibt jeden Tag geschlossen, so daß sich Dein Hund an die geschlossene Tür gewöhnen kann.
Sobald dies geschehen ist, kommt der "Einsatz" mit der Kamera. Vergiß dabei aber bitte nicht die Lautsprecher im Wohnzimmer und das Mikro im Bad;)

watson
 
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