Wie lange habt ihr gebraucht um über den Tod eures Hundes wegzukommen?

  • Honesty
Guten Morgen,

nun ist heut der zweite Tag ohne Kim angebrochen und ich frage mich immer wieder, wie ein Tumor so schnell wachsen kann. :( Warum hab ich vorher nichts gemerkt - hätte man dann vielleicht noch etwas für sie tun können? Ich bin so traurig und sie fehlt mir so sehr.

Wenn ich Ablenkung habe, geht es eigentlich, sobald ich jedoch allein irgendwo sitze oder auch abends im Bett liege kommt alles hoch :heul: Sogar wenn ich die anderen Hunde streichle, habe ich Kim gegenüber irgendwie ein schlechtes Gewissen - ich weiß nicht warum :(

Ich weiß, dass es für sie letztendlich das Beste war, trotzdem habe ich immer das Gefühl nicht genug für sie getan zu haben.

Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr den Tod eures Hundes einigermaßen verdaut habt?
 
  • SaSa22
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Hi Honesty :hallo: ... hast du hier schon mal geguckt?
  • watson
Nadine,

ich arbeite noch heute am Tod der letzten beiden Hunde :(

Lord starb 2000, Asco 2002.

watson
 
  • MeikeMitBenny
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Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

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So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

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LG Meike mit Benny
  • Pommel
Je nach innerlicher Verbundenheit, emotionaler Aufruhr und Akzeptanz des Todesfalls ... zwischen ein paar Minuten und mehreren Wochen (manches stösst auch - insbesonders bei offenen Fragen - auch nach Jahren immer wieder auf) ... es braucht seine Zeit! :knuddel:
 
  • KsCaro
Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich...

Lady und ich hatten eine sehr enge Bindung, verstanden uns wortlos und als Sorgenkind brauchte sie eh viel Aufmerksamkeit. Wir haben uns etwa 1 Jahr Zeit gelassen bis wir an einen "Nachfolger" denken konnten, nach 18 Monaten zog Bluebell ein und es passte einfach alles. :love:

Vom Kopf her "loslassen" hat einige Zeit gedauert...
 
  • sleepy
Jeder Mensch trauert natürlich anders. Manche stecken das leichter weg, oder sie verdrängen - andere kauen ewig dran.

Bei mir sind es jetzt dreieinhalb Monate ohne meine Motte.
Jeden Tag heule ich mindestens einmal. Vor allem früh morgens, wenn ich aufwache und mal wieder realisiere, daß sie nicht neben mir liegt, oder in speziellen Situationen, wo einfach besonders auffällt, daß sie fehlt.

Ich versuche, mich mehr auf meine Katzen zu konzentrieren. Das lenkt mich ab.
Ablenkung ist wohl auch der einzige Rat, den man geben kann.
Außerdem hilft es mir sehr, mit einer lieben Freundin zu sprechen, die wirklich versteht, wie ich mich fühle.

Versuch dich mit dem Gedanken zu trösten, daß Kim nicht lange hat leiden müssen und daß sie glücklich war bei euch. Ganz sicher!
 
  • SaSa22
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
  • *phönix*
Mein Bolle ist jetzt 3,5 Jahre tot :( so richtig überwunden hab ich es bis heute nicht.
Nach etwa 12 Monaten konnte ich erst normal über ihn reden, ohne sofort in Tränen auszubrechen, wir hatte eine sehr enge Bindung und waren 11 Jahre ein Team.

Noch heute gibt es Tage, wo ich es immernoch nicht verstehen kann und der Schmerz so hoch ist wie am ersten Tag ohne ihn :heul:

Sie bleiben geliebt und unvergessen.
 
  • Suki
Mir gehen alle Tode unserer 3 Hunde noch immer sehr, sehr nach und es gibt immer wieder Momente in denen ich richtig traurig bin :( Nero ist bereits 10 Jahre lang tot, Remus und Herkules sind beide innerhalb des Jahres 2005 gestorben.
Pauschal kann man das nicht sagen, es gibt Momente in denen mir die Tränen kommen, Tage an denen ich gar nicht dran denke und Tage an denen ich einfach nur glücklich bin die Jungs gekannt zu haben...

Das Gefühl nicht genung getan zu haben kenne ich :( Remus war sehr krank und starb mit nur 4 jahren, ich war so wütend :sauer: Und habe mir auch viele Vorwürfe gemacht, nicht früh genung erkannt zu haben das es ihm schlecht geht.
Aber hinterher ist man immer schlauer.
Und leider ist das der unausweichliche Kreislauf des lebens.

Mittlerweile, nach gestorbenen Hunden, einer Schwester, Onkel...kann ich den Tod akzeptieren.
Und ich trauer nicht mehr so "lange", zumindest nicht mehr so verzweifelt :(

Ich wünsche dir alles Gute Honesty, weine einfach dann wenn dir danach ist und mach dir keine Gedanken über die Zeit.
Deine anderen Hunde werden dir helfen, ganz sicher :)
 
  • Laura-Wolf
Trauer ist so vielfältig wie die Menschen, manche sind eben sehr gefühlsbetont und trauern lang, andere gestatten sich selbst kaum ein Nachtrauern.
Ich persönlich trauere indem ich an alle schönen Ereignisse denke, ich mache mir keine Vorwürfe was alles besser hätte getan werden können, weil ich weiß das mir Vorwürfe und Selbstgeißelung nichts bringen, es macht nichts besser und bringt den um den ich trauere auch nicht zu mir zurück. Ich bin heut, nach 4 Jahren noch sehr traurig über den Tod von Stoffel, aber es quält mich nicht. Ein neuer Hund zog 10 Wochen nachen seinem Tod ein, aber ich merkte das es etwas zu früh war, so musste ich mich mehr anstrengen eine Bindung zu Wolf einzugehen.
 
  • Büffelchen
Mein Mädchen ist bald 2 Jahre tot. Ich komme da nicht drüber weg und denke auch das wird sich nie ändern. Wenn ein Tier mal so fest im Herzen ist, glaube ich nicht dass man wirklich drüber weg kommt :(

Ich lese das eben erst mit Kim. Es tut mir so leid für euch. Mein Beileid an dich und deinen Mann :(
 
  • Noxpit
meine 2 "alten" nasen sind jetzt über 3 jahre tod..... ich denke immer wieder an sie--an schöne situationen--an "ärgerliche" ;) vergessen hab ich sie nicht--der schmerz ist leichter geworden ( viell, wegen meinen jetzigen süssen ), beide wurden relativ alt 15 + 16 jahre. der tod kam nicht "plötzlich"--wir hatten zeit....ich seh mir immer wieder fotos an von den beiden, denk an unseren "gemeinsamen" jahre. im herzen sind sie immer noch bei mir ( im gedanken)- ich weiss das sie es "schön" hatten mit mir, das hilft ein bischen......
 
  • Momo-Tanja
momo ist seit über zwei jahren nicht mehr an meiner seite - ich denke täglich an sie... manchmal überkommen mich plötzlich erinnerungen und wenn die mich so überfallen, dann sitz ich da und heule.

ich war mit momo 24 stunden am tag zusammen. wir waren eigentlich nie länger als mal ne stunde oder zwei getrennt. sie war meine familie und mein ein und alles.
als ich sie gehen lassen musste, da ging ein grosser teil von mir mit und der ist immer noch weg und wird auch nie mehr zurückkommen.

inzwischen kann ich lächelnd an sie denken, weil ich wahnsinnig froh bin, sie überhaupt in meinem leben gehabt zu haben!
aber genauso kann ich vor wut heulen, dass dieser verschiss... krebs sie mir so früh genommen hat.

ich habe heftig getrauert und tu dies auch heute noch - momo war der bislang stärkste und schlimmste verlust meines lebens. :(

ich habe damals recht schnell neele zu mir geholt - da ich alleine war, konnte ich die stille in der wohnung und in meinem leben nicht ertragen.
es war eine gute entscheidung, aber es hat meinen verlust nicht geschmälert - nur verändert.
vieles von neele erinnert mich an momo... aber dennoch ist sie komplett anders und nicht weniger wichtig.

ich habe trotz neele in den letzten zwei jahren wieder fast 35 kg zugenommen (bin ein frust und trauerfresser), hatte depressionen und hatte stark mit momos verlust zu kämpfen.

ich hoffe, dass du auch irgendwann mit einem lächeln an deine kim denken kannst. so ein plötzlicher tod ist furchtbar - auf momos gehen konnte ich mich wenigstens ein dreiviertel jahr vorbereiten.

traurige grüsse
tanja (die versteht, wie es dir gerade gehen muss)
 
  • BarSinister
Bei mir ist es nicht anders.:(


Ein Gefühl des Verrats macht sich in mir breit und die immer aufkeimende Frage nach dem "Warum".

In der ersten-zwei Wochen ist es ganz schlimm,da will ich keinen sehen und keinen hören,bin die Tage auch ganz nah am Deich gebaut und die verbliebenen Hunde müssen stundenlang mit mir laufen.
Ich räume alles,was zu meinem verstorbenen Liebling gehört weg,damit ich nicht bei jedem Schritt daran errinnert werde.

Nach einer Woche stellt sich die Akzeptanz dann so langsam ein und nach zwei Wochen kann ich drüber reden ohne gleich in Tränen auszubrechen.

Du siehst,Du bist mit Deinem Schmerz nicht alleine und er wird mit der Zeit auch nicht besser werden............aber man lernt ihn zu ertragen!

Ich wünsche Dir viel Kraft für diese Tage!!


Danny
 
  • Honesty
Vielen Dank für eure Antworten!!

ich hoffe, dass du auch irgendwann mit einem lächeln an deine kim denken kannst. so ein plötzlicher tod ist furchtbar - auf momos gehen konnte ich mich wenigstens ein dreiviertel jahr vorbereiten.

Ja, das kam wirklich sehr plötzlich. Wir dachten ja eigentlich, es sei nur ein Magen-Darm-Virus und dann auf einmal muss sie eingeschläfert werden.

Ich hatte sie zwar "nur" ein halbes Jahr, aber sie war für mich etwas ganz Besonderes. So einen herzensguten, immer fröhlichen Hund habe ich bisher nicht kennen gelernt. Sie konnte einen wirklich immer zum lachen bringen. Ein absolutes Goldstück...

Es wird auch definitv wieder ein Hund einziehen. Wann, das weiß ich nicht. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es wieder ein Staff wird, da ich glaube, dass ich den Hund ständig mit Kim vergleichen würde... Aber das wird sich zeigen.
 
  • trini
Unser Ty ist bald 2 Jahre tot und ich denke fast täglich an ihn. Aber es macht mich nicht traurig. Ich bin eher dankbar, dass ich ihn kennelernen durfte. Was aber sicher auch an meiner Einstellung dem Tod gegenüber liegt.

Seine Geschichte ähnelt der von Kim. Ty war 7 Jahre im TH und dann nur 5 Monate bei uns als wir ihn wegen einer Bauchfellentzündung (wahrscheinlich Resultat eines geplatzten Tumors) gehen lassen mussten.

Er hat sich vom ersten Tag an bei uns so verhalten, als ob er nie wo anders gelebt hätte. Ein einzigartig starker und liebenswerter Charakter. :love:

Ich denke, dass er eventuell schon krank war als er zu uns kam. Aber er wollte sicher nicht im TH sterben und als er bei uns Liebe und Geborgenheit gefunden hatte konnte er loslassen und gehen.
Unsere TÄ hat ihn zuhause erlöst und Jack hat sich kurz nach dem letzten Atemzug neben ihn in Körbchen gelegt. Mein Mann war damal beruflich unterwegs und konnte leider erst am nächsten Morgen zuhause ankommen. Bis wir Ty beerdigt haben, haben sich Trini und Jack überhaupt nicht mehr für Tys Hülle interessiert. Kein an ihm riechen, ihn anstupsen oder quängeln, weil er den besten Platz hat. Als mein erster Hund einfach eingeschlafen ist hat Trini auch nur kurz an ihm geschnuppert und sich so verhalten als ob nix mehr da ist. Als ob es nur noch die Hülle gibt aber nicht mehr ihren Schorle. Sie hat ihn nie gesucht oder auf ihn gewartet, so wie sie es tut wenn ein Hund mal nicht im Rudel ist.

Mit dem Gedanken, dass Trini mal geht beschäftige ich mich schon lange, weil ich nie gedacht hätte, dass sie mal auf die 13 zusteuert. :unsicher: Wenn es dann so weit ist wird er ihr wohl einen standesgemäßen Empfang bereiten. :D

Ty´s Hülle liegt im Garten und er macht sich einen bunten hinter der Regenbogenbrücke. Sicher lacht er sich schlapp, wenn er den Kram auf seinem Grab sieht.
Nach fast 2 Jahren kann man sagen, dass Rogz for Dogz Halsbänder wohl einiges an Witterung aushalten. :lol:
 

Anhänge

  • 23.06.07 tjt k.JPG
  • Ty 12.06.09.JPG
  • Pebbles07
Ich glaube manchmal nie. Das kommt immer auf den Hund und die Art und Weise an denke ich.

Pebbles ist am 29.10 letztes Jahr gestorben. Und ich denke jeden Tag an sie. Oft weine ich einfach los, weil mich irgendwas an sie erinnert.

In manchen Fällen lernt man glaube ich einfach nur damit umzugehen.

Ich habe meinen Seelenhund verloren, mein ein und alles und meinen größten Schatz. Vom ersten Tag an hatte ich Angst sie zu verlieren. Und wirklich lange war sie mir auch nicht gegönnt. Noch heute versuche ich damit zurecht zu kommen das sie weg ist und das ich es verhindern hätte können.

Aber ich denke alles im Leben hat seinen Sinn, und alles soll uns etwas zeigen. Ich habe gelernt das alles vergänglich ist und man sich nichts sicher im Leben sein darf. Ich habe gelernt, an allem etwas schönes zu finden und die Momente zu schätzen.
Ich habe gelernt loszulassen und damit zurecht zu kommen das man das was man am meisten liebt auch am meisten vermisst.
Ich habe gelernt das ich auch den größten Schmerz überwinden kann und wie stark ich doch eigentlich bin
Und ich habe gelernt das mein Freund doch ein weicheres Herz hat als ich angenommen habe. Ich habe ihn vorher noch nie weinen oder traurig gesehen....

Trotz allem, wenn ich daran denke wie ich vor der Tür stand, an danach im Krankenhaus weil mein Freund sich den Mittelhandknochen gebrochen hat an der OP Tür, dann ist es kaum noch auszuhalten.

Man muß trauern, und man muß das auch zu lassen. Das Leben geht weiter, und das ganze wird irgendwann erträglich. Es wird dir von Woche zu Woche besser gehen. Und Du wirst auch wieder lachen können. Bis dahin Wünsche ich Dir alle Kraft der Welt
 
  • Momo-Tanja
für mich kam nur ein staffbull in frage - nicht umsonst habe ich durch momo diese rasse lieben gelernt.

manches erinnert mich, aber verglichen habe ich nie. jeder hund ist einzigartig und das zeigt mir neele jeden tag aufs neue. :love:

wie steckt denn euer mastinomädchen das fehlen von kim weg? sie hat sich doch so stark an ihr orientiert. :(

liebe grüsse und viele tröster
tanja
 
  • Ginger-Staff
Hallo!

Ich kann deine Trauer sehr gut verstehen. Meine Ash ging vor 6 1/2 Monaten in meinen Augen auch ganz plötzlich.
Sie hatte einen Wirbelsäulentumor und konnte binnen von 5 Tagen nicht mehr gehen.
Auch ich frage mich heute immer noch ob ich was übersehen habe.
Sie hatte zwar diverse Vorerkrankungen was Krebs betrifft (Gebärmutter, Fuß, Milchleiste...) dennoch hab ich,daß mein Hund Krebs hat immer ganz weit weg geschoben.
Daß ein Tumor an der Wirbelsäule wächst und dann so schnell explodiert, konnte keiner wissen.
Ich vermiße sie noch so unendlich, es gibt Tage da kann ich mir ihre Fotos ansehen und bin wirklich froh daß das alte Mädchen 1 1/2 Jahre in meinem Leben war, dann gibt es wieder Tage so wie heute z.b wo ich mir beim heim fahren einfach nur wünsche dass sie daheim ist, und ich einfach wenn ich zu Tür rein komme nur weinen kann, weil es Realität ist daß sie nicht mehr da ist.
Es tut so verdammt weh!
Sie war für mich mein Seelenhund ich fühlte mich mit ihr von ersten Tag an sehr verbunden als wären wir schon einen Leben lang zusammen.
Ich weiß noch als ich sie daß erstemal im TH sah...sie war der Hund der mir mitten ins Herz geschaut hat.

Meine Bonita ist jetzt 4 1/2 Jahre tot,sie starb aufgrund eines TÄ Fehlers und könnte heute noch leben und da hab ich wirklich 1 1/2 Jahre gebraucht bis ich ein neues Mädchen (Ginger) in mein Leben einziehen lies. Ich hatte immer das Gefühl ich vergebe Bonitas Platz. Bonita war mein Mädchen, hatte vorher ein schweres Leben und sie konnte nur 2 1/2 Jahre bei mir sein. Doch in meinem Herzen trage ich sie immer bei mir. Auch um sie weine ich noch, generell wenn ich in Situtationen komme wo ich weiß, genau daß hätte ihr richtig Spaß gemacht- das macht mich dann traurig.
Es war gut Ginger zu mir zu nehmen, sie hat mich abgelenkt und gab mir neuen Mut.
Ersetzen kann kein Hund einen anderen.

Liebe Honesty man kann den Schmerz irgendwann nur akzeptieren und damit leben lernen. Auch wenn es für dich jetzt so scheint als kann man dass nie, es geht...
Aber nimm dir Zeit und trauer um deine hübsche Kim sie hat es verdient dass man um sie weint.
Auch wenn es nur ein halbes Jahr war daß sie bei dir sein konnte, ein Hund hat keine Uhr und keinen Kalender, für sie war es unendlich und wunderschön, sie hat nicht die Tage gezählt sondern die Momente....

Fühl dich unbekannteweise gedrückt, ich denke heute an deine Kim..und fühle mit dir.

Traurige Grüße
Ines mit Elvis und Ginger
 
  • Spell_2103
Mensch Nadine, schei.ße das hab ich völlig verpasst :( :knuddel:

Bobby (war ja nur mein Patenhund fast 3 Jahre lang) und starb 2002, bis heute krieg ich Tränen in die Augen wenn ich an ihn denke, lustige Geschichten erzähl ich immer wieder gerne. Vor 3 Monaten hab ichs zum ersten Mal geschafft Bilder von ihm anzugucken ohne sofort Rotz und wasser zu heulen.

Aaron wurde ja Ende Januar 09 euthanasiert, da geht noch garnichts... und er fehlt mir extrem obwohl ja Becks da ist, aber trotzdem fehlt er mir sehr :(
 
  • Candavio
Jeder trauert anders und das ist auch gut so.

Ich bin der Typ, der sich schwer damit tut auf "den Tag" zu warten.
Bei Sandy haben wir am Samstag vormittag "den Termin" für den darauffolgenden Mittwoch ausgemacht.
Dieses "noch vier Tage", "noch drei Tage", "übermorgen", ..... und dann an "dem Tag" das "noch sechs Stunden", "noch drei Stunden", ....... das hat mich innerlich absolut fertig gemacht und doch durfte ich es ja nach aussen möglichst nicht zeigen, um Sandy nicht noch mehr aufzuregen, denn das sie was mitgekriegt hat, war klar.

Auf dem Weg zur Praxis und dann dort war ich dann aber völlig ruhig, so das Sandy auch genau so gaaaaaanz friedlich in meinen Armen einschlafen konnte.
Und ich gestehe, ich war "hinterher" erleichtert, es war vorbei, meine geliebte "Zuggersnegge" würde nie mehr Schmerzen haben und konnte im Regenbogenland wieder mit dem Wind um die Wette rennen, so wie sie es immer geliebt hat :love: !!
Es war richtig, so wie es gewesen ist !!

Nachts sind dann die Tränen gekommen, der nächste Tag war horrormäßig, aber schon am Folgenden ist Polly bei uns eingezogen.
Und auch das war für uns gut und richtig !!
Sie nimmt Sandy nichts weg, die musste auch nicht wegen ihr gehen, warum sollte ich dann ein schlechtes Gewissen haben....

Nein, ich habe Sandy zu ihrer Zeit geliebt, jetzt liebe ich Polly und auch ihren nachfolger - irgendwann mal - werde ich wieder lieben.
Jeden auf seine Weise und jeder hat ein Stückchen meines Herzens, in dem er für immer weiterwohnt und auch weiter geliebt wird.

Es ist gut so, wie es ist !!
 
  • pixelstall
Hmm .. unterschiedlich, Als Einstein ging war das unerwartet ( geplatzer Darmtumor, vermutlich) er war 9 jahre an meiner Seite, und alle kannten mich nur als "die mit dem Riesenköter".. und es waren 9 wichtige und auch heftige Jahre ( 13-22) Als er ging war ich im 8ten Monat schwanger, und da ist tatsächlich auch mein altens (wildes) Leben gestorben, es war sozusagen ein wendepunkt.

Zum einen hat es mir das Erleichtert, auch weil er Kinder hasste.. gab es in diesem neuen Lebensabschnitt keinen Platz für ihn auf dem er gefehlt hätte.

Die ersten Woche habe ich ihn noch mitgenommen ( im Geiste) er lief mit wie immer , und das zum ersten mal ohne Leine.. irgendwann hatte ich das Gefühl, ich meine es war kurz vor der Geburt in einem wunderschönen Buchenwald , das ich das gefühl hatte er dreht sich um und sieht mich lange an .. und lief weg in den Wald.. seitdem denke ich zwar noch an ihn aber ich fühle keinen schmerz mehr.

Bei lili war es anders, als ich sie über die rbb schickte ( Bauchspeicheldrüse) ging dem ganzen ein langer Leidensweg vorweg, auch wenn die letzte Entscheidung spontan war ( ich war wieder im 8ten Monat und es war einen Tag nach Livs zweitem Geburtstag.. ) war es eine Erlösung, und ich habe nicht lange getrauert allerdings habe ich dann erst 4 Jahre Später Eibe zu uns geholt.
 
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