Studie Kastration- Die Auswirkungen der Kastration auf das Risiko von Autoimmunerkrankungen

Crabat

10 Jahre Mitglied
Für Sie gelesen:
Die Auswirkungen der Kastration auf das Risiko von Autoimmunerkrankungen



Kommt jemand an die dt. Zusammenfassung aus "Der praktische Tierarzt"?
 
  • 19. April 2024
  • #Anzeige
Hi Crabat ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ist das in der aktuellen Ausgabe?

Dann frag ich meine Freundin.
 
melde auch Interesse an, falls Du dran kommst ;)
 
Am besten kopiert es Jemand der drankommt und stellt es gleich hier ein, wa? :)
 
Ha ha ha ich kann nimmer.
Meiner Freundin geschrieben..kam zurück "ne zeitschrift hab ich nimmer..was brauchst du?"

"da war n Artikel über Kastration..den würd ich gern haben"

"Kastration.Welche Tierart?"

Schreibe ich
"beim Menschen..ha ha..ne Autoimmunerkrankungen bei kastrierten Hunden"

Kommt zurück
"Das beim Mensch steht in "Schöner Wohnen"

:rofl::rofl:

Sie frägt die Nachbar Kollegin ob die die Zeitschrift noch hat.
 
Hier ist jedenfalls schon mal die Studie im englischen Original:


Habe es noch nicht ganz gelesen, vielleicht gehen die da selbst drauf ein, aber: Generell bin ich nicht so sicher, ob ein gleich großer Anteil kastrierter wie unkastrierter Hunde in einer TK vorgestellt wird, und ob die Daten daher so viel aussagen.
 
Der Anteil der kastrierten bzw. sterilisierten Tiere betrug ca. 75% aller in die Studie mit einbezogenen Tiere.
Andererseits betrug die Gesamtzahl der vorgestellten Tiere über 90.000, sodass die Autoren davon ausgehen, dass auch die (intakte) Vergleichsgruppe groß genug für eine Untersuchung ist.

Schwächen der Studie, die ich beim ersten Überfliegen sehe:

1) Die Autoren der Studie weisen selbst darauf hin, dass die Fallzahlen bei einigen der untersuchten Autoimmunkrankheiten trotz allem jeweils klein bis sehr klein waren, was die Wahrscheinlichkeit für "Ausreißerergebnisse" erhöht.

2) Bei den weiblichen Tieren wurden - wenn ich es richtig verstehe (leider ist mein Wörterbuch da nicht eindeutig) - sterilisierte ("spayed") Hündinnen (also, Hündinnen, wo nur die Eileiter durchtrennt wurden) mit einbezogen, nicht nur welche, wo auch die Eierstöcke entfernt wurden. Das könnte, wenn es denn so war, wegen der im ersten Fall immer noch produzierten Hormone durchaus zumindest bei den weiblichen Tieren uU zu einer Abschwächung/Verfälschung der Ergebnisse führen. - Könnte aber auch ein Missverständnis sein, da bin ich gerade nicht sicher.
Außerdem ist insgesamt der Anteil der sterilisierten Tiere an der Gesamtzahl der unfruchtbar gemachten Tiere vermutlich eher gering.
 
@christine1965

Ja, ich weiß - aber dann anscheinend (im Amerikanischen) nur bei weiblichen Tieren? :verwirrt:

Die unterscheiden im Artikel zwischen "castrated males" und "spayed females" und erwähnen, dass beide als "neutered" bezeichnet werden.

Aber auf "sterilisierte" Tiere gehen sie gar nicht ein. Also, weder so noch so, noch, dass sie erwähnen würden, dass die aussortiert worden seien.

Entweder gab es keine, oder ihr Anteil war verschwindend gering, oder es wurde schlicht kein Unterschied zwischen der einen und der anderen Bedeutung von 'spayed' gemacht.

Das finde ich im Moment explizit nirgends. Das muss aber nicht heißen, dass es da nicht steht.
 
@Crabat

Laut PONS ist es auch wieder beides:


Ich fürchte also: Solange die nicht explizit sich irgendwo darauf festlegen, dass nur Tiere mit "gonadectomy" gemeint sind, und sich rein auf den medizinischen Status in den Akten beziehen, kriegt man die sterilisierten Tiere nicht von den anderen getrennt.
 
Entschuldigt das gestückelte Edit, irgendwie hakt hier entweder der Rechner oder das Netz... :rolleyes:
 
@Crabat

Laut PONS ist es auch wieder beides:


Ich fürchte also: Solange die nicht explizit sich irgendwo darauf festlegen, dass nur Tiere mit "gonadectomy" gemeint sind, und sich rein auf den medizinischen Status in den Akten beziehen, kriegt man die sterilisierten Tiere nicht von den anderen getrennt.

Ist natürlich eigentlich Quatsch, wenn in der Überschrift vom Artikel "Gonadectomy" steht. :dummkopf: :rolleyes:

Aber es wurden ja eben nur die Akten erfasst. Und nur bei den Tieren, die in der Klinik selbst operiert wurden, kann man daher laut Wortgebraucht sicher sein, dass es wirklich um eine Gonadektomie (also Keimdrüsenentfernung) ging.

Und nicht eine andere Art der operativen Unfruchtbarmachung erfolgt war.
 
@lektoratte

Ich kenne allerdings nur aus Tierschutzkreisen spayed für beide Geschlechter
 
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