Mahnmarsch am 10.06.2001 in Bernau

dog-aid

20 Jahre Mitglied
Mahnmarsch am 10.06.2001 in Bernau!


Im April wurde die Staff-Hündin „Sunny“ durch zwei Schüsse der Polizei in Bernau hingerichtet.

Sie musste sterben, weil sie einer falschen Rasse angehörte.
„Sunny“ hatte eine Katze gejagt und schwer verletzt.
Durch das Eingreifen von drei Passanten wurde der Hund mit einem Seil an einen Baumstumpf gefesselt.
Die eintreffende Polizei richtete die Hundin mit einer neuen „Spezialmunition“ hin.

Aus diesem Anlass wird am 10.06.2001 für Sunny ein Mahnmarsch durch Bernau stattfinden.
Wir möchten zeigen, dass wir nicht weiter hinnehmen, dass Hunde egal welcher Rasse einfach hingerichtet werden.
Und das auch noch in der Öffentlichkeit.

Ich rufe alle vernünftigen Menschen auf am 10.06.2001 zum Mahnmarsch nach Bernau zu kommen. Wir werden quer durch die Stadt gehen.
Bringt bitte eure Trillerpfeifen und eure Hunde mit.
Wir treffen uns um 15:00 vor dem Bahnhof.
Wir zeigen der Welt, dass unsere Tiere keine Bestien sind.

Infos unter: 0170-2970339


Mit freundlichem Gruß

Monique Höhne
 
  • 20. April 2024
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Hi dog-aid ... hast du hier schon mal geguckt?
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Liebe Dog-Aid
Freue mich dir bei dieser Demo helfen zu können, ich hoffe das trotz des kurzfristigen Termins viele Hundefrunde erscheinen.
Deine la loca
 
das hoffe ich doch, denn ich denke, dass es Sunny auch wert ist!
Wenige Teilnehmer wären echt ein Armutszeugnis.

hoffnungsvoller Gruß

dog-aid
 
Hi Christy,
ich denke in Höhe Berlin,etwas nordöstlich.

doberman_guarding_gate_md_wht.gif

Wolfgang,Angela,Sabrina
Rambo+Gina
 
dobi hat recht!
Wer eine genaue Beschreibung mochte kann mir einfach mailen!
 
Aber bitte nur diesen hier verteilen wegen der öetzten Zeile, Danke!

 
Danke Dog-Aid

Jetzt kann ich zum Kopiershop flitzen...............

dein la loca schatz
 
Hi dog-aid!!!

Werde natürlich auch versuchen zu kommen,weis aber nicht ob das möglich ist.

Werde den Flyer natürlich fleißig verteilen.


Falls ich nicht kommen kann,wünsche ich gutes Gelingen und natürlich auch,daß viele Menschen kommen.


Bis dann Sera und Dino
 
Liebe Dog-Aid bringe meinen Mann auch mit juhu......

Deine la loca
 
Shay leider nicht mitkommen kann Zug fährt um 13:39h
*schluchtz

la loca
 
Hallo Dog-Aid,
hättest du nicht das gleiche Wetter wie zu deiner Purtzelparty bestellen können.
Ich bin völlig aufgeweicht Zuhause angekommen und liege jetzt mit einer Decke auf meinem Sofa.
*fröstelimmernochunddasnachfünfstunden*
Es war aber trotzdem schön mit dir auf dieser Demo gewesen zu sein und von dieser netten pol.esk. begleitet zu werden.

DANKE la loca
 
Hi ,
ihr dürft ruhig ein paar Infos rauslassen,über Ablauf und Beteiligung.*geduldigwarte*

doberman_guarding_gate_md_wht.gif

Wolfgang,Angela,Sabrina
Rambo+Gina
 
Wollte nur mal anmerken das Sunny ein Rüde war und keine Hündin.
Es würde mich mal interessieren wieviele Leute dafür auf die Straße gegangen sind.
Also ich bin und wäre auch nicht mitgegangen. Nicht bei so einem ehemaligen Halter. Wegen solchen haben wir die ganze ******* am Hacken. Ich habe ihn vor kurzem in einem Fernsehbericht gesehen. Total besoffen. Er sagte, das er vorher auch schon mal einen Staff hatte. Ach ja ? Und wo ist der bitte schön abgeblieben ?
Ich weiß, das der Hund für den "Einsatz" nichts dafür kann, aber den Halter dafür unterstützen ? Nö.


Bis dann
Sylvia & Kira
sasmokin.gif

 
Bernau - Nachrichten

Protestmarsch gegen Hundehalterverordnung in Bernau
Bernau (hen) Die Bernauer Polizei musste am 23. April dieses Jahres einen Staffordshire-Terrier erschießen. Der Hund hatte zuvor eine Katze gejagt und zu Tode gebissen. Diesen Vorfall nahm die Berliner Initiative „Hundeparlament“ zum Anlass, am Sonntag, 10. Juni, für die Rechte von Kampfhunden und gegen die derzeitige Hundehalterverordnung zu protestieren. Trotz strömenden Regens fanden sich 48 Hundeliebhaber mit insgesamt 22 Hunden am Bernauer Bahnhof ein.
„Wir lassen uns nicht kriminalisieren und in die Ecke stellen“, so Andreas Lehmann, Organisator des Protestmarsches. Um seinen Hund, einen American Pitbull zu halten, musste der Berliner ein Negativgutachten und einen Sachkundenachweis erbringen sowie sein Führungszeugnis vorweisen. „Ich habe insgesamt 500 Mark ausgegeben, damit sich für meinen Hund nichts ändert“, schimpft der 39-Jährige. „Unsere Protestaktion soll Innenminister Schönbohm einen kleinen Denkanstoß geben, an der Hundehalterverordnung etwas zu ändern.“

Monique Höhne (1:cool: aus Biesenthal sieht das genauso. Sie verurteilt den „politischen Aktionismus“ gegen so genannte Kampfhunde. Vor allem ist sie gegen den ständigen Maulkorbzwang. „Wie soll man denn die Tiere außerhalb der Wohnung artgerecht halten? Der Hundeauslaufplatz in Bernau ist einfach zu klein“, klagt die Biesenthalerin. Kritik übt sie vor allem an der Bernauer Stadtverwaltung. „Wenn es nach deren Wunsch gegangen wäre, hätte unser Protestmarsch nicht durch die Stadt, sondern über Feld und Wiesen geführt.“

Timor Henkel (25) aus Berlin- Lichtenberg und Besitzer eines American Pitbulls marschiert ebenfalls in Bernau mit. „Der Tag des Protestmarschs wurde von uns bewusst auf den Hussitensonntag gelegt. Da sind viele Menschen in Bernau“, begründet er. Dennoch wird die Kundgebung am Bernauer Bahnhof nur von wenigen regis- triert. Wegen des Regens ist kaum jemand auf der Straße. „Es wären sicherlich noch mehr Hundehalter aus Berlin und Umgebung gekommen. Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, tröstet sich Timor Henkel, und ein anderer Teilnehmer kündigt an: „Wenn die Kundgebung nichts bewirkt, werden wir wieder Protestaktionen machen, solange bis etwas passiert…“
 
Liebe Strawberry,
auf denn Fotos ist genau zu erkennen das es sich um eine Hündin handelt, da wir ein Gespräch bei der Demo in Bernau mit dem Hundehalter von Sunny führten und dieser und seine Freundin bestätigten das es eine Hündin war.
Woher weiß du denn das es ein Rüde war???
Und ist es nicht auch egal welches Geschlecht gestorben ist denn jeder Hund egal welcher Rasse der sterben muß ist einer zuviel(egal wie Drogenabhängig sein Besitzer ist)
Auch Alkis haben einen führerschein......

Gruß la loca
 
Liebe la loca,

also ich finde das man auf dem Foto einen Rüden erkenne kann. Aber wenn Du mit dem Besitzer in Kontakt stehst oder standest weißt Du es ja besser. Nun gut.

Natürlich ist es unerheblich welchem Geschlecht und welcher Rasse der Hund angehörte der "hingerichtet" wurde. Jeder ist zuviel wie Du schon sagtest. Und die Art natürlich im Vordergrund.

Aber ich finde es nicht egal ob der Besitzer drogenabhängig ist oder nicht. Meine Meinung.

Falls Du noch im Kontakt mit dem ehemaligen Besitzer stehst dann frag ihn doch mal wo sein vorheriger AmStaff abgeblieben ist. In dem Fernsehinterview sagte er nämlich das er schon immer Staffs hatte. Nachher stellte sich raus das es einer war. Also müßte er den ja schon von klein auf gehabt haben. Seinem Aussehen nach zu urteilen sah der Halter aber gar nicht so alt aus.



Bis dann
Sylvia & Kira
sasmokin.gif

 
Liebe Str.berry,
wir das heißt A.L.(Hundeparlament)
sind im Gespräch mit dem Besitzer.
Ich werde dir bescheit geben wenn wir neue infos haben.
Gruß la loca
 
Hallo Straw,

ich fand den Typ mit ärmellosen Hemd und flächendeckend tätowierten Armen sehr abstoßend. (du auch ?)

Wenn es stimmt, daß er vorbestrafter Verbrecher ist, hätte ihm der Hund schon längst weggenommen werden müssen. Und nicht nur dieser Pit (welchen Geschlechts nun auch immer...) - sondern jeder Hund. Sprich, solchen Menschen, wenn es denn stimmt mit seiner Vergangenheit, gehört ein Hundehaltungsverbot für jegliche Sorte Hund erteilt. Wen ner denn jetzt keinen Pit mehr halten darf, wird er sich halt einen Schnauzer / Bernhardiner oder sonstwas holen.

Natürlich ist so ein Mensch ein Negativbeispiel erster Güte, um alle Halter von Listenhunden in so eine Schmuddelecke zu stellen.

Der Hund hat sich nach dem Beißen der Katze von Menschen einfangen und fesseln lassen (ohne daß es zu Beißverletzungen gekommen wäre - wenn das gewesen wäre, hätte das Fernsehen mit Sicherheit jede Schramme in Vergrößerung gezeigt - ), daraus schließe ich, daß der Hund recht menschenfreundlich sein muß.

Welcher Hund läßt sich schon einfangen und fesseln ?

Die Erschießung eines Hundes, der gefesselt in einem Garten liegt, läßt auch in mir den Begriff "Hinrichtung" hochkommen. Wenn nötig, muß ein nicht-resozialisierbarer Hund von einem Tierarzt eingeschläfert werden, ob das bei diesem Hund nötig gewesen wäre, mag ich nicht beurteilen. Eine Beißerei zwischen Hund und Katze dürfte in Deutschland vermutlich jeden Tag passieren.

Das Abballern vor Ort sieht so aus, als ob die Poliezi der Meinung sei, "nur ein toter Hund ist ein guter Hund".

Also, Demo gegen Untätigkeit des Ordnungsamtes, die den Hund hätte wegnehmen müssen - gleiches Problem wie bei Ibrahim Külünk in Hamburg und gegen das Abballern eines gefesselten Tieres. Ich konnte am Wochenende nicht

ciao
Andreas
 
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