Kann ein Labrador Tagsüber im Zwinger sein ?

Ich persönlich habe noch nie einen Labbi-Welpen gesehen, der statt Welpenfell bereits ordentlich Unterwolle hat. Abgesehen davon finde ich es absolut grausam, einen Welpen (!) nach wenigen Tagen oder Wochen bereits in einen Zwinger zu setzen. Die Vorstellung alleine tut mir schon weh...
Ich weiß ja nicht, was ihr alle bisher für Welpen hattet.... meine waren definitiv schutzbedürftige, unsichere Babys, die nicht alleine raus wollten und starken Folgetrieb hatten. Aus meiner Sicht kann es zu Verhaltensstörungen führen, wenn man einen Welpen mal eben 7 Stunden alleine in einen Zwinger sperrt, im günstigsten Fall mangelnde Bindung zum HF, im schlechtesten Fall Stereotypien oder Verhaltensauffälligkeiten. Ich rede hier von Welpen, nicht erwachsenen Hunden.

Ich sagte bereits: Welpen gehören so oder so nicht in einen Zwinger, egal ob kurzhaarig oder langhaarig. Du schriebst allgemein, man könne eine kurzhaarige Rasse nicht in einen Zwinger stecken. Wie gesagt: ein Labrador an sich hat genügend Unterwolle.
 
  • 18. April 2024
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Hi BlackCloud ... hast du hier schon mal geguckt?
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Bissl einseitig und übertrieben, oder? Schutzbedürftige Babys.... Neugierig und selbstsicher ist Dira damals durch die Welt gestapft und hat alles erkundet und von mangelnder Bindung kann auch keine Rede sein, eher zu viel. Entscheidend ist doch die Familienanbindung wenn die Halter da sind udn nciht wenn der Hudn eh alleine wäre. Etwas reflektierter ware schön ;)

Ein Welpe wäre auch in freier Wildbahn nicht überlebensfähig, wenn er sein Rudel verliert. Entsprechend ist es Stress für einen Welpen, alleine bleiben zu müssen - wer schon Welpen hatte, wird sich daran erinnern, dass das Alleine bleiben langsam aufgebaut werden muss. Versaut man das, hat man einen Hund mit chronischer Verlustangst, der später gar nicht mehr alleine bleibt, ohne Dauerbellen oder Schäden in der Wohnung.

Draußen alleine bleiben ist für viele Welpen noch schlimmer, ich erinnere an zahlreiche "mein Welpe will nicht raus"-Threads.... Die klassischen Unsicherheitsphasen tun dann ihr Übriges.

Aus meiner Sicht ist es nicht undifferenziert, Zwinger für Welpen abzulehnen - vor allem, wenn der Zwinger wegen empfindlicher Wohnung klappen MUSS. Und ja, ein Welpe ist ein (Tier-)Baby, das eben noch nicht die Souveränität und Sicherheit eines erwachsenen Hundes hat und schutzbedürftig ist. Aus diesem Grunde existiert übrigens der Folgetrieb.
Das jetzt schön zu reden, finde ich bedenklich, dazu sind die Risiken, dass das Ganze eben nicht klappt (gerade bei unerfahrenen Hundehaltern) zu hoch.
 
Ein Welpe wäre auch in freier Wildbahn nicht überlebensfähig, wenn er sein Rudel verliert. Entsprechend ist es Stress für einen Welpen, alleine bleiben zu müssen - wer schon Welpen hatte, wird sich daran erinnern, dass das Alleine bleiben langsam aufgebaut werden muss. Versaut man das, hat man einen Hund mit chronischer Verlustangst, der später gar nicht mehr alleine bleibt, ohne Dauerbellen oder Schäden in der Wohnung.

Draußen alleine bleiben ist für viele Welpen noch schlimmer, ich erinnere an zahlreiche "mein Welpe will nicht raus"-Threads.... Die klassischen Unsicherheitsphasen tun dann ihr Übriges.
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Mag sein, ist aber keine 100% Regel.. oder meinst du, die Besitzer die damit keine Problemem haben, schreiben dann hier und erzählen davon? Du liest hier nur die Problemfälle, nicht die bei denen es ohne Ängste funktioniert.

Mein Hund ist weder Dauerbeller, noch hat er Verlustangst. Zerstört wurde hier nix, außer im Zahnwechsel ein paar Türrahmen ;)
Allein bleiben wurde aufgebaut, aber nicht ewig geübt, denn ich habe nicht Monate Zeit bzw. frei. Irgendwann muss es eben funktionieren.

Ist wie mit dem Maulkorb.... MK-Gewöhnung schön und gut, ich habe ihn draufgemacht und fertig. Die Schlafbox bzw Autobox wurde gezeigt, Hund rein und fertig.

Aber nochmnal, wie lange ist denn ein Hund bei dir ein schutzbedürftiges Baby bzw. Welpe? Davon hängts ich auch viel ab...

Aber ich bin auch in der Kindererziehung nicht so weich ;)
 
Einen Welpen würde ich auch nicht in den Zwinger packen und allein lassen.
Lediglich zum Aufbauen/Üben und da mit wenigen Minuten anfangen, damit er sich langsam dran gewöhnt und es später klappt.
Aber so einen Drops stundenlang allein lassen und arbeiten gehen, das könnte ich nicht. :(

...
 
Ich habe immer mit einer Grossen Hundebox begonnen, meine Welpen haben Nachts in der Box geschlafen und haben sich auch tagsüber zurück gezogen wenn die Box offen stand.
25378103mx.jpg

Manchmal sogar zu Zweit....ich habe so geübt alleine zu sein und wenn es zu wild war auch mal ein Time-out!
Heute sind sie in einem Raum, ich lasse sie nicht in der ganzen Wohnung, wenn ich weg bin, gehe natürlich vorher mind. 1 Stunde spazieren und bin höchsten 2 Stunden weg. Meine Nachbarin hört die Hundepfoten und das immer wenn ich weg bin ;) sie möchte wohl auch einen Hund deshalb reklamiert sie );
Ich hab halt die grösste Box genommen, dass der Hund stehen kann und vernünftig liegen.
Heute sind die zwei kleinen Lady`s drin wenn ich weggehe ohne die Türe zu schliessen.
Vielleicht eine Idee, bevor in den Zwinger?
es Grüessli
 
Selbst ich, als ein sehr großer Boxenfan!, halte jeden Zwinger für besser als eine Box. Ein Zwinger hat gesetzliche Mindestmaße (und beim TE liest es sich sogar mit Gartenzugang) die jede Box in den Schatten stellen. Dazu die Möglichkeit sich zu bewegen, sich zu lösen etc.pp.
 
Je nach Größe des Grundstückes kann es schwierig und sehr teuer sein, den Zaun wirklich ausbruchsicher zu bauen, wenn Hunde alleine Gartenzugang haben sollen.
Meine Hunde lasse ich niemals alleine im Garten und fahre weg, denn dafür bräuchte ich dann einen Zaun, der mindestens 2.00 m hoch ist und oben nach innen geneigt, außerdem müsste der Zaun tief in den Boden versenkt sein. Bei guten 1200 qm Grundstück wäre das eine Riesenaktion. Ohne diese Maßnahmen wüsste ich allerdings, dass mindestens 2 Hunde nach einiger Zeit ausgebrochen und mich suchen wären.
Ein normaler Gartenzaun reicht bei den wenigsten Hunden, um sie dort alleine zu lassen, wenn man weg fährt.

Darüber hinaus gibt es hier bei mir vor dem Grundstück "Publikumsverkehr", da hätte ich keine Lust, dass sich langweilende Hunde das Zaunkläffen anfangen....da würden die Nachbarn nach kurzer Zeit auch auf der Matte stehen.... bei Alleinlage wäre das natürlich kein Problem.

Alles Dinge, die man zusätzlich bedenken sollte, bevor der Hund da ist. In der ersten Euphorie vor Anschaffung sehen viele Leute die potentiellen Probleme nicht.
 
mal ein kleiner tipp für den einoder anderen hundehalter/in, so erspart man sich viel ärger wie pfützen auf dem boden oder zepflückten wohnungseinrichtungen....


p.s
und vielen richtigen hunden bleibt auch so einiges erspart;)
 
Ich mag mich täuschen, aber meine Befürchtung, wenn sich im Vorfeld bereits derart um Fußboden, Einrichtung o.ä. gesorgt wird, dass ein Zwinger (deshalb) eingeplant ist, ist grundsätzlich, dass ein Hund dann wirklich nicht ins Leben passt.

Wenn ich überlege, was bei mir in 25 Jahren Hundehaltung Schaden genommen hat..... gerade heute hat die 7monatige Junghündin eine Ecke der Kudde geshreddert - hätte mit Pech auch die Couch sein können - während ich duschen war. Völlig unerwartet übrigens, da sie eigentlich aus der Knabberphase raus ist. Mit jedem Welpen und Junghund hatte ich derartige Überraschungen, sicher sein, dass alles heil bleibt, konnte ich immer erst so etwa ab 18 Monaten. Mein Rüde hat mir damals nachts, während ich schlief (und er war nicht aus dem Schlafzimmer ausgesperrt) die Couch ruiniert und meine verstorbene Hündin ging als Welpe gern heimlich an Holzmöbel oder Holz-Treppenstufen und hatte außerdem das Talent, für ihr Pipi Situationen auszusuchen, in denen ich gerade mal nicht gucke - in Ecken, wo ich es dann Stunden später zufällig entdecke.

Ich nehme so etwas als "nicht gut genug aufgepasst und Pech gehabt", wäre das ein Drama, hätte ich keine Hunde oder immer nur ältere Hunde aufgenommen, die keinen Mist mehr bauen.

Wenn man da vorher schon Panik schiebt und deshalb den Hund lieber aus dem Haus verbannen würde, sollte man seinen Hundewunsch überdenken. Das ist meine Meinung.
 
Frage mich gerade, warum der Hund denn alle 3 Wochen für 7 Tage in den Zwinger soll ???
Wie sieht es denn in den anderen 3 Wochen aus ?? Wie wird es da dann gehandhabt ? :verwirrt:
 
...
Ein normaler Gartenzaun reicht bei den wenigsten Hunden, um sie dort alleine zu lassen, wenn man weg fährt....
Das liegt wahrscheinlich daran das heutzutage die wenigsten Hunde noch halbwegs vernünftig erzogen sind. Alle meine Hunde konnten/können jederzeit über den Zaun, trotzdem konnte/kann ich Sie bedenkenlos allein lassen.
Und was die beabsichtigte Haltung angeht, soviel anders wird das hier auch nicht gehandhabt. Bis auf die Tatsache das ich keinen Zwinger habe, sondern die Haustür 365d/24h offen ist. Das wird auch mit einem Welpen/Junghund so gehandhabt. Warum auch nicht? Man kann aus Allem ein Drama machen, die Frage ist aber ob man Das auch muß ....
Probleme mit der Stubenreinheit oder "Sachbeschädigung" hatte/hab ich übrigens auch nicht. Liegt vielleicht daran das die Welpen/Junghunde eben jederzeit raus können um sich zu lösen/beschäftigen.
 
Ich weiß nicht. Vielleicht sehe ich das ja tatsächlich falsch, aber für mich ist ein himmelweiter Unterschied zwischen der Möglichkeit, in Haus und Garten ein und aus zu gehen oder in Zwinger und Garten. Im Haus sehe ich den Lebensraum, in dem der Hund mit seiner Familie lebt. Wenn er dann schon alleine ist, dann wenigstens noch in diesem gemeinsamenv, vertrauten Lebensraum. Wenn er draußen alleine gelassen wird, ist das für mich was anderes. :kp:
 
Naja, ich hab bei Fara im Sommer extreme Probleme wenn sie rein soll und die Sonne scheint. Deswegen kriegt sie eben auch nen 'Zwinger' mal sehen ob das besser is und ihr da gefällt. Wenn nicht bleibt sie eben wieder drin, aber nen Versuch ist es wert.
Ich denk schon das es auch Hunde gibt die es draußen vorziehen.
 
@Manny Das ist aber ne ganz andere Situation. Du reagierst auf einen Hund, der draußen sein will. Du versuchst, ihr entgegen zu kommen.
Im Fall des TE geht es um einen neu in die Familie kommenden Welpen, der draußen bleiben soll, wenn niemand daheim ist. Und das im Winter, also nicht, damit er schön in der Sonne liegen kann.
Ich bin keine Freundin von Zwingerhaltung, das gebe ich zu. Aber deswegen differenziere ich doch nach Hund und Umständen. Und ich habe ja, damals um den Kater vor den neuen Hunden zu schützen, ganz kurzfristig selbst schon mal einen Zwinger gebaut. Aber auch wenn ich Zwingerunterbringung im Einzelfall für akzeptabel halte, finde ich sie noch lange nicht pauschal okay.
 
Ich sehe eigentlich nur die Eingewöhnung eines Welpen an den Zwinger im Winter problematisch.
Es ist kalt und Welpen kühlen nun mal schnell aus. Wenn ich so eine Haltungsform anstreben würde, dann würde ich entweder mit der Anschaffung eines Welpen bis zum Frühjahr warten oder aber einen daran gewöhnten und erwachsenen Hund aus dem Tierschutz holen (fände ich die beste Option).
Zwingerhaltung bei isolierter Hütte mit Gartenzugang finde ich aber keine schlechte Haltungsform, sofern Gassirunden und Familienanschluß gewährleistet sind, wenn jemand da ist.
 
@Manny Das ist aber ne ganz andere Situation. Du reagierst auf einen Hund, der draußen sein will. Du versuchst, ihr entgegen zu kommen.
Im Fall des TE geht es um einen neu in die Familie kommenden Welpen, der draußen bleiben soll, wenn niemand daheim ist. Und das im Winter, also nicht, damit er schön in der Sonne liegen kann.
Ich bin keine Freundin von Zwingerhaltung, das gebe ich zu. Aber deswegen differenziere ich doch nach Hund und Umständen. Und ich habe ja, damals um den Kater vor den neuen Hunden zu schützen, ganz kurzfristig selbst schon mal einen Zwinger gebaut. Aber auch wenn ich Zwingerunterbringung im Einzelfall für akzeptabel halte, finde ich sie noch lange nicht pauschal okay.
Ich bin da bei dir, ich würde mir so auch keinen Welpen anschaffen jedenfalls keinen Labrador ;)
 
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