Interessante Seite zur Geschichte des Bullies

Muckensturm

Siehe

Habe ich durch Zufall entdeckt. War erstaunt, wie ähnlich diese Urväter der Bullterrier dem von mir so geliebten Dobi ähneln. In der Dobermann-Literatur rätselt man ja über die Anfange (ein Hütehund, ein Fleischerhund vom Hundemarkt in Apolda/Thüringen um 18xx).
Zum Schmökern auf dieser Seite Zeit mitbringen :)

Nebenbei: das vernichtende Urteil über die "Papageienschnäbel" unter "Das goldene Kalb" bitte mit Fassung tragen! Einiges andere macht heutigen Bulli-Liebhabern wohl auch kaum Freude...
Es ist auch ein schlimmes Foto eines Delute drin. Hier gabs ja schon Diskussion über "blue" und "dilute"...(unheilbare Hauterkrankung genetisch bedingt).
Find es aber lesenswert, wie die ersten Züchter das sahen, wie sie tickten und die vielen Fotos der "Urhunde".
 
  • 21. Mai 2024
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Hi Muckensturm ... hast du hier schon mal geguckt?
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Ist das die alte Seite wo es viel um die Hunde vom Severin ging?
 
Ist das die alte Seite wo es viel um die Hunde vom Severin ging?
Ich denke zum Teil schon, aber nicht ausschließlich. Da ist ein Interview mit Rudolf Sewerin dabei.
Diese Seite und der Herr Sewerin wurde wohl stark angefeindet/ auch verleumdet von manchen Bulliehaltern, weil er recht konsequent für Erbgesundheit und Leistungszucht (harter Gebrauchshund für Jagd, Suche, Lawine etc). gekämpft hat und als Fazit sagt, die deutsche Bulliezucht ist kaputtgemacht worden, auch durch "Schwachköpfe in seinem eigenen Verband (Pitbull-Beißer-Freunde oder so ähnlich) und durch den Trend aus England der Downhead-zucht (im Extrem dann der Papageienkopf), den die alten dtsch. Zuchten nicht hatten. Da sehen auf den alten Fotos tatsächlich manche dobermannartig aus aber etwas breiterer Kopf, die Keilform vom Dobi fehlt...
Aber lest es selbst. Die Hunde waren weiß auch (es tauchen vereinzelt in Dobiwürfen auch reinweiße Welpen auf, sind aber nicht erwünscht.
Vieles auf der Seite spricht mir aus der Seele auf jeden Fall, so "Ich bin ein Hund" (wurde also für eine Aufgabe gezüchtet, die ich nicht wahrnehmen kann/ darf und Kinder am Sofa bespassen soll heute :((

Aber ich kannte bis gestern weder diese Seite noch die Autoren davon. Einige von Euch hier wissen wohl mehr über die bulliezucht im Dt. Verband und die Geschichte der internen Quereleien.
 
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@LA-Dobi ein echter Albino hat aber "rote Augen", bei beiden genannten Rassen hier fehlt das Pigment der Augen doch nicht vollstandig (blaue Augen oder sogar dunklere). rezessive Erbanlagen beider Elternteile können weißes Fell der Welpen bewirken oder es gibt normalfarbene in einem Wurf dabei (Mendel). Aber ich gebe zu, nicht zu wissen, wie der weiße Urbullie entstanden ist oder weiße Pudel. Lipizzanerpferde werden schwarz geboren, Camarguepferde wohl nicht...(?) Umfassendes Vererbungslehrenthema :)
In der Dobizucht führen schon weiße Flecken/Striche zum Zuchtausschluß.
 
Carmarguefohlen sind sehr wohl dunkel und beim Albinismus gibt es nicht nur rote Augen.

Vllt mal informieren bevor man so nen Quatsch schreibt.
 
Es gibt eben nicht ein Gen bei Hunden, was Albinismus vererbt, sondern verschiedene, das macht wahrscheinlich den Unterschied zu der beschriebenen Vererbung.
Manches weiß man wohl selbst heute für manche Rassen noch nicht ganz genau.
 
Camarguepferde sind bei der Geburt nicht weiss, aber auch nicht unbedingt dunkel. Sie können auch fuchs-oder falbfarben sein.
 
Also jetzt hab ich mich auch über Camarguepferde belesen. Sie waren früher immer Schimmel mit dunklen Mäulern und die Franz. Könige errichteten Deckstationen mit Fremdbluthengsten aller Coleur, um sie größer zu machen fürs Militär. Als man später kein Interesse mehr an ihnen hatte, nahmen sie ihre Ursprungsform und natürlich die Schimmelfarbe wieder an, was beweist, daß eine gutdurchgezüchtete Stutenherde "auch andere bzw. schlechte Hengste wegstecken kann in kurzer Zeit... Fazit: kein Albinismus, sondern vererbtes Schimmelgen.
PS: Auch bei den dunkelgrborenen Lipizzanern wird manchmal ein Rappe geboren und als "Glückspferd" mit ausgebildet in der Hohen Schule.
Um zurück zu den weißen Urbullies zu kommen oben bei der Homepageseite: einfach "echte Schimmel" ?:):D
 
Naja, das Greying vererbt sich dominant, ist also ziemlich einfach wieder weisse Pferde zu bekommen. Bei den Lipizzanern ist es ja das gleiche Gen.
Schimmel ist eigentlich ein "Überlagerungsgen" (Dd, DD), das überdeckt die eigentliche Farbe. Die Grundlagen der Farbvererbung beim Pferd wurde, wie ich gelesen habe, 1912 anhand von Sutbüchern aus Lipizza ermittelt.
Lipizzaner sind Heute großteilig Schimmel, es gibt aber auch Braune und Rappen.

Ursprünglich waren es aber, war im Barock halt sehr beliebt beim Adel, sehr bunte Pferde.
Da gibt es von Hamilton, einem Maler im 17. Jahrhundert glaube ich ein sehr bekanntes Bild, das eine damalige Lipizzaner Herde aus dem Gestüt zeigt:

Georg_Hamilton-The_Imperial_Stud_with_Lipizzaner.jpg

Weiss geborene Pferde sind etwas ganz anderes, dort ist auch die Haut hell, bei Schimmeln nicht. Das wurde früher als Dominant White bezeichnet, jetzt als White Spotting. Weil das so eine recht tricky Gen Sache ist mit der KIT-Gen Mutation. Die Pferde können da sehr unterschiedlich ausschauen vom komplett weiss geborenen Tier über sehr auffällige Scheckmuster ist da viel drin.
Um zurück zum Bullterrier zu kommen, der ist definitiv genetisch kein Schimmel. Das ist auch aus der Leuzismus Ecke. Oft so über auch eines Scheckung mit extrem Weiss. Also ähnlich dem wie den weiss geborenen Pferden. Es kommt also aus der Scheckung, nicht aus einem späteren ergrauen.
 

Anhänge

Es gibt - bei allen Wirbeltieren - auch Teil-Albinismus (oft mit blauen oder zumindest aufgehellten Augen kombiniert) - je nachdem, wie stark die Melanin-Synthese eingeschränkt ist.

Der hat aber tatsächlich mit weißen Pferden oder Hunden nichts zu tun.
 
@LA-Dobi: gut daß der amerikanische Zuchtverband hier jetzt mitspielt! Ich hoffe auch bei Riesen" in blue?
Für mich persönlich war es z Haareraufen, als mir so um 2010 herum beim Spazierengehen immer wieder mal Hunde begegneten, die weit uber 70 Stockm. waren und graublau aussahen o.Abz. - also wie ein Riesenweimaraner.
auf Nachfrage erfuhr ich, Dobermann aus USA mit Papieren"von den jungen stolzen Besitzern.:wut: Diese Hunde waren dann plötzlich aus dem Stadtbild verschwunden...
Wohl vorzeitig vergreist durch Doggeneinkreuzung (?) und zwei davon in München allein hatten einen Wirbelsäulenbruch erlitten, weil sie lediglich einen sanften Grashügel heruntergepurzelt waren:(!Manche Probleme erledigen sich wohl selbst? Nur dürften diese US-Dobi-Gene evtl. In unserer Rassezucht in D. noch herumgeistern, da diese Amerikaner in der 3. Generation hier sogar Chancen auf Zuchtzulassung erhalten konnten. Das würde (!) erklären, warum die einheimischen D.Rüden Inzwischen uber 70 sind? Ist aber eine Vermutung von mir nur. Daß auch bei VdH-Papieren nicht alles rundläuft, beweist bereits die Herzkrankheit...
 
Excuse Me Wow GIF by Mashable
 
Äh... war die Farbe blau beim Dobermann nicht sogar anerkannt? Das ist ja mittlerweile passé, aber ich meine mich erinnern zu können, dass blau einst dem Standard entsprach?
 
Äh... war die Farbe blau beim Dobermann nicht sogar anerkannt? Das ist ja mittlerweile passé, aber ich meine mich erinnern zu können, dass blau einst dem Standard entsprach?

Blau und Isabell (im Englischen Fawn) sind natürlich im Standard beschrieben und anerkannt - Isabell war aber schon immer von der Zucht ausgeschlossen, Blau ohne Nachzuschlagen, in den 90ern.
 
Ja, ich meine, als ich den Spacko bekommen habe, war es schon nicht mehr erlaubt, und das war 2004/2005.
 
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