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Hund und Katze

  1. Hallo, wir haben einen mittlerweile 10 Monate alten Labradorrüden und zwei 5 Jahre alte Katzen.
    Ich bin langsam mit meinem Latein am Ende und weiß nicht mehr was wir noch tun sollen. Am Anfang war alles okay zwischen den Tieren. Die Katzen waren etwas unsicher und verwirrt, aber sie konnten sich mit der Situation arrangieren. Mit ca 5 Monaten hat Balu entdeckt, dass es Spaß macht die Katzen zu jagen. Wir haben das direkt unterbunden, aber das Vertrauensverhältnis ist natürlich gestört und so richtig in den Griff bekommen wir es nicht mehr. Manchmal schafft er es ruhig liegen zu bleiben, wenn die Katzen da sind. Er kann auch neben ihnen liegen, wenn wir aufpassen. Ich darf die Katzen streicheln, ohne, dass er sofort hochdreht. Jedes ruhige Verhalten wird mit ruhiger Stimme belohnt (mit Futter ist es eher schwer, weil Labbi...). Leider gibt es aber auch vermehrt Momente in denen er es keine 5 Sekunden aushält, wenn die Katze nah an ihm ist. Er möchte Schnappen (eher so wie, wenn er mit seinen Hundekumpels spielt), die Katzen haben dann natürlich Angst. Wenn er unbedingt hin möchte und nicht darf, ist der Frust leider so hoch, dass er Übersprungshandlungen zeigt - er knabbert dann also an mir rum zB, um sich abzureagieren, bellt oder jault. Wenn die Katzen schnurren, bellt er. Ich hatte nun überlegt ihn vielleicht an einen Maulkorb zu gewöhnen, damit er wenigstens mal an den Katzen schnüffeln kann ohne, dass ich mir gleich Sorgen mache, dass er Schnappen könnte, und er dadurch vielleicht lernt langsam auf die Katzen zuzugehen.
    Ich weiß ansonsten nicht mehr was wir noch tun sollen. Nach 8 Monaten ständiger Kontrolle des Hundes, wenn die Katzen da sind, bin ich mittlerweile echt fertig und freu mich schon gar nicht mehr nach Hause zu kommen, weil ich nicht abschalten kann. Hat hier noch jemand einen ultimativen Tipp? Wie lange hat es bei euch gedauert bis Hund und Katze sich "mochten"?
     
    #1 Jute
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige. - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  3. Wir halten auch Hunde und Katzen und es gibt für die Hunde die klare Regel, dass Katzen nicht gejagt werden dürfen. Um ihnen das klar zu machen, bleibt der neu Hund erst mal an einer Hausleine, während die Katzen einen sicheren Rückzugsort haben, an den der Hund nicht rankommt. Das ist bei uns ein Zimmer, das mit einem Gitter gesichert ist.
    Wenn ein Hund meint, trotzdem eine Katze jagen zu dürfen, gibt es hier ein Donnerwetter. Das würde es hier auch geben, wenn der Hund angesichts der Katzen hochdreht. Ich bestimme, wer hier wohnen darf und dass denen, die hier wohnen, nichts passiert und da haben sich die Hunde dran zu halten.
     
    #2 Paulemaus
  4. Ja, wir haben hier auch Absperrgitter und der Hund kommt auch nicht an die Katzen ran. Wenn er bellt oder jault, wird das auch unterbunden. Auch als er es doch mal geschafft hat, sie zu scheuchen, waren wir nicht gerade zärtlich zu ihm. Das scheint ihm aber egal zu sein und hat auch nach 8 Monaten immernoch nicht gefruchtet. Er ist dann auch gar nicht mehr wirklich bei uns sondern in seiner eigenen Welt. Die Katze ist mal mit ausgefahrenen Krallen auf seinem Rücken gelandet - er hatte dadurch auch eine Wunde, die wir erst später entdeckten. Er hat nicht einmal gefiept oder blöd geguckt.
     
    #3 Jute
  5. Bei uns lief es so, dass die Katzen dem Hund gezeigt haben, dass sie keine Lust haben geärgert zu werden.
    Dabei war der Hund gar nicht richtig frech. Ist anders gelaufen als geplant, aber zum Glück läufts seitdem.

    Ich würd den Hund auf seinen Platz schicken, nötigenfalls anbinden, Hausleine dran und dann muss er das eben mal aushalten. Am Besten noch vorher schön müde machen, dass er sich echt hinlegt und fast wegpennt. Dann die Katzen da zu holen, erstmal weit weg streicheln. Wenn der Hund dabei ruhig bleibt, Leckerli hinwerfen. Und das dann immer steigern und postiv beenden und verknüpfen.

    Maulkorb finde ich schwierig. Der Hund weiß dass er nicht beißen kann und stößt dann damit, was für eine Katze auch wirklich gefährlich sein kann.
     
    #4 MadlenBella
  6. Wie gehorsam ist Euer Hund? Es ist ja letztlich eine Frage, wie gut der Hund gehorcht. Wenn ich als Halter möchte, dass er die Katzen nicht jagt, klappt das nur, wenn der Hund mich ernst nimmt und weiß, dass ich das Sagen habe. Könnt Ihr Euren Hund in seinem Korb ablegen und er weiß, dass er da liegenbleiben muss?
     
    #5 Paulemaus
  7. Wir haben drei Katzen und seit knapp drei Wochen einen neuen Hund, TS aus Sardinien, 5 Jahre alt, seit gut 1,5 Jahren in D. auf PS, aber ohne Katzen.
    Katzentest bei der VK bei uns gut bestanden, anfangs recht vooorsichtig mit den Miezen, wird er jetzt sicherer und hat jetzt schon 2x gemobbt.
    Was ihm def. nicht gut bekommen ist, das Donnerwetter hatte es in sich :wut:.
    Und aich wenn er mich danach kurzzeitig gemieden hat, es wird hier keine Katze gemobbt...Punkt.
    Bei euren Labbi, eh meist eine recht "robuste" Rasse, muss man wahrscheinlich noch deutlicher werden, notfalls auch mal körperlich.
    Nicht schön, aber isso.
    Wobei sich mir die Frage nach dem grundsätzlichen Gehorsam aber auch stellt...:gruebel:
     
    #6 Candavio
  8. Grundgehorsam würde ich als super bezeichnen. Natürlich ist er altersbedingt auch mal ein paar Tage stur, aber ansich klappt alles sehr gut. Auf seiner Decke bleibt er auch bis wir ihn wieder freigeben - außer wir wären nicht im Raum und eine Katze würde vorbeilaufen.
    Er führt "Nein" aus, ist abrufbar, frisst nicht ohne unser Einverständnis, respektiert das Kommando "Schluss", Sitz, Platz, Aus, Fuß etc. führt er problemlos aus. Das einzige Problem sind die Katzen (wobei er auch dort die Kommandos ausführt), nur eben nicht mehr akkurat, wenn er im "Jagd-Modus" steckt. Dann schaltet er kurzzeitig ab, bis die Katze weg ist. In diesem Moment könnte ich ihm GEFÜHLT auch n Tennisschläger übern Kopf ziehen - das würde ihn nicht interessieren (ich mache das natürlich nicht!!!). Wir hatten auch schon eine Trainerin hier. Die hat uns Deckentraining empfohlen, das machen wir auch täglich, ändert aber al grundsätzlichen Verhalten nichts. Auf die Katze meiner Eltern beispielsweise geht er vorsichtig zu, schnuppert und geht dann wieder weg. Keine Jagd, kein mobben, nichts.
     
    #7 Jute
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