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Hündin lässt mich nach Geburt nicht an die Welpen

  1. Hallo ihr lieben
    Vor vier Wochen habe ich einen Hund aus dem Ausland als Zweithund bei mir aufgenommen. Sie sollte erst 6 Monate alt sein. Zwei Wochen nach ihrer Ankunft bei mir Zuhause, merkte ich, das etwas nicht stimme. Ich war beim Tierarzt der eine Trächtigkeit feststelle. Damit ist ein Alter von Sechs Monaten vom Tisch, der Tierarzt schätzt sie auf ca. 9 bis 10 Monate, da sie noch nicht ausgewachsen ist ( laut Röntgenbild).

    Das arme Mädchen kommt von der Stasse über Tötungsstation in einen Shelter, dann zu mit und ist schwanger.
    Na gut, nach dem ersten Schock habe ich mich beschlossen die Hündin zu behalten, da geschätzt nurnoch 7 bis 10 Tage Zeit bis zur Geburt vergehen sollten.
    Nach 12 Tagen der Feststellung beim Arzt hat sie nun ihre 5 Welpen gesund zur Welt gebracht.
    Doch jetzt ist sie ein ganz anderer Hund. Obwohl wir in den letzten 4 Wochen eine gute Bindung aufgebaut haben, knurrt sie mich an und schnappt auch nach mir. Während und nach der Geburt, durfte ich sie streicheln und auch die Welpen anfassen, doch plötzlich war das vorbei. Aufeinmal knurrt sie ziemlich heftig. Aus heiteren Himmel kam sie aus der Wurf Kiste in den Nebenraum gelaufen und hat meine erst Hündin brutal angegriffen. Ich bin dazwischen gegangen und wurde in die Hand gebissen. Besser ich, als meine kleine Hündin. Von nun an sind nun alle Zimmer Türen fest verschlossen und die Hunde absolut getrennt (ich habe Angst, dass sie meine Ersthündin Tod beisst).
    Doch auch ich darf nun manchmal nicht an der Wurfbox vorbei gehen, ohne dabei angeknurrt zu werden.

    Ich verstehe, dass sie ein "Strassenhund" ist und in vier Wochen eine nicht so starke Bindung aufgebaut werden kann. Mich verwundert nur, dass erst alles ok war und sie dann plötzlich sich so gedreht hat.

    Habt ihr einen Tipp, wie ich weiter vorgehen kann? Inzwischen entwickel ich auch Angst und das macht unser zusammenleben imoment alles andere als entspannt.


    Vielen Dank für eure Zeit.
    Gruss
     
    #1 Merle2905
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
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  3. Was sagt der verein dazu? Diejenige die dir den hund untergejubelt haben sollten dich helfen.
     
    #2 toubab
  4. Ich finde das Verhalten nun nicht sonderlich speziell, für diese Vorgeschichte.
    Bin auch der Meinung das der Verein unterstützten müsste.
    Ansonsten würd ichs nun halt durch ziehen mit dem separieren, bis die Welpen anfangen selbstständiger zu werden. Aber hab da keine Erfahrung
     
    #3 pat_blue
  5. Ich würde mir fix einen Verein suchen, der mich bei der ganzen Aktion unterstützt und Welpen + Mutter aufnehmen kann.

    Das Verhalten ist zwar normal aber insofern problematisch, wenn die Welpen sich dieses Verhalten von der Mutter abgucken, also insgesamt nichts, womit man als normaler Hundehalter umgehen kann/will/sollte.
     
    #4 Coony
  6. Ich wollte es nicht sagen, aber wenn die hündin dieses verhalten weiter pflegt, gehören die welpen zu eine nette hündin und bei die mutter weggenommen.
     
    #5 toubab
  7. Wann war die Geburt, wie alt sind die Welpen jetzt?

    Was du tun kannst (sofern der Verein dich nicht unterstützt) : Gib ihr regelmäßig ausreichend Futter und frisches Wasser. Stell Futter und Wasser in die Nähe der Wurfbox. Nicht zu dicht ran, aber auch nicht so weit weg, dass sie mehrere Schritte von ihren Welpen weggehen muss. Möglichst erst mal ohne Blickkontakt zur Hündin!

    Ansonsten lass sie mit ihren Welpen erst einmal in Ruhe. Setz dich in die Nähe, so ruhig wie möglich. Am nächsten Tag rückst du etwas näher, dann wieder etwas näher. Immer so, dass sie es noch ohne Aufregung toleriert. Hoffentlich lernt sie so schnell, dass du keine Gefahr für ihre Welpen darstellst.
     
    #6 Fact & Fiction
  8. Hallo
    Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich habe mich an den Verein gewendet, als ich die Nachricht erfahren habe. Sie unterstützen mich finanziell, zumindest für die Dinge, die sie für nötig halten (vieles habe ich zusätzlich gekauft und selber bezahlt, Welpenmilch zb.) und inzwischen bin ich so über diesen Verein verärgert, dass ich am liebsten garnicht mehr mit ihnen reden würde. Ich habe die Arbeit und sie vermitteln die Welpen dann und stecken sich das Geld in die Tasche. Angeblich wäre sowas ja noch nie vorgekommen.
    Heute lief es deutlich entspannter ab. Ich habe die Hündin viel inruhe gelassen und mich mit Abstand zb an den im Raum stehenden Tisch gesetzt und dort gegessen und nur beobachtet. Sie wirkte deutlich entspannter und ließ sich schließlich auch am Kopf streicheln.
    Ich lasse die Hunde räumlich getrennt und warte ab. Ich habe inzwischen allerdings häufig gelesen, dass Hündinnen aggressiv zu Hündinnen sind, wenn sie seit Jahren zusammen leben. Abgeben kommt für mich aufkeinenfall in Frage.
    Traurig ist einfach, dass Vereine mit diesen Maschen immer wieder durchkommen.
    Ich habe mich im Vorfeld viel erkundigt(auch über den Verein) und lange überlegt, ob ich einen Auslandshund übernehmen möchte.
    Dies war wohl das erste und letzte Mal.
     
    #7 Merle2905
  9. Gerade jetzt hat spanishdream auch so ein fall bei sich, sie arbeitet für ein tierschutzverein und die hunden werden, wenn alt genug durch das tierheim vermittelt.

    pass auf deine ersthündin auf, die hat es nicht verdient unter diese situation zu leiden.

    eigentlich haette man diese hündin inklusive ihre überraschungseier sofort zurück bringen sollen. Vielleicht ist es eine neue masche von welpenschmuggel.
     
    #8 toubab
  10. Ich würde auf jeden Fall Buch führen und jede Rechnung/ Einkaufszettel der die Welpen betrifft sauber abheften und monatlich eine Abrechnung mit dem Verein machen. Wenn sie von den Posten etwas nicht bezahlen wollen, müssen sie halt begründen warum und auch das würde ich in der Buchhaltung festhalten.

    Außerdem jetzt schon besprechen wie die Vermittlung der Welpen ablaufen soll. Die Mutterhündin hat ja offensichtlich (noch) Stress mit Bewegung in der Bude. Das kann sich noch ändern, es kann aber auch so bleiben. Wie soll das ablaufen, wenn die Welpeninteressenten bei Euch ein- und ausgehen? Mach Dir auch Gedanken darüber wie das für DICH ablaufen soll und wer die Abnehmer auswählt? Du? Der Verein? Wann ist die Abgabe? Usw.
     
    #9 Crabat
  11. Ernsthaft? Der Hündin die Welpen wegnehmen? Nie im Leben,könnte ich so etwas.
     
    #10 Schorschi
  12. ob sie jetzt mit 4 oder 8 wochen gehen, sie werden bei die mutter weggeholt, bekommen aber bei eine nette, erfahrene hündin eine andere praegung, es geht mir um die welpen nicht um die mutterhündin.
     
    #11 toubab
  13. Und mir geht es auch um die Mutterhündin.
     
    #12 Schorschi
  14. Vorab, ich glaube nicht, dass es bei der Hündin der TE (unbedingt) nötig ist!

    Hündinnen verlieren auch aus anderen Gründen einen ganzen Wurf. Sei es aus Krankheit, Unterernährung oder weil die Hündin zu unerfahren ist.

    Das Verhalten der Mutter ist so prägend, dass problematisches Verhalten vom Muttertier sich tief bei den Welpen verfestigt.
    Da die Welpen sich in den deutschen Hundealltag einfinden müssen, wäre es für das ganze zukünftige Leben der Welpen besser, wenn sie dieses Verhalten nicht "mit der Muttermilch" aufnehmen.

    Natur und Zucht sind nichts für die Zartbesaiteten.
     
    #13 Coony
  15. Zucht hat für mich aber wenig mit Natur zu tun.
     
    #14 Schorschi
  16. der Satz hat für mich auch eher nach "sowohl das eine, als auch das andere" geklungen
     
    #15 DobiFraulein
  17. Das westeuropäische umfeld wo der hund sich wohl fühlen sollte, hat auch nichts mit natur zu tun, wer welpen gewissenhaft auf ihr zukunft vorbereiten will, sollte das wesen vom mutter nicht aus dem auge verlieren. Und je nachdem, handeln. Das ist die verantwortung die zum welpenaufzucht gehört.
     
    #16 toubab
  18. Ich verstehe beide Ansätze...

    Die Welpen würden wohl einen besseren Start im deutschen Hundealltag bekommen, wenn sie von einer Hündin aufgezogen werden würden, die den Menschen sehr zugewandt ist...

    Natürlich kann es auch für die Hündin traumatisch sein, ihre Welpen zu verlieren. Diese Hündin ist zumal sehr, sehr jung...
     
    #17 christine1965
  19. Wäre besser, wenn es so wäre.

    Zumindest sollte man menschliches Denken/Emotionen nicht auf die Wurf Kiste übertragen und in größeren Maßstab denken.
     
    #18 Coony
  20. Googled: „und“ :sarkasmus:
     
    #19 Crabat
  21. Folgende Themen könnten diesem hier thematisch ähnlich sein:
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