Boerboel? Wer weiss was?

kathy24

10 Jahre Mitglied
Hallo ihr Lieben,

ich habe mich etwas verliebt in die Rasse Boerboel,.....ein Traum :) Aber die Informationen die man bekommt sind sehr dürftig,..leider. Ich halte selbst einen Rottweiler und komm mit dieser Art Schutz- und Wachtrieb ganz gut klar aber wenn ich lese der Boerboel gleicht eher einem Herdenschutzhund und nicht für die Stadt geeignet usw da frag ich mich, was ist wirklich dran?

Ich wohne in einem Haus ohne unmittelbare Nachbarn aber Besuch kriegen wir trotzdem und wir wohnen auch in einer Gegend, in der wir täglich auf Menschen treffen,....

Kurz um, hält jemand einen Boerboel und kann was zum Charakter und Wesen berichten???

Danke
 
  • 27. Februar 2024
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Hi kathy24 ... hast du hier schon mal geguckt?
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Hallo ihr Lieben,

ich habe mich etwas verliebt in die Rasse Boerboel,.....ein Traum :) Aber die Informationen die man bekommt sind sehr dürftig,..leider. Ich halte selbst einen Rottweiler und komm mit dieser Art Schutz- und Wachtrieb ganz gut klar aber wenn ich lese der Boerboel gleicht eher einem Herdenschutzhund und nicht für die Stadt geeignet usw da frag ich mich, was ist wirklich dran?

Ich wohne in einem Haus ohne unmittelbare Nachbarn aber Besuch kriegen wir trotzdem und wir wohnen auch in einer Gegend, in der wir täglich auf Menschen treffen,....

Kurz um, hält jemand einen Boerboel und kann was zum Charakter und Wesen berichten???

Danke


Da ist schon was dran, dass ein Boerboel den Herdenschutzhunden gleicht.
Er ist ein Schutzhund, verantwortlich für Haus, Hof, Menschen und Tiere in seinem Revier und die Aufgabe nimmt er auch ernst.
Man kann ihn auch gut mit dem Fila Brasiliero vergleichen.

...
 
  • 27. Februar 2024
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LG Meike mit Benny
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Ich kenne Kangals und Kuvsc (falsch geschrieben? Sorry) aber das wäre NICHTS für mich! Ich brauche etwas Richtung Gebrauchshund also leichte Lenkbarkeit, guten Grundcharakter, gut einschätzbar wie Rotti oder Dobi oder ähnliches. Ich muss ihn hndeln können ohne Probleme also bzw nicht mit größeren Problemen wie mit den üblichen Gebrauchshunden ;) Mein Rotti ist zwar mittlerweile recht alt und für den Sport nicht mehr zu gebrauchen aber sie war immer Sporthund (beruflich ;) ) und Familienschmusi (privat). Konnte sie immer gut trennen und war bzw ist ein Traumhund! 100% Verlass absoluter Gehorsam und so wie in meinen Augen ein Hund sein muss um überall mit hin gehen zu können,...ein dicker schnarchender Allrounder ;)
 
Hmm... ich denke nicht, dass man den Boerboel gut mit nem Rotti vergleichen kann. Die ticken doch mal gehörig anders.
 
Mal ne ganz blöde Frage: Warum nicht wieder einen Rottweiler, du scheinst doch (für mich sehr gut verständlich :love:) mit der Rasse ganz glücklich zu sein?
 
  • 27. Februar 2024
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Danke für den Tipp, Meike! Den Futtercheck (und vor allem die kostenlosen Futterproben :D) werde ich mir mal gönnen.
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Ich kenne Kangals und Kuvsc (falsch geschrieben? Sorry) aber das wäre NICHTS für mich! Ich brauche etwas Richtung Gebrauchshund also leichte Lenkbarkeit, guten Grundcharakter, gut einschätzbar wie Rotti oder Dobi oder ähnliches. Ich muss ihn hndeln können ohne Probleme also bzw nicht mit größeren Problemen wie mit den üblichen Gebrauchshunden ;) Mein Rotti ist zwar mittlerweile recht alt und für den Sport nicht mehr zu gebrauchen aber sie war immer Sporthund (beruflich ;) ) und Familienschmusi (privat). Konnte sie immer gut trennen und war bzw ist ein Traumhund! 100% Verlass absoluter Gehorsam und so wie in meinen Augen ein Hund sein muss um überall mit hin gehen zu können,...ein dicker schnarchender Allrounder ;)


Also ein dicker Schmuser ist ein Boerboel garantiert auch.
Aber ich würde sagen, den Rest Deiner Ansprüche erfüllt er nicht so wirklich.

Er ist garantiert kein dicker schnarchender Allrounder, sondern ein Hund der ununterbrochen aufpasst.
Auch wenn er schläft, registriert er alles und ein kleiner, verdächtiger Laut genügt um ihn aufschnellen zu lassen.

Rudolf Kainer, von dem ich Dir schrieb, vergleicht sie durchaus auch mit Kangals, vom Wesen her.
Ich persönlich finde den Fila noch passender, den erwähnt er auch.

Ansonsten nehme ich meine Hündin auch so gut wie überall mit hin, sie ist auch sehr gehorsam und lieb, aber eben trotzdem ein typischer Boerboel mit allen Eigenschaften.
Was bei meiner ganz praktisch ist, sie ist nicht so groß und fällt daher nicht ganz so aus dem Rahmen und auf, wie andere Boerboels.

Die Erziehung spielt sicher eine große Rolle, aber sie werden immer sehr wachsame Hunde sein, mit dem Willen sofort zu verteidigen, wenn es ihnen notwenig erscheint.
Das muss man händeln können, auch die beinahe sicher auftretende Unverträglichkeit mit Fremdhunden.

...
 
Userin Meike´s Bakkies war doch auch ein Boerboel... soweit ich mich erinnern kann war der aber auch nicht ganz so einfach zu händeln... ist Meike eigentlich noch hier?

Gruß
tessa
 
Genau.
Das schrieb ich Kathy gerade auch schon per PN.
Vor nicht langer Zeit war Meike zumindest nochmal kurz hier reingeschneit.

...
 
Meike schaut nur ab und an mal rein. Aber eben... ich habe mir so viele Geschichten über Bakkies angehört und weiß dass ein Boerboel definitiv kein 0815 Hund ist, der mit bissi Sport auagelastet ist. Also da muss man sich schon sicher sein, ob man sich das in dem Ausmaß antun will, selbst auch immer in Habacht-Stellung zu sein.

Da gibt es innerhalb der Rasse sicher auch gehörige Unterschiede, aber ich weiß, dass ich keinen will. Und das obwohl ich hier prima mit meinem Presa und seinem Wach- und Schutztrieb zurecht komme.
 
Ich kenne ihren verstorbenen Bakkies persönlich. Ein toller Hund, aber eben kein reiner Gebrauchshund. Sturer und selbstbewusster - finde ich. Der Schutztrieb ist nicht zu unterschätzen. Ein Boerboel wacht immer.

Bakkies war trotzdem ein toller Hund, der von Null auf 100 in einem Wimpernschlag konnte :woot::gerissen: - aber ebenso schnell wieder entspannen und sich freuen konnte. :herzen::love:
...muss gerade an eine Situation denken als er im Kofferraum saß und ich Meike begrüßte und "zu dicht" an Auto und Frauchen war. Da bebte der Schwedenpanzer. Hab meine Hand an das Gitter vorm Randale-Hund geschoben und schwupps grübelte die Runzelstirn woher er mich kannte und entschied sich mir die Finger abzusabbern. Entspanntester Hund von Welt, der General.:eg:
 
Ich danke euch für die schnellen Antworten und werde das Thema Boerboel wohl doch nochmal überdenken :D Ich kann wohl gut mit Schutztrieb umgehen aber ich denke ich mag es doch etwas entspannter,....mein Rotti passt auch gut auf aber eben nur wenn ich nicht in der Nähe bin, ansonsten ist sie sehr entspannt und weiss ja dass Mutti alles regelt. Ein Hund der schnell "los geht" passt nicht so wirklich in mein Bild vom perfekten Hund leider.

Wobei ich den Boerboel weiterhin klasse finde und wunderschön :) In Südafrika ist dieses Verhalten wie ich erfahren habe ja wirklich erwünscht aber bei mir und meiner Umgebung reicht ein Schutztrieb a la Rotti mehr als aus :) Man muss halt auch ehrlich zu sich selbst sein und einsehen wenn eine Rasse nicht zu einem passt.

Ich steh halt auf Kadavergehorsam :)
 
Ich finde es toll, dass du so ehrlich zu dir selbst bist und nicht bloß wegen der Optik so einen Hund haben möchtest.

Ich kannte den hier erwähnten Bakkies auch persönlich. Definitiv kein Hund für jedermann. Eher zu viel Hund für die meisten. Für mich wäre ein Boerboel auch nichts.
 
Wobei man bei Meike und Bakkies wohl erwähnen muss, dass sie da mehr als nur einen Daumen drauf hatte, sowieso mehr gemacht hat, als der durchschnittliche Hundehalter (kenne sie nicht persönlich, aber den Eindruck hatte ich von dem, was sie hier so schrieb) und trotzdem war es manchmal ein Ritt auf der Rasierklinge.

Wenn man nach der ursprünglichen Verwendung geht (in Südafrika mag das nötig sein) und dem was ich leider am Rande der Boerbel-Treffen bei uns auf dem Hundeplatz mitbekomme (soll wohl eins der größten im Norden sein, sind auch immer viele Holländer dabei), dann hat man mit einem Boerbel eine für unsere Breiten (gerade im Bezug der LHVOs) sehr ungünstige Kombination. Einen selbständig agierenden "Schutzhund", der selber defeniert wer eine Bedrohung darstellt und darauf reagiert.
Mir wird immer ganz übel, wenn sich die Besucher beim Treffen darin überbieten wie knapp da der Postbote/ Besucher/ irgendein Gelumpe "entkommen" ist, bzw. wen die Hunde alles schon erwischt haben. Mag natürlich auch viel "Anglerlatein" dabei sein, aber so wirklich kompatibel zur deutschen Hundehaltung scheinen die Boerbels nicht zu sein.

Das laste ich übrigens der Rasse/den Hunden in keinster Weise an, aber ich frage mich da ernsthaft, welchen Sinn da die Haltung bei uns macht. Erinnert mich an die Geschichten von HSH2 mit den Herdenschutzhunden aus dem Kaukasus. Tolle Hunde in ihrem Lebensraum, aber selbst für unseren ländlichen Gegenden noch zu "urtypisch".

Und nur für's Protokoll - in jeder Rasse gibt es Exemplare, die in die eine oder andere Richtung die Ausnahme bilden. Nur halte ich es verkehrt, bei einer Rasse die Ausnahmen anzuführen, weil man auf die bei der Rassewahl nicht hoffen braucht.
 
ich kannte den general auch, allerdings war er da schon aelter, aber ich schliesse mich igor und caro an..und falls ich waehlen muesste: rotti..what else :D
 
Ich bin mit meiner sehr zufrieden, man kann sie hier auch gut halten und fast stressfrei führen, im Alltag, trotz der Defizite bei der Sozialisierung, welche erstmal das größte Problem waren, mittlerweile aber nur noch wenig spürbar sind.
Fast stressfrei liegt auch nur daran, dass sie eben mit den meisten Fremdhunden nicht kompatibel ist, aber das ist ja kein alleiniges Boerboelding.
Ansonsten sie ein Schätzchen.

Aber es stimmt, sie kann auch, wenn sie meint, ruckzuck von null auf hundert.
Jetzt habe ich das Glück, dass sie mir absolut vertraut, sich an mir orientiert und auch sofort abrufen lässt, wenn ich sehe, dass sie etwas ins Auge gefasst hat oder sich aufregen will.
Allerdings habe ich auch immer ein Auge darauf, was mich nicht stört, das ist mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen.
Ich möchte aber nicht wissen, wie es ist, wenn ein solcher Hund sich nicht so an seinem Menschen orientiert und an seine Führung anlehnt sondern seine Entscheidungen selbst trifft.

Die Boerboelhalter, die ich kennengelernt habe, haben bei Menschen auch keine Probleme mit ihren Hunden, sie müssen zum Teil aber auch sehr strikt dem Hund gegenüber sein, damit er Besucher akzeptiert.
Das ist bei meiner ebenso, es ist aber für mich problemlos machbar.
Das mag nicht bei jedem Boerboel so sein, aber ich habe inzwischen einige kennengelernt, auch einen, der Hunden zwar auch gern an den Kragen will und sich trotz jahrelangem Training, auch bei Leuten wie Baumann, nicht davon abbringen lässt, aber Menschen gegenüber total freundlich ist und Besuch liebt.
Die meisten Boerboels sind wohl eher misstrauischer bei Fremden, wie auch meine, lassen sich aber , wenn sie vernünftig angeleitet werden, auch gut händeln.


Im großen und ganzen denke ich, daß man einen solchen Hund hier schon halten kann, wenn man weiß wie man damit umgeht.
Meine kann ich mit in die Stadt nehmen, in Cafes, in Restaurants, fast überall eigentlich.
Ich vermeide nur zu großen Trubel, weil sowas für Cira, die das als Welpe nicht kennengelernt hat-, zu stressig ist.
Ich weiß von einigen Boerboelhaltern, dass ihre Hunde damit kein Probleme haben, aber allgemeinhin trifft man diese Hunde an solchen Orten genausowenig, wie die meisten anderen Rassen einer solchen Größe.
Den Boerboel wohl noch weniger, eben wegen seiner beschriebenen sensiblen Wachsamkeit, aber auch weil es ihn -zumindest-hier in Deutschland sooft noch nicht gibt, was meinethalben gern so bleiben darf.

Ich finde es immer schwierig die Rasse zu beschreiben und ihnen dabei gerecht zu werden, ohne sie einerseits als zu lieblich darzustellen und damit zu forcieren, dass die Hunde von Menschen angeschafft werden, die damit nichts anfangen können und eher wegen ihres Äußeren haben möchten oder, sie anderseits als so problematisch darzustellen, dass sie hier eigentlich überhaupt nicht gehalten werden können, was so auch nicht ist, mit den richtigen Voraussetzungen und der richtigen Führung.

Es heißt übrigens Boerboel und wird Burbul ausgesprochen.

Witzig fand ich, dass die Leute, wo meine ursprünglich herkommt, also der Züchter, die Rasse als Bärbel aussprachen.
Man findet da so einige Kreationen, bei Laien kann man es auch noch nachvollziehen.
Aber wenn nicht mal Leute, die eine Rasse züchten den Namen derer richtig aussprechen können, mutet das schon seltsam an.
Doch so richtig Züchter konnte man sie wohl auch nicht nennen, obwohl der Mensch vor dieser Rasse 30 Jahre lang Rottweiler gezüchtet hat, sagte er zumindest.

...
 
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