Bericht von Christina Rohde zur derzeitigen Situation in Griechenland

  • Susanne&Robert
Bericht von Christina Rohde zur derzeitigen Situation in Griechenland
Die Arbeit griechische wie ausländische Tierschützer vor Ort, werden in ihrer Arbeit von verschiedenen Seiten massiv in ihrer Arbeit behindert.

Wir werden in den nächsten Wochen gemeinsam mit anderen Organisationen dagegen Stellung beziehen. Wir geben hier nun zunächst einen Artikel der Arche Noah Kreta e.V. wieder, den wir zu 100% unterstützen.

Quelle: .

Von Christina Rohde-Tsioros

Am 05.06.2006 haben wir erneut versucht, dem Tierschutz in Griechenland einen legalen Rahmen zu geben, indem wir den Antrag auf die Anerkennung deutscher Tierärzte stellten und gleichzeitig die Erlaubnis und Genehmigung von Kastrationsaktionen in ganz Griechenland beantragten.

Nach fast einem Jahr kristallisiert sich heraus: Der Tierschutz durch ausländische Organisationen und durch Einsatz von ausländischen Tierärzten ist von den obersten Behörden nicht gewollt. Der Leiter des Veterinäramtes Thessaloniki (Name und schriftliche Korrespondenz liegen vor) äußerte sich mir gegenüber in unserem letzten Telefonat in etwa wie folgt:

„Egal welche Papiere Du mir einreichst und welche Diplome an welcher Stelle vorliegen, ich werde keinem deutschen Tierarzt die Genehmigung erteilen, hier zu arbeiten.“

Abgesehen davon, dass er höchstens die Genehmigung für den gegebenenfalls zu nutzenden Raum erteilen könnte, spielt er dennoch eine Schlüsselrolle, da folgende Pattsituation im Annerkennungsverfahren entstanden ist:

Das Ministerium hat mitgeteilt, dass sämtliche Unterlagen vorliegen, um gemäß der Europäischen Gesetzgebung die Anerkennung auszusprechen. Allerdings wird eine dahingehende Bescheinigung nicht ausgestellt. Da die Tierärzte Straßentiere behandeln und kastrieren wollen, müssten sie eine Erklärung abgeben, die den genauen Zeitpunkt der geplanten Kastrationsaktion angibt und auch die Örtlichkeit, in der kastriert werden soll. Diese Erklärung ist abzugeben bei der Veterinärbehörde, die den Raum für die Kastrationen abnehmen und genehmigen muss.

Durch die Mithilfe von griechischen Tierfreunden konnten viele geeignete Räume gefunden werden. Sogar Gemeinderäte und Bürgermeister sagten uns den Ausbau von Tierarztpraxen zu. Allerdings kann nur ein Tierarzt einen Antrag auf Erteilung der Genehmigung als Tierarztpraxis beim zuständigen Veterinäramt stellen.

Als Antragsteller kommen daher keine deutschen Tierärzte ohne ihre Anerkennung als Tierarzt in Griechenland in Betracht und schon gar keine Bürgermeister. Damit deutsche Tierärzte den Antrag überhaupt stellen können, benötigen sie also eine Bescheinigung des Ministeriums, dass sie als Tierarzt anerkannt sind.

Diese Bescheinigung wird aber gerade nicht erteilt, solange die Erklärung nicht eingereicht ist, also kein genehmigter Raum gefunden wurde. Über diese äusserst konstruierte Bürokratie könnte man fast lachen, wenn nicht in der vergehenden Zeit so viele Tiere die Hilfe der Tierärzte benötigen würden, die erwiesener Maßen von den griechischen Tierschützern nicht ohne tatkräftige und auch finanzielle Unterstützung gewährleistet werden kann.

Da das Ministerium nach den eigenen Gesetzen, die die einschlägige Richtlinie umsetzen sollen, eine Anerkennung bei Vorlage der entsprechenden Papiere innerhalb von 20 Tagen nach Antragstellung vorschreibt, handelt es sich um einen Verstoß gegen geltende nationale und internationale Gesetze, den wir durch die Europäischen Institutionen überprüft wissen möchten. Aus diesem Grunde haben wir eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht, die bewirken soll, dass die Tierärzte anerkannt werden müssen. Diese Beschwerde werden wir auf dieser Webseite veröffentlichen, sobald die Protokollnummern vorliegt. Gleichzeitig haben wir uns über die rechtsverletzende Haltung des Ministeriums bei dem griechischen Ombudsmann beschwert. Auf Antworten warten wir derzeit noch.

Seltsam an der Gesamtsituation ist, dass nur die oberen Behörden und Entscheidungsträger die Hilfe von ausländischen Tierschützern ablehnen.

Uns liegen derzeit 20 Einladungen von Gemeinden vor, die möchten, dass unsere Tierärzte nach Griechenland kommen und in den jeweiligen Gemeinden die Straßentiere kastrieren. Ablehnung in den Gemeinden ist flächendeckend nicht zu spüren und das Problem für Mensch und Tier durch die große Anzahl von Straßentieren wird erkannt und die Diskussion wird leicht eröffnet. Ausser den Behörden der Ministerien und der Veterinärämter sowie der Leitung der Tierärztekammern scheint nur noch Frau Garagouni Einwände gegen den ausländischen Tierschutz zu erheben.

Frau Garagouni ist selbsternannte Chefin des griechischen Tierschutzes und macht es sich neben ihren „Bemühungen“ um die Tiere Griechenlands zum "Hobby", in Talkshows aufzutreten, um vermeintliche, aber definitiv nicht nachweisbare Fakten über - vor allen Dingen deutsche - Tierschützer bekannt zu geben.

Frau Garagouni hat einen Transport angezeigt, der 102 Hunde aus Griechenland nach Deutschland bringen sollte. Die Berichterstattung über die Beschlagnahmung des Transportes in Italien finden Sie auf dieser Webseite. Die Tiere waren vermittelt von verschiedenen Tierschutzorganisationen, zum Teil direkt in Familien, zum Teil zunächst in vermittelnde Pflegestationen oder Tierheime.

Frau Garagouni hat sich nach ihrer Anzeige, die dazu geführt hat, dass 102 Tiere derzeit in unzureichendem und nicht artgerechten Einrichtungen untergebracht sind, an den TV Sender ALTER gewandt, um einen Sendebeitrag zu initiieren, der wie folgt durch Einblendung von Untertiteln anmoderiert wurde:

„griechische Straßentiere als Pelz für deutsche Jacken“
„griechische Straßentiere als Bestandteile für Kosmetika“
„griechische Straßentiere als Versuchstiere in Deutschland“
„griechische Straßentiere als bewegliche Zielscheiben für die Entwicklung neuer Waffen“

Der Moderator der Sendung, Herr Terence Quick, stellt selbst diese Slogans in Frage und verspricht, in einem Land, das generell tierunfreundlich sei, die Anschuldigungen von Frau Garagouni zum Anlass zu nehmen, um die Tatsachen in der Angelegenheit um den umstrittenen Transport aufzuklären.

Mein Versuch, aus der griechischen Sendung die wichtigsten und tragenden Argumente von Frau Garagouni auszusondern und zu übersetzen ist bereits daran gescheitert, dass Frau Garagouni in zwei Sendungen in einer Zeit von etwa 30 Minuten insgesamt keinerlei Fakten darzulegen hat. Sie wiederholt sich in den o.a. Anschuldigungen und führt weitergehend aus:

„Jedes Jahr werden zwischen 15.000 und 20.000 Hunden aus Griechenland nach Deutschand verschleppt durch ausländische so genannte Tierschutzorganisationen. Der Verbleib dieser Tiere kann nicht geklärt werden.“

Sie bezieht sich in der zweiten Sendung auf einen Vorfall, bei dem in dem Athener Hafen von Piräus vor einiger Zeit ein Transport von Kreta mit 58 Hunden durch ihre Anzeige angehalten wurde. Es gab Strafanzeigen gegen alle und ein Verfahren, das nach wie vor nicht abgeschlossen ist, allerdings hat der zuständige Staatsanwalt die Bedingungen für den Transport überprüft und die Fortsetzung des Transportes erlaubt.

Im Rahmen des laufenden Gerichtsverfahrens habe ich als Zeugin ausgesagt und eine Liste der transportierten und vermittelten Hunde bei Gericht eingereicht, die lückenlos den Verbleib dieser Hunde nachweist. Da ich nicht davon ausgehe, dass sich ein deutscher Tierschutzverein gegenüber Frau Garagouni persönlich rechtfertigen muss, ist ihr Kommentar im Verlauf der Sendung:

„Der Präsident dieser deutschen Organisation wurde mehrfach aufgefordert, den Aufenthalt der Hunde anzugeben, kam dieser Aufforderung aber bis heute nicht nach.“
unwahr.

Auf Nachfrage des Moderators Herrn Quick, woher diese Zahlen kämen, verweist Frau Garagouni auf das Internet, wobei es ihr nicht möglich ist, genaue Adressen anzugeben.

Weitergehend trägt sie vor:

„Bei diesen Transporten handelt es sich um illegalen Tierhandel, der bereits seit über 30 Jahren gewinnbringend betrieben wird. In jüngerer Zeit wird es schlimmer, da sogar griechische Tierschutzorganisationen mit den Ausländern zusammenarbeiten und es einfacher für die ausländischen Tierhändler wird, an Straßentiere zu kommen. Die Tiere gehen nach Deutschland und verschwinden dort. Die Kommission der Europäischen Gemeinschaft hat diese Fakten bestätigt und der illegale Tierhandel bestätigt sich bereits aus der Tatsache, dass für die enormen Einnahmen dieses Handels keinerlei Steuern bezahlt werden.“

Frau Garagouni gibt an:

„Ich bin seit 27 Jahren im Tierschutz tätig und ich weiß, dass blinde und verletzte Tiere für 100,- Euro, alle anderen für 250,- bis 400,- Euro verkauft werden.“



Auch dem Moderator Herrn Terence Quick entgeht nicht, dass Frau Garagouni ohne jegliche Angaben der Quellen für diese ausgedachten Behauptungen argumentiert. Er schließt die erste Sendung mit dem Kommentar:

„Ich bin ein Tierfreund und die juristischen Schwächen bei einem Hundetransport nach Deutschland interessieren mich nicht, wenn ich doch weiß, dass die Tiere besser dort aufgehoben sind, als hier zu sterben. Erst vor einigen Tagen ist ein kleiner Hund in meinen Händen gestorben Frau Garagouni!“

In der Sendung am nächsten Tag ist auch der Rechtsanwalt Herr Angeletos anwesend, der die Tierschützer in dem umstrittenen Transportfall vertritt. Er lädt Frau Garagouni im Laufe der Sendung ein, die Kosten für einen Aufenthalt von ihr in Deutschland zu übernehmen, damit sie sich ein Bild machen kann von den deutschen Tierheimen und dem tatsächlichen Verbleib unserer Schützlinge. Sie lehnt dieses Angebot dankend ab und meint:

„Selbst wenn die Deutschen uns hundert Hunde zeigen, die gut untergebracht wurden, beibt immer noch ungeklärt, wo die anderen Hunde sind. Rechnen Sie mal hoch: 20.000 Hunde pro Jahr durchgehend für 30 Jahre. Jeder Hund lebt etwa 15 Jahre, womit .... ich war in Mathematik nicht gut, aber wo sind die anderen Hunde geblieben? Es handelt sich um illegalen Handel mit Tieren, wobei alle Hunde auch aus Spanien, Portugal und anderen osteuropäischen Ländern nach Deutschland gehen.“

Auf Nachfrage der Journalistin Frau Tschekou, die konform mit Frau Garagouni davon ausgeht, dass die Tierschützer des griechischen Auslandes ihre geliebten Straßenhunde brutal nutzen, um gewinnbringend Handel mit ihnen zu treiben, wer denn diese Transporte finanziert, meint Frau Garagouni:

„Gut, dass sie diesen Punkt ansprechen. Die Arche Noah, eine große deutsche Tierschutzorganisation, die über sehr große finanzielle Mittel verfügt, eingenommen durch Spendenaufrufe „geben um zu retten“, nimmt alle diese illegal transportierten Hunde entgegen und nutzt den Tierhandel, um sich zu bereichern.“

Kein einziger Hund, der bei dem umstrittenen Transport „beschlagnahmt“ wurde, wurde über den Fördeverein Arche Noah Kreta vermittelt. Der Förderverein Arche Noah Kreta e.V. hat mit diesem Transport also überhaupt nichts zu tun. Es ist wohl richtig, dass wir uns sehr für die Befreiung dieser Hunde und die Interessen der uns sehr gut bekannten beteiligten Tierschützer engagieren, aber die Aussage der Garagouni stimmt nicht.

Es scheint, dass Frau Garagouni zu sehr mit ihren Auftritten beschäftigt ist, als dass sie sich Namen von anderen Tierschutzorganisationen merken könnte, oder es ist einfach so, wie Herr Quick diesen Sendebeitrag beschließt, dass nämlich Frau Garagouni von den Verantwortlichen vorgeschickt wird, um sich mit den anderen Tierschützern zu streiten, während irgendwelche Entscheidungsträger in dem griechischen Argrarministerium weiter damit beschäftigt sind, den Einblick in den griechischen Tierschutz zu verhindern.

Wir sollen alle müde werden, wir sind alle müde und schlimmer noch, es macht traurig und erschöpft, sich jeden Tag zu engagieren für eine Sache, um dann angeklagt zu werden von Leuten, die eigentlich verantwortlich für diese Angelegenheiten sind!

Ein an sich sehr engagierter Tierarzt in Chania (Name und Telefonnummer liegen vor), der sich seit langem anbietet, Straßentiere für günstigere Tarife zu kastrieren, äußerte sich mir gegenüber wie folgt:

„Hilfe von Außen ist nicht nötig, die örtlichen Tierärzte können das Problem vor Ort alleine regeln. Wir sind besser ausgebildet als die deutschen Tierärzte und ich will nicht mit Leuten zusammenarbeiten, die in unsterilen Räumen kastrieren und wo jede Kastrationsaktion dazu führt, dass wir die Tiere aufgrund von Operationsfehlern retten müssen.“

„Wir sind kein Dritte-Welt-Land, sollen Ihre Tierärzte doch in Afrika helfen, wenn sie meinen, die vielen deutschen Straßentiere bräuchten ihre Hilfe nicht. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass es in Deutschland mehr Straßenhunde als hier gibt."

Diese Aussagen machte er, als ich ihn darauf ansprach, dass unsere Tierärzte nach Chania kommen könnten und umfangreiche Kastrationsaktionen durchführen könnten, wenn er seine Praxis zur Verfügung stellen würde, oder als Tierarzt die Genehmigung für einen Raum beantragen könnte. Seine sichere Quelle verbreitet aus eigenem Interesse auch andere Unwahrheiten, aber das soll hier nicht Thema sein.

Anwaltlich gesprochen, habe ich dieses Argument abgewehrt mit dem Einwand, wir würden nicht behaupten, dass GR ein Dritte-Welt-Land sei. In der Nachschau muss ich sagen, zu diplomatisch geantwortet ...

In Sachen Tierschutz befinden wir uns in GR in einem Land, dass nicht einmal ein richtiges Wort für „Tierschutz“ findet. Tiere sind hier Nutztiere und alles andere sind Umstände des Lebens, die wir auf irgendeine Weise beseitigen müssen. Tiere sterben auf den Straßen, Tiere verenden in Mülltonnen, tote Tiere werden am Strand weggeschmissen, bellende Hunde in der Nachbarschaft werden vergiftet, Hunden werden Schwänze abgeschnitten, Welpen des Hofhundes werden bei Störung hingerichtet usw., ohne dass sich eine Behörde für Anzeigen dieser Taten verantwortlich fühlen würde.

Dritte Welt oder nicht, wir können das nicht mehr tolerieren, und erst vorgestern habe ich zu Thomas Busch am Telefon gesagt, eigentlich müssten wir unsere Hilfe gegenüber den griechischen Verantwortlichen boykottieren, aber heute denke ich, hier und jetzt erst recht, da wir immer noch versuchen, das Recht und die Würde der Tiere zu schützen und nicht die Hilfe der versagenden Institutionen als Ziel unserer Arbeit haben!

Ich persönlich verspreche mir sehr viel von den eingelegten Rechtsmitteln und hoffe auf Ihre Unterstützung, auch finanzieller Art, wenn es darum geht, einen Tierschützer vor den griechischen Gerichten zu verteidigen, weil er eine Strafanzeige erhalten hat, durch seinen geäußerten Verdacht der Fremdenfeindlichkeit, obwohl er nur Fakten widergegeben hat.

Jeder, der sich mit Tierschutz beschäftigt, weiß, dass die Fürsorge für die Tiere immer mehr Geld kostet, als durch Hilfestellungen von so gut organisierten Organisationen wie dem Förderverein geleistet werden kann.

Natürlich bekomme ich für meine 10 Katzen und zwei Hunde, wann immer es möglich ist, Futter; ich kann mich immer telefonisch an die Tierärzte wenden, wenn ich Rat bei Krankheiten und Verletzungen benötige, aber vor Ort zahle ich in meinem kleinen Umfang immer sehr viel, damit meine Schützlinge gut und glücklich überleben können.

Andere private Tierfreunde habe auch 40 oder mehr Katzen und 10 Hunde und müssen das finanzieren. Wenn die griechischen Straßenhunde eine Geldquelle wären, dann hätten schon ganz andere Leute diesen „illegalen Handel“ konstruiert.

Ich will meine neue Wahlheimat nicht anklagen, da die Menschen, denen ich täglich begegne, helfen wollen und um Hilfe bitten, was die Bedingungen für ihre Tiere angeht. Auch Tierärzte haben mit mir Kontakt aufgenommen und wollen gerne mit uns zusammenarbeiten, aber sie haben Angst.

Ein junger Tierarzt rief mich an und meinte, er würde gerne unsere Tierärzte einladen, um gemeinsam mit ihnen eine Kastrationsaktion durchzuführen. Er meinte, er dürfe in seinem Bezirk Straßentiere umsonst kastrieren, aber seine eigenen Unkosten (alleine der Faden bei der Operation einer Hündin kostet ihn 25,- Euro) muss er selber tragen. Einen Tag später teilte er mir mit, dass er nicht mit uns zusammen arbeiten kann, da er Angst davor hat, dass seine Praxis geschlossen wird. Ihm wurde mitgeteilt:

„Sollten Sie mit den Deutschen zusammen arbeiten, werden wir schon eine zerbrochene Kachel finden, in der Bakterien zu finden sind, die es uns erlaubt, ihre Praxis zu schließen!!“

Die Demokratie kam einst aus Griechenland und dort verschwand sie wohl auch!!! Ich wurde zwei Tage nach Einreichung der EU-Beschwerde angerufen und eine Stimme sprach:

„Hören Sie auf, sich mit den Straßentieren zu beschäftigen und denken Sie an Ihre Kinder!“
Kein Name und auf Nachfrage wurde das Telefonat beendet.

Als Juristin kann ich dafür Sorge tragen, dass deutsche Tierärzte in Griechenland anerkannt werden, da es dafür Richtlinien gibt, die das Recht der Bürger der Mitgliedstaaten eindeutig regeln. Für die Tiere brauchen wir mehr Ausdauer, mehr geäußertes Interesse von jedem Einzelnen, der helfen will, da Europa noch nicht entschlossen ist, die Tiere in ganz Europa zu schützen.

Sie können aktiv werden! Verlangen Sie von Ihren Abgeordneten, gegen Frau Garagouni vorzugehen.

· In Deutschland werden keine griechischen Strassenhunde für Kleidung, Kosmetika, Waffen oder sonstige Versuche benutzt.

· Es werden nicht 20.000 Hunde im Jahr über die Arche Noah nach Deutschland gebracht.


Der Grundsatz der Freizügigkeit in Europa erlaubt es den griechischen Behörden nicht, die Anerkennung von examinierten Tierärzten in Frage zu stellen!

Folgen Sie weiter Ihrem Gefühl, wenn Sie einen Hund vermitteln können oder mitnehmen können und lassen Sie sich nicht von Drohungen oder Lügen einschüchtern. Flugpatenschaften sind nicht illegal, wenn die zu befördernden Hunde Papiere haben, die die Ausreise erlauben.

Die meisten griechischen Gemeinden versäumen es, einen Straßenhund zu kastrieren, zu kennzeichnen und damit ist er noch nicht einmal im Eigentum des Bürgermeisteramtes. Sobald ein ungekennzeichnetes Tier von mir aufgenommen wird, steht es in meinem Eigentum und ich kann es verschenken oder behalten oder verkaufen.

Dazu kommt, dass die meisten Bürgermeister selbst auf Nachfrage froh darüber sind, dass ein Tier vermittelt wurde, da die Anzahl jede Kapazität überschreitet. Ein Bürgermeister aus Nordgriechenland hat sehr früh die Entscheidung unterschrieben, unsere Tierärzte einzuladen. Da wir nach wie vor keine Genehmigung vom Ministerium haben, sind in der Osterzeit etwa 50 Hunde in dieser Gemeinde vergiftet worden.

Nach meinen Informationen ist der Tod durch Vergiftung ein sehr qualvoller und langsamer, und auch sehr schmerzhafter Tod. Frau Garagouni, wo bleibt ihre Anzeige????

Wir reden hier über Fakten, über Fotos, über trauernde Tierschützer, die sich um diese Tier gekümmert haben. Fast alle Hündinnen waren trächtig. Kastrationen sind kostenlos in Thessaloniki möglich, aber dafür müssen die Tierschützer mit den selbstgefangenen Hunden etwa 2 Stunden fahren. Egal für den Leiter des Veterinäramtes Thessaloniki, der sein Programm eröffnet hat. Wieviele Hunde werden in diesen kostenlosen Tierpraxen kastriert ? Wieviel Geld erhalten diese Tierärzte für diese Arbeit, die der Lösung der Problems nicht einmal nahe kommt?

Auf Nachfrage einer Tierschützerin in Nordgriechenland, was mit den Welpen der nichtkastrierten Hündinnen passieren soll, wurde ihr vom Veterinäramt Thessaloniki mitgeteilt:

„Iss sie doch!!“

Alle hiermit gemachten Angaben und Zitate basieren auf Dokumenten, Fernsehaufzeichnungen und Telefonaten mit mir als Rechtsanwältin. Ungenauigkeiten aufgrund der Sprache können bestehen, ändern aber nicht den Sinn der Aussagen.

Ihre

Christina Rohde-Tsioros

Garagouni entlarvt und bloßgestellt

[Eine Zusammenfassung der Alter-TV-Sendung von Mary O'Connor und Vesna Jones.
Übersetzt aus dem Englischen von Regina Schmid.]

Wenn Sie etwas Hintergrundinformation darüber benötigen, was Ioanna Garagouni und ihre zwanghafte „Kampagne“ betrifft, gerettete Streuner davon abzuhalten, ins Ausland transportiert und dort adoptiert zu werden, schauen Sie bitte hier, wo die Erfahrungen mit den Bosheiten der Garagouni aus erster Hand geschildert werden, oder auf .

Als wir (die Tierschützer in Griechenland sowie griechische und ausländische Organisationen, die Tieren in Griechenland helfen) hörten, dass ALTER TV (ein privater griechischer Fernsehsender) im Begriff war, die Garagouni in Hinblick auf die Beschlagnahme der 100 Hunde in Ancona/Italien zu interviewen, waren wir sehr besorgt, weil wir fürchteten, dass der Vorfall nur von Standpunkt der Garagouni dargestellt werden würde, wie es in der Vergangenheit geschehen ist, als sie behauptete, eine „organisierte Bande ist in den Hundehandel verwickelt", usw.. Dutzende Telefonanrufe und E-Mails gingen bei ALTER TV ein, um klar machen, dass es zu dieser „Geschichte“ mehr zu sagen gibt als das, was die Garagouni ihnen erzählt hat.

Mary O'Connor fasste freundlicherweise die Hauptpunkte der zwei Fernsehsendungen zusammen, die nachstehend zu lesen sind; ich (Vesna Jones) fügte einige Kommentare in Rot & Kursivschrift hinzu. Viel Vergnügen bei dieser Lektüre!

ALTER TV
1. Teil der Sendung am 28. März 2007

Das Programm heißt "Guten Morgen". Es findet wochentags täglich von 9:00 bis 10:00 vormittags statt, und der Moderator ist Terence Quick.

Es gab kleine Programmvorschauen zum Thema Hunde vom frühen Morgen an. Während des gesamten ersten Teils der Sendung waren Filmmaterial von Streunern und gelegentlich Untertitel wie "Streuner als Zutaten für Kosmetika benutzt" auf dem Bildschirm zu sehen.

Die eigentliche Behandlung des Themas „Hunde im Ausland“ begann kurz nach 8:30 und dauerte etwa 30 Minuten. Quick leitete die Sendung durch die Feststellung ein, dass er ein Tierfreund sei. Tatsächlich sagte er, dass es keinen größeren Tierfreund gebe als ihn.

Er begann dann die Sendung mit der Mitteilung, dass sie vergangenen Dienstag über einen Transport von Pferden gehört hätten, und dass in dem Lastwagen auch Streunerhunde gewesen seien. Ein Versuch, den Transport im griechischen Hafen von Igoumenitsa zu blockieren, sei fehlgeschlagen, aber in Italien sei der Transport aufgehalten worden.

Ursprünglich habe Quick beschlossen, die Situation mit Frau Ioanna Garagouni, Präsidentin des "Bündnis von Tierfreunden" (das aus sehr wenigen Vereinen besteht, von denen die meisten Leute noch nie gehört haben), zu untersuchen, sei aber von riesigen Anzahl von Telefonanrufen und E-Mails von Tierschutzmitarbeitern, die behaupten, dass die Tiere zur Adoption ins Ausland gehen, unter Druck gesetzt worden, beide Seiten der Geschichte zu untersuchen.

Damit stellte er Frau Garagouni und Dimitris Karabalis, Professor an der Universität von Patras vor.

Quick sprach Garagouni zuerst an und befragte sie zu ihren Behauptungen, dass Hunde in die Vivisektion usw. gingen. Sie sagte, dass es nicht ihre Behauptungen seien, sondern Informationen aus dem Internet, die eine große Menge an Nachforschung über das Thema nach sich gezogen hätten und dass Millionen von Tieren ausgebeutet würden. Quick gab einen Kommentar über die Unzuverlässigkeit der Informationen, die im Netz gefunden werden, von sich.

Danach las Quick einen kurzer Brief des Rechtsanwalts Angeletos vor, der bestreitet, dass Streuner, die Griechenland verlassen, irgendwo anders hingingen als zur Adoption im Ausland.

Dimitris behauptete, dass die Tiere gemäß den Vorschriften reisten und die Überprüfungen in Italien und Igoumenitsa dies bewiesen hätten.

Garagouni bestritt, dass er das Recht habe, streunende Tiere aufzunehmen. Sie sagte, das sei illegal. Nur die örtlichen Behörden dürften Tiere einsammeln. (Als ob sie das täten!)

Dimitris schlug vor, dass sie sich an die örtlichen Behörden in Patras und die Notfalldienste richten solle, die sofort ihn anriefen, damit er komme und die Hunde einsammle, auf die sie treffen.

Quick wagte zu sagen, dass Griechen keine Tierfreunde seien, was von Frau Garagouni bestritten wurde! Darauf folgte eine Diskussion zwischen Quick und Garagouni, in der Quick sagte, dass die CNR-Hunde (Catch/Neuter/Release = engl. Abkürzung für eines der weltweit angewandten Programme, um Streunerpopulationen auf humane Weise einzudämmen, zu deutsch: einfangen/kastrieren/wieder frei lassen) in der Regel alle auf den Straßen sterben.

Danach wurden Interviews mit Klea und Frau Garagouni gezeigt. Frau Garagouni sagte, wie viele Jahre (27) sie schon im Tierschutz arbeite und dass sie sich während der letzten 10 Jahre mit diesem massiven Exodus von Hunden und der Kooperation zwischen Tierschutzgruppen hier und im Ausland beschäftigt habe. Klea erklärte sehr gut, wie wir Hunde verschicken, dass sie nicht verkauft werden sondern eine Spende gegeben wird, um die Kosten zu decken.

Garagouni fuhr fort, über diese "sogenannte Adoption" zu reden. „Wohin gehen die Tiere?“ und dass der griechische Staat keine Ahnung habe, was mit ihnen passiert. Sie sagte auch, dass es Tierärzte gebe, die auf unserer Seite stünden und die Heimtierausweise ausstellten, wo sie das nicht dürften.

Die Preise, die Frau Garagouni für den Verkauf von Streunern angab, waren 100 Euro für die alte und blinde Hunde und 250 - 400 Euro für andere Hunde. (Meint sie das wirklich ernst?)

Klea erklärte, dass viele der Kosten, die entstehen, wenn wir uns um die Hunde kümmern, aus unseren eigenen Taschen bezahlt werden, während die Garagouni fortfuhr, über einen Massenexodus von grauenhaften Ausmaßen zu reden.

Quick erwähnte, dass er viel Post von Deutschen erhalten habe, einschließlich Photos, und er sagte, dass das deutsche Gesetz die Ausbeutung von Tieren nicht zulassen würde. Er bestritt jedoch, dass die Tiere in Igoumenitsa überprüft worden seien und las einen Brief vom Landwirtschaftsministerium vor, in dem stand, dass die Behörden eine Überprüfung in Igoumenitsa nicht geschafft hätten und deshalb der Befehl gegeben worden sei, die Hunde an Griechenland zurück zu gegeben.

An dieser Stelle endete die Sendung, während Quick sagte, dass es gut für die Tiere sei und eine Chance für sie, der Hölle eines Lebens auf Griechenlands Straßen zu entkommen, wenn sie adoptiert würden. Er sagte dann, dass sein Hund in der vergangenen Woche in seinen Armen gestorben sei und dasselbe Thema morgen oder nächste Woche fortgesetzt werden müsse.

Ein weiteres "Bonbon", das mir Klea berichtete war, als Quick sie (Klea) fragte, was sie meint, weshalb Garagouni versuchen würde, die Hunde am Ausreisen zu hindern und sie antwortete: "Vielleicht, weil sie berühmt sein möchte?" Worauf Garagouni kreischte: "Ich bin seit 33 Jahren berühmt!" (berühmt wofür?)

ALTER TV
2. Teil der Sendung am 29. März 2007

Die Sendung dauerte 30 Minuten, anwesend im Studio waren Frau Garagouni und Herr Angeletos (Rechtsanwalt) sowie Terence Quick.

Quick stellte die Sendung vor, indem er sagte, dass Griechenland kein Land von Tierfreunden sei und dass man hier sei, um die Sache mit den Beschuldigungen durch Frau Garagouni fortzusetzen, nämlich dass Streuner illegal exportiert würden, um für Felle, Vivisektion usw. verwendet zu werden. Er sagte, dass die gewaltige Anzahl von Telefonanrufen und E-Mails an den Sender behauptete, dies sei nicht die Wahrheit, sondern die Hunde würden adoptiert werden.

Das Programm begann mit Angeletos, der zugab, dass, als die Hunde aus Korfu in Padua im Jahr 2006 beschlagnahmt wurden, er selbst öffentlich gefragt hatte, warum so viele Hunde Griechenland verließen. Er sei seitdem in Deutschland gewesen und habe eine Menge an Information. Von seinem 150 m2 Büro seien 50 m2 mit Information aus Deutschland belegt, und es gebe keine Beweise, dass die Hunde in die Vivisektion gingen sondern ganz im Gegenteil, d. h. sie werden von Familien in Deutschland adoptiert. Er sei jetzt gerade dabei, Verfügungen gegen jene vorbereiten, die solche Beschuldigungen ausgesprochen hätten.

"Solche wie Frau Garagouni", sagte Quick.

Angeletos sagte, es sei richtig, dass Tiere aus China für Felle verwendet würden, und dass Tiere aus dem früheren Ostblock für illegale Zwecke benutzt würden, aber dass wir alle dagegen kämpften.

Er zeigte dann ein Papier mit den Ergebnissen der vorläufigen Untersuchung über die beschlagnahmten Hunde durch die italienische Polizei in Ancona.

Garagouni begann ihr übliches Thema über all die Forschung, die im Internet verfügbar sei, Tiere betreffend, die in die Vivisektion gingen. Quick fragte sie, warum sie nicht selbst in Deutschland gewesen sei um zu sehen, was geschieht. Er bekam keine Antwort. Garagouni kehrt zu ihrem Thema Nr. 2 zurück, das lautet: "30 Jahre lang sind 10.000 Hunde pro Jahr aus Ländern wie Griechenland, Spanien und Portugal nach Deutschland gegangen. Wie viele dieser Hunde hat Angeletos gesehen, als er dort war?"

Garagouni sagte, dass der deutsche Botschafter vom griechischen Tierärzteverein und dem Landwirtschaftsministerium über den Verbleib der Hunde, die nach Deutschland gegangen sind, befragt worden sei und man keine Antwort erhalten habe. Angeletos sagte, dass er die Antwort vom Botschafter bei sich habe.

Angeletos fuhr dann fort, indem er sagte, dass nichts Illegales geschehen sei. Es gebe einige Formalitäten, mit denen die italienischen Behörden nicht einig seien, d. h. die Mikrochipnummer sei in einigen Pässen nicht mit Stift eingetragen, sondern in Form des Etiketts, das zusammen mit dem Mikrochip kommt, beigefügt worden, aber sonst sei alles korrekt gewesen.

Jemand, der für die Sendung recherchiert hatte, fragte dann, warum, wenn alles in Ordnung gewesen sei, der Fahrer des Lastwagens festgenommenen und beschuldigt worden sei, einen illegalen Transport durchgeführt zu haben und Tiere in schlechtem Zustand zu transportieren; so sei das in italienischen Zeitungen veröffentlicht worden. Angeletos bezog sich wieder auf das Papier der italienischen Polizei, und Garagouni fragte, ob er dieses auf legalem Weg erhalten habe. (Die hat Nerven, diese Frau!)

Angeletos sagte, dies sei völlig legal gewesen und dass er über Kontakt mit dem Rechtsanwalt in Italien wisse, dass die Staatsanwältin am Montag oder Dienstag eine Entscheidung bezüglich der Hunde treffen werde.

Der Rechercheur erwähnte den Artikel im Espresso (griechische Boulevardzeitung) und einer anderen italienische Zeitung über das Thema des „illegalen Transports“. Angeletos antwortete, dass es Zeitungen wie diese überall gebe, d. h. sie schreiben nicht unbedingt die Wahrheit.

Quick fragte, ob die Hunde streunende Tiere gewesen seien, und Angeletos erklärte, dass sie ursprünglich streunende Tiere waren, die keine Zukunft in Griechenland hatten, und die von jenen, die sich um sie gekümmert haben, von den Straßen weggeholt und mit Mikrochip versehen worden sind - worauf Garagouni antwortete, dass dies illegal sei. (Warum versucht sie nicht, die wirklichen Rechtsbrecher zu erwischen, die vergiftete Köder auslegen und Würfe von Welpen und Kätzchen in die Mülltonnen werfen?)

Angeletos forderte sie auf, sich mit anderen, wichtigeren Tierschutzangelegenheiten wie dem illegalen Pferdehandel zu beschäftigen. Quick sagte ihr mehr oder weniger dasselbe. „Warum helfen Sie diesen Hunden nicht, ein gutes Zuhause zu bekommen?“ Worauf die Garagouni antwortete, dass diese Adoptionen sowohl gegen griechische als auch gegen EU-Gesetze verstoßen würden. Der Rechercheur griff ein und sagte, dass Fragen über diese Adoptionen und Transporte von griechischen Tieren sowohl im hiesigen als auch im EU-Parlament aufgekommen seien.

Garagouni sagte, dass wir Photos von Hunden auf Sofas in Deutschland zeigten, aber dass Hunde in Griechenland auch auf Sofas schlafen würden. Quick antwortete, dass es sehr wenige Tierliebhaber in Griechenland gebe.

Angeletos fragte Garagouni, warum sie nicht wegen der Transporte von Nutztieren und Jagdhunden besorgt sei, während Garagouni immer nur fortfuhr, weiter über Illegalität zu sprechen und dass auch die EU-Kommission diesen illegalen Tierhandel, den wir durchführten, untersuche. Quick sagte emphatisch, dass es „Adoptionen“ seien, KEIN „Handel“.

Garagouni fuhr fort, dieselbe Sache zu wiederholen. Es sei illegale Adoption. Es gehe seit 30 Jahre so. Wo seien all die Hunde abgeblieben?

Quick sagte dann, dass die Deutschen Tierfreunde mit sehr strengen Tierschutzgesetzen und Organisationen seien und dass, wenn etwas Illegales geschehe, sie dann bestimmt reagiert hätten, was nicht geschehen sei. Garagouni brachte dann die Sprache auf die Arche Noah. Sie sagte, dass dies eine große Tierschutzorganisation in Deutschland sei mit vielen Geld, und wenn man auf ihre Website schaue, stehe da die Botschaft "Gebt Geld und rettet Hunde", und dass sie Tiere verkauften.

An diesem Punkt zeigte der untere Abschnitt des Bildschirms etwas, das wie Seiten vom GAR Newsletter aussah.

Angeletos brachte dann das Garagouni-Bündnis zur Sprache und die Tatsache, dass sie sich als Repräsentantin aller Tierschutzorganisationen in Griechenland darstelle, was nicht der Wahrheit entspreche und dass unter den Mitgliedern ihres Bündnisses zwei seien, die illegale Tierheime betreiben - Korfu und Volos.

Garagouni antwortete, dass diese Tierheime nur einige alte Tiere hätten und dass, wenn diese sterben, die Tierheime schließen würden. Sie sammelten keine Tiere, weil das nicht erlaubt sei. Sie fuhr fort zu sagen, wie schlecht öffentliche Tierheime in Griechenland seien, mit von Maden bedeckten Tieren, usw.. Sie würden sie nur so halten, damit Tiere von ihnen nicht ins Ausland exportiert werden könnten.

Quick fragte, warum der Fahrer eine falsche Erklärung bezüglich der Anzahl von Tieren abgegeben habe, und Angeletos sagte, dass dies in keinem Zusammenhang mit den Eigentümern stehe. Wenn ich es richtig verstanden habe, warf der Rechercheur ein, dass derselbe Fahrer bereits wegen eines ähnlichen Vergehens vor vier Jahren in den Akten des Vereinigten Königreichs gestanden habe. Angeletos antwortete, dass, was die Eigentümer betrifft, sie die Hunde einem zuverlässigen Beförderer anvertraut hatten, der Pferde mit olympischem Wettbewerbsstandard transportiere, und dass von ihm begangene Verstöße keine Verbindung mit den Eigentümern hätten.

Es gab eine kleine Diskussion zwischen dem Rechercheur und Angeletos über die Eigentümer, die den Transport bezahlen würden, und wie sie dann nicht darin verwickelt sein könnten, usw.. Garagouni sagte, es sei illegal, dass Tiere ohne den Eigentümer reisen, worauf Angeletos antwortete, dass es völlig legal sei, auch mit dem Vertreter des Eigentümers zu reisen, und dass der Fahrer diese Ermächtigung der Eigentümer hatte.

Dies wurde vom Austausch einiger hitziger Worte zwischen Angeletos und Garagouni abgelöst, vom Rechercheur unterbrochen, der sich auf einen Brief vom deutschen Minister für Verbraucherangelegenheiten bezog, der (irgendwann im Jahr 2006, denke ich) den illegalen Transport von streunenden Tieren kommentierte und den Deutschen dazu riet, keine Tiere aus anderen Ländern zu adoptieren und für sie zu bezahlen, sondern stattdessen in deutsche Tierheime zu gehen, wo es ein Menge von Tieren zur Adoption gebe.

Darauf antwortete Angeletos, dass die einzigen deutschen Hunde in den Tierheimen in Deutschland Pitbulls seien und dies deshalb, weil sie wegen gesetzlicher Einschränkungen nicht länger als Haustiere erwünscht seien, und dass es in Deutschland keine streunenden Tiere gebe.

Quick sagte, er spreche als jemand, der seinen eigenen Hund in der vergangenen Woche hatte einschläfern lassen müssen, und dass er mehr Schmerz und Mitgefühl für Tiere empfinde als für Menschen. Frau Garagouni sagte, sie sei genau so!!!

Quick fuhr fort, indem er sagte, in dieser Situation sei am offensichtlichsten, dass das Landwirtschaftsministerium überhaupt nicht daran interessiert sei, die gegenwärtige Lage irgendwie in Ordnung zu bringen. Sie hätten die Beteiligung des Ministeriums an den Diskussionen erbeten und nichts außer einem Stück Papier (mit einigen Kommentaren) erhalten. Es sei offensichtlich, dass sich der Landwirtschaftsminister freue, Angeletos und Garagouni das mit einander ausfechten zu lassen, und die Garagouni mit den Tierschutzorganisationen. Er sagte, dass er die Art bewunderte, wie Frau Garagouni weiterkämpfe, aber…

Hier unterbrach ihn Angeletos mit einer Einladung an die Garagouni, dass er, wenn sie den Mut habe, Griechenland zu verlassen und Deutschland zu besuchen, all ihre Kosten persönlich decken werde.

Quick schlug vor, dass sie alle zusammen gehen.

"Zusammen gehen?", stotterte Frau Garagouni.

"Nein, mit Herrn Angeletos", sagte Quick.

„Wie viele Hunde werden sie uns zeigen?“, fragte Garagouni, „30 Jahre Hunde?“

Quick kündigte an, dass er mit Herrn Angeletos gehen werde und dass er hoffe, Frau Garagouni werde mitkommen.

Frau Garagouni machte damit weiter: „Wie viele Hunde werden sie Ihnen zeigen?" In diesem Stadium war sie ziemlich aufgeregt.

Quick sagte, er würde mit Angeletos gehen, und sie würden sich die Hunde und die Mikrochips ansehen.

„Nein - die Familien?“, stotterte Frau Garagouni.

„Mit Familien“, antwortete Quick und beendete die Sendung an dieser Stelle.

In der ersten Sendung kam Frau Garagouni nicht sehr gut an, aber in dieser Sendung hatte sie nur sehr wenig Gelegenheit, überhaupt zu sprechen. Sie wiederholte dieselben Zeilen, die wir gestern schon gehört hatten, immer und immer wieder und war definitiv zeitweise aufgeregt und sprachlos.



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Fortsetzung folgt!

8. Mai 2007, Christina Rohde-Tsioros Regina Schmid Mary O'Connor Vesna Jones Stefan Grothus
 
  • SaSa22
  • #Anzeige
Hi Susanne&Robert :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Mausili
Hallo,

vielleicht hat der Eine oder Andere die Möglichkeit diesen Aufruf in den Veterinärmedizinischen Universitäten auszuhängen?

Es wäre toll, wenn sich hier Tiermediziner melden würden, die bei unserem Projekt helfen könnten.

Hilfe bei Kastrationsprojekt auf Chalkidiki / Griechenland

In der Nähe von Thessaloniki lebt eine Griechin, die verzweifelt versucht, ausgesetzten Hunden, Katzen eine neue Heimat zu geben.
Auch für gequälte und geschlagene Pferde und Esel setzt sich Rebecca immer wieder mit voller Kraft ein.

Häufig müssen diese Tiere aber zuerst eingefangen, tierärztlich untersucht und auch kastriert werden. Danach versucht sie ein neues Zuhause für diese armen Tierseelen zu finden.
Das ist alles nur mit einem großen finanziellen und zeitlichen Aufwand zu erledigen.

Deshalb möchten wir Sie bitten, unserer Rebecca zu helfen, soweit es in Ihrer Macht liegt.

Das könnte z. B. auch durch eine befristete Hilfe vor Ort geschehen, beispielsweise suchen wir immer wieder Tierärzte, die bereit sind unentgeltlich Kastrationen in Griechenland durchzuführen.
Für die Flugkosten würde unser Verein aufkommen und für eine einfache Unterbringung würde dann sicherlich Rebecca Sorge tragen.

Bitte nehmen Sie Kontakt zu Tatjana Hüber auf, die organisatorischen Fragen abklären wird.

Tatjana Hüber
Tierschutzverein Europa
Tel. 07129 4307
handy 0173 3413946
homepage:

Quelle: Rundmail

*************

Liebe Gruesse - Mausi :hallo:++
 
  • MeikeMitBenny
  • #Anzeige
Übrigens... Es ist enorm wichtig auch an das richtige (!) Hundefutter zu denken.

Ich habe für unseren Dicken seeehr lange nach dem richtigen Futter gesucht. Durch Zufall habe ich den hier vom Forum angebotenen kostenlosen Futtercheck gefunden und konnte dort tatsächlich in Erfahrung bringen, welches Futter ganz konkret von anderen Hundebesitzern mit genau der gleichen Hunderasse bevorzugt wird.

Und unser Benny liebt sein neues Futter! Es hat sich gelohnt!! 

Wer ihn noch nicht ausprobiert hat, hier findet ihr den Futtercheck! Dauert weniger als eine Minute.

Ach ja, ihr könnt übrigens zusätzlich noch am Ende des Futterchecks gratis Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern anfordern! 

So sah hier dann nach ein paar Tagen unser Tisch aus:



Euer Hund wird euch lieben! 

Hier nochmal der Link zum Futtercheck

LG Meike mit Benny
  • Mausili
Hallo allerseits,

unser Tierschutzverein TIERFREUNDE KRETA e.V. ( ) führt schon seit vielen Jahren Hilfstransporte nach Kreta durch.

Auf dem Rückweg nehmen wir herrenlose Tiere mit zurück, die hier an befreundete Tierschutzorganisationen zur Vermittlung übergeben werden.

Leider wird es immer schwerer, verlässliche Fahrer für solche Aktionen zu finden.
Wir suchen mal wieder 2 Fahrer für eine Tour Ende Oktober 2008.

Vielleicht findet sich jemand in diesem Forum.

Bei Interesse bitte einfach schreiben an: vorstand@tierfreunde-kreta.de


Vielen Dank und Grüsse

Gerhard

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:hallo:
 
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