Angst? vor anderen Hunden?

Für mich meint tatsächlich beides das gleiche. Und gemeint ist es als Impuls an den Hund - egal ob hauchzart oder kräftig.
so ist das ja auch o.k. - aber heute spricht jeder von 'Impuls' und will damit verkaufen, dass der Hund maximal ganz leicht am Hals gekitzelt wird...
 
  • 24. Februar 2024
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Hi DobiFraulein ... hast du hier schon mal geguckt?
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Das mit dem Ruck ist wie mit der Strafe. Wer heute als Trainer Geld verdienen möchte, der straft nicht mehr. Der setzt eine Konsequenz.
Jeder lässt sich halt vergackeiern so gut er kann. ;)
 
  • 24. Februar 2024
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
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Ich weiß was du meinst, aber ich gestehe, dass 'Strafe' für mich auch einen schalen Beigeschmack hat und ich mit 'Konsequenz' besser leben kann. Selbst wenn es die gleiche Reaktion ist. Aber die Begriffe drücken doch eine unterschiedliche Intention aus, finde ich.
 
Das ist bei Ruck und Impuls auch so. ;) Und es ist auch der Grund gewesen, warum ich in meinem Beitrag den Ruck gelöscht habe und ihn durch Impuls ersetzt habe. Es bringt nämlich nichts, wenn der Nachrichtenempfänger sich innerlich dagegen sperrt, bevor er verstanden hat.
Den Hunden ist das völlig egal wie man das nennt, deswegen kann es einem Trainer auch egal sein.
 
Ja, außer dass es auch dem Trainer nichts bringt, wenn der Kunde sich innerlich dagegen sperrt. Bzw. er dann unnötig rumreden muss, um die Sperre aufzuheben.
 
  • 24. Februar 2024
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Der Unterschied für mich ist (und so wird es oft auch in Erziehungsratgebern für Kinder oder bei der Erziehungsberatung uä verkauf), dass eine Strafe weder zeitlich noch inhaltlich etwas mit dem Delikt, also dem unerwünschten Verhalten" zu tun haben muss. Sie ist halt pauschal als "unangenehme Konsequenz" mit dem Ziel "Mach's nicht wieder, um das zu vermeiden" gedacht.

Während die Konsequenz zeitlich und inhaltlich an das unerwünchste Verhalten so anschließt, dass leicht erkannt werden kann, warum es besser ist, das Verhalten abzustellen. M.E. wird dieser andere Begriff auch benutzt, um die Erziehungsberechtigten an diesen Zusammenhang zu erinnern. Und nicht auf: "Ich weigere mich, mich anzuziehen" mit "Du darfst heute Abend kein Fernsehen und am Wochenende nicht auf den Kindergeburtstag!" zu reagieren... :kp:
 
Da würde ich eher zwischen Strafe und Korrektur unterscheiden. Allerdings ist auch das spätestens mit dem "Korrekturhalsband" ebenfalls in eine Verkäufermasche gerutscht.
Mit dem Duden kann man das alles irgendwie auseinanderhalten, in der Praxis ist es aber doch eher ein Allerlei.
 
dass eine Strafe weder zeitlich noch inhaltlich etwas mit dem Delikt, also dem unerwünschten Verhalten" zu tun haben muss. Sie ist halt pauschal als "unangenehme Konsequenz" mit dem Ziel "Mach's nicht wieder, um das zu vermeiden" gedacht.

Während die Konsequenz zeitlich und inhaltlich an das unerwünchste Verhalten so anschließt, dass leicht erkannt werden kann, warum es besser ist, das Verhalten abzustellen.
hm - aber bei Hunden ist der zeitliche Zusammenhang ja schon lange klar.
Also mit der Drohung 'mach das nochmal und wir gehen am Wochenende nicht in den Park' kommt man nicht weit (jetzt mal ganz unabhängig davon, dass der Hund das inhaltlich nicht versteht).
Es ist in der Hundeerziehung ja schon lange bekannt, dass Strafe/Konsequenz/what ever unmittelbar erfolgen soll, damit ein Hund den Zusammenhang herstellen kann.
 
Jaha, entschuldigt... Mir fiel plötzlich - 14:19 :uhh: - auf, dass ich spätestens um 14:30 beim Kindergarten sein musste, und ich konnte nicht zuende schreiben. (Hab's trotzdem nicht ganz pünktlich geschafft.)

Also, was ich dann noch schreiben wollte, war: vielleicht ist es so, dass sich der Begriff Konsequenz für etwas, das zeitlich und/oder inhaltlich aus der unerwünschten Handlung folgt, aus der Pädagogik dann wieder seinen Weg in die Huneerziehung gebahnt hat, oder so...

Und wenn's nur so ist, weil 'Strafe' als Konzept derzeit eher out ist... :kp:
 
Ich habe es noch als Ruck firmierend kennen gelernt. In einem Buch aus den Achzigern. Da ist von Ruck, wahlweise von Ruck-Loslass-Bewegung die Rede, und beschrieben ist es durchaus als Bewegung aus dem Handgelenk, wenn ich mich recht erinnere. Hab die Stelle, wo sie die Bewegung erklärt, jetzt auf die Schnelle nicht gefunden. Für mich meint tatsächlich beides das gleiche. Und gemeint ist es als Impuls an den Hund - egal ob hauchzart oder kräftig.

Die allermeisten "rucken" nicht nur aus dem Handgelenk. Zumindest der Unterarm bewegt sich mit. Oft noch mehr.
Mal Leine an einem leeren Getränkekasten befestigen und schauen, wie er sich bewegt, wenn die Bewegung nur leicht aus dem Handgelenk kommt und dann die meist übliche Bewegung.
Am Kasten sieht man den Unterschied deutlich, sodass es dem Hund eben nicht gleichgültig sein wird.
 
Bulldoggen sind Fressmaschienen. Wenn Du Angst hast, dass Du ihn mit Leckerlie überfütterst, dann gib ihm Teile seinenes Futters unterwegs. Luna bekommst ihr Frühstück unterwegs. So bin ich immer attraktiver für sie wie andre Hunde und heute konnte ich sogar von wegrennenden Rehen zurück halten. Aber wie schon gesagt, immer loben immer sofort positiv reagieren wenn er Dir Beachtung schenkt und Blickkontakt unterbrechen und ablenken.
Viel Glück
 
Man kann es beim Hund in der Pubertät aber auch mit Erziehung über eine gesunde Bindung an den Halter versuchen.
Gerade die Hunde, die so unterwegs sind, machen auf mich jeweils einen sehr glücklichen Eindruck. Die brauchen kein "Schau", die schauen aus der Bindung heraus ihren Halter an, wenn mal irgendwie klemmt und dann geht es gemeinsam los, ganz ohne einen Sack Futter im Gepäck.
Außerdem können sie, wenn diese Phase überstanden ist, in der Regel große Freiheiten genießen, weil man sich aufeinander verlassen kann.

Das ist doch gerade der Vorteil, wenn man das Glück hat, einen Hund als Welpen oder Junghund aufzunehmen, man vertraut sich gegenseitig und ein Lob, verbal oder taktil, das motiviert den Hund wirklich.

Das hat von meiner Jugend an bei allen Hunden in der Familie, die wir als Welpen vom Züchter holten, wunderbar geklappt, Es waren Schnauzer und Scotch Terrier, die ja, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise, auch so ihre rassespezifischen Problemchen haben.

Bei einem älteren Hund, der Vorbesitzer und ggf, seine Macken hat, sieht der Weg auch für mich oft ganz anders aus, auch wenn ich das schade finde.
 
Man kann es beim Hund in der Pubertät aber auch mit Erziehung über eine gesunde Bindung an den Halter versuchen.
Gerade die Hunde, die so unterwegs sind, machen auf mich jeweils einen sehr glücklichen Eindruck. Die brauchen kein "Schau", die schauen aus der Bindung heraus ihren Halter an, wenn mal irgendwie klemmt und dann geht es gemeinsam los, ganz ohne einen Sack Futter im Gepäck.
Außerdem können sie, wenn diese Phase überstanden ist, in der Regel große Freiheiten genießen, weil man sich aufeinander verlassen kann.
So siehts aus! Ich bevorzuge ja Hunde mit eigenem Kopf und "erziehe" Sie auf diese Art. Von den Freiheiten, welche die "fertigen" Hunde bei mir genießen, können die Meisten nur träumen. Zudem erreicht man idR. gerade bei den eigenständigen Rassen/Hunden viel schneller entsprechende Erfolge. Allerdings muß man bereit und in der Lage sein sich voll den jeweiligen Hund einzulassen. Und umgekehrt genau so.
Das ist doch gerade der Vorteil, wenn man das Glück hat, einen Hund als Welpen oder Junghund aufzunehmen, man vertraut sich gegenseitig und ein Lob, verbal oder taktil, das motiviert den Hund wirklich.
...
Bei einem älteren Hund, der Vorbesitzer und ggf, seine Macken hat, sieht der Weg auch für mich oft ganz anders aus, auch wenn ich das schade finde.
Das funktioniert, wie du im TH bemerkt hast, auch sehr gut mit erwachsenen Hunden. ;)
 
Am Kasten sieht man den Unterschied deutlich, sodass es dem Hund eben nicht gleichgültig sein wird.
Da musst du mich missverstanden haben. Ich meinte nicht, dass es dem Hund gleichgültig ist.
Ich habe geschrieben, dass beides, der 'Impuls' wie der 'Ruck', als Impuls (=Anstoß, Anregung) an den Hund gemeint ist.
Was mich betrifft, ich verwende beides: das leichte Zupfen aus dem Handgelenk und auch den kräftigen Ruck. Und etliche Schattierungen dazwischen. Je nachdem, wie ich zum Hund durchdringe.
 
Schön,wenn nicht alles am Hund herum ruckt.
So, wie du es beschreibst, kannte ich das nicht und deshalb haben wir schon aneinander vorbei geschrieben.

Hier sehe ich leider zu oft, dass mit dem Hund erst gar nicht kommuniziert wird. Es gibt für alles einen Rück und das ist halt nicht fair.
 
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