Zusammenführung Hund und Katz

  • Flipstar
Hallo !

So , wie ihr ja hier lesen könnt ... http://forum.ksgemeinde.de/foto-ecke/105060-ein-berliner-im-anmarsch-thors-tagebuch.html ..... isses nun bald soweit.
Ich wollte mir hier nochmal ein paar Tipps einholen , von den Leuten die schonmal mehr oder weniger erfolgreich eine Hund-Katze zusammenführung hinter sich gebracht haben.
Da der Lennox ja damals Welpe war , und es ohne Probleme ging , habe ich mit einem "älteren" Hund und meiner Katze keine Erfahrung.Ausser Besuchshunde.
Will natürlich nicht gleich hinter der wohnungstür alles falsch machen.:unsicher:
Also Hund kennt Katze von klein auf , meine Katze kennt Hund.Nur kennen sich die beiden noch nicht. ;)
Ich weiss zu 100% wie meine Katze reagieren wird.Da sie kein weichei ist , wird sie auf ihn zugehen.Sie wird laut geben .... vielleicht einen Buckel machen.Sie wird ihn beschnuppern wollen.Aber sie wird nicht aggressiv drauf gehen.
Nun kann ich von dem Hund ( Thor ) nicht erwarten , das er sich wie eine Griechische Säule abschnüffeln lässt.Es ist möglich , das er drauf geht.Muss nicht , kann aber passieren.
Also was nun ? Hund an der Leine . Katze erst in einem anderen Raum.Tür aufmachen , Katze reinlassen ? Und beten ? ;)
Also wer hat gute Tipps ?


Lg
Marco
 
  • SaSa22
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Hi Flipstar :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Buroni
Wir haben Hunde und Katzen immer "hemmungslos" aufeinander losgelassen:unsicher:

Das wichtigste dabei ist meiner Meinung nach, dass die Katze IMMER einen Rückzugsort hat (Kratzbaum, ein Zimmer etc) und SIE bestimmen darf wann Kontakt stattfindet und wann nicht. Also wir haben sie nicht in den raum geschleppt oder so sondern sie ist irgendwann von selbst vorsichtig gekommen und hat erstmal nur geguckt - Katzen muss man bei sowas einfach ein wenig Zeit lassen.
Gejage von Seiten der Hunde wurde ganz strikt unterbunden!
Wir haben auch kein "Taraaa" gemacht wenn die Katze in den raum reinkam, erstmal beobachten was passiert...

Und Geduld... bei uns hat es 2-3 Monate gedauert bis Woodie gelernt hat, das man Katzen nicht jagt und nach 4-5 Monaten lagen sie nebeneinander auf der Couch - aaaabeeer: Woodie kannte Katzen nicht!
Bei einem Hund mit Katzenerfahrung geht das bestimmt noch schneller:)


Achso - wenn euer neuer Hund evtl drauf geht würde ich vorsichtshalber nen MK drauf machen... wenn der Hund MK kennt... falls er zupacken sollte siehts für die katze halt übel aus...
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Melas Milo
Wir fuehren auch bald Katzen und Hund zusammen. Die Katzen kennen einen anderen Hund und schmusen mit ihm bei meinen Eltern, aber sie kennen eben Milo nicht. Milo kennt diese Katzen von kurzen Besuchen und zeigte sich interessiert, aber nicht aggressiv.

Wir werden den Katzen das Wohnzimmer mit Kratzbaum als Rueckzugsort lassen, die ersten paar Tage mit einem Babygitter in der Tuer. Dann koennen sie sich erstmal beschnuppern ohne dass sie direkt aufeinander los koennen. Dann sieht man ja wie es sich entwickelt...
 
  • pitbullpaulchen
also meine katzen waren von nem hund aufgezogen... dann kam paulchen...katzen auf ihn zu, er guckt doof und will spielen...aber meine miezen rennen ja nicht weg...doof für paulchen...

vor 3 wochen kam frieda zu uns (sie sollte katzenunverträglich sein)...
katzen rein ins zimmer zu frieda...wir immer dabei...resultat: katzen sind chef :lol:

das war der erste versuch und es klappt wunderbar!
 

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  • SaSa22
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  • Pommel
Würde auch sagen ... Hund sichern (MK oder Leine) und der Katze Rückzugsmöglichkeit geben .

Wir haben zwar nie einen Hund dabei gesichert, aber unsere Katzen gehen auch nicht auf die Hunde zu, ergo wurden unsere Hunde nicht direkt mit den Katzen konfrontiert. Es wurde halt strengstens untersagt, Katzen zu fixieren oder gar hinterherzulaufen!
 
  • Midivi
Würde auch sagen ... Hund sichern (MK oder Leine) und der Katze Rückzugsmöglichkeit geben .

Wir haben zwar nie einen Hund dabei gesichert, aber unsere Katzen gehen auch nicht auf die Hunde zu, ergo wurden unsere Hunde nicht direkt mit den Katzen konfrontiert. Es wurde halt strengstens untersagt, Katzen zu fixieren oder gar hinterherzulaufen!

Dito.

Das kann durchaus ins Auge gehen, wenn man die Hau-Ruck-Methode anwendet und die Katze evtl. zu forsch ist.

Rufus hat die ersten Tage bei uns an der Leine verbracht, Zusammenführung unter Benutzung von Leckerlis, bis wir sicher waren, das nix passiert.
Er hat aber dann nach ein paar Tagen gedacht, er müsste den Molli machen, als Vincent ihn anfixiert und angeknurrt hat, da wollte er sich draufstürzen.
Ich hab ihn grad noch so am Halsband erwischt und er hat reflexartig nen Gong verpasst bekommen. Tat mir auch leid in dem Moment, aber ich hab da gar nicht groß drüber nachgedacht, ist einfach passiert.
Damit war das Thema erledigt, er hat nie wieder versucht gegen eine Katze zu gehen.
Fix und alle war ich aber schon nach der Attacke....
Das war übrigens der einzige Gong, den Rufi jemals verpasst bekommen hat (armes Hundli)
 
  • AngelBlueEyes
Als Sunny gekommen ist hat sie den ersten Tag und die erste Nacht an der Leine verbracht. Vorm Schlafzimmer und dem GästeWC waren Kindertrenngitter, so dass die Katzen durch konnten, Sunny aber nicht hinterher. Hat wunderbar geklappt.
Jegliches "hinterher rennen" wurde strikt unterbunden.

Die Katzen kannten zu dem Zeitpunkt keine Hunde, bei Sunny wussten wir durch die PS, dass sie mit Katzen kompatibel ist, das hat es etwas leichter gemacht.

Das ganze ist jetzt 3 Jahre her, bis dato kamen immer mal div. Pflegekatzen dazu, da ging die Zusammenführung auch ziemlich gut, hat nie lange gedauert, die Katzen kannten alle keine Hunde, passte. Sunny hatte mit keiner der Katzen Probleme oder hat sie gejagt. Im Gegenteil, sie liebte sie alle abgöttisch und es dauerte nicht lang, da lag man zusammen im Körbchen und schmuste.

Bei einer Pflegehündin war ich jedoch immer vorsichtig, denn die ist mir zu forsch an meine Katzen ran gegangen, das musste ich dann nicht haben und hab sie für die Zeit, wo die Hündin da war, getrennt.

Bei Hannibal gabs keinerlei Probleme. Er kam in die Whng, sah die Katzen, Freya hat mal kurz versucht sich buschig zu machen, das wars auch schon, 2min später strich sie ihm um den Bart. Nicht ganz 24 Std. später lagen und sassen sie schon nebeneinander und Freya beschmuste den Kerl! BamBam ist noch etwas zurückhaltend, aber auch von seiner Seite hat sie nichts zu befürchten. Passt :)

@Flipstar - in deinem Fall würd ich ihn aber erst mal an der Leine lassen und das ganz langsam machen, also die Zusammenführung. Nicht sofort los lassen und gucken was passiert, der Katze Rückzugsmöglichkeiten geben und dann auch einfach gucken, wie die beiden aufeinander reagieren.

Ich wünsch dir viel Glück! :hallo:
 
  • Midivi
Bei Hannibal gabs keinerlei Probleme. Er kam in die Whng, sah die Katzen, Freya hat mal kurz versucht sich buschig zu machen, das wars auch schon, 2min später strich sie ihm um den Bart. Nicht ganz 24 Std. später lagen und sassen sie schon nebeneinander und Freya beschmuste den Kerl! BamBam ist noch etwas zurückhaltend, aber auch von seiner Seite hat sie nichts zu befürchten. Passt :)

Hab ich was verpasst??? :verwirrt:
Hast du jetzt 2 Hunde????
 
  • DieJanine
Ich hab sie mehr oder weniger ins kalte Wasser reinlaufen lassen.

Habe sowohl bei Bijay, als auch bei Eddy ´ne Maulschlaufe drumgetan und ab geht die Post.

Hat bestens funktioniert. ;)
 
  • Flipstar
Moin !

Danke schonmal für die Antworten.Also Babygitter werd ich glaube nicht machen.( Hab auch keine ). Katze hat ja genug Rückzugsmöglichkeiten ... untere Couch , Tisch , unterm Bett etc. . Lennox war auch nicht immer sanft zu ihr , wenn er seine "5 min." hatte und sie zum spielen auffordern wollte , ist er auch schonmal mit anlauf auf sie drauf gesprungen wenn sie am schlafen war. :unsicher: .Er hat dann von ihr ne Schelle bekommen , und dann war Ruhe. Also sie ist schon einiges gewohnt.Lennox und Kim das war immer so ne Hassliebe.Sie lagen zusammen auf dem Sofa , aber sie haben sich auch mal gefetzt.Aber nie böse , das man Angst hätte haben müssen.Er wusste wann er die Rübe wegziehen musste. :D

Wird schon klappen ...
 
  • DieJanine
Mit dem Babygitter fänd ich das auch zu riskant.

Nur als Beispiel:
Bijay ist der liebste und ruhigste Hund.
Sobald ein Zaun (-> Babygitter evtl. auch!?) dazwischen ist, kriegt die Dicke eine große Klappe und fängt an Theater zu machen.:unsicher:

Frei nach dem Motto.
Da ist was zwischen... du kriegst mich eh nicht. :D
 
  • snowflake
Ich würde den Hund an der Leine lassen, bis ich sicher bin, wie er in verschiedenen Situationen reagiert. Im Zweifel ist er schneller als du, und die Katze hat das Nachsehen.
Ist die Katze reine Wohnungkatze, oder können sich Hund und Katze auch draußen begegnen? Das könnte dann nämlich nochmal ganz andere Reaktionen geben.
 
  • wurschti
Flipstar ich freu mich riesig für Dich und für den tollen Herrn der bald zu Dir kommt! :)

Ich senf nun auch noch zur Hund-Katzen-Problematik:
Unsere früheren Altkatzen waren keinerlei andere Tiere gewohnt.
Bei uns lebte bei ihrem Einzug kein Hund dauerhaft aber wir hatten oft Hundebesuch sowie unsere Familienhunde (Mastino und später eine Am.Bulldogge) bei uns.

Die Familienhunde waren/sind von ruhigem Wesen. Unser Kater hatte kein Problem mit ihnen und unsere Katze Momo gehörte eigentlich eher zu den Tieren die sich zurückziehen. Nur manchmal wollte sie es wissen und führte kleine Machtspielchen. Die ruhigen Hunde reagierten aber souverän.

Also dachten wir auch nicht wirklich daran, daß es massive Probleme geben könnte als wir Frieda aus Berlin abholten, sie war mit Katzen aufgewachsen.
Als wir abends nach anstrengender Fahrt mit Frieda ankamen waren alle erschöpft. Die ersten Minuten war alles soweit ok aber dann kam völlig entgegen ihrer Art unsere Momo-Katze strickt auf Frieda zu und wollte wohl herumstänkern. Frieda wohl auch überfordert mit all dem Neuen und der Trennung von ihren Leuten, stürmte auf Momo zu, diese rannte los, Frieda hinther. Natürlich konnte sich Momo in unserer doch weitläufigeren Wohnung zurückziehen aber die Geschichte zwischen diesen Beiden war erst einmal gelaufen. Wann immer Momo auftauchte war Frieda massiv angespannt und wollte Momo auch gerne jagen. Momo selber ging Auseinandersetzungen nur ein Stück weit aus dem Weg und provozierte gerne, meiner Meinung nach aber auch aus einer Unsicherheit dem neuen Hund gegenüber.
Unsere Katzen haben einen sehr deutlichen Unterschied gemacht bei Frieda. Obwohl ich sie vorher als mittlerweile hundeverträglich bezeichnet hatte, waren sie nicht direkt friedaverträglich.

Ich habe dann angefangen, daß ich Momo wie auch Frieda täglich, so oft wie möglich, positiv miteinander beschäftigt habe.
So entspannte sich ihr Verhältnis langsam.
Grün sind sie sich auch heute nicht wirklich aber sie akzeptieren und respektieren sich gegenseitig. Es ist ok.

Jedoch haben wir es den beiden mit unserem sonnigen Vorgehen am Anfang (die regeln das schon) sehr schwer gemacht.

Würde ich heute noch einmal vor die Aufgabe gestellt, würde ich den Hund die ersten 24 Stunden gesichert bei mir behalten (z. B. an der Leine) und ihn nicht unkontrolliert auf die Katzen zugehen lassen.
 
  • tessa
Hi.

Ich kann auch nur zur Vorsicht raten.
Jago ist ja eh ein Katzenkiller, den kann ich ruhigen Gewissens nicht unbeaufsichtigt mit den Katzen zusammen lassen :( (das wusste ich bei der Übernahme auch nicht - ich hatte noch nie Probleme - mit keinem Hund - bei der Katzengewöhnung, aber Jago ist da ein Extremfall).

Yembi hatte mit meinen 6 eigenen Katzen kein Problem, sie hat sie nicht geliebt aber auch nicht belästigt. Sie haben miteinander in der Wohnung gelebt, kein Thema. Alle 6 in einer engen Küche rumwuselnd mit Yembi mitten drin war kein Problem, gemeinsam auf dem Sofa liegen auch nicht. Als ich dann mit meinem LG zusammenzog, der ebenfalls 2 Kater hatte, erkannte ich meinen Hund nicht wieder, Yembi ging auf seine Katzen los mit einer Heftigkeit und Vehemenz, da war ich von den Socken.
Waren halt nicht "ihre" Katzen. Und sie hat einzig und allein "ihre" Katzen akzeptiert, keine andere. :(

Na ja, wegen Jago müssen wir Katzen und Dobis eh getrennt halten :heul: nur unser kleiner Mischling hat regelmäßig "Katzenkontakt", er liebt Katzen und alle Katzen lieben ihn, zumindest akzeptieren sie ihn.

Also ich bin da ganz ehrlich, ich würde nie wieder einen Hund übernehmen, bei dem ich die Verträglichkeit mit meinen Katzen bei mir zuhause nicht vor einer evtl. Übernahme für einige Tage testen kann.

Eine dauerhafte Trennung ist trotz großem Haus echt ätzend! Für alle Beteiligten!

Gruß
tessa
 
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