Wann beginnt Gewalt in der Hundeerziehung?

  • embrujo
Dann ist es ja noch erlaubt.
Aber wie gesagt, für mich macht das keinen Unterschied in der Diskussion. Es wird benutzt und es wird benutzt werden.
Aber es wird sich dann wohl kaum jemand (Trainer) finden, der darüber in der Öffentlichkeit (wie von Dir gewünscht) fachsimpelt.
 
  • SaSa22
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Hi embrujo :hallo:... hast du hier schon mal geguckt?
  • Crabat
Ja. Eine Ausbildung an und mit den Mittel n findet dann nicht mehr statt.
 
  • MeikeMitBenny
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Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund... 



Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

Hier der Link zu ihrer Seite! 
Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte! 

LG Meike mit Benny
  • Brille
Wobei ich mich ja schon sehr lange darüber wundere warum gerade im Schutzdienst die Hunde mit diesen Stromhalsbändern gearbeitet werden :gruebel:
Da ist das völlig normal scheinbar. Da haben die Halsbänder auch gerne 4 Kontaktstifte…

Klar ist in so Schäferhund/Mali/Herder ect das besser zu verstecken (ebenso wie Stachler), aber diese Selbstverständlichkeit für Erfolge im Sport :kp:

Also nicht falsch verstehen, ich bin sicher kein Feind alternativer Erziehungsmethoden und habe, zumindest mit Cleo, auch schon die „knackigere“ Variante anwenden müssen. Und viel gelernt dabei.

Übrigens ich habe das Video nicht gesehen, mangels Englisch Kenntnisse.
 
  • Crabat
Bzgl der Kontakte macht es keinen so großen Unterschied wieviele Stifte das Gerät hat. Das ist wie mit einem Weidezaun, Du erschreckst Dich egal ob Du da mit einer oder zwei Händen dranfasst. Wie stark der Impuls ist, wird ja über die Einstellung geregelt und nicht über die Anzahl der Kontaktstifte.
Bei dickem Fell und Wamme möchte man eher sichergehen, dass überhaupt ein regelmäßiger Kontakt besteht, sonst stimmt das Timing und die Berechenbarkeit nicht mehr.
 
  • snowflake
Es kann für den einzelnen Hund durchaus einen Unterschied machen. Je nach Trieblage erhält er durch ein normales Halsband keine klaren Signale mehr. Mit einem Krallenhalsband (das sich ja idealerweise nur kurz zuzieht) kann man schnelle, kleine und für den Hund auch beim Sport oder in hoher Erregung noch wahrnehmbare Signale geben, die auch schnell wieder abebben.
Leuchtet ein. Nur habe ich in dem Video keine so hohe Trieblage gesehen, und der Typ hebt darauf ja auch nicht ab, soweit ich es gehört habe.

Man zieht - das Halsband zieht sich kurz zusammen. Und geht direkt wieder auf, es federt ja, sozusagen. Reiz da - Reiz weg - fast ohne Zug auf dem Hals.

Ähnlich wie mit Sporen beim Pferd im Vergleich mit "nur den Hacken".
Das leuchtet mir dagegen nicht ein. Das HB zieht sich nicht durch die Krallen schneller zu und geht schneller wieder auf. Auch die Hacken des Reiter schließen und öffnen sich nicht schneller mit Sporen. Der Unterschied ist nur die Intensität des Reizes. Man korrigiere mich, wenn das falsch ist.
 
  • SaSa22
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  • lektoratte
@snowflake

Ich meinte es so, dass man, da der Reiz intensiver ist, nur einen ganz kurzen, schnellen Impuls zu geben braucht, um bemerkt zu werden.

Das Halsband ist zudem, anders als eine (festgestellte) Kette, nicht „starr“, weil die Krallen etwas „schief“ zueinander stehen, ähnlich wie Dachziegel, vielleicht?

Und sie liegen auch schräg auf dem Hals auf, ohne einzuschneiden.

Dann hat es noch einen Zugstopp, und wenn man daran zieht, streckt sich das Halsband und die Krallen drücken sich in den Hundehals bzw. das Fell. Ringsum und gleichmäßig.

Idealerweise reicht dann schon ein minimaler Impuls am Halsband, um „gemerkt“ zu werden, und nach meinem Gefühl geht das „schneller“ als ein kompletter Leinenimpuls.

Ich bin da aber auch selbst sehr langsam - evtl. ist für andere der Unterschied gar nicht so groß.
 
  • Crabat
Es gibt unterschiedliche Arten von Stachelhalsbändern. Nicht alle sind mit Zugstop, nicht alle haben Krallen die ineinander haken. Nicht alle Krallen sind gleich lang, gleich spitz und haben den gleichen Abstand zueinander.
Je nach Einsatz und Anatomie des Hundes, kann (sollte) man entsprechend wählen. Wie bei jedem anderen Halsband auch.
Ein breites Stachelhalsband mit stumpfen Krallen hat nicht nur mechanisch, sondern auch mental eine andere Wirkung als ein schmales scharfes.
 
  • lektoratte
Ich konnte halt nur das beschreiben, was ich mal hatte… :hallo:
 
  • snowflake
Ich meinte es so, dass man, da der Reiz intensiver ist, nur einen ganz kurzen, schnellen Impuls zu geben braucht, um bemerkt zu werden.
Also das was ich in dem Video an Impuls gesehen habe, war mehr als das, was ich mit flachem Halsband an der Flexi mache. Ich tippe ggfs. den Feststellknopf an - und ich meine antippen - und der Impuls kommt an.
Aber ich sollte hier wirklich gar nicht mitreden. Ich mach ja nur Alltagskram: mach langsam, komm weiter etc..
 
  • snowflake
Ach, nur der Vollständigkeit halber noch, um aufs Thema des Freds zu kommen: Gewalt habe ich in dem Video natürlich nicht gesehen.
Wenn also argumentiert wird, mit diesem Halsband kommt man so gut durch, dass man nicht mehr braucht als das dort gezeigte Zupfen, ist das für mich völlig in Ordnung.
 
  • matty
So, ich weiß nun zumindest im Großen und Ganzen jetzt, worum es geht.
Mir scheint es eher interessant und wirklich umsetzbar für Hundesportler zu sein.

Denn wirklich in bestimmten Situationen, ob des Verhaltens ihres Hundes selbst genervt oder aufgeregte Hundehalter, werden das Erklärte so ganz von selbst, ohne Hilfe wahrscheinlich nicht so hin bekommen, wie es das Video empfiehlt.

Für Familienhunde bin ich immer nicht so sehr dafür bestimmten Symptome zu bekämpfen, sondern eher dafür, an die Ursache ran zu gehen.

Ich habe selbst beim Ziehen an der Leine im Tierheim so oft erlebt, dass ein Hund, der mit einem Gassigänger total leinenführig war, beim anderen so unglaublich an der Leine gezerrt hat, dass man nicht glauben mochte, es wäre der selbe Hund. Es liegt also durch aus nicht immer nur am Hund, ggf. muss der Mensch sein Verhalten korrigieren.
(Gerade auch von "meinen" Gassihunden habe ich oft gehört, dass sie man mit diesen auch nicht im Ausnahmefall raus ginge, weil dieses und jenes Unmögliche machen würden, wovon ich noch nie etwas bemerkt hatte.)

Deshalb ist für mich für den ganz normalen Familenhund der Weg eher der, zu schauen, was man zur Problemlösung im sozialen Miteinander noch verbessern kann, an der Beziehung zu arbeiten, damit der Hund sich auch dann, wenn er momentan gerade andere Vorstellungen vom Verhalten in der Problemsitunsation hat, sich auch dort von seinem Menschen führen lässt.

Wie anfangs schon geschrieben, für den Hundesportbereich finde ich das Video durchaus interessant.
 
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