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Wann beginnt Gewalt in der Hundeerziehung?



  1. Eine interessante Frage, auf die es mMn keine Antwort gibt.
    Habt Ihr es gesehen?
    Selbst auf dem heimischen Sofa gab es dazu noch sonntägliche Meinungsverschiedenheiten. :sarkasmus:

    (Und einen Lacher, als Frank fragte ob Grewe nicht „der mit dem Huhn“ wäre :D Ja, das war er. Ich hätte ihn beinahe nicht wieder erkannt.)
     
    #1 Crabat
  2. Mein Benny ist auch so ein echter Chaoshund...



    Habt ihr es schon mit einer Hundeschule probiert? In zwei Hundeschulen haben wir seine Macken nicht in den Griff bekommen. Wir haben es dann letztlich mit einem Online Hundetraining von einer Hundetrainerin geschafft. Deutlich günstiger als die Hundeschule vor Ort ist es auch noch gewesen!

    Hier der Link zu ihrer Seite!
    Möchte ich jedem Hundehalter ans Herz legen, der sich offen eingestehen kann, dass er seinen liebsten Vierbeiner eben doch nicht immer wie gewünscht im Griff hat.

    Melde dich doch mal zurück, ob sie dir auch helfen konnte!

    LG Meike

    --
    Es gibt nur eins, was besser ist als ein Hund – zwei Hunde!
     
     mehr erfahren Hinweis: Dies ist eine Werbeanzeige. - Bild: © Jeroen van den Broek - fotolia.com
  3. Gesehen nicht, nur die Anfänge der Diskussion auf FB verfolgt :mies:

    Egal, was man für eine Meinung hat - aber einer Perdita L.-S. beispielsweise zu unterstellen, sie hätte keine Ahnung und soll sich erst mal über Hundeverhalten etc. belesen (war nicht auf sie speziell, aber auf alle *gewalttätigen* Hundetrainer, die in dem Video gezeigt wurden, bezogen) ist - ähm, ja - unterhaltsam :lol:
     
    #2 DobiFraulein
  4. hat der abgenommen oder was hat sich da verändert? :gruebel:
    Ich hab ihn auch fast nicht erkannt
     
    #3 DobiFraulein
  5. Ein wichtiger Aspekt fehlte für mich da auch im Beitrag. Und zwar Handlungen auch als Gewalt anzuerkennen und trotzdem für richtig zu halten. In dem Beitrag wurde Gewalt ja auch von den körperlich arbeitenden Trainern negiert. Da sieht man schon das Tabuthema. Über Gewalt sprechen, aber nur warum es keine Gewalt ist, was man macht ;)

    Die Trainerin die (angeblich) ganz ohne arbeitet, spricht vom Hund als ihren besten Freund. Auch da steige ich aus. Es ist ja ein Hund.
     
    #4 Crabat
  6. Auf FB war nur ein ganz kurzes Video zu sehen, weiß nicht, ob das gekürzt war.
    Aber ja, da blieben viele Fragen offen.
     
    #5 DobiFraulein
  7. Der gesamte Beitrag ist im Link ;) Ca 10 min Video.
     
    #6 Crabat
  8. Muss ich heute abend mal in Ruhe angucken.

    Vermutlich scheitert die Diskussion darüber (auf FB bezogen) daran, dass jeder für sich Gewalt anders definiert und jeder für sich natürlich in Anspruch nimmt, dass das, was er tut, keine Gewalt ist.
    Die Trainerin, die angeblich ganz ohne Gewalt arbeitet, nutzt vielleicht psychische Gewalt, wenn sie dem Hund keine Grenzen setzt usw. usf.
     
    #7 DobiFraulein
  9. Und ich stelle zunehmend fest, dass Trainer, die "vollkommen positiv" arbeiten (wie, die mit dem besten Freund oder auch Shauna z.b.), meist viel mit BCs o.ä. arbeiten, die halt eher ein Selbstbewusstsein unter Bodenniveau haben und es dem Menschen gern recht machen.

    Ohne Korrekturen würde Ty z.b. einfach mal gar nichts mitmachen :sarkasmus: Für Bestätigung hat er doch eh keine Zeit, da bau mal was ausschließlich positiv auf :kp::sarkasmus:
     
    #8 BabyTyson
  10. Das habe ich gestern auch gesagt. Die haben meistens einen Hundetyp der genau zugeschnitten ist. Sehr defensiver Angsthund, oder sehr weicher Hüter.
     
    #9 Crabat
  11. "Blocken ist voll gewalttätig." - Blockt Hund :hö:
     
    #10 MissNoah
  12. Ja das fand ich auch lustig. Lehnt sich drüber: Siiiiitz! :lol:
     
    #11 Crabat
  13. Auch am Auto :lol:

    Naja. Irgendwie vermischt der Beitrag so viel, find's schwierig da was zu zu sagen. Ich halte einiges für Wolkenkuckucksheim und für viel stressiger für den Hund als "Mensch" so sieht und denkt. Das Konzept "gewaltfrei" oder "purely positive" ist in meinen Augen sehr Mensch-zentriert.
     
    #12 MissNoah
  14. Ich habe es noch nicht angeschaut, aber habe so meine eigene meinung über erziehung, gerne problemlos und mit begeisterung durch den hund ausgeführt, hüti maessig. Bei sturere exemplare kann ichdurchaus andere seiten aufziehen, kurz und knackig, damit eins und für immer klar ist, wie ichs gerne haette. Das wird dann wohl zwang sein.
     
    #13 toubab
  15. Ohje...
    Die "gewaltfreie" Dame ist leider ausgerechnet diejenige von den Vieren, die auf mich am kompetenzbefreitesten wirkt. Sorry.
    Genau solche "Hundetrainer" haben mich dazu veranlasst, mich von Hundeschulen möglichst fern zu halten.

    Und wie @BabyTyson schon sagte, das ist die Sorte Hundemensch, die wohl noch nie einen anspruchsvollen Hund geführt hat. Anders kann ich mir diese Traumtänzerei nicht erklären.

    Aber eine der Trainerinnen in dem Beitrag (ich glaube Frau Löckenhoff?) hat da ja schon gewisse Parallelen zum gesellschaftlichen Leben insgesamt gezogen. Also nicht nur von Mensch zu Hund, sondern auch von Mensch zu Mensch. Ohne Auseinandersetzung, ohne Konflikte, ohne Diskussionen funktioniert das alles nicht. Es ist reines Wunschdenken, daß wir ausschließlich Nettigkeiten austauschend miteinander umgehen können.

    Nun würde ich für mich persönlich, die ich ganz sicher keine besonders hohen Ansprüche in der Hundeerziehung habe und auch nie Interesse an Hundesport hatte, wahrscheinlich auf die Frage nach Gewalt in der Hundehaltung antworten, daß ich Gewalt strikt ablehne.
    Allerdings ist da eben die Frage nach der Definition von Gewalt...

    Für mich wäre Gewalt, meinen Hund unverhältnismäßig zu strafen. Womöglich sogar für Dinge, an denen er eigentlich keine Schuld hat. Z. B. ihn schlagen oder mit der Schnauze in ein Häufchen drücken, daß er nur deshalb auf den Wohnzimmerteppich gemacht hat, weil ich meinen faulen Hintern nicht rechtzeitig vom Sofa gehoben habe. Oder den Hund aussperren, weil er nervt, oder meine Wut an ihm auslassen, ihn vernachlässigen, nicht pflegen, nicht ordentlich füttern, usw.
    DAS ist für mich Gewalt.

    Eine Grauzone sind für mich auch gewisse Trainingsmethoden im Hundesport. Was auf manchen Hundeplätzen früher abging (ich meide die seit über 20 Jahren, deshalb weiß ich nicht, ob's vielleicht inzwischen "besser" geworden ist), ist auf jeden Fall mindestens grenzwertig gewesen.

    Einem Hund gegenüber "körperlich" oder laut zu werden, ist nur dann Gewalt, wenn es unangebracht ist. Wer ein devotes Püdelchen anbrüllt oder wegschubst, dem gehört mal gleich ordentlich die Geige gestimmt - aber wer dasselbe bei einem spätpubertären Bulldog macht, hat allen Grund... ;)
     
    #14 sleepy
  16. Das ist natürlich eine sehr subjektive Gewaltdefinition. Die halte ich so nicht für haltbar. Gewalt ist auch dann Gewalt, wenn sie gerechtfertigt oder notwendig ist. Wenn ich körperlich oder laut werde, weil mein Hund nicht macht, was er soll, kann man das m.E. auch dann als Gewalt definieren, wenn es sich bei dem Hund um einen sturen und dickfelligen HSH handelt. Aber natürlich finde ich das nicht verwerflich, wie es bei dem devoten Püdelchen wäre.
     
    #15 snowflake
  17. Auch ein ängstliches Püdelchen wird von mir hart „geschubst“ oder angebrüllt, wenn ich es damit daran hindern kann, auf eine Straße zu laufen. ;)
    Es ist in dem Moment nur keine Erziehungsmassnahme, sondern eine Reaktion den Umständen entsprechend.
    In einigen Fällen sieht man aber zB bei Trainern und HH in freier Wildbahn Reaktionen, bei denen man den Kontext nicht mitbekommen hat (oder ihn gar nicht kennen KANN). Und es entsteht evtl der Eindruck einer Misshandlung.
     
    #16 Crabat
  18. Okay, ich hätte nochmal deutlich dazu schreiben sollen, daß das meine Definition von Gewalt in diesem Zusammenhang ist. Natürlich ist die subjektiv.

    Bei diesem Thema finde ich es sowieso schwierig, "Gut" von "Böse" klar zu trennen und mit Patentrezepten zu kommen. Ebensowenig, wie man jeden Hund ruppig anpacken muß, kommt man bei jedem Hund mit Leckerlis und guten Wünschen zum Ziel. Es kommt auf den Hund und auf die Situation an.
     
    #17 sleepy
  19. Mal eben eine Lanze gegen den Pudel ins Feld führen - das sind meist doch sehr ausgebuffte Füchse und das "mimosenhaft nach Außen getragene Verhalten" eine ziemlich clevere Methode um ans gewünschte Ziel zu kommen. ;)

    Ich denke es hapert ganz klar an der Emotionalität beim Thema "Gewalt" und solange dem so ist, kann man das Thema nicht wirklich diskutieren, weil man noch nicht einmal auf eine Diskussionsbasis kommt.
    Wenn jemand Körperlichkeit schon als Gewalt definiert oder ein Blocken/gesprochenes Wort mit körperlicher und geistiger Misshandlung gleichsetzt, dann lässt sich keine Basis mehr für eine konstruktive Auseinandersetzung finden, wenn man nicht der gleichen Überzeugung ist.

    Wenn man die Emotionalität aus dem Thema raus nimmt, dann muss eigentlich jeder Hundehalter sagen "ja, ich übe gegenüber meinem Hund Gewalt/Kontrolle aus".
     
    #18 Coony
  20. Streng genommen übe ich doch schon mit der Leine "Gewalt" aus, weil ich meinen Hund damit hindere sich so zu bewegen, wie er es möchte.
    Empfindet zumindest Zabaione garantiert so, weil er sich seinen Freilauf nach der Hasen-Jagd erstmal gepflegt abschminken kann...:nee:
     
    #19 Candavio
  21. :gruebel: Ach so, dann sind diese grundsätzlich ohne Leine-Läufer und Nie-Anleiner, deren Hunde i. d. R. auch keinen Strich folgen und in andere Leute und Hunde reindonnern, eigentlich gar keine rücksichtslosen Egoisten, sondern eher Pazifisten?
    :lol3:
     
    #20 sleepy
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